Blutmilben Teebaumöl wie oft?

Diskutiere Blutmilben Teebaumöl wie oft? im Krankheiten Forum im Bereich Terraristik; Hallo, Zwei von unseren 3 Hemidactylus frenatus haben Blutmilben. Bisher sind nicht mehr als 2 Milben pro Tier mit der Lupe zu sehen. Sofort...
Mauerschwalbe

Mauerschwalbe

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Hallo,

Zwei von unseren 3 Hemidactylus frenatus haben Blutmilben. Bisher sind nicht mehr als 2 Milben pro Tier mit der Lupe zu sehen.

Sofort haben wir das Terrarium komplett ausgeräumt und wirklich alles entsorgt. Den Tieren geht es gut, sie sind noch gut genährt und putzmunter.
Ein Gecko hat sich gehäutet und alle Milben waren weg.

Nun wird ein neues Terrarium gerade eingerichtet und wartet auf die Geckos.

Diese haben wir mit Teebaumöl behandelt.
Die Milben konnten wir ganz gezielt mit Teebaumölverdünnung beträufeln.
Wir wollen noch versuchen die Milben mit einer Pinzette abzunehmen.

Meine Frage:

Wie oft und in welchem Zeitabstand darf ich die Geckos mit der Teemaumölverdünnung (1 Tropfen auf 5 ml) behandeln?

Fallen die Milben von alleine runter oder woran erkenne ich, dass sie abgestorben sind?

Sollten die Tiere dann noch länger im Quarantäne bleiben - wenn ja wie lange-oder können sie in das neue Terrarium umgesetzt werden, sobald
keine Milbe mehr zu sehen ist?
 
S

Sioux

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:confused: Ich würde ehrlich gesagt ausschließlich Teebaumöl verwenden, wenn der TA mir dazu rät.
Und das Terrarium hinterher ordentlich mit Wasser nachspülen. Sollten nämlich an der Scheibe noch Rückstände vom Teebaumöl sein und die Geckos nehmen das auf...dann gute Nacht Marie. Frag am besten mal bei deinem TA nach. So ganz ohne ist das Teebaumöl nämlich nicht.
 
M

mika-13

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Ich hatte vor zwei Jahren mal Blutmilben bei meinen Wüstenagamen. Ich hab die dann in Quarantäne gesetzt und es waren mehrere Wochen Behandlung. Öle halfen nix, und ich hatte dann zu nem Mittel der Fa. Dragon gegriffen, was man direkt am Tier anwenden kann und die Tiere täglich damit eingesprüht. Ich hab das Mittel nur mit Handschuhen verwendet und der Geruch war auch nicht ganz ohne. Es hat geholfen, aber wie schon erwähnt, es hat ne Ewigkeit gedauert, bis die kleinen Agamen ganz befreit davon waren.

Wenn ich wieder mal Blutmilben im Terra haben sollte, dann würde ich nur noch Raubmilben einsetzen. Da haben einige hier im Forum schon gute Erfahrungen mit gemacht, wie man lesen kann. Und ich denke mal, das ist schonender für´s Tier und auch stressfreier.

Frontline soll ja nur zum Aussprühen des Terras sein, nachdem man dieses komplett ausgeräumt hat. Auf Echsen würde ich das Zeugs nicht sprühen.
 
Mauerschwalbe

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Ich hatte vor zwei Jahren mal Blutmilben bei meinen Wüstenagamen. Ich hab die dann in Quarantäne gesetzt und es waren mehrere Wochen Behandlung. Öle halfen nix, und ich hatte dann zu nem Mittel der Fa. Dragon gegriffen, was man direkt am Tier anwenden kann und die Tiere täglich damit eingesprüht. Ich hab das Mittel nur mit Handschuhen verwendet und der Geruch war auch nicht ganz ohne. Es hat geholfen, aber wie schon erwähnt, es hat ne Ewigkeit gedauert, bis die kleinen Agamen ganz befreit davon waren.

Wenn ich wieder mal Blutmilben im Terra haben sollte, dann würde ich nur noch Raubmilben einsetzen. Da haben einige hier im Forum schon gute Erfahrungen mit gemacht, wie man lesen kann. Und ich denke mal, das ist schonender für´s Tier und auch stressfreier.

Frontline soll ja nur zum Aussprühen des Terras sein, nachdem man dieses komplett ausgeräumt hat. Auf Echsen würde ich das Zeugs nicht sprühen.
Ja die tips kennen wir schon blos können wir wegen unseren Hunden keine Raubmilben einsetzen.

