Bodengrund

Diskutiere Bodengrund im Einrichtung, Pflanzen und Pflege Forum im Bereich Terraristik; Mal ne Frage an alle: Wie habt ihr eure Böden in Wald/Regenwaldterrarien gestalltet? Wie ist er aufgebaut? Blähton, Erde, Moos...
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Eazy

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Mal ne Frage an alle: Wie habt ihr eure Böden in Wald/Regenwaldterrarien gestalltet?
Wie ist er aufgebaut? Blähton, Erde, Moos, Bodendeckerpflanzen, usw.?
Habt ihr Erfahrungen mit Tieren und wenn welche setzt ihr ein?
Springschwänze, weiße Asseln, Kellerasseln, Zophobas,usw.?
Hat vll. jemand von euch ganz andere nützliche Tiere dafür gefunden?
Habt ihr vll. Heizkabel eingesetzt?
Düngt ihr eure Pflanzen?
Womit wässert ihr? Leitungswasser, Mineralwasser, usw.?

Bin gespannt wie unterschiedlich die Erfahrungen so sind.

Gruß Kai
 
29.03.2010
#1
A

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Gast

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miesebummel

miesebummel

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Moinmoin,

also ich habe in meinem Terrarium zuerst ne gut 10cm hohe Blähtonschicht eingebracht, auf ein Trennvlies zur Erde hab ich verzichtet. Dadrüber befindet sich dann ein ca.25cm hoher Misch aus Humuserde, gesammelter Walderde und etwas gekaufter Blumenerde (weil mir noch etwas fehlte).
Als Bewohner hab ich 1 Paket Springschwänze, 2 P.weiße Asseln und 1 P.Laubwürmer reingetan und die Walderde blieb genauso wie ich sie gesammelt hab, also nix mit Backofen oder so..

Da es das Terrarium für mein Chamäleon ist, hab ich recht große Fikusse eingepflanzt, 3 weitere Pflanzen (weiß grad den Namen nicht). Hätte auch gerne Bodenbedecker genommen, aber da würden sich zuviele Grillen, etc. drin verstecken...

Was das Gießen angeht, die Pflanzen bekommen ja jeden Tag die Dusche durch die Regenanlage mit. Weil das mehrfach gefiltertes Wasser ist, bekommen sie trotzdem alle 2 Wochen normales Leitungswasser und werden so ca. alle 7 Wochen mit normalem billigen Flüssigdünger gedüngt.

LG
Bianca
 
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lugubris

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...

Bei meinen Froschbecken habe ich Xaxim als Bodengrund,
darauf dann Laub, Moos und Pflanzen.

gut bewährt hat sich bei mir auch folgender Misch:

1 Teil kokoshumus
1 Teil Aussaterde (ist nicht stark gedüngte Blumenerde
und n´ bischen Dünger muss für die Pflanzen da sein)
1/2 teil Pinienborke (Orchideensubstrat)
1/2 Teil Xaximstreu
1/2 Teil grober Kokoshumus
Das ganze angereichert mit einer hand voll Bambuslaub
(außem Garten) und einer Hand Buchenlaub ebenso n´paar Tropische Asseln und Springschwänze.

grüße

julian
ps:10 cm drainage find ich übertriben circa 3cm und dann mit fließ abgedeckt sind völlig ausreichend wenn drainage überhauibt nötig ist...
 
L

lugubris

Gast
...

Ich habe ale möglichen Asselarten imm Bodengrund...
Braune,weiße,gestreifte und tropisce Springschwänze....

Kellerasseln fressen auch lebende Pflanzen an (z.B. die wurzeln...)
 
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Eazy

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Bis jetzt schon sehr interessant. Hoffe das noch ein paar mehr Leute hier Ihre Erfahrungen mitteilen.

@miesebummel
Wie groß ist denn dein Terrarium das du eine 35cm Bodenschicht hast?
Wie ist das mit den Würmern? Siehst du sie den ab und an mal?

Füttert ihr die Tiere im Boden? Nur allein vom Kot der Insassen werden sie wohl nicht satt oder?

Gruß Kai
 
wuschelo

wuschelo

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Moin moin,

bei den eher feuchteren Terrarien mit dichter Bepflanzung, verwende ich bevorzugt Laubwalderde direkt aus dem Wald.
Diese hat den Vorteil, dass sie schon automatisch Kleinstlebewesen enthält und ein gewisser abgestimmter Mikrokosmos sowie Futter für die Kleinstlebewesen enthalten sind.
Zusätzlich impfe ich den Boden mit allerlei Asselarten und meist auch Zophobas an. Bei den Zophobas/Schwarzkäfern sollte man allerdings etwas aufpassen. Die nehmen doch gernmal ein wenig überhand :D Vor Allem bei Pfleglingen die weichschalige Eier im Boden vergraben, bin ich da mittlerweile vorsichtiger. Wobei sich die Geckos auch gern mal ein paar neugierige Zophobas aus dem Boden als Snack holen.

Als Drainageschicht benutze ich ebenfalls 3-5cm Blähtonkugeln bzw. Tongranulate a la Seramis, kommt auf die Terrariengröße an.
Darüber kommt dann eine Fliesschicht bzw. eine Lage Fliegengaze. Dies hat den Sinn, das die feine Erde nicht zu schnell zwischen die Drainageschicht gespült wird. Außerdem würden sonst so nach und nach die Tonkugeln an die Oberfläche wandern.

