P. picta Fragen zur Haltung

Diskutiere P. picta Fragen zur Haltung im Madagassische Großkopfgeckos Forum im Bereich Geckos; Hallo ihr Lieben, bin heute mehr oder weniger im Auftrag meiner Freundin unterwegs, da ich neben meinen Feuchtterrarien gerne was Trockenes...
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Aiakos

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Hallo ihr Lieben,

bin heute mehr oder weniger im Auftrag meiner Freundin unterwegs, da ich neben meinen Feuchtterrarien gerne was Trockenes hätte, sie mir aber Skorpione erstmal ausgeredet hat, sind wir gerade auf der Suche nach Geckos, die in ariden Klimazonen leben. (die Tierart suche weniger ich, als meine bessere Hälfte aus, da es sozusagen ihr erstes eigenes Becken wird :) Bei der Tiersuche sind wir bei folgenden Arten hängengeblieben:

Tropiocolotes helenae
Tropiocolotes persicus
Stenodactylus sthenodactylus
Geckonia chazaliae

Nachdem ich aber heute mal in meinen Bücherschrank geschaut habe und das Art für Art Buch über P. picta wiederfand, verbringe ich den Abend (und wohl noch die Nacht) damit, mich über diese Art zu informieren, da sie mir persönlich aufgrund ihrer Größe (im Verhältnis zu den genannten Arten) besser gefallen würden. (ich muss sie ihr nur noch schmackhaft machen ;)
Allerdings kamen mir bei meiner Recherche noch folgende Fragen:

1. Welche Maße sind für 2-4 Tiere angemessen? (Im Buch steht X, im Forum Y und allgemein im Netz X & Y & Z - ihr wisst was ich meine ;)
(Die Mindestmaße kenne ich, aber ich war noch nie jemand, der bei den Mindestmaßen stehen blieb, sondern ich rechnete immer der Tierart (v.a. dem Verhalten der Tiere) entsprechend mehr cm drauf)

2. Welche Nachttemperaturen sind anzustreben? (Ich finde hauptsächlich Aussagen über die Tagestemperatur, wobei aber die Nachttemperatur in meinem Fall wichtig ist, da ich in einer Dachwohnung wohne und im Sommer mit Lüften auf nur ca. 24°C runter komme. Wäre das für P. picta in Ordnung?)

3. Ich habe eigentlich vor eine reine Gruppe von Weibern zu halten, allerdings bekommt man einzelne Weiber ja recht schwer und 2. besteht ja immer die Gefahr bei unbest. Jungtieren, dass ein Männchen rauskommt, weshalb ich mich mit folgenden Fragen eher absichern will.

3.1 Bei welcher Gruppengröße ist eine Trennung der Geschlechter nicht mehr nötig? (Ich kann den Platz für ein Becken für ein Männchen derzeit leider nicht mehr aufbringen)

3.2 Legen P. picta ihre Eier bevorzugt an bestimmten Orten ab? Wenn ja, wie sollte dieser Platz gestaltet sein? (ich muss nämlich dringend absammeln können, da ich keinen Nachwuchs möchte (v.a. wegen Platz). Schlangen halte ich auch (noch) nicht, weshalb ich auch nicht verfüttern kann)


Wers bis hierher geschafft hat, bekommt 2031 ein Eis von mir :D
Ein Dankeschön gibts aber schon jetzt.

Liebe Grüße
Sebastian

PS: Nehme auch gerne Vorschläge weiterer Arten an, die der Größe von P. picta entsprechen (Zwerge hat sie ja schon in der engeren Auswahl) und ähnliche klimatische Bedingungen benötigen? (am wichtigsten ist, wie gesagt, arides Klima, da ich zumindest darüber die Entscheidungsgewalt hab - wie großzügig :D
 
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stillcyko

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ganz kurze infos von mir:
zu1) halte 0.3 in 80x45x60 (LBH), das klappt gut.
2)habe nachts ca 20°, aktuell bissel weniger weil winter. 24° klingt recht hoch...roro weiß bestimmt rat:)
3.1) habe eben diese erfahrung gemacht (kann man in meinem großen nachwuchs-thread lesen) und würde davon abraten überhaupt m und w zusammen zu halten!!
3.2) meine haben ihre eier überall vergraben :) da kommst du wohl um suchen nicht herum...:)

viel spass
sc
 
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Sioux

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Hi Sebastian,

auch ich halte die 24 Grad für entschieden zu hoch. Google mal nach den Klimadaten des Herkunftslandes. Dort gibt es genügend Aufschluß. ;)

