Welche Phelsumen zu lygodactylus williamsi setzen?

Diskutiere Welche Phelsumen zu lygodactylus williamsi setzen? im Phelsumen-Bereich Forum im Bereich Geckos; Hallo liebe Geckoz-Gemeinde, gibt es Phelsumen die ich mit meinen lygodactylus williamsi zusammen halten kann? Mir ist natürlich vor allem...
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Svenson

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Hallo liebe Geckoz-Gemeinde,

gibt es Phelsumen die ich mit meinen lygodactylus williamsi zusammen halten kann?
Mir ist natürlich vor allem wichtig, dass sich die Tiere untereinander nicht bekämpfen.
Das Terrarium ist 80cm lang, 60cm tief und 120 hoch.
Die Temperaturen sollten zwischen 19 und 32° Celsius liegen.
Im Sommer müßte die Sonne in etwa 12 Stunden scheinen und im Winter nur 10 Stunden.
Es sitzen derzeit 2.2 lygodactylus williamsi in dem Becken. Territoriale Problem sind seit 3 Jahren nicht aufgetreten.

MfG Sven
 
TanteWu

TanteWu

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Hallo Sven,

nein, da kannst du keine weiteren Geckos mehr zusetzen.

2 Mänchen in einem Terrarium sind doch "Nervenkitzel" genug ;)
 
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Svenson

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Hallo TanteWu,

ich habe auch schon überlegt ein Paar abzugeben.
Einen Interessenten habe ich bereits gefunden.
Die Tiere leben bis heute in dem großen Becken friedlich nebeneinander.
Natürlich würde ich die alten und neuen Tiere umgehend trennen, gesetz dem Fall sie fangen an sich zu bekämpfen.
Ich hätte wohl besser allgemeiner fragen sollen.

Gibt es Pheslumen die in etwa die gleichen Haltungsparameter wie lygodactylus williamsi benötigen?
 
Tulipallo

Tulipallo

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Phelsuma klemmeri. Ich habs mal eine Weile ausprobiert. Ein kleines williamsi-Männchen zu zwei klemmeris. Das ging etwa 4 Wochen gut, danach wurde der kleinere williamsi langsam dominant. Hab ihn dann sicherheitshalber wieder rausgenommen, bevor es Streit gab.

Wegen der Risiken schwererer körperlicher Auseinandersetzungen möchte ich deutlich von dem Versuch abraten. Zum Überbrücken für einige Tage (aus welchem Grund auch immer) mag es gehen. Darüberhinaus nicht machen.

Reptilien sollten grundsätzlich artspezifisch gehalten werden und aus meiner Sicht gehört nie mehr als ein Pärchen zusammen. 1.2, 0.2, 2.1, 2.2 oder 2.0 sind aus meiner Erfahrung in genau der Reihenfolge auch zunehmend nicht emfpehlenswert! Im schlechtesten Fall gehts erst einige Monate gut, dann fährt man übers We weg und wenn man nach 2 Tagen wiederkommt, liegt ein Tier tot am Boden. Muß ja nicht sein. Terrarien sind nunmal keine Aquarien!
 
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Svenson

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Hallo Tulipallo,

mein Becken ist groß genug um mehrere Paare zu beherbergen.
Es gab auch wie bereits gesagt seit 3 Jahren keine Probleme und wenn doch können Sie sich aus dem Weg gehen.
Ich habe das Terrarium extra so eingerichtet, dass die Tiere sich nicht sehen wenn Sie sich sonnen und die Plätz nicht auf gleicher Höhe liegen.
Natürlich sitzen beide Männchen sehr häufig an ihren bevorzugten Sonneplätzen.
 
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skippy

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Hallo Tulipallo,

mein Becken ist groß genug um mehrere Paare zu beherbergen.
Es gab auch wie bereits gesagt seit 3 Jahren keine Probleme und wenn doch können Sie sich aus dem Weg gehen.
Ich habe das Terrarium extra so eingerichtet, dass die Tiere sich nicht sehen wenn Sie sich sonnen und die Plätz nicht auf gleicher Höhe liegen.
Natürlich sitzen beide Männchen sehr häufig an ihren bevorzugten Sonneplätzen.
Moin icih frage mich immer warum bei diesen Vergesellschaftungsanfragen und Pseud. Positivbeispielen der Vorteil für die Tiere liegt ?Mein Becken ist groß genug um die kleinen Geckos langjährig tier- artgerecht zu halten spreche ich bei deinen Terrarienmaßen ganz einfach mal ab .Meine Argumentation musst du dir gefallen lassen da die Tiere sich nicht wehren können . Ob du das Verhaltenspektrum der Arten und Tiere untereinander richtig interpretieren kannst weis ich nicht .Von negativen Folgen der Tiere hab ich aber schon jede Menge gelesen und persönlich geschildert bekommen .Ich hätte dir noch eine junge Corallus caninus als Partnervorschlag weil dann hätte sich alles sehr schnell erledigt .Der andere Tip wäre mal den Expeditionsbericht auf der Exoterraseite vom Habitat deiner Geckos sich anzuschauen und das dortige Verhalten sich zu Gemüte zu führen .
 
