Ameisen als Futter für Tropiocolotes-Arten

Diskutiere Ameisen als Futter für Tropiocolotes-Arten im Zwerggeckos Forum im Bereich Geckos; Hallöchen, durch unseren Umzug haben wir nun einen eigenen Garten, der auch ein wenig Umgrabarbeiten bedeutet. Dabei habe ich schon das ein oder...
coraeins

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Hallöchen,

durch unseren Umzug haben wir nun einen eigenen Garten, der auch ein wenig Umgrabarbeiten bedeutet.
Dabei habe ich schon das ein oder andere Mal Ameisen entdeckt.
Ich weiss, dass es Leute gibt/gab, die ihren Tropiocolotes schon Ameisen gefüttert haben.
Allerdings:
Weiss jemand, welche Arten dies waren? Welche sind wehrhafter und welche nicht? Auf was sollte man dabei achten?
Ich bin beim Umgraben auf relativ kleine, rötlich-braun gefärbte Tiere gestossen. Was für eine Art das ist, weiss ich nicht.
Wie würdet ihr vorgehen beim "Testen"?

Liebe Grüße

Gabi
 
J

Jensli

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Nimm doch einfach eine Ameise in die Hand und schau, wie wehrhaft sie ist und wie das Größenverhältnis zum Gecko ist.
Ist alles soweit OK, dann wirf sie hinein und beobachte...
Mit Waldameisen würde ich das allerdings nicht versuchen, die fressen eher den Gecko und sind außerdem geschützt... ;)
 
coraeins

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Nimm doch einfach eine Ameise in die Hand und schau, wie wehrhaft sie ist und wie das Größenverhältnis zum Gecko ist.
Ist alles soweit OK, dann wirf sie hinein und beobachte...
Mit Waldameisen würde ich das allerdings nicht versuchen, die fressen eher den Gecko und sind außerdem geschützt... ;)

Das "einfach hineinwerfen und abwarten" ist mir ein wenig zu heikel.
Und ist es nicht unterschiedlich, wie wehrhaft welche Art ist?

Waldameisen sind
a) wie du sagt eh geschützt und
b) so oder so vieeeel zu gross für Tropiocolotes-Arten!

Gabi
 
J

Jensli

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Das "einfach hineinwerfen und abwarten" ist mir ein wenig zu heikel.
Und ist es nicht unterschiedlich, wie wehrhaft welche Art ist?

Gabi
Was erwartest du denn für eine Antwort? Du wirst doch in der Lage sein, abzuschätzen, in welchem Größenverhältnis die Ameise zum Gecko steht? Eine einzelne Ameise wird deine Geckos schon nicht auffressen, oder wovor hast du Angst? Giftige Arten gibt es hier keine und riesige Gecko-Killer-Mandibeln hat auch keine mir bekannte Art (Treiberameisen gibt es hier zum Glück ja keine). Was ist also daran heikel?
Oder willst du wissen, wie man eine Ameise fesselt? :eyes:

Wenn du dir unsicher bist, lass es eben einfach. Die Ameisen freut's... ;)
 
E

emryn

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Vielleicht findest du ja irgendeine Art Schale aus der die Ameisen nicht rauskommen können, ein Glasschälchen vielleicht...

emryn
 
coraeins

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Was erwartest du denn für eine Antwort? Du wirst doch in der Lage sein, abzuschätzen, in welchem Größenverhältnis die Ameise zum Gecko steht? Eine einzelne Ameise wird deine Geckos schon nicht auffressen, oder wovor hast du Angst? Giftige Arten gibt es hier keine und riesige Gecko-Killer-Mandibeln hat auch keine mir bekannte Art (Treiberameisen gibt es hier zum Glück ja keine). Was ist also daran heikel?
Oder willst du wissen, wie man eine Ameise fesselt? :eyes:

Wenn du dir unsicher bist, lass es eben einfach. Die Ameisen freut's... ;)
Danke für deine freundliche Antwort :eyes:
Ich denke an die Ameisensäure und weiss nicht, in wie fern es da eventuell Unterschiede von Art zu Art gibt, wie gefährlich sie für die oben genannte Geckoart ist usw.
Speziell die Ameisensäure und die Wehrhaftigkeit der Tiere kann ich nicht einschätzen, daher hoffte ich, dass eventuell wer, der sich entweder mit Ameisen im speziellen oder eben seinen Tropiocolotes schon Ameisen gefüttert hat, seine Erfahrung hier kund tut.

