Auf der Suche nach den richtigen Pflanzen!

Diskutiere Auf der Suche nach den richtigen Pflanzen! im Einrichtung, Pflanzen und Pflege Forum im Bereich Terraristik; Hallo erstmal. Ich bin neu hier im Forum. Ich habe mir vor ca 4 Monaten meinen Traum vom eigenen Terrarium erfüllt. Nach einigen Wochen Bauzeit...
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stefanh

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Hallo erstmal. Ich bin neu hier im Forum.
Ich habe mir vor ca 4 Monaten meinen Traum vom eigenen Terrarium erfüllt.
Nach einigen Wochen Bauzeit und Einrichtungsproblemen ist folgendes zu stande gekommen.
Ich finde das Terrarium allerdings etwas leer. Außerdem habe ich das Problem, dass die kleinen Pflanzen am Boden sehr unauffällig sind. Wenn ich sie weiter oben platziere gehen sie allerdigns ein, weil es zu warm ist.
Habt ihr nen paar Ideen wie ich das Terrarium noch schöner / besser gestalten kann?
Das Terrarium hat die Maße 100cm*70cm*150cm B*T*H und beherbergt zur Zeit ein ca 4 Monate altes Phelsuma madagascariensis grandis Weibchen.

Ich freue mich schon auf eure zahlreichen Antworten :)
MfG Stefan
 

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04.04.2012
#1
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Gast

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Tulipallo

Tulipallo

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Bei der größe würde ich persönlich Sansevieria trifasciata wildtyp einsetzen. Der wird nämlich ca. 150 cm hoch. Er wuchert mit den Jahren alles voll, braucht kaum Pflege und bietet den Tieren Klettergrund und Versteckmöglichkeit.
Garniert wird das ganze durch einen hübschen Bodendecker. Bei mir kombiniere ich Sansvieria cylindrica mit Selaginella uncinata.
Als weitere Pflanze kann man es mit Ingwer versuchen. Der ist zwar nicht kletterstabil, wächst aber kräftig und nach 6-9 Monaten braucht er eine Winterpause, in der man die Knolle wieder entnehmen kann.
Efeutute geht natürlich genauso. Bromelien werden von Phelsumen auch akzeptiert. Also kannst du Tillandsien anbringen, Cryptanthus sp. (die vertragen auch kurze Trockenphasen) oder Bromelien mit Wassertrichter (Neoregelia, Vriesea usw.)
 
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Camilla

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Wie wäre es außerdem mit noch ein paar Klätterästen/Bambusästen in unterschiedlichen Höhen, um dem Terrarium noch mehr Struktur zu geben?
 
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Mick82

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Also ich würde mal eher sagen das dein Terrarium viel zu groß für ein so junges tier ist.
Könnte dann ja auch in meinem neuen Zwergbartargamen Terrarium mit den Maßen 160Bx60Hx60T junge Zwergbartagemen rein tun.Die Armen Tiere würde ja das Futter kaum finden.
Weiß ja nicht wie dein Gecko damit zurecht kommt.
Fütterst du mit Pinzette?
 
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emryn

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Finde nicht, dass das Terrarium zu groß ist. In der Natur finden die Jungtiere auch ihr Futter ohne jemand der es ihnen mit der Pinzette vor die Nase hält... Dann tut man halt einfach ein paar Futtertiere mehr rein, so finden die immer was.
 
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roro

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Hi stefanh


Dann melde ich mich doch auch noch zu Wort :D

Erst mal herzlich Willkommen hier im Forum ;)


Das Terrarium hat die Maße 100cm*70cm*150cm B*T*H und beherbergt zur Zeit ein ca 4 Monate altes Phelsuma madagascariensis grandis Weibchen.
Traummasse für ein adultes Tier oder Paar ;)

Ich finde dass das Terrarium für ein Jungtier deutlich zu gross ist. Es geht nicht darum wie und was in der Natur ist, denn daran können (und wollen) wir uns gar nicht messen, dafür "anlehnen" und versuchen die bestmöglichsten Haltungsbedingungen zu bieten.

Bei einem Jungtier geht es auch darum die bestmöglichste Aufzucht zu gewährleisten. Und dabei spielt die Futtertierzufuhr inkl. den Supplementierung der Futtertiere und das nicht allzu lange Anhaften des "Pulver's" eine wichtige Rolle bei der Aufzucht, was in einer Riesenkiste nicht gegeben ist. So meine Meinung.

