wieder mal xaxim...oder doch was anderes?

Diskutiere wieder mal xaxim...oder doch was anderes? im Einrichtung, Pflanzen und Pflege Forum im Bereich Terraristik; Hiho. Ich befinde mich nun seit gut 2 Monaten in der Planung eines Regenwaldterras mit den Maßen 150cm breit x 60cm tief x 100cm hoch. Als...
Saphiri

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Hiho.
Ich befinde mich nun seit gut 2 Monaten in der Planung eines Regenwaldterras mit den Maßen 150cm breit x 60cm tief x 100cm hoch.
Als späterer Besatz sind 1.1 Phelsuma grandis vorgesehen.

Die meißten Fragen konnten mir diverse Fachleute :p hier im Forum beantworten jedoch habe ich noch arge Pobleme in sachen Rückwand.

Angeboten bekommt man da ja so einiges, von

- Korkplatten (gepresst oder aus Korkkrümeln)
- braun gefärbte Schaumstoffplatten
- Schilfrohr
- Kokosfasermatten oder Netze usw.
und natürlich das Xaxim oder ersatzweise EpiWeb

Xaximplatten sind mir etwas zu teuer also hab ich mir mal ein paar Gedanken gemacht und möchte wissen ob das so funktionieren würde.

Fest steht ich will mir die Rückwand selber bauen.
Aus Kostengründen, um hässliche Fugen zu vermeiden und weils natürlich besser aussieht.
Das Grundgerüst der Rückwand wird aus Styrodur.
Unten soll ein kleiner Teich mit Bachlauf und Wasserfall entstehen.
Um das ganze abzudichten werde ich Elastopor von ENT verwenden.
Darauf kommt dann eine Schicht Torffasern (vielleicht etwas mit Kokosfasern vermischt).
Um das ganze jetzt zu Begrünen möchte ich in dieses Torffasergemisch Xaximgranulat untermischen.

Eigentlich sollte das ja genauso gut begrünen wie die Platten oder?

Zum befeuchten werde ich oben am Plattenende quer eine durchlöcherte Aquarienröhre anbringen.
Das Wasser läuft dann die Rückwand runter und unten über eine kleine Auffangrinne in den Wasserlauf bzw. Teich.
Von dort aus wird es dann wieder hochgepumpt zur Platte usw.

Kann ich mir mit diesem System eventuell eine Beregnungsanlage sparen?
Die Pflanzen 3-4x täglich besprühen sollte eigentlich ausreichen oder?
 
14.04.2010
#1
A

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Geckolino

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Wenn du da Phel Grandis oder andere Taggeckos reinsetzen möchtest, dann vergiss, den Wasserlauf und den Teich. 1. sowas ist eine reine Bakterienschleuder, so sauber kannst du es gar nicht halten 2. können die Tiere darin ertrinken, 3. es gibt noch viele andere Gründe.
Bestrühe das Becken morgens und abends und 2x die Woche Pflanzen gießen, das reicht für die nötige Luftfeuchtigkeit völlig aus.
Was die Rückwand betrifft, sollte die für Granis (Taggeckos) so glatt wie möglich sein. Deshalb sollen ja auch möglichst viele Bambusstangen im Terrarium eingebaut werden und möglichst keine rauen Äste etc.
 
Scarlett

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Hallo kerstin,

tolles Projekt :D
Wir bauen auch ein Regenwaldterrarium und ich habe mich auch lang und breit mit verschiedenen Problemen beschäftigt :eyes:
Da Ph.grandis es nicht sooo feucht mag glaube ich kaum, dass Xaxim zu grünen beginnt. Um dies zu erreichen müsste es neben heller Beleuchtung dauerfeucht gehalten werden was die relative Luftfeuchtigkeit des Beckens entsprechend erhöht.
Das gleiche gilt für Wasserflächen und bewegtes Wasser, was schon in vielen Dendrobatenbecken für zu hohe Luftfeuchtigkeit gesorgt hat.
Schnell wird mal was undicht und durch Kapillarwirkung kommt es zum dauerhaft feuchten Untergründen, Staunässe usw.