Vielleicht findest du ja irgendeine Art Schale aus der die Ameisen nicht rauskommen können, ein Glasschälchen vielleicht...

emryn
Naja, wenn die Ameisen nicht raus kommen, dann kommen die Tropiocolotes auch nicht rein (oder falls doch nimmer so recht raus ;-) )

Ich würde vermutlich mit nem klitzekleinen bisschen erst anfangen.. so a la (ein Löffelchen Erde mit Ameisen...)

Gabi
 
R

roro

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Hi zusammen


Und wie verhält sich das mit der Verdauung der Ameise/-n (Ameisensäure)?

Also ich würde davon absehen/abraten Ameisen zu verfüttern.


Ich nehme mal "hypotetisch" an...

... das der Säurehaushalt des Geckos anders beschaffen ist... zB. Wüstenkrötenechsen (Phrynosoma spp.) oder der Dornteufel (Moloch horridus) haben sich evolutionär darauf spezialisiert... meines Wissens nicht so Geckos (jedenfalls kenne ich keine Arten, die sich darauf spezialisiert hätten).

Weiter folgere ich das die Tiere durch eine mögliche "Übersäurung" ihres Körperhaushaltes womöglich eingehen könnte.

Belegen kann ich das nicht in Bezug auf Geckos. Aber wer etwas dazu findet, bitte gerne und der Dank sei ihr/ihm gewiss.


Dazu, falls die Ameisen verschmäht werden, könnten diese eher lästig werden, sowohl für den Gecko (nervend) wie möglicherweise durch Ausbreitung/"Wanderschaft"/etc...pp auch dem Halter/dem sein Nachbar/... auf die Nerven gehen könnten.


Und Ameisen sind wehrhafte Tiere... egal wie gross/klein/... dazu auch geschützt -> http://www.ameisenwiki.de/index.php/Artenschutz,_Naturschutz

Daraus -> "Viele Arten sind bei uns gefährdet und mehr oder weniger in ihrem Bestand bedroht."... also lassen wir sie doch wo sie hingehören ;)


Es bricht ja langsam wieder die Zeit an wo das Wiesenplankton in Massen zu finden ist... jedoch auch da sind viele Arten geschützt ;)


Meine Meinung


Gruss roro
 
S

skippy

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Moin @Roro das mit der Ameisensäure ist Quatsch . Hypothetisch ist ein Reptilienmagen anders aufgebaut und geht mit der Verdauung von Ameisen anders um .Die Märchenwelt ist voll von Zophobas fressen sich durch Magenwände u.s.w
Bei sehr vielen Reptilien gehören Ameisen durchaus auf den Speiseplan.Ameisen sind sehr balastoffreich. Im Garten Eden ( Terrarium)aber gibt es besseres Futter als Nahrungsangebot und deshalb wird auch gerne auf Ameisen verzichtet.Bei mir gibt es einige Leguane und Agamen die Ameisen auch als Nahrung aufnehmen .
 
R

roro

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Hi skippy

... das mit der Ameisensäure ist Quatsch .
Kannst du das irgendwie belegen?... im Bezug auf Geckos!

Einfach mal in die Welt rauszuposaunen was Quatsch ist und was nicht kann JEDER... belegen wohl eher weniger. Aber versuch's mal.

Hypothetisch ist ein Reptilienmagen anders aufgebaut und geht mit der Verdauung von Ameisen anders um .
... als wer/was/...???

Ich (als gelernter Koch inkl. dem Fach Ernährungslehre) weiss wie ein Verdaungstrakt eines Menschen aussieht/aufgebaut ist... und ich habe mich auch ein "wenig" eingelesen wie es bei Reptilien funktioniert... darum auch meine hypotetische Aussage (die auch falsch sein kann, aber sicher besser als deine unbelegte Aussage).

Und ich denke sehr wohl das ein Reptilienmagen evolutionär auf das Futterangebot angepasst wurde (auch um das Nahrungsangebot auf verschiedene Tierarten aufzuteilen, resp. so "Nahrungsnischen" von der Natur geschaffen werden/wurden).

