Rhacodactylus/Eublepharis und Goniusosaurus -- Terrarienanlge -- Brauche Eure Meinung

Diskutiere Rhacodactylus/Eublepharis und Goniusosaurus -- Terrarienanlge -- Brauche Eure Meinung im Neukaledonische Geckos Forum im Bereich Geckos; Hallo zusammen, nachdem ich ja schon einige Planungen und Threads hatte und alles bisher nicht zur finalen Planung kam, weil mir entweder der...
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Chris8981

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Hallo zusammen,

nachdem ich ja schon einige Planungen und Threads hatte und alles bisher nicht
zur finalen Planung kam, weil mir entweder der Vermieter dazwischen funkte oder
aber wie bei der Chamäleon Sache mir von vielen Seite aufgrund der begrenzten
Größe abgeraten wurde, habe ich mich dieses Mal etwas detaillierter an die
Planung gewagt. Denn schließlich sollen sich die Tiere ja auch wohl fühlen.

Ich werde ein 3er oder 4er Terrarium aus Siebdruckplatten oder Kunststoff
bauen.

AKtuell gibt es zwei Szenarien:
Terrarium 1 besteht aus 3 Terrarien mit der Gesamtgröße 160x60x140.
Dabei sollen die Terrarien wiefolgt aufgeteilt werden.
Im großen Becken 100x60x140 soll 1.0 bzw. eventuell später ein Pärchen
Rhacodactylus Leachianus seinen Platz finden. Dazu bin ich in Kontakt mit
2 Züchtern dieser Art, die auch regelmässig Nachzuchten haben.
Das zweite Becken ist 60x60x90 und soll zunächst eine Weibchengruppe
0.2 (oder wäre besser 0.3?) von Rhacodactylus Auriculatus beherbergen.
In das dritte Terrarium der Größe 60x60x50 wollte ich gerne Gorniusosaurus
Hainanensis mit einer Frauengruppe platzieren auch hier 0.2/0.3 je nachdem
was praktischer bzw. besser ist.

Terrarium 2 besteht aus 4 Terrarien mit der Gesamtgröße 160x60x180
Der Besatz wäre der in 3 der Becken der Gleiche.
100x60x120 für Leachianus, 60x60x120 Auriculatus und 60x60x60 für
Hainanensis. Unter dem Leachianus Becken käme dann allerdings noch ein
Becken der Größe 100x60x60 wo ich gerne Eublepharis Macularius drin
unterbringen würde. Hier auch zunächst nur eine reine Frauengruppe mit
0.3 oder 0.4

Bei Terrarium 1 würde ich einen Unterschrank bauen und die Terrarien auf
40-60cm vom Boden aus starten lassen und bei Terrarium 2 würde der
Unterschrank vermutlich nur 20cm hoch werden.

Was haltet Ihr generell von diesem Projekt und wäre das so auch zum Wohl
der Tiere realisierbar?
Wo wären die Lüftungen am sinnvollsten abgebracht?

Als Beleuchtung wollte ich in den hohen Becken sowie dem Macularius
Becken 2 T5 Röhren plus 2 Strahler anbringen. Und in dem kleinen Becken
1 T5 Röhre plus 1 Strahler.

Ist die Verkleidung der Rückwand ein Muß oder nur "Nice to Have"?

Habt ihr Erfahrung mit dem Futter Crested Gecko Diet von Repashy gemacht?
Wäre diese Art Futter für alle Geckos möglich oder nur für bestimmte Arten,
so dass ich bei einigen doch auf Lebendfutter zurückgreifen müsste?

UV-Beleuchtung. Da scheiden sich ja anscheinend die Geister. Sinnvoll oder nicht bei nachtaktiven Geckos was ja alle vier Arten sind.

Ich danke Euch schon mal vorab für Eure Hilfestellungen.

Grüße
Chris
 
G

grmblmonster

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Da schon ziemlich spät, erstmal nur eine kurze Antwort mit 2 wichtigen Sachen, die mir sofort ins Auge gesprungen sind:

a) Rhacodactylus auriculatus ist schlecht bis gar nicht in Gruppen zu halten. Diese Art ist bekannt für Kannibalismus.

b) 100x60x60 ist viel zu klein für eine 3er oder 4er Damengruppe Leopardgeckos.