Meine Paroedura picta legten ihre Eier ausschließlich in 3 wetboxen, die ich ihnen mit leicht feuchtem Substrat zur Verfügung stellte. Als wetbox ließ ich mir von einem Glaser einen Kasten, unterteilt in 3 einzelne Bereiche mit Deckel anfertigen, in denen jeweils eine kleine Heimchendose paßte. Ich hielt dato 1.2 Paroedura picta auf 80 x 50 x 50. Mit einer gut strukturierten Rückwand ließ sich der Bewegungsradius erweitern. Eine dauerhafte Vergesellschaftung von Männchen und Weibchen...egal in welcher Terrariengröße...halte ich für nicht gut. Du wirst schnell erkennen, dass die Männchen doch arg aufdringlich sind und ihre Weibchen nicht in Ruhe lassen. Insofern habe ich die Tiere rechtzeitig (binnen 3 Wochen nach der ersten Verpaarungsaktivität) getrennt und bekam trotzdem aufgrund der Samenspeicherung bei den Weibchen Eier ohne Ende. Selbst nach der Winterruhe...und da waren beide Geschlechter schon einige Monate getrennt...wurden noch Eier abgelegt.


Kurzum...die Frage bleibt offen, ob die Überlegung der Anschaffung von Stenodactylus sthenodactylus oder Tropiocolotes steudneri nicht vielleicht
doch noch einen Gedanken wert wäre.
Ich hielt alle 3 Arten und muß ganz ehrlich sagen, dass mir die Abgabe meiner
Stenodactylus sthenodactylus am schwersten gefallen ist.

Liebe Grüße
Claudia
 
mador

mador

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Hallo,
ich halte zur Zeit übergangsweise 0.4 auf 80x40cm Grundfläche und das ist schon etwas grenzwertig. Wichtiger als die Grundfläche des Terras sind meines Erachten aber die Anzahl und Qualität der Versteckmöglichkeiten. Je mehr Verstecke, desto besser können sich die Tiere aus dem Weg gehen.

Männchen und Weibchen würde ich nicht dauerhaft zusammen halten. Aber wenn du nur Weibchen kaufst sollte das ja kein Problem sein. Du darfst halt keine ganz kleinen Tiere kaufen, sondern welche die mindestens 3-4 Monate alt sind. In dem Alter sollte man das Geschlecht schon bestimmen können. Vielleicht kannst du mit dem jeweiligen Verkäufer auch einen Deal machen, dass er dir, wenn doch Männchen dabei sein sollten diese wieder abnimmt.

24° C in der Nacht ist schon recht viel, aber ich nehme mal an, dass das Spitzenwerte an einzelnen Tagen sind? Dann würde das sicher ok sein, aber es sollte nicht regelmäßig so heiß sein.

gruß Manu
 
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Aiakos

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Danke euch für eure Antworten.

P. picta wird wieder gestrichen. Nicht weil sie der Herzensdame nicht gefallen, sondern eben wegen den Temperaturproblemen.

Ich denke, dass wir uns dann eingehender mit Stenodactylus sthenodactylus befassen werden.
Das hast du, Claudia, ja auch nochmal erwähnt. Ich schließe daraus, dass die Nachttemperaturen für diese Art ok wären (?)

Wieso ist dir die Abgabe von S. s. am schwersten gefallen? Was macht sie so außergewöhnlich? (vom Aussehen gefallen mir die putzigen Kerlchen schon auch recht gut :)

Das Problem wird wohl noch die Fütterung werden. Wie macht man das am besten bei Drosophila? Ich bin so grobmotorisch, dass ich es kaum schaffe mittlere Steppengrillen mit der Pinzette zu fangen :D

Ist es bei S. sthenodactylus recht einfach an Weibchen heranzukommen, da ich, wie gesagt, am liebsten eine reine Weibergruppe halten würde?

