Fühlt der Hund sich in der Wohnung wohl oder nicht?

Diskutiere Fühlt der Hund sich in der Wohnung wohl oder nicht? im Allgemeines Forum im Bereich Hunde; Ich greife hier eine angefangene und nicht beendete Diskussion wieder auf weil mich eure Meinung interessiert. Es ging darum, ob ein großer Hund...
Schnattchen

Schnattchen

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Ich greife hier eine angefangene und nicht beendete Diskussion wieder auf weil mich eure Meinung interessiert.

Es ging darum, ob ein großer Hund in einer normalen Wohnung artgerecht gehalten wird oder nicht.
http://www.kleintier-forum.de/ftopic526.html

Vor ein paar Jahren war ich der Meinung das es für den Hund nicht artgerecht ist wenn er in einer Wohnung leben mus. Da gehört ein Hund solcher Art schon von Natur aus nicht hin.
Der Hund braucht einen Garten und gehört in den Zwinger wo er dann auch die Nacht verbringt.

Bis ich meinen Mann samt Hund (eine Mischung aus Hirtenhund und Schäferhund) kennen lernte.
Ich war vollkommen von der Rolle als er mir klar machte das unsere Kimmy zu mir in die Wohnung zog.
Er klärte mich auf das ein Zwinger viel kleiner ist als eine Wohnung.
Der Rudelführer ist in der Wohnung ständig eine Nasenlänge voraus.
Und er hatte recht.
Kimmy springt ja nicht den ganzen Tag wie ein Gummiball durch die Gegend. Ihre Bewegung bekommt sie durch Gassigehen und in dem die zwei den ganzen Tag zusammen unterwegs sind. Wenn nicht dann bleibt sie bei mir oder darf zur "Oma" (seine Eltern)
Sie läuft ihrem Herrchen auf Schritt und Tritt hinterher, sieht ihn und riecht ihn und sie ist glücklich bei ihm sein zu dürfen. Nachts hat sie ihr Bett gleich neben ihm.

Was spricht für eine Haltung eines Hundes in der Wohnung und was spricht dagegen.......
 
T

Tiger

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Hallo!

Der Hund ist ein Meutetier, bei seiner Meute zu sein ist für ihn artgerecht. Einen Hund im Zwinger zu halten ist meines Erachtens Tierquälerei. Ein Hund will bei seiner Meute sein und nicht draußen eingesperrt in einem kleinen Knast.

Ich halte seit Jahren Hunde in einem großen Haus mit Garten. Und zwar große Hunde. Hovawarts, Hütehunde und Wolfsspitz. Im Sommer ist die Terrassentür immer offen. Aber unsere Hunde sind dort wo ihre Familie ist. Nur selten liegen sie ohne Menschen im Garten, aber selbst dann nie alleine. Ein anderer Hund ist immer dabei. Sonst sind sie nur im Garten, wenn irgendjemand dabei ist. Auch im Haus halten sie sich eigentlich nur dort auf, wo wir sind oder wenn es heiß ist im kühlen Flur. Das ganze Haus wurde und wird von keinem der Hunde vollständig genutzt.
Bewegungsfaul sind meine Hunde übrigens nicht, daran liegt es also nicht.

Viele Hundebesitzer bestätigen dieses Verhalten. Ein Hund, egal welcher Größe, braucht weder Haus noch Garten. Wichtig ist den Tieren, bei ihrer Meute sein zu dürfen und genug Bewegung und Beschäftigung zu erhalten.

Ein Garten dient lediglich der Bequemlichkeit der Besitzer, man kann eben mal schnell 5 Minuten mit dem Hund dort spielen. Ansonsten müsste man ja erst auf eine Wiese o.ä. laufen. Aber die Spaziergänge ersetzt ein Garten auf keinen Fall, denn dort wird es den Tieren schnell langweilig. Lösen will ein erwachsener Hund sich auch nicht im Garten, denn Hunde beschmutzen ihr Revier auch nicht freiwillig (traurig für die Zwingerhunde, die dies müssen).

Ein Garten ist eine schöne Ergänzung für jeden großen und kleinen Hund. Aber ein großes Haus ist unnötig. Der Hund, der in der Wohnung toben muss, kann einem nur Leid tun. Denn der hat dann definitiv zu wenig Bewegung und Beschäftigung.