Luna

Luna

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Hallo!
Hast du in dieser Konstellation entsprechend Nachzuchten? Wären ja ca. 20 Gelege pro Jahr (plus), d.h. 25-40 Schlüpflinge pro Jahr, wenn man davon ausgeht, dass vielleicht aus dem einen oder anderen Ei nichts wird?

Gibt halt einige Lygodactylushalter, die das probiert haben: 2 Paare der gleichen Art oder unterschiedliche Lygodactylusarten. Soweit bisher kommuniziert hat die Nachzucht darunter gelitten.? Wäre interessant von dir zu hören, wie es klappt.

LG Annette
 
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skippy

Gast
Hallo!
Hast du in dieser Konstellation entsprechend Nachzuchten? Wären ja ca. 20 Gelege pro Jahr (plus), d.h. 25-40 Schlüpflinge pro Jahr, wenn man davon ausgeht, dass vielleicht aus dem einen oder anderen Ei nichts wird?

Gibt halt einige Lygodactylushalter, die das probiert haben: 2 Paare der gleichen Art oder unterschiedliche Lygodactylusarten. Soweit bisher kommuniziert hat die Nachzucht darunter gelitten.? Wäre interessant von dir zu hören, wie es klappt.

LG Annette
Moin wie in einem anderen Thema gelesen sind 20 Jahre Reptilienhaltung kein Garant für explizierte Erfahrung zur reptilienkundigen Haltung . Kuschelterrarianer und Vergesellschaftungsbefürworter müssen sich einen gewissen Gegenwind gefallen lassen auch wenn dies für die angesprochenen Personen negativ ist. Man nehme verschiedene Geckos und ein relativ kleines Terrarium und schaut mal was so alles darin überlebt hat nichts mit diesem hobby zu tun . Mit etwas mehr Weitsicht würden diese Vergesellschaftungsanfragen nicht gestellt werden .
 
Tulipallo

Tulipallo

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Was Platz angeht: Ich halte meine klemmeris heute auf 50/50/110cm BTH - und mehr als ein Pärchen käme mir da nicht rein. Von zwei Pärchen würde ich grundsätzlich abesehen, weil ich schon Ärger mit zwei Weibchen in 1.2-Haltung dadrin hatte. Und das bei den laut Literatur und anderen Haltern ach so friedlichen Phelsuma klemmeri. Ich sage, daß die Vergsellschaftung mit L. williamsi grundsätzlich wenigstens zeitweise klappen sollte - und, daß ich aus gegebenen Gründen davon abrate. Pärchenhaltung und mehr nicht ist aus meiner Erfahrung das tierfreundlichste. Wenigstens, solange der Platz noch unter 10/10/10 fach KRL liegt.

Nicht zu vergessen: Große Terrarien sind eine Augenweide, wenn sie vernüftig eingerichtet sind. Das kommt nicht nur den Tieren zugute. Also:platzgeiz oder optische Langeweile wegen wenig Action im Kasten dürfen keine Gründe für Vergesellschaftung sein. Den Rest muß jeder mit sich ausmachen. Liegt aber eines Tages ein Tier nach Streit tot am Boden darf man sich mit Fug und Recht richtig dreckig fühlen. V.a. nach Vergesellschaftung
 
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Svenson

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Hallo!
Hast du in dieser Konstellation entsprechend Nachzuchten? Wären ja ca. 20 Gelege pro Jahr (plus), d.h. 25-40 Schlüpflinge pro Jahr, wenn man davon ausgeht, dass vielleicht aus dem einen oder anderen Ei nichts wird?

Gibt halt einige Lygodactylushalter, die das probiert haben: 2 Paare der gleichen Art oder unterschiedliche Lygodactylusarten. Soweit bisher kommuniziert hat die Nachzucht darunter gelitten.? Wäre interessant von dir zu hören, wie es klappt.

LG Annette
Hallo Annette,

leider kann ich dir darüber keine Auskunft geben. Wenn ich mal Eier oder ein Jungtier finde gebe ich diese immer einem guten Bekannten von mir. Ich habe nie Buch darüber geführt, aber es wurden schon etliche Jungtiere produziert.


Die Männchen leben ganz gut in dem Becken zusammen. Ich denke Sie haben ihr jeweiliges Territorium abgesteckt.
Die Weibchen jagen sich manchmal. Aber das ist sehr selten der Fall. Sie stellen sich ganz kurz nach und nach 1 Sekunde ist wieder Ruhe eingekehrt.
Da es gerade diskutiert wird, keins der Tiere hat irgendwelche Verletzungen durch Kämpfe erlitten.

Gruß Sven
 
Adonine

Adonine

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Warum möchtest Du denn ein Paar abgeben und dafür Phelsumen haben? Das entschließt sich meiner Logik. Wenn 2.2 tatsächlich funktioniert, über so einen langen Zeitraum, würde ich alles so lassen, wie es ist.