Insofern kannst du dir die beiden Ideen so schon mal aus dem Kopf schlagen.
 
C

Chris8981

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So,

also ich habe mir noch ein paar Gedanken gemacht.

Ich werde zwei 2er Terrarien machen. Für Leachianus
140(160)x60x140(160) und das untere 140(160)x60x60
für Eublepharis oder Hainanensis.

Das andere hat die gleichen Maße, da wird das obere
aber unterteilt in 80x60x140 für Auriculatus.

Grüße
Chris
 
Rhouwn

Rhouwn

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Hallo

soweit ich auch diversen Foren mitbekommen habe, wären das deine ersten Reptilien.

Meinst du nicht, dass du dich hier mit so vielen verschiedenen Arten mit vollkommen verschiedenen Ansprüchen (Lebendfutter, Leopardgeckos zB halten Winterruhe und brauchen diese auch, Wüste und Tropen) nicht etwas übernimmst?

Das ist in keiner Weise böse gemeint, aber ich empfinde es als wenig überlegt, gleich mit vier verschiedenen Geckos anzufangen, wenn ich keinerlei/kaum Vorkenntnisse über Terraristik an sich besitze.

Alleine die Frage nach dem auf Lebendfutter zurückgreifen müssen sagt, dass du dich über die einzelnen Arten noch nicht richtig informiert hast.

R. auriculatus würde ich mit einem einzelnen Tier beginnen.
Bei den Leopardgeckos auch mit maximal zwei Weibchen.

Denn eines vergisst du: je mehr Tiere, umso mehr verschiedene Quarantänebehältnisse, umso mehr Kotproben auf einmal.
Der Arbeitsaufwand solch vieler Neuzugänge ist nicht mal eben mit einem Schnippsen erledigt.
Und Quarantäne ist ein Muss.

Unterschätz den Aufwand nicht, den es bedeutet, zwei/drei/vier verschiedene Geckos zu halten.
Das können erfahrene Terrarianer, die die Verhaltensweisen der Tiere kennen und auf Abweichungen sofort reagieren können.
Als Einsteiger hast du dieses Wissen aber noch nicht.
Das endet im besten Fall damit, dass du auf die Nase fällst, im schlimmsten Fall zahlen die Tiere die Rechnung.
 
C

Chris8981

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Hallo Rhouwn,

erst einmal Danke für das Feedback. Nein keine Sorge ich bin zwar Einsteiger
in die Terraristik aber habe bisher noch keine Erfahrungen aber ich werde nicht
den Fehler machen direkt mit allen vier Arten anzufangen.

Der Plan war nur bereits schon mal so ausgetüftelt, weil es halt eine
Terrarienwand werden soll und die Tiere nach und nach dazu kommen sollen.

Leachianus plus eventuell eine Art soll es für den Anfang sein. Leachianus
auch deswegen weil er die theoretisch höchste Lebenserwartung hat.

Bzgl. des Futters habe ich mich schon informiert, bin auch erst im Zusammenhang
mit dem Leachianus auf das Repashy Produkt gestossen, da einige Züchter
das bei den Rhacodactylus fast ausschließlich füttern. Generell habe ich aber
auch keine Probleme mit Lebendfutter. Aber da man sonst auch noch nicht
allzuviel über das Repashy findet, war dies wohl eine legitime Frage.

Grüße
Chris
 
L

Leopardgecko-Bergstrasse

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Hi!

Interessantes Projekt, aber ich würde dir auch empfehlen, nicht mit so vielen Arten gleichzeitig zu starten, zumal du wie du selbst sagst über keine Erfahrung verfügst.

Bezüglich des Futters kann ich dir zumindest zu den Leopardgeckos eine ganz klare Aussage machen: Die fressen kein Repashy, diese Art ernährt sich ausschließlich von Insekten u.ä.. Bitte also auch nur Insekten verfüttern. Es soll zwar Tiere geben, die auch schonmal etwas Obst oder Gemüse gekostet haben, diese sind aber nicht als Maßstab zu nehmen.