Also würde ich mir an Deiner Stelle den Aufwand sparen auch wenn das sicher klasse aussehen würde... fraglich wäre auch, ob der Grandis das Xaxim auch beklettern würde....soll ja eher glatte Oberflächen bevorzugen.

Ich würde da eher auf Styrodur und Fliesenkleber zurückgreifen. Wende Dich mal an Wuschelo hier im Forum, der hat das so gemacht und das sieht echt klasse aus :eyes:

Wenn Du das Terra noch planst, wäre da noch ein wenig Raum nach oben? Also so 120-130cm Höhe wären besser, denn Du verlierst ja noch einiges durch den Bodengrund etc.

Was die Regenanlage betrifft, hat diese schon ein paar Vorteile: Das Wassereservoir verdreckt nicht so und der Behälter kann ohne Eingriff ins Terrarium gereinigt und desinfiziert werden. Außerdem spart sie das Pflanzengießen (bei mir zumindest).
Einzige Alternative wäre es meiner Meinung nach von Hand zu sprühen....

Liebe Grüße

Steffi
 
wuschelo

wuschelo

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@Steffi
Vielen Dank für die Blumen :D
Ich hätte schon wieder Lust aufs Bauen :eyes:

@Kerstin
Xaxim würden Deine Phelsumen vermutlich nicht betreten.
Darüber hinaus dürfte die Rückwand bei den nötigen Temeraturen auch ziemlich schnell vertrocknen.
Phelsumen mögen es im Übrigen garnicht sooo feucht wie oft vermutet wird.
Xaxim ist eher was für ein Paludarium und für Frösche.
Für die Phelsumen bau Dir lieber eine recht glatte Rückwand, stell verschieden dicke Bambusröhren zur verfügung und achte auf eine helle und warme Beleuchtung. So wirst Du viel und lange Freude an den Grünlingen haben.

Zur Terrariengröße nur den Tipp, dass Du umso mehr an artgerechtem Verhalten und an "Akrobatik" zu sehen bekommst je größer und gut strukturiert Dein Terrarium ist.
Wenn ich nochmal ein neues Becken für Phelsuma grandis bauen würde, es hätte sicherlich die Maße 130x60x130 plus Lichtkasten.

Bei Fragen zur Styrodurbastelei, einfach raus damit.

Liebe Grüße

Oliver
 
Scarlett

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Hi Oliver,

wenn Du Lust auf´s Bauen hast, kannste gerne vorbei kommen :D
Ich bastel gerade an einem Wandterrarium aus Wediplatte :eyes:
Das soll schon mal eine Materialprobe für das Große werden, ich poste aber erst ein Bild davon wenn es einigermaßen das wird was ich mir vorstelle ;)

Es gibt zwar Phelsumen, die es etwas feuchter mögen. Die werden dann aber nicht so spektakulär groß wie der Grandis.

Liebe Grüße


Steffi
 
Scarlett

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Hallo Kerstin,

hm, die Problematik kenne ich zugut...nicht nur die Einrichtrung, sondern auch die Sache mit den Schrägen :D

Da Phelsumenfüße sich nicht übermäßig über das Torfsubstrat freuen werden (wenn sie es nicht gänzlich meiden und davon würde ich erstmal ausgehen) musst Du jede Menge Bambus verbauen und Deine Tiere können den Platz trotzdem nicht optimal ausnutzen.

Ich habe bei meinem Projekt den Kompromiss geschlossen Latexbindemittel-Torf-Gemisch mit Kork zu kombinieren. Allerdings habe ich trotz großzügiger Dimensionen eine recht kleine Phelsumenart gewählt für die auch so sehr viel Klettermöglichkeit vorhanden ist.
Das Problem mit der Luftfeuchtigkeit könnte allerdings bestehen bleiben, da Torf natürlich gut Wasser speichert und P. grandis es ja nicht so feucht mag....

Mir scheint ehrlich gesagt, dass die von Dir gewählte Art nicht so ganz in Deine Vorstellung was das Terrarium betrifft passt....