Aber hilfreich were wie lange sie Qwarantene Terra bleiben sollen und wie oft wir Tebaumöl(1 Tropfen auf 5 ml)einsetzen sollen.vieleicht ist es noch wichtig das wir nur die milben einmal damit betupft haben.
 
M

mika-13

Gast
Ihr müsst die Tiere solange in Quarantäne halten, bis die Tiere keine einzige Milbe mehr haben... Diese Milben vermehren sich wie die Pest.
Ich hatte meine Agamen damals noch zusätzlich zweitäglich in lauwarmen Wasser gebadet und darin auch mit einer weichen Bürste abgebürstet. Das hat auch einige Milben weggenommen. Danach hab ich die Agamen wieder eingesprüht. War zwar ein super Stress für die Tiere, aber es hat funktioniert.

Wie das Öl einzusetzen ist, kann ich leider nicht sagen. Aber einmal bestreichen langt sicher nicht.


muss natürlich entsprechend dem Reptil angepasst werden
Ja, wenn das mal so einfach wäre...;)
 
S

Sioux

Gast
Ja die tips kennen wir schon blos können wir wegen unseren Hunden keine Raubmilben einsetzen.

Aber hilfreich were wie lange sie Qwarantene Terra bleiben sollen und wie oft wir Tebaumöl(1 Tropfen auf 5 ml)einsetzen sollen.vieleicht ist es noch wichtig das wir nur die milben einmal damit betupft haben.
Öhm, Erklärungsnotstand...warum darf man keine Raubmilben im Terrarium einsetzen, wenn man Hunde hält? Die Hunde befinden sich doch nicht im Terrarium :confused: Bitte klärt mich mal jemand auf...

Irritierte Grüße

Claudia
 
Mauerschwalbe

Mauerschwalbe

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Wir haben dieses Problem mit unserem Tierarzt besprochen. Raubmilben wandern wie andere Milben, wenn sie nicht mehr genügend Nahrung vorfinden.
Daher Milben auch gerne mal in benachbarte Terrarien.
Da sich unsere Hunde auch in dem Zimmer aufhalten kann es durchaus sein, dass die Milben sich auf dem Fell niederlassen.
Das kann zu Ekzemen o-ä. beim Hund führen.
Hier ist uns das Risiko zu groß.

Der Tip mit dem Teebaumöl kam von Tierarzt für Reptilien, der vehement gegen Frontline ist.
Doch wie schon erwähnt gibt es verschiedene Meinungen und wir müsssen nun unseren Weg finden.
Danke für die Tips
 
S

Sioux

Gast
Wir haben dieses Problem mit unserem Tierarzt besprochen. Raubmilben wandern wie andere Milben, wenn sie nicht mehr genügend Nahrung vorfinden.
Daher Milben auch gerne mal in benachbarte Terrarien.
Da sich unsere Hunde auch in dem Zimmer aufhalten kann es durchaus sein, dass die Milben sich auf dem Fell niederlassen.
Das kann zu Ekzemen o-ä. beim Hund führen.
Hier ist uns das Risiko zu groß.

Der Tip mit dem Teebaumöl kam von Tierarzt für Reptilien, der vehement gegen Frontline ist.
Doch wie schon erwähnt gibt es verschiedene Meinungen und wir müsssen nun unseren Weg finden.
Danke für die Tips
Hmhm :confused: Wenn die Hunde regelmäßig spot on oder frontline gegen Flöhe pp. bekommen, dann kann doch dieses Problem gar nicht auftreten...
Verwirr...nun gut, ihr habt ja mit eurem TA Rücksprache gehalten, der wird das ja am besten beurteilen können. Wünsch euch viel Erfolg! Berichte mal wie ihr Herr der Lage geworden seid.
 
Tulipallo

Tulipallo

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Oh bitte nicht schon wieder Öl!!

Wieviele tote Reptilien sollen denn noch produziert werden? Man liest hier im Forum und auch anderswo laufend davon, daß Reptilien, v.a. Geckos nach Ölbehandlung tot umgekippt sind. Es gibt genug Methoden, Blutmilben loszuwerden, ohne die Tiere dabei zu umzubringen. Einige Argumente, die ich zu Bedenken geben möchte.