Liebe Grüße
Sebastian
 
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Sioux

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Warum mir die Abgabe am schwersten gefallen ist? Ganz einfach....Weil diese kleinen Kobolde abends, sobald das Licht ausgegangen ist, immer total neugierig an der Scheibe herumlungerten und nicht so scheu waren wie andere Reptilienarten. Selbst ein Männchen (welcher ein WF war) wurde binnen kürzester Zeit zutraulich und huschte beim Öffnen der Terrarienscheibe nicht sofort weg.

Sie sind leicht zu händeln, leicht nachzuziehen und ich habe täglich abends an den Scheiben der Stenodactylus Terrarien am meisten und längsten Zeit verbracht.

Im Anhang siehst du ein paar Fotos;-)

Bzgl. der Drosophila ist ein wenig Übung vonnöten, so dass die Ladung auch wirklich im Terrarium bleibt und nicht außerhalb. Allerdings habe ich Drosophila ausschließlich den Nachzuchten gegeben, da sie für adulte Stenodactylus meines Erachtens nach wieder viel zu klein gewesen sind. Für ausgewachsene Stenodactylus habe ich immer kleine Heimchen, kleine Grillen (manchmal auch die Micro-Version) und Ofenfische verwendet. Ofenfische lassen sich leicht mit wenig Aufwand (außer die zeitliche Entwicklung;-)) selbst vermehren. Bohnenkäfer sind auch noch eine Alternative, ebenso Buffalo (diese jedoch wirklich arg sparsam, da sehr fetthaltig).

Bzgl. der Suche nach weiblichen Stenodactylus wirst du sicherlich das ein oder andere Tier hier im Forum finden können.

Bei Jens Rauh findest du bzgl. der Stenodactylus auch einen guten Gespächspartner, der dir mit Rat und Tat zur Seite steht und im Frühjahr immer wieder mal Stenodactylus anbietet. Einfach mal anrufen und nachfragen...er ist ein ganz netter Kerl. ;)

http://www.dream-reptiles.de/

Im Anhang nun mal ein paar Fotos meiner Stenodactylus, die jetzt allesamt bei jemandem aus dem hiesigen Forum gut untergebracht sind. ;)
Genieße einfach den Moment des Augenblicks...dann wirst du vielleicht den Grund meiner Faszination verstehen. :smilie:;)
 

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wuschelo

wuschelo

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Hallo Claudia,

Deine Exkobolde verhalten sich bei mir irgendwie gaaanz anders als bei Dir :eyes::eyes:

Der ausgewachsene Kelr klettert ohne Probleme in eine Höhle in einer dicken glatten Bambusröhre auf 30cm Höhe:smilie:
Die Mädels liegen lieber in dunklen Spalten in der Nähe des Bodens rum.
So wirklich neugierig, zutraulich und frech sind sie bei mir nicht. Liegt aber vermutlich daran das ich es sehr natürlich mag und daher das Futter nur wahrlos ins Terrarium entlasse und nie von hand füttere.


Liebe Grüße

Oliver
 
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Aiakos

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Die Fotos sind ja wirklich klasse. Mit ihren großen Augen... einfach nur goldig :D

Ich würde eh eher ungern frische NZen nehmen, sondern lieber subadulte oder eben gleich adulte Tiere. Da dürfte dann die Ernährung auch kein Problem mehr sein, da sie dann das selbe (von der Größe her) fressen, wie meine beiden Rhacodactylus chahoua NZen. Dachte nur das auch adulte S. sthenodactylus v.a. Drosos futtern.
(Füttere meist kleine Steppengrillen, Wanderheuschrecken, argentinische Waldschaben)


Das ist schonmal gut, dass es möglich ist, an Weibchen ranzukommen.

Jens werde ich mal anschreiben, wobei dann nur Übergabe auf einer Börse möglich wäre, da er mir doch bissl zu weit weg wohnt :) (aber das klär ich am besten mit ihm ;)


Möchte abschließend nochmal auf die Nachttemperatur von S. sthenodactylus eingehen, da du, Claudia, in deinem letzten Beitrag dazu nichts mehr geschrieben hast (weshalb ich mal auf JA tippe). Die 24°C gehen in Ordnung?
(wie gesagt, will damit nur auf Nummer sicher gehen :)

Liebe Grüße
Sebastian
 
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Sioux

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Hallo Claudia,

Deine Exkobolde verhalten sich bei mir irgendwie gaaanz anders als bei Dir :eyes::eyes:

Der ausgewachsene Kelr klettert ohne Probleme in eine Höhle in einer dicken glatten Bambusröhre auf 30cm Höhe:smilie:
Die Mädels liegen lieber in dunklen Spalten in der Nähe des Bodens rum.
So wirklich neugierig, zutraulich und frech sind sie bei mir nicht. Liegt aber vermutlich daran das ich es sehr natürlich mag und daher das Futter nur wahrlos ins Terrarium entlasse und nie von hand füttere.