Dazu... eine Überlastung mit Säure kann einem Magen/Verdaunungstrakt durchaus zusetzen

Die Märchenwelt ist voll von Zophobas fressen sich durch Magenwände u.s.w
Habe ich irgend so was geschrieben :confused:

Bei sehr vielen Reptilien gehören Ameisen durchaus auf den Speiseplan.Ameisen sind sehr balastoffreich...

... Bei mir gibt es einige Leguane und Agamen die Ameisen auch als Nahrung aufnehmen .
Hier gehr es um GECKOS, nicht um andere Reptilien. Ich habe ja geschrieben das Arten sich spezialisiert haben!

Und... zB. Strophurus c.ciliaris fressen keine Ameisen.
Habe aus versehen welche eingeschleppt, die jedoch verschmäht wurden.
Und wenn eine Ameise auf dem Gecko zugange war schüttelte sich der Gecko (verzweifelt), um den "Lästling" loszuwerden.


Genauso wenig fressen Ph. grandis in der Masoalahalle des Zoo Zürich Ameisen, jedenfalls nicht die durch die Pflanzen/Bäume/etc...pp eingeschleppten.
Die haben da definitiv ein Ameisen-Problem... aber nach deinen (fragwürdigen) Aussagen kannst du ja den Hernn Professoren und Co. mit Rat und Tat zur Seite stehen... ich würde dich gerne als "Experte" empfehlen :D

Ameisen sind sehr balastoffreich. Im Garten Eden (Terrarium) aber gibt es besseres Futter als Nahrungsangebot und deshalb wird auch gerne auf Ameisen verzichtet
Schlussendlich geht es ja bei der Frage des Threadstarters ja nicht darum mal eine Ameise zu verfüttern... was ja sicher nicht schlimm ist von der Säure her... nein, es geht darum sich Futter aus dem eigenen Garten ranzuschaffen... und da gibt es sicher bessere Alternativen als Ameisen.


Und ich rate immer noch davon ab ;)



Gruss roro
 
R

roro

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Ich habe eine Geckoart gefunden...

Rhynchoedura ornata ist ein australischer Futterspezialist der sich fast ausschliesslich von Ameisen und Termiten ernährt.


Allerdings gibt das www. nicht viel her was das Thema angeht... oder ich suche am falschen Ort :confused:


Gruss roro
 
coraeins

coraeins

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Eigentlich ist es ja egal, ob es Geckos oder andere Arten gibt, die Ameisen fressen (können).
Es geht ja hier im speziellen um Tropiocolotes.
Ich allerdings habe mich dazu entschlossen, keine Ameisen zu verfüttern. Vielleicht mal zum "Testen" eine... aber als normales Futter und in "normaler" Menge nicht.

Gabi
 
C

ctenopoma

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Hallo!

Mal abgesehen von den beiderseitigen Hypothesen weiß ich, daß meine Tropiocolotes und Stenos damals durchaus Ameisen fraßen.
Aber nur die kleinen Garten-(Weg-?)Ameisen.
Nicht zu Hauf, aber doch gelegentlich. Eingeschleppt habe ich mir die über Wiesenplankton und war doch erstaunt, daß die kleinen Geckos da so wüste hinterher sind.
Da der Tropiocolotes als solches ja nicht auf Ameisen spezialisiert ist, würde ich nciht ausschließlich Ameisen füttern. Aber probieren würde ich es auf jeden Fall.

@roro:

Asl Spezialist des menschlichen Verdauungstraktes wirst Du aber auch wissen, daß (zumindest) der Mensch durchaus Puffermechanismen und Abbaumechanismen hat, um mit Säuren und gar Laugen in verdünnter Form klar zu kommen.
Mir fielen wenig Lebensmittel ein, die pH-neutral wären.
Jetzt schlussfolgere ich mal, daß auch ein Gecko solche Mechanismen hat und mit einer Ameise und deren Säure gut klarkommen dürfte. Unterstützt wird für mich diese These, weil ichs schon gesehen habe. Klar kann ich einfach nur behaupten, daß es so wäre, um mich ins Gespräch zu bringen. Aber ich kenne genug andere Halter, die ihren Geckos auch mal gerne Wiesenplankton (mit unbeabsichtigt gefangen Ameisen) verabreichen. Und deren Geckos sterben nicht, obwohl sie die Ameisen fressen und selbst wenn sie die nicht fressen, dürfte die Gefahr einer Staatenbldung durch Abwandern gering sein.

