Klima- Und Haltungsdiskussion bei Phelsuma parva, etc ...

Diskutiere Klima- Und Haltungsdiskussion bei Phelsuma parva, etc ... im Phelsumen-Bereich Forum im Bereich Geckos; .....
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roro

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Hi pauli2609

ich würde dich gerne etwas fragen ohne das es zu Missverständnissen kommt,
warum scheint das "Microklima" so wichtig zu sein denn einige/die Phelsumen sind doch eher alle recht anpassungsfähig dem Klima gegen über, was nicht heissen soll das die Ski-urlaub machen sollen oder ein Aufenthalt in der Sahara io ist, die Phelsumen findet man fast alle auf Bäumen wo die Luft anders als am Boden ist oder ?
Was also ist genau das Microklima?
welchen Einfluss hat es?
wenn es so wichtig ist muss es permanent wie sein ?
Danke wenn du mir/uns Antworten gibst.
Auszug aus http://www.deutscher-wetterdienst.de/lexikon/index.htm?ID=M&DAT=Mikroklima

Mikroklima
Das Mikroklima beschreibt mittlere atmosphärische Zustände und wiederkehrende Phänomene im mikrometeorologischen Maßstabsbereich. Nach Orlanski (1975) werden atmosphärische Prozesse mit einer horizontalen Ausdehnung von wenigen Millimetern bis einigen hundert Metern der Mikroskala zugeordnet. Mit Mikroklima ist damit das spezielle Klima eines Areals gemeint, das sich in den bodennahen Luftschichten ausbildet und stark von den vorhandenen Oberflächen (Untergrund, Bewuchs, Bebauung), z.B. deren Rauigkeit und thermischen Eigenschaften, beeinflusst ist. Verschiedenheiten in der Geländeform oder im Pflanzenbewuchs können dabei auf engem Raum große Unterschiede in der Temperatur oder der Windgeschwindigkeit verursachen. So kann es z.B. an einem Sommertag über einer Asphaltdecke mehrere Grad wärmer sein als über einer benachbarten, feuchten Wiese. Auch in klaren Nächten können sich, z.B. durch unterschiedliche Ausstrahlungsbedingungen, auf kleinem Raum signifikante Temperaturunterschiede ergeben.

Zitat Ende


Das Mikroklima bedeutet konkret für uns resp. unseren Terrarien:

Mikroklima... oder auch "Kleinst-" oder "Ortsklima" ist eine Bezeichnung für das Klima in Bodennähe , in einer Höhe bis zwei Meter oberhalb der Erdoberfläche.

Die jeweilige Flora und Fauna die wir ins Terrarium einsetzen ist dem Mikroklima direkt ausgesetzt.

Da wir die ganzen Grössenmasse (Lebensbereich des Tieres) im Terrarium ja minimieren (müssen)... man stelle sich vor man muss ein Revier eines hier angesprochenen Phelsuma parva-Männchens kopieren :confused: sicher grösser wie in einem Terrarium (oder meinst du nicht?)... also wir minimieren und das auch athmosphärisch.

Und die wesentliche Unterschiede zum Makroklima liegen vor allem in größeren Extremwerten und Schwankungen der Klimaelemente wie Temperatur und relative Luftfeuchte.


Vereinfacht gesagt ist das Mikroklima jenes Klima das genau an dem Standort herrscht wo die Geckos leben... auch wenn dies auf 5-6 Metern liegt, weil das "normale "Klima" von dem "Otto-Normal-Verbraucher" spricht eigentlich nur das Wetter ist.

Denn... das Klima steht als Begriff für die Gesamtheit aller meteorologischen Vorgänge, die für den durchschnittlichen Zustand der Erdatmosphäre an einem Ort verantwortlich sind... für uns aber unintressant resp. zweitrangig, denn wir konzentrieren uns auf das Mikroklima.