Und noch ein Tipp bzgl. Beleuchtung: Bitte die Lampen in jedem Fall so anbringen, dass die Tiere nicht an diesen rankommen können. Ggf. ausserhalb des Terrariums in einem separaten Lampenkasten. Die Tiere könnten sich sonst schnell Verbrennungen zuziehen.
 
R

roro

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Hi Chris8981


Ich äussere mich dazu auch mal... alles meine Sichtweise... und gleich Fragen dazu:

Nein keine Sorge ich bin zwar Einsteiger in die Terraristik
aber habe bisher noch keine Erfahrungen
aber ich werde nicht
den Fehler machen direkt mit allen vier Arten anzufangen.
So soo... das heisst?... du bist Einsteiger, nicht mehr und nicht weniger.(Punkt)

Und Fehler werden dir sicher auch unterlaufen, wie jedem von uns.

Was hat dich dazu veranlasst, dir diese Zusammensetzung der Arten ins Haus zu holen?


Tipp von mir: Erst mal mit einer Art "beginnen"... was immer "beginnen" auch heisst... vlt. ist es ja einfach genau jetzt^^


Grundsätzlich zum Thema... hast du dich schon mit den angesprochenen Arten auseinander gesetzt?... mit was/wem/wie? (bitte mit Links und Co. dazu ;))


Mal vorweg... bei allen angesprochenen Arten

- sollen die Becken mit den Tieren "mitwachsen"
- sollen die Tiere einen UV-Anteil abbekommen

Leachianus
auch deswegen weil er die theoretisch höchste Lebenserwartung hat.
Eublepharius macularius ist auch so ein Kandidat, nicht?!


Zuguterletzt kann ich dir sagen, zu den angsprochenen Arten kann ich allenfalls noch etwas zur Art ergänzen... aber lass erst mal von deinem Wissen über die Arten hören?

Ich bin mal gespannt auf deine Antworten


Gruss roro
 
C

Chris8981

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@roro:

100%ig auseinander gesetzt habe ich mich bisher ausschließlich mit dem
Leachianus. Dazu auch das Buch "Rhacodactylus" von Seipp und Henkel
sowie den Artikel in der DRACO von Schönecker.

Desweiteren habe ich zwei bekannten Züchtern gesprochen. Der eine fütter
Repashy nur bis zu einem Jahr und danach unterschiedliche Insekten und der
andere ausschließlich Repashy auch bei älteren Tieren.

Darüber hinaus habe ich mich auf diversen Internetseiten wie napalm.at von
Ingo Hess und diversen amerikanischen Seiten wie bigfatgecko, leapin leachies, etc. geschaut.

Laut Aussage der Züchter reicht zu Beginn für die ersten 6-12 Monate ein
"kleines" Aufzuchterrarium und danach sollten Sie ins Endbecken übersiedeln
können.

Bzgl. des Leachianus sollte zunächst eine Einzelhaltung stattfinden und je
nach Lokalität frühestens nach 12 Monaten mit der Vergesellschaftung
begonnen werden (eher später) sofern man unbedingt ein Paar halten will und
auch beide Geschlechter hat.

Die Beleuchtung wird bei beiden Züchtern unterschiedlich realisiert. Der eine
setzt auf ein Terrarienzimmer ohne zusätzliche Beleuchtung des Terrariums
der andere setzt auf LSR plus einen Wärmestrahler. UV laut beiden kein Muss.

Sprühen bei der Art einmal Tag, vorzugsweise abends oder am frühen morgen.
Und relativ viel Frischluft.

Hab ich für den Leachie noch was vergessen?

Auriculatus bin ich gerade dabei mich einzulesen, wobei mir bisher kein Züchter
was zu dem Kannibalismus der zuvor angesprochen sagen kann, was übrigens
auch im Buch von Henkel und Seipp unerwähnt bleibt, die eine Gruppe von
einem Männchen mit bis zu 3 Weibchen vorschlagen.
Hier würde ich allerdings noch weitere in die Materie gehen, denn auch das
o.g. Buch bietet ja diese Art.