Wohl wahr aber, daß die Geckos eher anderem Futter herjagen als Ameisen. Aber wenns denn so gar nichts mehr gibt.

Egal, Gabi, probiers mal. Wenn der Gecko die nicht will, dann eben nicht. Wenn ja, trägt es zur Bereicherung des Futterplanes bei.

Gruß

Ctenopoma
 
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roro

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Hi ctenopoma

@roro:

Asl Spezialist des menschlichen Verdauungstraktes wirst Du aber auch wissen, daß (zumindest) der Mensch durchaus Puffermechanismen und Abbaumechanismen hat, um mit Säuren und gar Laugen in verdünnter Form klar zu kommen.
Mir fielen wenig Lebensmittel ein, die pH-neutral wären.
Jetzt schlussfolgere ich mal, daß auch ein Gecko solche Mechanismen hat und mit einer Ameise und deren Säure gut klarkommen dürfte. Unterstützt wird für mich diese These, weil ichs schon gesehen habe. Klar kann ich einfach nur behaupten, daß es so wäre, um mich ins Gespräch zu bringen. Aber ich kenne genug andere Halter, die ihren Geckos auch mal gerne Wiesenplankton (mit unbeabsichtigt gefangen Ameisen) verabreichen. Und deren Geckos sterben nicht, obwohl sie die Ameisen fressen und selbst wenn sie die nicht fressen, dürfte die Gefahr einer Staatenbldung durch Abwandern gering sein.

Wohl wahr aber, daß die Geckos eher anderem Futter herjagen als Ameisen. Aber wenns denn so gar nichts mehr gibt.

Egal, Gabi, probiers mal. Wenn der Gecko die nicht will, dann eben nicht. Wenn ja, trägt es zur Bereicherung des Futterplanes bei.
Gegen ein paar Ameisen ist auch nichts einzuwenden ;)

Allerdings und das behaupten ich das eine "Überversorgung" durch Ameisen schädlich ist, da der Apparat darauf nicht permanent ausgelegt ist ("Puffermechanismen und Abbaumechanismen" hin oder her, permanent sicher schädlich).

Ich denke es bedient sich noch manches Tier an anderen Futtermittel als die in der Literatur von Fachpersonen beschriebenen oder die Gängigen die wir verfüttern... aber eben wohl ausgewogener.

Man kann die Tiere natürlich auch hungern lassen, dann fressen die fast alles was kreucht und fleucht.

Übrigens... in Lebensmittel ist Ameisensäure (E236) verarbeitet/oder einfach drin, aber in kleineren Mengenverhältnissen.


Dazu kommt... und das ist eigentlich einer der wichtigste Gedanken neben dem Schutz von 90% der hiesigen Ameisenarten (200 in Europa)... es soll keine Anleitung hier geben für "Sparfüchse" (die sich sowieso ein Dreck scherren welche Art Ameise gerade gefangen wurde... nebenbei sich strafbar machen, wenn du verstehst was ich meine) neben dem das Ameisen von den meisten Arten verschäht werden.

Und es geht nicht um Entstehung von Kolonien... was auch nicht ganz einfach ist/sein kann... es geht darum das Ameisen ganz lästige Tiere werden können, wenn sie nicht dort sind wo sie hingehören.


Gruss roro
 
S

skippy

Gast
Gegen ein paar Ameisen ist auch nichts einzuwenden ;)

Allerdings und das behaupten ich das eine "Überversorgung" durch Ameisen schädlich ist, da der Apparat darauf nicht permanent ausgelegt ist ("Puffermechanismen und Abbaumechanismen" hin oder her, permanent sicher schädlich).

Ich denke es bedient sich noch manches Tier an anderen Futtermittel als die in der Literatur von Fachpersonen beschriebenen oder die Gängigen die wir verfüttern... aber eben wohl ausgewogener.