Oder sieht das jemand anders?... wäre überrascht :D


PS. Ich war auf dem Flughafen in Zürich der sehr sauber und schön ist, bist zwar nicht du als roro dafür verantwortlich aber euer Land (ihr alle), das musste ich mal los werden;)
:eek:h: Klaus, ich wohne nur paar Kilometer davon weg und evtl. hätte ich es richten können... schade hast du vorgängig nichts geschrieben... hätten mindestens mal Plaudern können :D


Gruss roro
 
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roro

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@roro, wenn ich die in so einem großen Terrarium pack efind ich die nie wieder.
Körperlänge ist ca 1,3cm
Ich ziehe zurzeit 3 Jungtiere von Phelsuma abbotti chekei im elterlichen Terrarium auf... 70x60x80... noch dazu beheligen die Elterntiere die Jungen nicht (aber Vorsicht, bitte nicht nachmachen, will nicht schuld sein wenn eure NZ weg sind).
Die Schlüpflinge sind zwar grösser wie die deinen, klappt denoch wunderbar ;)

Deine sind in einem 20x20x40 sicher gut aufgehoben.

Lies bitte noch die Antwort zu der Frage von pauli2609... dann verstehst du das in einer kleinen Dose das Mikroklima sehr schwer zu erreichen/zu halten ist und warum ich davon abrate.


Falltüre ist eine gute Idee!
Habe ich nicht (Selbstbau) und ärgere mich deswegen. Da kann es nicht passieren, dass sich ein Erdkrümel in die Führungsschiene schleicht und man dann den Gecko am Abend im Zimmer suchen darf :p
Falltür aus folgenden Gründen:

Kein Verstecken in den Führungsschienen.. kein Entweichen... kein Erdrücken... kein Entweichen der Jungtiere und/oder Futtertiere durch den Spalt der zwei Schiebescheiben... etc...


Gruss roro
 
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roro

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Hoi pauli2609

Hallo roro,
das mit dem Klima habe ich auch nur auf die Flora/Fauna bezogen nicht auf uns Menschen, da es auf der Höhe von 2m etwa endet abhängig von dem/der Wind/Luftbewegungen und unsere Baumkletterer meist in der oder Höher zu finden ist, wird das sogenannte Microklima eher andere betreffen, z.B. bodennahe Reptilien.
Klar kann man sagen wenn sie sich zwischen engen Mauern und anderen Nischen befinden wird dort auch ein spezielles Klima herrschen was aber bestimmt nicht auf die Entwicklung des Reptils/Phelsumen Auswirkungen hat!? oder.
Lies nochmals nach...


Das Mikroklima beschreibt mittlere atmosphärische Zustände und wiederkehrende Phänomene im mikrometeorologischen Maßstabsbereich. Nach Orlanski (1975) werden atmosphärische Prozesse mit einer horizontalen Ausdehnung von wenigen Millimetern bis einigen hundert Metern der Mikroskala zugeordnet.
Das heisst es betrifft jede Reptilienart, egal in welcher Höhe sie lebt... auch wir unterliegen dem :D

Unterschiede sind eben im Mikroklima zu suchen resp. zu finden ;)

... genau so wie du sagst/meinst... zB. das der Unterschied von einem Buschbewohnern (in Büschen von 1 bis 2 Metern) oder einem Baumbewohnern (auf 4 bis 5 Metern) im mikroklimatischen Bereich liegt.. eben mit unterschiedlichen in den Temperaturen, in der anderen rLF, etc... und das in ihrem Lebensbereich/Revier ;)


Nehmen wir an... zB. Standort ein Baum in einem Regenwald... an dem Baum leben zwei Arten, die eine im unteren Bereich auf bis zu zwei Metern, die zweite Art lebt im oberen Bereich auf 5 Metern.

Haben die beiden Arten aufgrund das der Baum zB. in Madagascar steht dieselben klimatischen Bedingungen?... Ja, haben sie.

Haben sie das selbe Mikroklima?... Nein, haben sie nicht... um es "umgangssprachlich terrarianisch" zu formulieren... sie haben nicht dieselben (Haltungs-)-Parameter.


Einverstanden??