Was sowohl die Leos als auch die Hainanensis angeht, gefallen mir beide sehr
gut von der Farbe bzw. Form her. Von Leos habe ich bereits die Rückmeldung
einiger Züchter auf die ich zurückgreifen kann und Literatur ist bereits auf dem
Weg zu mir.

Bei Hainanensis werde ich erst einmal abwarten was das Buch "Lidgeckos"
so bereits hält ansonsten sind die Informationen ja recht spärlich gesäht.
Soll laut Aussage eines Züchters ein "Waldterrarium" werden mit möglichst
vielen Verstecken, wobei die Größe des Terrariums annehmbar wäre aber
größer natürlich wie fast immer besser wäre.

Da ich auch nicht alle Arten gleichzeitig holen möchte, sondern mit dem
Leachianus und eventuell einer weiteren Art anfangen möchte, werden zu
den anderen Arten noch einiges an Infos und Gesprächen mit Züchtern dazu
kommen ehe ich diese Arten wirklich endgültig in Betracht ziehe.

Die Planung bezog sich auf einen Zeitraum von 12+ Monaten, sollte nur direkt
mit geplant werden, da es eine Terrarienwand werden soll.

Da es ursprünglich neben dem Leachianus ein Tokeh Pärchen werden sollte,
hatte ich mich zunächst hauptsächlich über diese beiden Arten informiert,
wobei der Tokeh dann letztlich rausfiel aufgrund der Gefahr der lauten Rufe
in der Nacht, wo ich nicht weiß wie die Mitmieter im Haus reagieren werden
und ich es nicht darauf anlegen will ein Tier bzw. Tiere anzuschaffen die dann
wieder ausziehen müssen, weil die Nachbarn etwas dagegen haben.

Grüße
Chris
 
R

roro

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@ Chris8981

Was die Rh.leachianus angeht hast du dich wohl schon gut informiert, wie du auch am Andern schweinbar voll dran bist^^
So weit so gut... aber mal ne Frage... bist du das???


Auszug aus einem grossen Verkaufsforum:
"Suche NZ12, lieber NZ13 von

Paroedura Masobe
Gecko Gecko
Rhacodactylus Leachianus (wenn möglich Grand Terre)
Rhacodactylus Auriculatus
Goniurosaurus Hainanensis"
Zitat Ende


Falls ja, frag ich mich wenn du scheinbar am Terrarienbau dran bist, warum du schon Tiere suchst... den die Einlaufzeit eines neuen Beckens, und da ist scheinbar noch nicht mal geklärt welches Equipement verwendet werden soll, übersteigt die Quarantänezeit deutlich.

Kann mich auch irren, wobei das Inserat schwer nach deinen Arten "riecht"...
+ die Tokee's sind auch wieder mitdabei
+ P.masobe, die ja auch einfache Haltebedingungen haben (wollen) :D

Ich weiss nicht... irgendwie kommt mir das Ganze etwas komisch und "überheblich" rein... aber na ja... nichts neues, jedenfalls für mich nicht. Enthusiasten kommen und gehen, Andere bereiten sich seriös vor... und werden möglicherweise auch zu "Langzeithalter"^^

Ich lass mich gerne eines besseren belehren, aber ich fürchte...


Nur mal so nebenbei... für die genannten Arten sind wohl einige Euronen abzudrücken. Aber träumen darf man ja :D

Nichts gegen dich Chris... aber warum fragst du hier nach wenn du scheinbar das Meiste besser weisst?... resp. kein konkretes Objekt hier vorstellst. Oder sehe ich da was nicht?!?


@ grmblmonster

Mir ist nichts bekannt dasss die Rh.auriculatus kannibalistisch wären... hatte jahrelang Gruppen von 1.2 und 1.3... Weibchen, die Weibchen unterdrücken bis transalieren ja, aber fressen wohl eher weniger... mal abgesehen von Schlüpflingen vielleicht... aber das macht noch manch andere Art auch.