Und warum Jungtier?... mM. nach kann ein vier Monate altes Tier beim besten Willen nun mal nicht sicher bestimmt werden. (Punkt)

Aber eigentlich egal, denn wenn dieses Tier etwa jährig ist kann man mehr zum Geschlecht sagen (aber auch nicht immer sicher) und falls du es später mal möchtest kannst du dann das Gegenstück "suchen".

Ich möchte dich noch darauf hinweisen das diese Art schon seit 2006(2007?) im Artstatus ist und Phelsuma grandis heisst.

Soweit mal was von mir :D


Gruss roro
 
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emryn

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Hallo,

Dann ich nochmal. :)

Bei einem Jungtier geht es auch darum die bestmöglichste Aufzucht zu gewährleisten. Und dabei spielt die Futtertierzufuhr inkl. den Supplementierung der Futtertiere und das nicht allzu lange Anhaften des "Pulver's" eine wichtige Rolle bei der Aufzucht, was in einer Riesenkiste nicht gegeben ist. So meine Meinung.
Ich denke, dass bei einem tagaktiven Tier wie Phelsuma grandis die Nahrungsaufnahme eigentlich ganz gut zu überwachen sein sollte. Wenn man sich unsicher ist, kann man die Futtertiere ja immernoch in einer Schale/Glas anbieten, da verlieren sie auch das Pulver nicht so schnell.

Und so übersichtlich wie das Becken bisher gestaltet ist, denke ich dass auch ein junger Gecko es durchaus überblicken können. Die Pflanzen wachsen ja quasi mit ihm.

Grüße
emryn
 
R

roro

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Ich denke, dass bei einem tagaktiven Tier wie Phelsuma grandis die Nahrungsaufnahme eigentlich ganz gut zu überwachen sein sollte. Wenn man sich unsicher ist, kann man die Futtertiere ja immernoch in einer Schale/Glas anbieten, da verlieren sie auch das Pulver nicht so schnell.

Und so übersichtlich wie das Becken bisher gestaltet ist, denke ich dass auch ein junger Gecko es durchaus überblicken können. Die Pflanzen wachsen ja quasi mit ihm.
Vollkommen richtig erkannt, emryn.

Und das mit dem Glas funktioniert auch... mich persönlich stört diese Praktika aber, da das Tier nicht "normal" jagen muss und so zu viel Futter aufnimmt/aufnehmen kann, und so evtl. verfettet.

"Wirft" man mehr Futter ins Terrarium als nötig und das Tier fressen soll kommt irgendwann das Problem auf dass die Futtertiere wachsen und zu gross werden/sind und nicht mehr von der kleinen Phelsume überwältigt werden können. Daraus die Folge dass die zu grossen Futtertiere vom Halter wieder herausgefangen werden müssen, was für den Halter eher mühsam und zugleich für den Phelsumen störend ist.


@ stefanh

Birke oder ähnliches harzarmes Gehölz sollte in keinem Phelsumenterrarium fehlen... unterstützt die Häutung, da Birke eine rauhere Oberfläche im Gegensatz zu Bambus hat dh. sowas kommt den Tieren entgegen ;)


Gruss roro
 
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emryn

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Vollkommen richtig erkannt, emryn.

Und das mit dem Glas funktioniert auch... mich persönlich stört diese Praktika aber, da das Tier nicht "normal" jagen muss und so zu viel Futter aufnimmt/aufnehmen kann, und so evtl. verfettet.

"Wirft" man mehr Futter ins Terrarium als nötig und das Tier fressen soll kommt irgendwann das Problem auf dass die Futtertiere wachsen und zu gross werden/sind und nicht mehr von der kleinen Phelsume überwältigt werden können. Daraus die Folge dass die zu grossen Futtertiere vom Halter wieder herausgefangen werden müssen, was für den Halter eher mühsam und zugleich für den Phelsumen störend ist.
Und so gibt es natürlich zu jeder Lösung auch ein passendes Problem :D

Wollte ja auch nur sagen, dass es durchaus möglich ist in einem großen Terrarium ein Jungtier unterzubringen und groß zu ziehen. Es mag wohl auch optimalere Lösungen geben, aber es gibt gewiss auch sehr viel schlechtere.

Gruß
emryn
 
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