Gruss roro
 
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roro

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Hi pauli2609

Hallo roro,
ich weiß nicht ob wir das gleiche meinen,
also wenn eine Phelsume dubia in einem Baum auf 5m lebt und eine Ph. dubia in einer Wohnsiedlung an/in Wohnhaus dann sind da unterschiedliche Microklimas nur weiß ich jetzt nicht wie sich das auf das Reptil auswirken soll, ob positiv oder negativ, sie werden damit leben weil sie sich den Raum ausgesucht haben. Klar ist das das Wohngebäude dort nicht "natürlich" ist aber es gibt eben auch andere Nischen die die Viecher zum leben nutzen und nicht spezifisch aufsuchen, wenn dann sind es ich glaube es heißt endemische Reptilien.
Was aber für die meisten Phelsumen nicht zu trifft oder? die sind anpassungsfähig.
Manchmal ist es schwierig es so in Worte zufassen das man es jedem plausibel machen kann.
Ich bin kein Schreiber eher http://www.geckoz.de/album.php?albumid=316
mfg
So wie du fragst meine ich das wir doch nicht das Gleiche meinen :eek:h:

Was sind den Haltungsparameter?... und woher hat man diese? (mal abgesehen von aus Büchern, dem www., die wiederum auch von irgendwoher kommen :D )


Ich erklär's mal anders... und mit deinen Worten ;)


Du schaust in deinem Terrarium für deine P.dubia... das in einer Wohnsiedlung an/in Wohnhaus steht... die Haltungsparameter an den natürlichen Mikroklima-Werten ab,

... oder einfacher gesagt du simulierst das Mikroklima in deiner Kiste, so wie die Werte in der Natur auf 5 Metern sind.

Nicht? :confused:

Den wenn sie anpassungsfähig wären würden die Tiere zum einen bei dir zuhause auch ohne zB. Sprühen auskommen, und zum anderen wären sie dann ja Kosmopoliten (was sie aber nicht sind, denn sie kommen nur in und um Majunga im Nordwest-Madagskars vor, darum eben endemisch ;) )


Gruss roro
 
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roro

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und genau das sind meine Ph.dubia eben nicht sie sind durch Umstände auch auf den afrikanischen Kontinent gelangt und treiben auch da ihr Unwesen ;) auch gilt dies für andere Reptilien die relativ anpassungsfähig oder eben ein großen klimatischen unterschied verkraften denn auch in den Regionen wo sie herstammen sind durch aus mal Tage dabei die nicht nach Süden ausschauen :D.
Doch, dein P.dubia ist ein "Madegasse". (Punkt)
Auch wenn er sich auf einigen angrenzenden Inselgruppen breit gemacht hat heisst das noch lange nicht dass 1. man jetzt durch das irgendwelche Haltungsbedingungen aussuchen kann... denn diese sind dem Habitat nachzuahmen!... und 2. das die Art ein Kosmopolit wäre.

Oder hast du zuverlässige Quellen wo er abgesehen von Madagaskar und angr. Inselgruppen sonst noch vorkommt??.... abgesehen von Florida, da werfen sie die Reptilien wie Schmeissfliegen aus dem Auto, sprich setzen sie aus (und möchte darauf gar nicht weiter eingehen).

:confused: wieso nach Süden ausschauen?... hat doch nichts mit Süden zu tun, sondern mit den klimatischen Bedinungen.

Es sind eben keine Reptilien die nur eine kleine Abweichung von klimatischen Toleranzen zulassen, sie sind sicherlich nicht an der Arktis zu finden aber der Mensch eben auch nicht.
Antarktis auch nicht :D

Bei uns (unsere Breitengrade) kann man wenn man will zB. Phelsumen, Lygodactylus, etc... im Sommer ab Nachtemperaturen von 15 bis 17°C und Tagestemperaturen bis 30°C im Schatten durchaus permanent draussen halten. Das sind gut und gerne 3 Monate, danach sollte man sie wieder "rein" nehmen ;)

Was ich damit sagen will ist, 1. geht das bei uns 3 Monate und der Rest der Zeit stellst du eine geeignete Behausung mitsamt den wichtigen klimatischen Bedinungen... oder 2. wenn du das nicht machst geht dir das Tier ein.