Gruss roro
 
C

Chris8981

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@roro:
Ich bin noch nicht am Terrarienbau dran, sondern informiere mich immer noch über die
einzelnen Arten.

Wie Du ja schon bemerkt hast, wird Leachianus wohl zuerst kommen. Was danach kommt,
kann ich jetzt noch nicht 100%ig sagen! das hängt neben dem Geldbeutel wohl auch daran
wie die ersten Erfahrungen mit dem Leachianus laufen.

Und wenn ich mich nicht ernsthaft und seriös damit auseinander setzen würde, hätte ich
einfach irgendein Terrarium gekauft und das Tier darein gesetzt aber das tue ich sicher nicht.

Ich bin immer noch etwas unsicher wegen der Beckengröße, da hab ich aber auch schon
einige Infos von den Züchtern bekommen.

Wichtig wäre mir persönlich noch wie das Thema Beleuchtung bei dieser Art aussieht.

Und dass das Terrarium eine gewisse Einlaufzeit benötigt bis man alle Parameter so hat wie
man es will, ist mir auch schon klar.

Und bzgl der anderen Arten ging es nur darum erstmal Infos darüber zu bekommen, da man
bei Hainanensis und Masobe ja so nicht so gut an Informationen ran kommt, und ein wenig
Träumen wird wohl erlaubt sein.

Der Leachianus wird mit allem drum und dran für den Anfang schon teuer genug, aber das
ist es mir schon wert.

Grüße
Chris
 
C

Chris8981

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Aber ja, war mein Inserat aber war wohl etwas deplatziert.

Also die Planung sieht so aus.

Terrarium Ende 2013
Leachianus Anfang bis Frühjahr 2014

Tokeh, Auriculatus und Co erst deutlich später. Die zweite Art soll frühestens
2015 dazu kommen und Masobe steht gaaaaaanz hinten an, daran würde ich
nur mit viel Erfahrung gehen.
 
C

Chris8981

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Und ich weiß nicht alles besser sondern bin eher recht unsicher noch
zumindest was Größe des Terrariums sowie Beleuchtung, Belüftung angeht
und bin da für jede konstruktive Hilfe dankbar.
 
C

Chris8981

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Und gerade wenn ich soviel Geld investiere, will ich auch alles perfekt
haben.
 
Rhouwn

Rhouwn

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Und gerade wenn ich soviel Geld investiere, will ich auch alles perfekt
haben.
Hi Chris

aber warum dann, um Himmels Willen, das Geknibbel, wenn es um die Beckenmaße geht?
Grade wenn du viel Geld in die Tiere investieren willst, warum dan nicht den Tieren auch ein Becken bieten, dessen Maße über "reicht so" liegen?

Reicht so oder passt schon sind für mich Begriffe, bei denen sich mir der Kamm stellt.
Reicht so ist das unterste Limit, an dem man beginnt.
Und niemand wird gezwungen, dieses mehr als magere Limit zu auszureizen.
Und auch wenn der eine oder andere Züchter meint: reicht so... und?
Nur weil er ihnen nciht mehr Platz bieten will, heißt das nicht, dass er deshalb Recht hat.

Wenn schon auf Lange Sicht geplant wird, warum dann nicht gleich richtig?
Ein Becken, welches deutlich über den Magermaßen dieser Limits liegt, wird nicht nur das Auge erfreuen, nein, gerade mehr Tiefe machen die Tiere ruhiger.
Ihnen bleibt mehr Rückzugsfreiheit nach hinten weg, was viele an sich scheue Tiere mit erhöhter Präsenz im Sichtbereich danken.
Je weniger Möglichkeiten des Rückzuges, umso seltener wirst du sie zu Gesicht bekommen.
 
C

Chris8981

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Hallo Rhouwn,

wenn der Platz da wäre, dann würde ich gar nicht so knapsen.
Ich würde sofort sagen, ok dann machen 100er Tiefe.

Ich habe gerade geschaut und unter umständen ließe sich eine
Tiefe von 80 realisieren.

Grüße
Chris
 
C

Chris8981

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Es ist momentan einfach so, dass man je mehr man sich in das Thema und
die einzelnen Beiträge einliest, mit Züchtern redet, Literatur wälzt immer
unsicherer wird, weil alle was anderes sagen.

