Gesundheit - Gesunderhaltung

Diskutiere Gesundheit - Gesunderhaltung im Neukaledonische Geckos Forum im Bereich Geckos; Grundsätzlich hat trotz höhere Luftfeuchtigkeit in unseren Terrarien eine einwandfreie Luft vor allem vorang zu haben. Böden die keine Keimtödende...
Tristis orientalis 30

Tristis orientalis 30

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Grundsätzlich hat trotz höhere Luftfeuchtigkeit in unseren Terrarien eine einwandfreie Luft vor allem vorang zu haben. Böden die keine Keimtödende Wirkung haben,sollten keine verwendung finden. Selbst Sterrilisierteböden werde ich nicht verwenden,auch keine Terrarienerde - Humus. Da Futtertiermässig doch sich so manches darin verewigt verendet,und dann kommen mit der Zeit langsam die Problemchen Pilze usw. Wenn man den Bodenteil in der Art bearbeitet wie zum Beispiel einer Terrarienrückwand, nur eben wie ein Nartürlicher Boden aussehend könnten viele Probleme vermieden werden. In der Regel wird dazu Steropur,Fliesenkleber, und Harz sowie Kuttermesser gebraucht. Den Boden von vorne flach ansteigend anbringen,nach mehrmaligen Harzantrichen trockene Faser deckend aufbringen.Da verkrabbelt sich nichts mehr.Der Luftaustausch gehört mit einem Axiallüfter unterstützt(über Diemer),kontrolliert wird dieser per Rauchprobe.Multivitamine - Mineralien ACHTUNG ein zuviel ist ebenso schädlich wie ein zuwenig,egal welches Produckt überall ist nicht umsonnst eine Gebrauchs Dosierungsanleitung dabei, wobei man sagen kann das ein bestäubtes Futtertier reicht wenn fünfgefressen werden.
 
Janko

Janko

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Wenn es zu steril in deinen Terrarien hergeht, ist das wohl weniger von Vorteil...dadurch werden die Tiere wohl eher krank!
Jedes Tier hat seinen eigenen Bakterienstamm!
Und den brauchen die Tiere auch um gesund zu bleiben;)
Ich halte nichts davon oder meinst du in der Natur hast du Keimfreie, sterilisierte Böden?

LG`J
 
wuschelo

wuschelo

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In meinen Terrarien bevorzuge ich Laubwalderde inkl. der enthaltenen Microorganismen sowie der nützlichen Bodenpolizei.
Zusätzlich impfe ich die Böden meist mit weißen, braunen, orangen Asseln bzw. Kellerasseln aus dem Wald.
In den größeren Terrarien halten sich darüber hinaus kleinere Populationen an Schwarzkäfern als Aufräumtruppe.

Alles in Allem beseitigen diese nützlichen Helferlein verstorbene Futtertiere, Fäkalien und abgestorbenes Pflanzenmaterial. Dabei fällt dann auch gleich noch die Auflockerung des Bodens sowie Dünger für die Pflanzen an.

Wenn man die Tür des Terrariums öffnet, sollte es angenehm nach frischer Waldluft riechen. Das ist ein gutes Indiz für eine vernünftige Luft und Bodenqualität.
Riecht es hingegen unangenehm muffig oder faulig, sollte man umgehend handeln und den Grund suchen (mangelhafte Belüftung, tote oder gar verwesende Futtertiere etc.).

Vorsichtig sollte man lediglich bei Reptilien sein die weichschalige Eier im Boden vergraben (z.B. Rhacodactylus ciliatus). Da kann es schonnmal vorkommen das die Zophobas die Eier schneller finden als der Geckopfleger...das ist dann eher traurig :eyes:

Ich konnte bislang keine Nachteile für die Pfleglinge feststellen und kann daher die Vorgehensweise aus der Praxis heraus empfehlen.
Son Aufriss wie Äste oder Sand abbacken, krampfhaftes Desinfizieren oder der Kauf von teuren Wundersprays aus dem Fachhandel etc. kommen mir nicht ins Haus.

Aber so hat halt jeder seine eigenen Erfahrungen und muss seinen eigenen Weg finden.

Liebe Grüße

Oliver
 
G

Geckofreund_Hamburg

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Bei NZ sehe ich kein Problem mit undesinfizierten Einrichtungsgegenständen. Allerdings könnten Wildfänge daran verenden, da sie keine Immunität gegen krankserreger aus unseren Breitengraden haben.
Ich habe allerdings in der Beziehung keine wirklichen Erfahrungen. Bei den Köpys haben wa´ die Einrichtung abgekocht.
 
Tristis orientalis 30

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Bakterien

Ich Rede grundsätzlich wenns um Bakterien geht um Schadbakterien, da die Positiven keine Erwägung verlangen und sich überall einstellen egal auf welchen Substrat .Kunststoffe schließe ich aus,Bilden sich von selber erste Moose braucht man keine weitere Experimente. Ich fahre wie oben Beschrieben ein Terra auf diese Art seit 20 Jahren ohne Ausfälle oder Probleme. Da Walderde hier auch direckt frisch verwendet wird,würde ich empfehlen diese mal genauer unter der Luppe zu nehen.Was da an Milben und Raubkerfen vorhanden sind, wirklich Interesannt dies als gut zu empfinden da kommen wohl Erkrankungen die normalerweisse bei Nachzuchten nichts zu suchen haben,und bei der Haltung der Aufzucht vom heiterem Himmel?
 
Tristis orientalis 30

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Hay Wuschelo deine Erde

So wie du sie Beschreibst ist im Grunde kein Problem,verlangt aber etwas Aufmerksamkeit. Ich sehe es ebenfalls als ein Fehler an diese zu erhitzen oder andersweitig zu behandeln möchte man sie ins Terrarium bringen,jedoch mit einer kleinen Ausnahme. Ich würde die Erde in Regenwasser über mehrere Stunden stehen lassen, damit kein Raubzeug überlebt man kann nicht alles erblicken was da vorhanden ist. Ebenso hast du Recht mit den Weichschaligen Eiern, Riesennashornkäfer legen ebensolche und es werden nicht nur Gelege sondern auch geschlüpfte Larven vernichtet. Da ich mich entschloss Racodactylus auriculatus zu pflegen und eventuell ciliatus werde ich bei meine Böden bleiben,wo gezielt Eiablage Boxen im Boden herausnehmbar Eingebaut werden. Gruß klaus
 
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