Du weißt das die Phelsumen in der Welt weit verbreitet sind und die "klimatischen Bedingungen" kein Einfluss auf sie haben dort wo sie leben, obwohl die Bedingungen unterschiedlicher nicht sein könnten.

Du hast recht das eine Phelsume nicht in der Steppe oder Wüste leben kann aber es kann auch in trockenen tropischen Gebieten leben, wie auch immer ich das erklären soll.
Dann erzähl mal wo die Phelsumen auf der Welt noch verbreitet und beheimatet sind, ausser im Habitat oder in unseren Kisten?

Würde mich interessieren :D



Endemisch bedeuten nicht das sie nicht auch wo anders leben können sondern das das ihr Ursprungshabitat ist, es bedeutet nur das sie dort entwickelt haben und noch nicht weiter vorgedrungen sind.
Falsch! Endemisch bedeutet "Als Endemit (von altgriechisch ἔνδημος éndēmos ‚einheimisch‘;[1] ungenau oft auch Endemismen im Plural) werden in der Biologie Pflanzen oder Tiere bezeichnet, die nur in einer bestimmten, räumlich klar abgegrenzten Umgebung vorkommen. Diese sind in diesem Gebiet endemisch." -> http://de.wikipedia.org/wiki/Endemit


Gruss roro
 
Adonine

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*puh*
Interessantes Thema, wohin der Thread ausgeartet ist.
Ich möchte Euch beide auch nur nur ungern stören, da es mich auch interessiert und ich gern weiter lesen möchte.

Ich wollte nur kurz Zwischenfragen, wie es Rintintin und den kleinen parvas geht. Wie hast Du sie untergebracht? Was fressen sie denn?
Interessiert mich alles. Und Foooootttooooos!! Büdde.:D
 
Adonine

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Also ich fand das ganze super interessant. vielleicht finden wir einen netten Mod, der Eure Diskussion in einen extra Thread parkt, "Mikroklima vs. Terrarium" oder so?
Total spannend.
 
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roro

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Hi zusammen

@ Threadstarter

Sorry, dass wir vom Thema abweichen. Nimmst es mir hoffentlich nicht übel ;)

... aber sicher auch interessant für dich :D

Hallo roro,
das mit dem Endemit habe ich auch dort gelesen,
aber du liest als wenn es eine eigene entwickelte Welt ist in der er lebt die es nirgendwo anders gibt, nein das ist so nicht denn es ist nur dort gestrandet und eben nicht an dem anderen Ort in dem auch die gleichen Bedingungen herrschen in der er zurecht kommt.
Auch die Ph. Dubia leben in Tansania was ja einige hundert Kilometer entfernt ist und durch das Meer getrennt sind, und wenn sie dort durch wenn auch immer hingekommen sind und die Bedingungen für sie Ideal sind, dann können die Klimabedingungen doch nur die gleichen sein oder sie sind anpassungsfähig.
Er würde auch auf Srilanka und den Inseln oder das Indische angrenzende Festland leben.
Nur hat sie dort noch keiner hingeschleppt.
Von verbreitet und beheimatet sprach ich nicht sondern das sie auch an anderen Orten leben können ohne menschliche Hilfe, was natürlich voraussetzt das sie irgend wie den Weg dort hin finden.
Wie lange würde eine Palme benötigen den Weg von Madagaskar nach Afrika zu absolvieren nur durch die natürlichen Möglichkeiten? und die darin befindlichen Eier würden eine Ausgangspopulation bilden können oder?
kann natürlich alles an den Haaren herbei gezogen sein.
Süden, war ja gemeint für die benötigten Temperaturen der Phelsumen, die wir Durchschnitts-Bürger damit in Verbindung bringen.
Klar heißt es nicht das es ein Kosmopolit ist sind die Menschen ja auch nicht, aber es ist ihm möglich in anderen Gebieten zu leben und nicht nur auf Madagaskar oder unsern Kisten.
Ist meine völlig überzeugte Meinung.
mfg Klaus
Lieber Klaus,

du verwechselst da was :confused:


1. sind Kosmopoliten (zB. Lepidodactylus lugubris ist einer) nicht auf der ganzen Welt beheimatet, aber fast.