Dazu kommt... und das ist eigentlich einer der wichtigste Gedanken neben dem Schutz von 90% der hiesigen Ameisenarten (200 in Europa)... es soll keine Anleitung hier geben für "Sparfüchse" (die sich sowieso ein Dreck scherren welche Art Ameise gerade gefangen wurde... nebenbei sich strafbar machen, wenn du verstehst was ich meine) neben dem das Ameisen von den meisten Arten verschäht werden.

Und es geht nicht um Entstehung von Kolonien... was auch nicht ganz einfach ist/sein kann... es geht darum das Ameisen ganz lästige Tiere werden können, wenn sie nicht dort sind wo sie hingehören.


Gruss roro
Moin @Roro ich lese eigentlich gerne deine Beiträge da fachlich fundiert nur mit dem Thema Ameisen beschreitest du ein Boden der recht wackelig ist .
In Deuschland sind nur wenige Ameisenarten geschützt . Lasius niger , Lasius flavius und Formica rufi sind nicht geschützt und werden von mir seit Jahren als Futtertiere in Form von Ameisen , Puppen und Drohnen sowie Königinnen benutzt . Ich denke die Schweiz wird keine anderen Schutzstatus haben.Ob nun Phrynosoma , Sceloporus , Lacerten alle nehmen diese Futter seit Jahren ohne Schaden an . Auch gehören Ameisen zum natürlichen Nahrungspektrum von Geckos .Meine mal gepflegte Phelsumen bereicherten ihre Nahrungsaufnahme mit den Ants .
 
R

roro

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Hin skippy

Moin @Roro ich lese eigentlich gerne deine Beiträge da fachlich fundiert nur mit dem Thema Ameisen beschreitest du ein Boden der recht wackelig ist .
In Deuschland sind nur wenige Ameisenarten geschützt . Lasius niger , Lasius flavius und Formica rufi sind nicht geschützt und werden von mir seit Jahren als Futtertiere in Form von Ameisen , Puppen und Drohnen sowie Königinnen benutzt . Ich denke die Schweiz wird keine anderen Schutzstatus haben.Ob nun Phrynosoma , Sceloporus , Lacerten alle nehmen diese Futter seit Jahren ohne Schaden an . Auch gehören Ameisen zum natürlichen Nahrungspektrum von Geckos .Meine mal gepflegte Phelsumen bereicherten ihre Nahrungsaufnahme mit den Ants .
Ich weiss dass ich mich auf dünnem Eis bewege.

Leider stehen da oftmals nur Erfahrungswerte von Haltern zur Verfügung, da es im Netz einfach nichts schlaues zu lesen gibt... meine Erfahrungen und von denen ich gehört habe sind betreffend Ameisen an Geckos verfüttern leider eher "negativ", bis anhin dh. ich möchte gerne von Haltern ihre Erfahrungen hören, die aber auch tatsächlich so stattgefunden haben, um mein Wissen zu erweitern.

Was die drei von dir aufgezählten Arten angeht habe ich die eine oder andere Art oder deren Unterart auch schon gehalten und auch durchaus positive Erfahrungen mit Ameisenverfüttern gemacht. Das waren noch Zeiten wo es noch keine Futtertiere aus dem "Supermarkt" gab... kannst dir denken das ich stundenlang mit Kescher und Co. unterwegs war um meinen Tieren genügend Futter ranzuschaffen.

Alles andere habe ich ja schon geschrieben ;)


Und was den Schutzstatus resp. die Rückläufigkeit der Arten angeht (schon etwas älter, aber verbessert hat sich das wohl kaum)

Hier -> http://www.ameisencafe.de/cafe/index.php?page=Thread&threadID=2835

oder

Hier -> http://www.ameisenforum.de/wissensthreads/37416-schutzbestimmungen-ameisen-deutschland-sterreich-schweiz.html


Ganz grob gesagt kann man sagen... alles was (in unseren Breiten) in der Natur vorkommt ist geschützt, ein kleiner Bruchteil davon vielleicht nicht .


Oder anderer Ansicht?


Gruss roro

Ps: Und nicht alles soo persönlich nehmen ;) , obwohl ich leider auch immer mal wieder dem verfalle.
 
Thema:

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