Überhaupt interessant, dass 2.2 Haltung funktionieren kann.
Bei mir ging das schief.
Ich habe ein 120x60x120cm Terrarium mittig mit einem Lochblech geteilt, so dass jeder meiner Willi-Männer 60x60x120cm zur Verfügung hatte.
Es ging gut, bis einer ein Weibchen bekommen hat. Dann gab es Ärger, durch das Trenngitter hindurch!
Ev. wäre es anders gekommen, wenn ich gleich zwei Weibchen gekauft hätte und jeder „sein eigenes“ bekommen hätte…wer weiß…
Daraufhin habe ich den Single in ein anderes Terrarium gesetzt, gegenüber dem Pärchen, so 2-3m Abstand.
Er nahm weiter ab und war „seltsam“, ganz scheu und hektisch. Erst ein Umsiedeln in einen anderen Raum hat etwas gebracht und er ist wieder ganz der Alte geworden.

In der anderen Hälfte sind nun Phelsuma lineata eingezogen. Und irgendwie haben sie es geschafft, auf die andere Seite zu kommen.
Auf den ersten Blick sieht alles normal aus, alle Geckos laufen rum. Kein Problem. Trenngitter entfernen und alle im großen Terrarium halten. Sieht ja auch schöner aus. Wenn so eine Vergesellschaftung so einfach klappt…

Beobachtung nach etwa 1 Woche:
So, der Willimann ist verdächtig oft links oben in der Ecke. Die Dame hält sich vermehrt im Drachenbaum oder an der halb zugewachsenen Lochblechwand auf.
„Früher“ sind die doch immer durch das ganze Terrarium gestreift, waren immer präsent und spätestens sichtbar, wenn ich das Terrarium geöffnet habe. Und der Bambus war super zum Sonnen. Warum sonnt sie sich nun auf dem Drachenbaumblatt? Und immer so an der Spitze des Blattes? Weiß sie, dass die für die schwereren lineatas nicht „belaufbar“ sind?
Seit wann ist der Willimann so oft im unteren Bereich anzufinden? (Er nutzt eben das ganze Terrarium aus)

Da die „Vergesellschaftung“ unter der Woche statt fand, ist mir das alles nicht gleich aufgefallen. Abends beim Füttern war alles wie immer, alle Geckos rennen zum Futter und Jagen. Normal gefärbt waren sie auch, alle.
Ich konnte in der ganzen Zeit auch nicht eine Verfolgung beobachten, nicht mal ansatzweise. Die Tiere haben sich ignoriert. Trotzdem hat sich das Verhalten der kleineren Geckos verändert, wenn auch nur ganz leicht.
Am Wochenende, mit mehr Zeit zum Beobachten, sind mir dann die Kleinigkeiten aufgefallen und ich habe wieder getrennt, auch wenn es so aussah, als wäre alles ok und die Vergesellschaftung wahrscheinlich auch über kürzere oder längere Zeit gut gegangen wäre.

Da ich mit dem Rausfangen der Lineatas doch mehr Probleme hatte als gedacht, habe ich kurzerhand die Seiten getauscht. Die Willis sind nun in die Terrarienhälfte der Lineatas gezogen und es herrscht wieder Ruhe.

Vergesellschaftung ist sehr heikel.

Man muss wirklich beide „Parteien“ gut kennen um so kleine Nuancen an Verhaltensänderungen zu erkennen. Einfach zwei Geckos dazu und gucken, ob sie sich die Köpfe einschlagen und dann trennen ist nicht der richtige Ansatz.

Die Unterdrückung kann auch sehr schleichend sein.
Meine lineatas habe ich noch nicht so lange, an ihnen wären/sind mir keine Verhaltensänderungen aufgefallen.

So, Roman beendet. Hoffe, ich konnte Dir helfen.

Ach ja, ich habe nun auch schon öfter gehört, dass sich klemmeri und williamsi nicht auf Dauer vertragen. Geht gut, ein paar Wochen, Monate und dann gibt’s Krach…

Und einfach ein zweites Terrarium aufstellen und dann die Phelsume halten, die man gerne halten möchte?

Gruß
Adonine
 
Scarlett

Scarlett

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Hi Adonine,

sehr gute Beobachtungsgabe! Die wenigsten nehmen solch winzige Verhaltenänderungen wahr und greifen -wenn überhaupt- erst ein, wenn Blut fließt.

Subtiler Stress wird oft unterschätzt.

Wenn dann mal ein Tier stirbt heißt es: "naja, der war auch schon recht alt" oder "an meiner Haltung kann es ja nicht liegen, den anderen geht es ja gut und ich kenne mich ja aus."

Ich selbst ziehe ab und an Lygodactylus williamsi und Phelsuma klemmeri gemeinsam auf. Nach meiner Erfahrung gibt es da weniger Zwist als innerartlich.
Die Entwicklung der Jungtiere steht den einzeln aufgezogenen in nix nach und verloren habe ich noch keins.
Auf Dauer ist es nicht zu empfehlen, ich hatte das auch mal praktiziert, bei mir wurde das Lygodactylus williamsi Männchen zu dominant und ich hab vorsorglich getrennt. Terrarium war mit 120x60x120 nicht wirklich klein.


Lg
 
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