1.) Mit Teebaumöl habe ich versucht eine Eibe von Wolläusen zu befreien. Mit Ausnahme eines Astes habe ich die Eibe zusätzlich von ihrem Leben befreit. Alles abgestorben!
2.) Öl verklebt die Haut des Reptils und läßt Hautatmung nicht mehr zu.
3.) Wenn die Haftfüße des Geckos verkleben ist Ende mit Klettern - das kann das Tier dazu bringen, seine letzten Kräfte für die Versuche zu opfern.
4.)Eine große Menge Öl gelangt auch in den Körper des Tiers. Einmal durch abschlecken, zweitens durch Durchdringen der Haut. Haut ist resistent gegen wäßrige Lösungen (Salze, auch gegen giftige sehr stabil), jedoch nicht für Lipide und lipidlösliche Stoffe! Die Hautgewebezellen und die Leberzellen des Geckos haben den Horror ihres Lebens, diese Mengen an Lipiden zu verwerten.
5.) Milben sind Spinnentiere. Zecken auch. Zecken soll man beim Menschen AUF KEINEN FALL mit Öl bekämpfen, weil sie sich dann ins Blut des Menschen übergeben und alle Krankheitskeime (im Zekcen fall v.a. FSME und Borrelioseerreger) in den Wirt übertragen. Warum sollte das bei Blutmilben anders sein? Besser kann man keine Infektionen provozieren, falls die Blutmilben etwas mit sich herumtragen.
6.) Das Herausnehmen, fixieren und mit Öl bepinseln des Tiers ist ebenfalls Horrorstress pur.

Mag sein, daß Tierärzte so etwas empfehlen. Aber auch die haben nicht immer die besten Lösungen auf Lager. Die Ausfallquote bei Ölbehandlungen, selbst wenn es "nur" Speiseöl + Stress ist, weil der Gecko an Klebeband festgeklebt ist, wie wir letztens erst hier hatten, ist einfach enorm hoch.

Alternative Methoden sind nunmal in allererster Linie Raubmilben, wenn man keinen extremen Befall hat und die Tiere nicht eben in Wüstenterrarien leben (da überleben die Raubmilben einfach nicht lange genug drin). Am Ende hat man soar einen Vorbeugungsschutz.
Zweitens taut Frontline >Spray< ausgesprochen gut. Anwendung: NICHT auf die Tiere. Man sammelt die Tiere aus dem Terrarium, sprüht das gesamte Terrarium (unter guter Lüftung!!) einmal flächenbenetzend ein (auch Deko - alles!), läßt das ganze dann eine Stunde trocknen unter Lüftung(!). Denn das Zeug macht Kopfschmerzen (mehr aber nicht). Und dann setzt man die Geckos zurück. Das Spray ist dann am Boden eingetrocknet und widersteht auch Regen aus Besprühung. Alle Blutmilben, die die Geckos verlassen haben nirgends mehr einen Platz, zu überleben. Das getrocknete Spray dampft etwas aus, so daß am Tier alle Blutmilben sterben. Innerhalb von 2 Tagen spätestens! Nach der nächsten Häutung sind die Tiere milbenfrei.
Vorteil: Die Tiere werden nicht bepinselt. Beim Bepinseln mit Frontline >Lösung< ist es bei Geckos ebenfalls schon zu Ausfällen gekommen. Also nicht pinseln, wie bei Katzen oder Hunden!!
Ich habe diese Methdoe nach zwei erfolglosen Versuchen mit Raubmilben im Wüstenterrarium angewendet und 200 ml Spray (80 % der kleinen Sprühflasche!) ausgebracht. Die Geckos haben absolut keinen Schaden genommen. Die Blutmilben waren nach 2 Tagen alle tot. Bis heute sind alle Geckos in der Wohnung milbenfrei. Jedoch sind damals trotz Lüftung auch die Hälfte der Futterinsekten gestorben, obwohl sie 5 m entfernt standen! Soviel zur Wirksamkeit. Die Wirkstoffe wirken selektiv auf 6- und 8-Beiner, nicht auf Wirbeltiere!

Andere Methoden gibts auch, aber da wirds wieder mit der Dosierung schwierig!

Soviel von mir.. Also bitte bitte: Nicht einölen die armen Viechers! :(
 
M

mika-13

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Man sprüht das gesamte Terrarium (unter guter Lüftung!!) einmal flächenbenetzend ein (auch Deko - alles!), läßt das ganze dann eine Stunde trocknen unter Lüftung(!). Denn das Zeug macht Kopfschmerzen (mehr aber nicht). Und dann setzt man die Geckos zurück.
Und du hast das Terra nicht ausgeräumt und nach der Behandlung wieder neu eingerichtet ??? Kann ich gar nicht glauben.
 
Mauerschwalbe

Mauerschwalbe

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Wir sind wie folgt und hoffentlich erfolgreich vorgegangen.