2. ist ein endemisches Tier ein Eremit.

Befass dich bitte mal mit der Evolution/-sgeschichte... aber einfach erklärt könnte man sagen das eine Art in einem Gebiet endemisch ist, diese Population aber so gross wird dass ein Teil der Tiere neue Gebiete erobert/sucht/auf Treibgut dahin geschwemmt wird/und und und...

Und was passiert?... die Tiere passen sich den Gegebenheiten an und das auch genetisch.

3. ist eine endemische Art in ihrem eigenen Habitat, abgeschnitten zB. von Flüssen, Seen, Bergketten, etc...


Warum glaubst du gibt es so viele Gattungen/Arten?... auch der Mensch hat sich im übrigen so entwickelt... obschon die Neuzeit wieder neue "Rassen" entwickelt (gelb mit schwarz, weiss mit rot, Schlitzaugen mit Rundaugen, etc... sorry wenn ich das so salopp formuliere, aber ich muss dem Klaus erklären um was es geht).


Eine kleine Schullektion! ( Hast du ein Fensterplatz genossen? :D)

Gehen wir von Pangäa (Urkontinent, quasi das heutige Afrika und die anderen Kontinente haben sich davon abgelöst und sind gedriftet -> http://de.wikipedia.org/wiki/Pangaea) aus.

Hast du das Gefühl dort wäre schon eine solche Vielzahl an Variabilität vorhanden gewesen?... nein, das hat sich mit Jahrmillionen zu dem entwickelt was es heute ist.

Nehmen wir an dort kam der "Ur-Phelsume" vor... die zukünftigen Kontinente driften langsam ab... klimatische Veränderungen und somit Anpassung der Tiere ans "Klima"... genauer Mikroklima... und schon sehen sie anders aus als die "Nachbarn" drei Inseln weiter. Und so fort... und so fort.

Was dazukommt ist wenn ein "Phelsume" auf einem Inselchen hockt das am wegdriften ist und die Tiere sich den Gegebenheiten nicht anpassen können stirbt diese Art auf dem Inselchen aus.(Punkt)... folglich gibt es auf dem Inselchen KEINE Phelsumen mehr.(Punkt)


Und Nein Klaus, in Tansania gibt es keine Phelsumen. Jedenfalls keine endemischen ;)

Und auch nicht in SriLanka (vorm. Ceylon)... da gibt's anderes interessantes, aber keine Phelsumen.


Vlt. hat jemand sonst noch was anzufügen?!... nicht so dass ich nicht mag, aber irgendwie habe ich da doch schon fragen, inwieweit man sich allgemein mit der Thematik Terraristik befasst.



Soviel mal von mir


Gruss roro
 
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roro

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Hi pauli2609

Danke roro,
bestimmt ist das Wissenschaftslatein wie/was du es gelesen hast,
Das Wissen entnehme ich diversen wissenschaftlichen Arbeiten, sei es aus Büchern, aus dem www., von Kollegen die schon mal in einem Land waren, eigene Erfahrungen, etc...


ich will einfach nur sagen das die Phelsumen in vielen Ländern/Regionen der Erde zu Hause sein könnten...
:D ... da muss ich jetzt ein wenig schmunzeln lieber Klaus.

Klar wäre es möglich Phelsumen in anderen Habitate einzubringen, jedoch fehlt dort wahrscheinlich die Nische in der sie Platz finden (würden) oder sie verdrängen andere Tiere aus ihrem endemischen Habitat... zB. Südamerika würde sich anbieten, jedoch sind dort in dieser Nische zB. die Gattung Anolis spp. vertreten... käme also gar nicht gut.