Deine Beleuchtung muss für die neuen Dimensionen auf jeden Fall angepasst werden. Welche Wattstärke haben die Bright Sun? Einen HQI/HCI Strahler mit 150 Watt würde ich da noch verbauen.

Liebe Grüße

Steffi
 
Scarlett

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Huhu,

meiner Meinung reicht die geplante Beleuchtung nicht aus. Für diese sollten es mindestens 150 Watt Strahler sein. Möglichst auch eine Nicht-Flood Variante mit dabei, da Phelsumen gerne punktuelle Lichtquellen mögen....dann lieber etwas kleiner bauen und dafür nicht an der Helligkeit sparen, denn Du möchtest es ja auch am Boden begrünen lassen....

So ein Terrarium ist ein Stromfresser, dem sollte man sich bewusst sein. Der Betrieb in dieser Größe wird sich mir ordentlicher Beleuchtung auch in der Stromrechnung erkennbar machen. Aber da ich vorher die Aquaristik intensiver betrieben habe, kann ich Dir sagen es ist alles eine Frage der Relation :D

Klar gibt es da noch Geckos und Phelsumen die in Frage kämen und auch nicht alle Frösche sind scheu ;)
Es gibt da auch dort sehr zeigefreudige Arten. Für Frösche solltest Du aber möglichst von vornherein einen Bodenablauf planen.

Allerdings müsstest Du nach Wahl der Bewohner das Terrarium nach deren Bedürfnisse einrichten.

Liebe Grüße

Steffi
 
Scarlett

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Den kannst Du auch verwenden. Aber um das Becken bis in die Tiefe auszuleuchten würde ich wattstärkere Strahler nehmen. Da ich selbst noch am planen bin kann ich Dir leider keine handfeste Anleitung geben. Habe aber den Eindruck, dass Du - genau wie ich - auf eine reichliche Bepflanzung auch mit Moosen und Farnen wert legst. Ich würde mir zwei mal 150 Watt anschaffen und dann nach und nach erweitern, bis die Temperatur und die Ausleuchtung passt. Allerdings würde ich die Anschaffung vertagen, bis die Art gefunden ist, die Du halten möchtest.

Tja...wer die Wahl hat die Qual. Bei angestrebter hoher Luftfeuchtigkeit und heller Beleuchtung wäre Phelsuma nigristriata da mal ein Beispiel...es gibt aber noch mehr, müsste ich aber auch im einzelnen nachschauen:
http://www.ig-phelsuma.de/pdmarten.phtml
Ist zwar kein Gecko aber Takydromus smaragdinus könnte ich mir auch gut vorstellen. Sind aber alles recht kleine Arten, die sich schnell in einem derart riesigem Becken verlieren würden.
Soll es eine größere Art sein fände ich Kronengeckos sehr schön. Diese Art halte ich nicht und Du müsstest Dich mal umhorchen ob sie zu Dir passen würden.

Am Besten verbringst Du die nächsten Wochen mit Lesen...irgendwann weißt Du dann, was Du ganz sicher haben möchtest :D

Liebe Grüße


Steffi
 
Scarlett

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Was P.grandis wieder ins Spiel bringt :D
 
L

lugubris

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......
Du kannst z.B. Große Bambusstangen (länge egal so lang wie du brauchst und durhmesser so 5 cm aufwärts)
halbieren und an die rückwand kleben.
sieht richtig gut aus
das einzige,m mwas man dann nicht machen darf, der bambus muss ein paar zentimeter (2 reichen schon) über dem boden grund aufhören, da der bambus sonst schimmelt....



julian
 
wuschelo

wuschelo

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Hallo Kerstin,

ich versiegele die Schnittflächen des Bambus, welcher im Boden feucht werden soll, mit Aquariensilikon. Alternativ dürfte auch Epoxidharz funktionieren. Nach einer solchen Behandlung hält er sich wesentlich länger in ansehnlichem Zustand.

Grüße Oliver
 
Thema:

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