1. Die Geckos wurden sofort nach Entdecken der Blutmilben aus dem Terrarium genommen und in das Quarantäne Terrarium gesetzt.

2. Das befallene Terrarium wurde komplett ausgeräumt und alles entsorgt
(Pflanzen, Rinde, Seramis, Bodengrund ect.)

3. Das Terrarium wurde gründlichst ausgewaschen, desinfiziert, gelüftet, mit Sticks "begast", nochmals ausgewaschen, desinfiziert und ausgelüftet.
Anschließend wieder kommplett neu eingerichtet. Dekogegenstände abgekocht und desinfiziert.

4. Die Milben an den Geckos wurden einmal mit stark verdünntem Teebaumöl
gezielt betupft. Die geckos wurden zu keiner Zeit oder in irgendweiner Form fixiert. Sie haben relativ still gehalten.

Frontline lehnen wir generell ab, dass bekommen nicht mal unsere Hunde.Glücklicherweise hatten wir noch nie Flöhe und die Zecken sind auch selten anzutreffen.

Wir haben die Geckos heute wieder sanft nacheinander eingefangen, ging sogar prima, haben sie einzeln in eine Heimchenbox gesetzt und mit einer Pinzette erfolgreich die Milben abgezupft.
Das Abzupfen der Milben ging erstaunlich gut, hätte ich nicht gedacht.

Erst nachdem alle Geckos von oben bis unten mit einer Taschenlampe und Lupe begutachtet und "milbenfrei" erklärt wurden, haben wir sie in das neu eingerichtete Terrarium eingesetzt.

Wir hoffen damit die Plage gut überstanden zu haben.
 
M

mika-13

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Erst nachdem alle Geckos von oben bis unten mit einer Taschenlampe und Lupe begutachtet und "milbenfrei" erklärt wurden, haben wir sie in das neu eingerichtete Terrarium eingesetzt.
Also - wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, dann wurden die Blutmilben erst vor drei Tagen entdeckt, ihr habt sie jetzt ein bißchen eingetupft, euch die Mühe gemacht und das Terra komplett ausgeräumt und gereinigt, seht nun keine Milben mehr und habt sie nach dieser kurzen Zeit wieder ins neu eingerichtete Terrarium gesetzt?

Dann wünsch ich euch mal, dass alles gut geht... Wenn ich bedenke, dass ich meine Agamen damals wochenlang behandelt habe - dann muss ich wohl was falsch gemacht haben.:confused:
 
M

mika-13

Gast
Ich meine Mauerschwalbe - ich kann mir nicht vorstellen, dass da ne "Blitz-Heilung" passiert ist. Ist ja fast wie im alten Testament... :smilie:
 
Tulipallo

Tulipallo

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Ok, hoffen wir ehrlich das beste.

Ich persönliche wette jedoch ein Heimchen darauf, daß die Blutmilben wiederkommen. Mal 8 Wochen abwarten. Denn die Larvenstadien der Blutmilben sieht man nicht und sie sitzen unter den Schuppen der Reptilien.

Zum Ausräumen: Bei mir passte das damals zeitlich mit dem Umzug zusammen. Die Geckos waren ohnehin in den Transportboxen und vor dem Neueinrichten des Terrariums habe ich alle Gegenstände besprüht, den Sand getauscht, Scheiben geputzt und imprägniert, etc. Wegschmeißen mußte ich außer dem Sand nichts.
 
Brane

Brane

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Ich kann mich da nur meinen Vorrednern anschließen. Da kann man nur hoffen das keine Milben mehr auftauchen. Denn die Milbeneier die evtl. auf den Tieren noch vorhanden sind sieht man nicht und Öl ist gegen die nicht wirksam. Nach paar Tagen schlüpfen daraus schon die nächsten Milben.
Eine Quarantäne von einigen Wochen wäre hier schon angebracht.

Gruß
 
D

Dentagard

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Hallo,

bin neu hier aber möchte auch was dazu beitragen. Frontline wirkt auf kleine Phelsumen Arten oder andere Kleintiere wie ein starkes Nervengift. Ich wäre damit sehr vorsichtig, auch wenn man nur das Terrarium einsprüht und es gut auslüftet. In der Schlangenhaltung kann man Frontline anwenden, um die doch oft vorkommenden Blutmilben bei Schlangen zu bekämpfen. Aber auch da lässt man dann das Terrarium 14 Tage auslüften und behandelt notfalls nochmal nach. (Frontline für das Haustier ist relativ gefahrlos,den der TA kann es ja richig dosieren)

Ich benutze eine leichte Laugen Lösung. 100 ml Wasser 1 Tröpfchen Frosch Reiniger.