... ohne das man dort wesentliche Veränderungen vornehmen muss weil dort die Bedingungen ähnlich sind wie in ihrem Ursprungshabitat.
Wie willst du dort mikroklimatische Veränderungen vornehmen? :confused:... Atombombe zünden oder was?

NEIN Klaus, das schlag dir "aus'm Kop"


Sonst würden die nicht bei mir überleben ohne das ich ihnen ihr Micro-Klima was auf Madagaskar ihnen zu Verfügung steht was ich ihnen nicht bieten kann überleben oder sie sind im Stande auch mit dem Wohnraumklima was dann scheinbar eine Art Habitatklima ist zu leben.
Hast du Freigänger?

Und sprühst du in deinen Terrarien nicht mit Wasser um die rLF zu erhöhen?

Ich denke doch dass du was in deinen Kisten veränderst was das Mikroklima betrifft, will sagen dass in deiner Kiste nicht dieselben Bedingungen vorherrschen wie in deinem Wohnzimmer/Küche/...

Fazit für mich die sind in einem weiten Klimafeld zu Hause.
Mein Fazit ist das es dein Fazit nicht gibt... denn was soll ein Klimafeld sein?


Schlussendlich überlasse ich es dir mir glauben zu schenken ;)... verzapfe weder Mist noch Unwahrheiten.

Und mein Horizont ist zwar begrenzt, doch mein Input übertrifft noch manch einem seinen... aber es muss immer beide Seiten geben... nur sollte man den "Erklärern" auch glauben schenken... oder zumindest dem Geschriebenen mal nachgehen.


Gruss roro
 
kleinerMolch

kleinerMolch

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He, vor ner Stunde war der Thread doch noch von einem Mod getrennt oder nicht?^^
Die Diskussion ist interessant, aber vom eigentlichen Thema ist sie ja schon abgekommen.
 
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roro

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Natürlich nicht ;)

Was ich aber damit sagen wollte ist "wie willst du ein Mikroklima sonst verändern?", wenn nicht durch eine Katastrophe, oder allenfalls weiteres Abdriften der Kontinentalplatten?

Sonst nämlich gar nicht ;)

Nun ja, tatsächlich ist es so das einige Phelsumen durchaus als Freigänger gehalten werden (können).
Zumeist sind das die etwas robusteren Arten wie P.grandis, P.standingi, P.l.laticauda, P.dubia, etc... (mit den drei erstgenannten Arten habe ich selber langjährige Erfahrung mit der "Freigänger-Haltung", allerdings in Räumlichkeiten wo die rLF auch mal auf guten 60% ist. geht aber auch tiefer.

Was aber denoch nicht heisst dass man Phelsuma spp. einfach überall halten kann oder auch in diversen Habitate einsetzen soll!

Klimafeld bedeutet für mich das die klimatischen Bedingungen variabel sind von/bis.
Klimafeld bedeutet GAR NICHTS Klaus... dieses Wort gibt es nicht!... abgesehen in deinem Vokabular (resp. ist es deine "Erfindung" :D )

Auch war ich in einem Land und habe Bücher gelesen und nicht nur die Micky Maus.
Meine Favoriten... Batman, RoterBlitz, Superman, Spiderman, DonaldDuck, etc... sind seit da aber schon ein paar Jährchen ins Land gezogen... oder waren es mehrere Jahrzente?.. Ja, so ist es :(

Aber lassen wir das... denn dein letzter Post ist doch eher gewagt und im OT zu suchen... und ich häng mich noch ein :shock:

Falls noch Fragen betreffend "warum Phelsumen endemisch sind" gerne, ansonsten lassen wir es bleiben


Gruss roro
 
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roro

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Da viel mir auch gerade ein das ich selber einen Thema aufmache;)
mfg klaus
Besser wäre wenn ein Mod (Supermod mika?) den Thread splitten würde ;)

Warten wir's mal ab, nicht?!


@ kleinerMolch

Nö, meines Wissens würde der Thread nicht abgespalten.

Und klar hat es nichts mit dem eigentlichen Threadstarterthema zu tun, doch wie schon geschrieben auch für diesen mehr als interessant (so hoffe ich jedenfalls).