Liebe Grüße

Oliver
Hi Oliver, das liegt sicherlich daran, dass wir von Stenodactylus sthenodactylus geschrieben haben und nicht von Paroedura picta. :D;) Zumindest habe ich nicht in Erinnerung, dass du von mir Stenodactylus bekommen hast. :cool:
 
S

Sioux

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Die Fotos sind ja wirklich klasse. Mit ihren großen Augen... einfach nur goldig :D

Ich würde eh eher ungern frische NZen nehmen, sondern lieber subadulte oder eben gleich adulte Tiere. Da dürfte dann die Ernährung auch kein Problem mehr sein, da sie dann das selbe (von der Größe her) fressen, wie meine beiden Rhacodactylus chahoua NZen. Dachte nur das auch adulte S. sthenodactylus v.a. Drosos futtern.
(Füttere meist kleine Steppengrillen, Wanderheuschrecken, argentinische Waldschaben)


Das ist schonmal gut, dass es möglich ist, an Weibchen ranzukommen.

Jens werde ich mal anschreiben, wobei dann nur Übergabe auf einer Börse möglich wäre, da er mir doch bissl zu weit weg wohnt :) (aber das klär ich am besten mit ihm ;)


Möchte abschließend nochmal auf die Nachttemperatur von S. sthenodactylus eingehen, da du, Claudia, in deinem letzten Beitrag dazu nichts mehr geschrieben hast (weshalb ich mal auf JA tippe). Die 24°C gehen in Ordnung?
(wie gesagt, will damit nur auf Nummer sicher gehen :)

Liebe Grüße
Sebastian
Hi Sebastian, das mit der Temperatur hatte ich überlesen, entschuldige bitte.
Ich hatte nachts in meinen Terrarien immer bummelig 18 Grad. In ganz heißen Sommernächten stieg die Temperatur natürlich an aber man sollte derartiges stets im Blick und unter Kontrolle haben. Aber auf Dauer halte ich es nicht für gut. Worin liegt das Problem, die Nachttemperatur zu erreichen?
Als Anhalt...die normale Tagestemperatur sollte bei 25 - 28 Grad, punktuell bei 35 Grad liegen. Bei zu warmen Temperaturen fangen Stenodactylus an zu hecheln.

Darf ich fragen aus welcher Ecke du kommst? Vielleicht könnten wir dir bei der Suche behilflich sein?
 
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Aiakos

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Das Problem ist, meine schlecht isolierte Dachwohnung.
Da wird es im Sommer schon gut warm. 18Grad schaffe ich da Nachts auf keinen Fall. Mit Fenster aufreißen usw. komme ich bestimmt auf 22-23 Grad aber das wäre es dann auch schon.

Natürlich darfst du fragen :) Komme aus Nürnberg


Falls das mit S. sthenodactylus aufgrund der Temperatur nicht klappen sollte, hättet ihr vielleicht noch andere Vorschläge? (die eben mit meinen Temperaturen vereinbar sind: Tagestemperaturen haben nach oben keine Grenzen, da hier ja Lampen eingesetzt werden können, aber die Nachttemperaturen müssen eben passen)

Kriterien wären außerdem:
- Wüste (ist ein Muss - hätte als Bodengrund gerne Sand)
- Bodenbewohnend (ist kein Muss, aber wäre schön)
- Aktivität ist egal
- Beckengröße: max. 80cm in der Länge (Höhe ist eher unwichtig, wobei es, wie gesagt, lieber Bodenbewohner sein sollen)
- Gruppenhaltung (ist ein Muss - reine Weibchengruppe)