Und genau das ist das was mich momentan am meisten nervt.

Ich bin generell Fan von Reptilien und hätte auch einen Zoo zu Hause wenn
ich denn den Platz und die Zeit hätte allen Tieren gerecht zu werden.

So und Projekt wurde nun auf definitiv erstmal eine Art eingestampft.
Und ja ich plane schon Langzeithalter zu werden weil mich die Tiere und die
Terraristik allgemein mega faszinieren.

Ich roll es nochmal kurz von hinten auf.

Es soll am liebsten ein Leachianus werden. Platz wäre für ein Terrarium
vom 120-160cm Breite und die Höhe ist recht variabel von 120-180cm.
Die Tiefe kann an dem eigentlich geplanten Platz nur max. 60cm betragen,
allerdings hab ich eventuell eine Möglichkeit das Terrarium woanders
hinzubauen und dort auf 80 oder sogar 100 zu gehen.

Was würdet Ihr dann dazu sagen bzw davon halten?

Sollte das mit der 80er Tiefe nicht machbar sein würde ich nochmal schauen,
was bei der Tiefe in Frage käme.

Grüße
Chris

P.S.: Ich will Euch nicht auf die Palme bringen aber bin momentan ziemlich
ratlos!!! Weil jeder, aber wirklich jeder zu dem Tiefe was anderes sagt!
Von 60-120cm ist alles dabei
 
Rhouwn

Rhouwn

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Hi

ich biete immer das Maximum, was ich aufbringen kann.
Und grad bei Arten wie den von dir gewünschten würde ich immer die größtmögliche Tiefe anbieten.

Rückzug ist sooo wichtig, und der findet numal nach hinten statt.
Wenn du 100 bringen kannst, dann tu das auf jeden Fall!
Und du wirst nur Vorteile davon haben.
Die Tiere werden sich sicherer fühlen und häufiger zu sehen sein, weniger STress haben, und weniger Stress bedeutet ein Mehr an Gesundheit und Lebenserwartung.

Außerdem können sie sich bei einer guten Tiefe auch im Fall eines Ehestreits eher mal aus dem Weg gehen.
Je weniger Tiefe, umso eher sitzen sie ständig voreinander, das wäre, als würde man zwei Kinder in einen langen, schmalen Flur stecken und die müssten aneinander vorbei.
Haben die Streit miteinander, können sie nicht ausweichen und kloppen sich ;)
 
C

Chris8981

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Eine Frage noch bei der Größe des Terrariums.

Also 140x100x160, wie sieht das dann mit der Beleuchtung aus?

4 T5 Röhren je zwei vorne und zwei hinten oder mehr?

Dazu 2 Spotstrahler und einmal UV?
 
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roro

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Eine Frage noch bei der Größe des Terrariums.

Also 140x100x160, wie sieht das dann mit der Beleuchtung aus?

4 T5 Röhren je zwei vorne und zwei hinten oder mehr?

Dazu 2 Spotstrahler und einmal UV?
Willst du selber darin hausen?? :D


Einfach mal so als Hinweis:

In Becken mit den Tiefenmassen von 100cm und mehr ist es schwierig, je nach Einrichtung an alle Orte hinzukommen, ohne ins Becken reinklettern zu müssen... einfach mal daran denken^^


Was sagen dann deine Züchter zu den Beckenmassen?

Beanspruchen Rh.leachianus so grosse Becken?... wie sieht es da mit dem Füttern aus?


Gruss roro
 
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lennart

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Ich möchte jetzt mal ganz kleinlaut einwerfen dass eben nicht alles "friede, freude, eierkuchen" ist, wenn er sich ne leachianus-Nachzucht holt und die dann halbwüchsig mit 12 Monaten in ein Terrarium wirft, das so groß ist wie ne Duschkabine. Ich habe nicht die besten Erfahrungen gemacht mit der Art in großen Becken, und das ist auch ansich eher der Konsens bei vielen Leuten die die halten.
 
Thema:

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