Und ich glaube und hoffe dass durch die ganze Action auch dem ein oder anderen ein Lichtlein aufgeht resp. nun einiges nachvollziehen kann.


Gruss roro
 
D

David Kreipner

Gast
Ich habe den Thread mal gesplittet und die nicht passenden Antworten aus dem entsprechenden Thread gelöscht, bzw. ins andere Thema verschoben. Hoffe das ist OK.
 
R

roro

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Danke, das hätte uns aber auch eher einfallen können, ein eigenen Beitrag auf zu machen.
mfg Klaus
Uns?... nö, dir Klaus :D... aber nun ist's ja gemacht ;)

Falls noch Fragen betreffend "warum Phelsumen endemisch sind" gerne, ansonsten lassen wir es bleiben
Dieses Zitat ist nun hinfällig :D... weiter geht's?

Klaus, noch Fragen?... auch betreffend Mikroklima?



Um vielleicht noch ein weiteres (heikles) Thema anzuschneiden/einzubringen...

Wenn wir Klimakarten anschauen/lesen... zB. -> http://www.klimadiagramme.de/, daraus zB. http://www.klimadiagramme.de/Afrika/antananarivo.html ... können wir dann auf das Mikroklima im Habitat einer Art schliessen?


Mit dieser Frage, die ich mal so stehen lasse, ist die Diskusion nun wieder lanciert :D


Gruss roro
 
E

emryn

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Hallo ihr zwei,

Also aus einem Klimadiagramm kann man natürlich nicht auf das Mikroklima schließen und ich frage mich auch inwiefern es möglich ist für eine Art ein einzelnes Mikroklima anzugeben. Schließlich leben auch in Madagaskar nicht alle phelsuma dubia am selben Baum mit den selben umgebenden Pflanzen usw... Natürlich entsteht in jedem Terrarium, so es denn nicht nur ein Plastikbecher ist, auch ein irgendwie geartetes Mikroklima, ob es aber möglich ist dieses dem natürlichen Habitat voll anzugleichen wage ich zu bezweifeln. Auf bestimmte Parameter wie Luftdruck o.ä. hat man ja schonmal keinen Einfluss! Auch Wind haben nur wenige im Terrarium...

Klar wäre es möglich Phelsumen in anderen Habitate einzubringen, jedoch fehlt dort wahrscheinlich die Nische in der sie Platz finden (würden) oder sie verdrängen andere Tiere aus ihrem endemischen Habitat... zB. Südamerika würde sich anbieten, jedoch sind dort in dieser Nische zB. die Gattung Anolis spp. vertreten... käme also gar nicht gut.
@roro

Hiermit gibst du ja Pauli schon recht, dass einige Phelsumen durchaus anpassungsfähig genug sind um auch außerhalb von Madagaskar zu überleben. Und dass für das Überleben einer Art und auch für das endemische Vorhandensein einer Art nicht nur das Mikroklima entscheidend ist, sondern auch die An- oder abwesenheit von Fressfeinden und Nahrungskonkurrenten.

Grüße
emryn
 
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roro

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Also aus einem Klimadiagramm kann man natürlich nicht auf das Mikroklima schließen und ich frage mich auch inwiefern es möglich ist für eine Art ein einzelnes Mikroklima anzugeben.
Ganz einfache Frage an dich... wie hältst du deine Tiere?... nach welchen Parametern?


Ich nehms vorweg... du hältst deine Tiere nach Angaben von (meist fundierten) wissenschaftlich Arbeiten und deren Veröffentlichungen in Büchern, Fachlektüren und Co.

also sind die Angaben dementsprechend abgeleitet und werden von dir als HALTUNGSPARAMETER umgesetzt.

Schließlich leben auch in Madagaskar nicht alle phelsuma dubia am selben Baum mit den selben umgebenden Pflanzen usw...
Was hat das damit zu tun? :confused:

Denn die Parameter in denen du deine Tiere hältst liegen ja auch in NICHT nur einem Bereich... zB. rLF, Temperaturen, Tag-Nacht-Rythmus, Jahreszeitenzyklus, etc...