(es sollten Echsen sein (am liebsten Geckoartige), da ich an gewisse Grenzen gebunden bin. Keine Schlangen, keine Skorpione (zumindest bis wir in die neue Wohnung ziehen, da darf ich dann halten, was ich will - Emanzipation... tzz... wo bleibt für mich die Gerechtigkeit ;) :D)
 
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Sioux

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Nun gut...bei den 22 - 23 Grad handelt es sich ja um die Raumtemperatur, die nicht zwangsläufig auch die Terrariumtemperatur bedeuten muß.
Teilweise habe ich hier im Haus bei einem 'anständigen' Sommer auch solche Temperaturen. Ich habe dann in dieser warmen Zeit die Spots durch einfache
Glühbirnen ausgetauscht und eine Ecke des Terrariums mit kaltem Wasser
besprüht.
Betrachten wir's mal so...die tatsächlichen Temperaturen aus den Herkunftsländern dieser Tiere liegen meist um einiges höher als in unseren Terrarien. Und selbst nachts ist es in den Gegenden nicht zwingend schnatterkalt. Die Stenodactylus haben dort jedoch die Möglichkeit, sich in tiefere, kühlere, feuchtere Sandschichten zu graben.
 
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Aiakos

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Habe mich, wie du ja auch schon vorgeschlagen hast, über das dortige Klima mit Hilfe von Diagrammen schlau gemacht und habe von 9 - 24°C in der Nacht alles gefunden. (Länder nach denen ich gesucht haben, waren: Mauretanien, Senegal, Nigeria, Äthiopien, Eritrea, Sudan).


Da ich ja auch ordentlich Bodengrund einbringen würde, hätten sie auch die Möglichkeit in zu heißen Tagen/Nächten Schutz im Grund zu suchen.
Weiterhin würde ich wohl die Methode "Aquariumschlauch mit Schlitzen", sofern ich darüber was in der Literatur finde, anwenden. Das Wasser, das ich dabei verwende, könnte ich entsprechend kühlen.

Was man im Notfall ja auch noch tun könnte, wäre in eine Ecke ne verschlossene Tupperdose mit Ice Pack zu stellen, der dann die Temperaturen zeitweise runterbringt.



Fazit: Wenn man jetzt die Klimadiagramme betrachtet, dann sieht es ja danach aus, als würden sie mit den hohen nächtlichen Temperaturen klar kommen. Außerdem muss man natürlich bedenken, dass diese Temperaturen nur an heißen Sommertagen im Juli und August auftreten und davor/danach angenehme Temperaturen herrschen.
Auch steht ja,wie bereits erwähnt, kühler Bodengrund zur Verfügung.



Nun gut...bei den 22 - 23 Grad handelt es sich ja um die Raumtemperatur, die nicht zwangsläufig auch die Terrariumtemperatur bedeuten muß.
Teilweise habe ich hier im Haus bei einem 'anständigen' Sommer auch solche Temperaturen. Ich habe dann in dieser warmen Zeit die Spots durch einfache
Glühbirnen ausgetauscht und eine Ecke des Terrariums mit kaltem Wasser
besprüht.
Betrachten wir's mal so...die tatsächlichen Temperaturen aus den Herkunftsländern dieser Tiere liegen meist um einiges höher als in unseren Terrarien. Und selbst nachts ist es in den Gegenden nicht zwingend schnatterkalt. Die Stenodactylus haben dort jedoch die Möglichkeit, sich in tiefere, kühlere, feuchtere Sandschichten zu graben.
Das hört sich jetzt für mich irgendwie so nach einem "naja, eeeeiiigentlich könnte es schon gehen, aber nur wenn (Bodengrund, kaltes Wasser) ..." :D
Verstehe ich das so richtig?


Bitte nicht falsch verstehen. Ich will das nicht auf Biegen und Brechen irgendwie doch hinbekommen. Wenn es nicht geht, geht es eben nicht und wir haben Pech gehabt. Aber es wäre schade, wenn es doch kein großes Problem darstellt, ich aber nicht weiter nachgehakt hätte, also sehts mir bitte nach :)

Übrigens würde ich das Terrarium wohl aus OSB bauen oder kaufen. Zu welchem Material würdet ihr mir raten? (eben mit dem Hintergedanken der Nachttemperatur)
 
Thema:

P. picta Fragen zur Haltung

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