Gruß
Tiger
 
S

SilentDarkness

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Hallo.

Bei uns wird es so gehalten: wer rein will kommt rein, wer draussen bleiben will, bleibt halt draussen. Meine hunde haben einen grossen auslauf, der vor dem Haus ist, das sind etwa 12 ar, jetzt zäunen wir die wiese (1 1/2 ha) ein und dann zieht der auslauf dahin um. anfangs waren alle 6 hunde drinnen.aber nach und nach ist nur noch lola mit ins haus gegangen, die anderen haben sich draussen ein plätzchen zum schlafen gesucht. nur ab und zu wollen die anderen abends mit rein und das dann auch meist nur für kurze zeit, dann wollen sied wieder raus. ich zwinge weder einen hund rein noch zwinge ich ihn raus.
als dann ninja zu uns kam (huskymix) bekam lola gesellschaft, denn ninja verträgt es absolut nicht auch nur eine minute von mir getrennt zu sein wenn sie weiss dass ich zuhause bin. wenn ich nicht daheim bin ist sie gerne bei den anderen hunden im auslauf, wobei lola am liebsten die zeit auf dem sofa verpennt wenn keiner daheim ist... nuir manchmal möchte sie mit in den auslauf zu ihrem rudel, daqnn geht sie eben mit raus.
Ich finde nicht dass das Tierquälerei ist, denn meine Hunde sind zufrieden, wir haben keinerlei Probleme mit ihnen, sie erkennen uns als ihr rudel an, auch wenn sie nicht mit rein wollen auch in der rangordnung gibt es keine probleme.
Aber mich würde eure Meinung dazu sehr interessieren.

LG,
SI
 
Schnattchen

Schnattchen

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Ich finde es o.k.
Da scheint jeder deiner Hunde zufrieden zu sein.
Ich denke das ich richtig liege das der Hund ein Revierverhalten hat und jeder deiner Hunde hat sein "Revier" für sich gefunden.
Leider haben wir kein Haus mit Grundstück. Daher muss Kimmy in viel in der Wohnung bleiben. Aber wie gesagt sie ist immmer glücklich wenn ihr Herrchen in der Nähe ist.
Wie verhalten sich die Hunde eigentlich im Sommer?
Wir gehen normalerweise mit unserem Boot auf den Kanal und Kimmy ist den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt. Das hat ihr wenig ausgemacht weil sie halt auch ins Wasser durfte zum abkühlen.
Dieses Jahr habe ich meinen Mann darauf hingewiesen das Kimmy diesmal ziemlich schlapp ist wenn wir in der warmen Sonne spazieren gehen. ( Sie wird acht Jahre)
Wie reagieren eure Hunde eigentlich auf Hitze, ganz speziell wenn sich so langsam das Älter werden einstellt.
 
S

SilentDarkness

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Hallo,

naja, auf unserem Grundstück laufen zwei Bäche wo die Hundis Sommer wie winter gerne drin baden.Ausserdem läuft 200 meter weiter im dorf ein fluss wo wir oft zum baden sind. Die einzigen Hündin die etwas älter ist (6), die wir aber nur zur Pflege haben kommt eigentlich gut klar da sie auch oft im Wasser sitzt. Bei spoaziergängen macht sie gerne mal schlapp und ruht sich zwischendruch aus. Aber ich denke eher dass das dadurch kommt dass sie totales Übergewicht hatte als sie zu uns kam und einfach nicht geöhnt ist weit zu laufen.
Unsere anderen Hunde kommen gut mit der Hitze klar, die dickfelligen ebenso wie die dünnfelligen.
Aber wenn eure Hündin auf einmal so schlapp macht kann das durchaus an der Hitze liegen zumal sie eben nicht mehr die jüngste ist.

Lg,

Si
 
Schnattchen

Schnattchen

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Hm... ja, das habe ich mir auch gedacht.
Leider habe ich mit angehenden Hundesenioren gar keine Erfahrungen und interessiere mich für euer Wissen.
Ich denke das es gut ist wenn wir unsere Kimmy nicht mehr so wie sonst der Mittagshitze aussetzen.
Wenn ich mal überlege, ein älterer Mensch verträgt Mittagssonne auch nicht mehr so gut wie ein junger Mensch.
Dann ist es wahrscheinlich besser wenn wir sie lediglich Abends zum spazieren gehen mitnehmen.
 