Natürlich entsteht in jedem Terrarium, so es denn nicht nur ein Plastikbecher ist, auch ein irgendwie geartetes Mikroklima, ob es aber möglich ist dieses dem natürlichen Habitat voll anzugleichen wage ich zu bezweifeln. Auf bestimmte Parameter wie Luftdruck o.ä. hat man ja schonmal keinen Einfluss! Auch Wind haben nur wenige im Terrarium...
Warum betreibst du Terraristik?... um den Tieren die BESTMÖGLICHSTE VERSORGUNG zu gewährleisten, oder etwa nicht?

Wie schon oben angetönt sind Parameter wie rLF, Temperaturen, Tag-Nacht-Rythmus, Jahreszeitenzyklus, etc... so gut wie möglich nachzuahmen. (Punkt)

Du magst wohl recht haben was den Luftdruck anbelangt, jedoch "Winde" sind durchaus in "" Gänsefüsschen bedingt machbar.

Ich ventiliere den ganzen Raum und wenn nötig wird klimatisiert (geht nicht anders bei Uroplaten, mal abgesehn man würde diese in einem seperaten Kellerraum mit tiefen Temperaturen halten).
Durch die Schachtbelüftung und grossflächigem Edelstahdrahtgazedeckel meiner Terrarien ist sehr wohl ein gewisse Windströmung gegeben... nicht wirklich Winde, aber dennoch wenn man sagen will eine leichte Brise ;)


@roro

Hiermit gibst du ja Pauli schon recht, dass einige Phelsumen durchaus anpassungsfähig genug sind um auch außerhalb von Madagaskar zu überleben. Und dass für das Überleben einer Art und auch für das endemische Vorhandensein einer Art nicht nur das Mikroklima entscheidend ist, sondern auch die An- oder abwesenheit von Fressfeinden und Nahrungskonkurrenten.
Was Klaus verwechselt ist warum ein Tier endemisch ist resp. warum eine solche Variabilität überhaupt gegeben ist dh. warum es so viele Arten gibt.

zB. würden auch Zebras, Affen, Löwen, Gnus, usw... bei uns gehalten werden können... in Vielzahl und nicht nur in Zoo's...

wobei man sich auch fragen könnte warum es hier Hirsche, Rehe, Bären, Wölfe und Co. gibt und warum keine Zebras, Gnus und deren Prädatoren?!...

hat wohl seine Gründe... und Klaus glaubt (sorry, salopp gesagt) man könne einfach mal überall ein paar P.dubia's aussetzen oder wie auch immer...

und damit wie bei uns (habt ihr nicht zB. ein Waschbär-Problem in einer Stadt :confused:... glaube die Tiere kommen von Ami-Land?!... so ein A.... wird wohl seiner Tiere überdrüsig gewesen sein) eine Faunaverfälschung mit allen negativen Folgen/Erscheinungen in die Natur einzugreifen!?!

Das soll kein Angriff auf dich sein Klaus, aber mach dir doch bitte ein paar Gedanken "warum und wieso die Tierwelt so ist wie sie ist"... und nicht wie du sie gern möchtest oder siehst... denn so ist sie nicht, so wie du schreibst, entschuldigung.

Und BITTE, wir fangen jetzt nicht an das ganze KLIMA auseinanderzunehmen... mit Fremdwörtern deren Verständnis nicht da zu sein scheint (sorry) um sich werfen, nein bitte nicht... es reicht um das Verständnis und Wissen der mikroklimatischen Daten die für UNS die PARAMETER sind, die Daten um unsere Tiere richtig und bestmöglichst halten zu können, mindest den Versuch dazu gehört sich ;)

Und wer das verfolgt ist auf einem guten Weg... eben den Tieren zu liebe... und so kann man sich an der Pracht der Tiere erfreuen kann.


Soviel für heute von mir :D



Gruss roro
 
Thema:

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