Da in meinen Terrarien oft zusätzlich Tausendfüßer leben, lege ich regelmäßig Zucchinischeiben, Gurkenscheiben, Karottenscheiben etc. in die Terrarien, die werden von allen Bodenbewohnern gern genommen und fix vernichtet.
Auch die Futterpellets aus den Futtertierpackungen landen meist in den Terrarien und nach 2-3 Tagen sieht man davon nichts mehr.

Zusätzlich gibt es auch immer Ecken mit weißfaulem Holz sowie verrottendem Blattwerk. So ist der Futtertisch auch für Kleinstlebewesen immer reichlich gedeckt :D

Grüße Oliver
 
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Eazy

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Ach ich hab ganz vergessen mal meine Becken zu beschreiben.
Also bei mir ist eine ca. 5cm hohe Schicht Blähton und dann ca. 7-8 cm Terrarienerde. Kommt natürlich auf die Terrariengröße an.
Geimpft mit weißen Asseln und Springschwänzen.
Beregnen tue ich ausschließlich mit stillem Mineralwasser, 19 Cent für 1,5 Liter.

@wuschelo:
Welche Echsen hast du denn zusammen mit Tausendfüßlern? Hatte mir das auch mal überlegt. Werden die nicht gefressen, bzw. stören die anderen Tiere?

Gruß Kai
 
wuschelo

wuschelo

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Hallo Kai,

bei den Hemidactylus platyurus und bei den Rhacodactylus ciliatus leben jeweils Spirostreptus spec. 1 mit im Terrarium. Die stören sich gegenseitig absolut nicht und gefressen wird auch niemand.

Bei Furcifer pardalis, Gekko gecko, Gehyra marginata und Phelsuma grandis wohnen Archispirostreptus gigas. Auch da gab es bislang nie Probleme.

Obwohl die Tausendfüßer gelegentlich viel und aktiv klettern, ignorieren sich Geckos und Tausendfüßer.

Wichtig ist, dass Du für die Tausendfüßer einen geeigneten Bodengrund zur Verfügung stellst und natürlich auch zusätzlich zufütterst.

Eine Einschränkung muss ich allerdings machen. Da ich die Tausendfüßer nicht paarweise bei den Geckos pflege, kann ich keine Aussage machen ob evtl. die Jungtiere der Tausendfüßer von den Geckos gefressen würden.

Grüße Oliver
 
S

Sioux

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Guten Morgen Kai,

ich benutze für meine Regenwaldterrarien verschiedene Bodengründe. Teils bestehend aus Kokoshumus mit etwas Sand vermischt, teilweise habe ich in einigen Terrarien eine Schicht Blähton, Flies und dann Weißtorfsoden.

Sämtliche Böden der Regenwaldterrarien werden bei mir mit Springschwänzen und Asseln angeimpft, teilweise auch mit den Mikroorganismen des Waldbodens.

Die Pflanzen dünge ich gar nicht.
 
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Eazy

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@ wuschelo:
Ok ich werde das mal probieren. Hatte bisher ein bißchen Angst das sie sich gegenseitig stören oder fressen. Was brauchen die denn für ein Boden? Habe Terrarienerde drin. Mit Blumenerde habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, da sie oft angefangen hat zu schimmeln. Oben drauf befindet sich eine Laubschicht von den Pflanzen. Sollte doch eingentlich ausreichen oder?

@Klaus:
Also Leitungswasser enthält mir zuviel Kalk. Die Düsen der Beregnungsanlage und der Sprühflaschen setzen sich zu schnell zu und da mir destilliertes oder Osmose-Wasser zu wenig Mineralstoffe enthält benutze ich stilles Mineralwasser.
Die Pestizide musst du mir bitte mal nennen. Hatte bisher keinerlei Probleme aber ich bin ja dankbar für jeden Tip.
Sehe bei den Tieren keinerlei Veränderung und die Pflanzen wachsen, sogar ohne Dünger, wie verrückt.
 
wuschelo

wuschelo

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Hallo Eazy,

bezüglich Haltungsbedingungen und Bodengrund für Tausendfüßer solltest Du Dich mal hier umsehen:

http://www.diplopoda.de

Im entsprechenden Forum gibts genaue Anleitungen bezüglich Mischungsverhältnis der Bodenanteile.
Terrarienerde und/oder Blumenerde enthalten jedenfalls viel zu wenig Nahrungsbestandteile. Du wirst wesentlich mehr weißfaules Holz, Kalzium, verrotendes Pflanzenmaterial etc. benötigen.
In eher sterilen Terrarien funktioniert meiner Meinung die Pflege von Tausendfüßern nicht!

Grüße Oliver
 
E

Eazy

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Dank dir Oliver. Also Kalcium und Pflanzenmaterial habe ich zu Genüge im Terrarium, das Holz werde ich mir dann noch besorgen müssen.
Werde dann später mal berichten was ich für Erfahrungen gemacht habe.

So wer hat jetzt noch Erfahrungen mit Regenwürmern gemacht?

Gruß Kai
 
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