S

SilentDarkness

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Ich würde sie morgends und abends mit zum spaziergang neme. Zwichendurc dan noch en oder zwei viel kleinererunden.
Ich kenne auch Leute, die haben ihre hündin auch rasieren lassen. sieht zwar bewcheuert aus, ein kanadischer SH mit kurzem Fell, aber dafür gehts dem, hund bei der hitze viel besser. ein bekannter von mir hat das auch mit seinem aussi gemacht und der war auch besser drauf. aber nicht zu kurz wegen sonnenbrand muss man aufpassen oder ggf eincremen.
vor allem eincremen der nase nicht vergessen das vor allem wenn es ne helle nase ist.

LG,
si
 
T

Tiger

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Hallo ihr Lieben!

Tut mir den Gefallen und bleibt in einem Thread beim Thema. Macht doch einfach für neue Fragen ein neues auf. Dann findet man die Themen auch später wieder :wink:

Gruß
Tiger
 
Virginia

Virginia

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zwei HSH in der Stadtwohnung




Das waren meine beiden Knuffel, sie vom Züchter zu bekommen war eine Sache für sich.

Als erstes hatten wir die Schwersterhündin der oberen die Alana. Um sie überhaupt zu bekommen logen wir zunächst die Züchterin an (wir hätten in der Stadt ein Haus mit Garten), nun blieben wir mit ihr und den ganzen Verein in Kontakt wo es nicht ausblieb das die Züchterin auch uns mal besuchen kam und wow was soll man sagen? Sie kam uns besuchen und fand einen so zufriedenen, ausgeglichenen und wohlerzogenen Hund vor wie es in den meißten Gartenhaltungen selten ist. Nun mußten wir uns leider nach zwei Jahren von unserer Alana lösen und ruck die zuck standen die Züchter mit den niedlichsten Angeboten zur Verfügeung ja sogar bringen und schenken wollten sie uns die Welpen :lol: Mitunter zeigten sie uns die ganzen Notfälle (Alina und Fenseg) und noch weitere. So kamen wir endgeldlos zur Alina und zum Fenseg. Diese beiden waren sogar Zuchthunde (ausgestellt und angekürt) doch die Züchter wollten das es den beiden so richtig gut geht und verzichteten auf die beiden mit den Wissen das sie- Alina kastriert würde und so geschah es auch :lol: .

Wir hatten diese beiden Hunde bis zum bitteren Ende und haben uns heute zur Katzenhaltung entschieden weil es nun schon (durch die Hundeverordnung) beinahe unmöglich ist in der Stadt einen Hund zu halten , ihn richtig gerecht zu werden! Um Gebäudeschäden auszuschließen muß ein Hund sich frei bewegen können , er muß sprinten , hacken schlagen und auch mal trödeln dürfen und all dies ist an der Leine beim täglichen Gassigang eben nicht mehr möglich.

Ich hielt Hunde in der Stadt und es war dazumal kein Problem ihnen gerecht zu werden , doch wer sich heute gegen einen Hund in der Stadtwohnung entscheidet und ausspricht ist in meinen Augen sehr Verantwortungsbewußt.

Wie hier auch schon viel erwähnt wurde brauch ein Wohnungshund eben aussreichend auslauf im freien (auch im Winter) um zufrieden zu sein und auch um ihn erziehen zu können :D

Lieben Gruß Gina
 
C

CocoundRichie

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Ich finde für die Haltung draußen spricht eigentlich sehr wenig bis gar nichts. Jedenfalls würde mir nichts einfallen was dafür spricht.
 
Strassenköterin

Strassenköterin

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Hunde gehören zu ihrem Rudel, sie wollen nicht draussen alleine bleiben.

Meine beiden sind auch "Stadthunde", bin aber in 3 Minuten am Waldesrand.

Grosse Hunde in einer Stadtwohnung zu halten finde ich nur dann problematisch, wenn man oben wohnt und die Hunde viele Treppen laufen müssen, was sie dann mit zunehmendem Alter nicht mehr können.

Meine beiden kommen ins Körbchen, werden so die Treppen hoch und runter transportiert, da Yorkies ja keine Treppen laufen sollten, was sie aber gerne und bei jeder sich bietenden Gelegenheit tun.

LG von der Strassenköterin und ihren Kötern
 
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