Kleine Phelsumen Arten werden an den sichtbaren Milben mit einem Wattestab betupft. Die Temperatur runterfahren,dann bleiben sie auch sitzen.
Große Tiere nehme ich auf die Hand,ansonsten ein Kescher.

Am nächsten Tag kann man schon sehen, dass die Milben absterbn. Verfärben sich und fallen dann ab.

Zeitungspapier im Quarantäne Becken wirkt antiseptisch.

Trocken halten und kühle Temperaturen,damit die Milbenkultur sich nicht weiter ausbreiten kann.

Dann das übliche warten, bis alles weg ist. Nach einigen Tagen am besten das Quarantäne Gefäß wechseln, Plastikboxen eignen sich da Recht gut.

Zum desinfizieren nehm ich 70% Alkohol aus der Apotheke.

Richtig schlimmer Befall im Terrarium,sollte mit einem Milben Ex Produkt von LR bekämpft werden, da ist eine ordentliche Anleitung bei und Gefahrenhinweise auf Reptilien & Haustiere bezogen.

Gegenstände und Deko,notfalls austauschen.

Wer öfters Milbenprobleme hat,sollte sich eine Dampfente anschaffen. Damit kann man dann das Terrarium wunderbar bei 100°C Keimfrei machen.

Hoffe kann ein wenig Helfen.

Gruß

Denta
 
Tulipallo

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Danke für deinen Hinweis bzgl. des Nervengifts. Hast du detailliertere Informationen, wieso es so wirkt? Welchen Angriffspunkt haben die Frontline-Wirkstoffe in den Reptilienzellen und wieso ist es größenbedingt?

Meines Wissens nach hemmt Fipronil, der Wirkstoff im Frontline, die GABA-Produktion/Sekretion bei Wirbellosen und führt durch Unterbindung des Chloridineneinstroms in die Nervenzellen zum Nerventod. Davon sind alle Arten von Parasiten, jedoch keine Wirbeltiere, wie Geckos etc. betroffen. Bei Wirbeltieren setzt eine Wirkung nur in extrem hohen Dosen ein.

Deshalb habe ich ausdrücklich betont (und mein lokaler TA hat dies damals ebenfalls mehrfach gesagt), daß Reptilien nicht mit Frontline direkt bestrichen werden dürfen. Einsprühen des Terrariums dagegen ist eine völlig andere Sache, da hier die Umgebung stark imprägniert wird, während das Reptil nicht sonderlich viel in den Körper aufnimmt.

Ebenfalls unwahrscheinlich ist ein Dauerschaden bei Reptilien, da nach Abklingen der Wirkung GABA wieder normal produziert bzw. sekretiert wird.

Wie gesagt: Wenn meine Informationen falsch sind, sag mir gern, wo ich korrekte Daten nachschlagen kann. Bin an sowas immer interessiert! :)
 
Bubbles

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Teebaumöl ist sehr schädlich, selbst bei Pferden soll es nicht mehr angewendet werden, da sie schlimme Nebenwirkungen gehabt haben.

Zu Frontline. Es ist ein Nervengift, welches immer giftig ist, egal ob Reptil oder Säugetier. Ich kenne sehr viele Hunde die nach der Behandlung mit Spot-on 2 Tage lang nur noch schliefen, Haarausfall an der Stelle bekamen oder völlig daneben waren.

Ich denke mal, es kommt auf die Dosierung an. Ich benutze es bei meinen Hunden wirklich nur bei Flohbefall, wenn das absammeln nicht mehr hilft.Und auch nur das Spray. Bei Spot-on bekommen sie immer die volle Dröhnung.

Bei Reptilien hab ich damit noch keine Erfahrung.
 
Tulipallo

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Medikamente für den veterinärmedizinischen Bereich unterliegen genauso der Arzneimittelfreigabe, wie humanmedizinische Präparate. Soll heißen: Die Wirkung und sämtliche Neben- bzw. Wechselwirkungen müssen in beiden Fällen vorher durch ausgiebige Tierversuche belegt werden. Die Menge der Tierversuche und deren Art ist durch die EU-Gesetzgebung knallhart festgelegt. Und in den amtlichen Meldungen sind auch detaillierte Daten hinterlegt zu den Auwirkungen auf Vertebraten- und Invertebratenzellen.

Deshalb wüßte ich ja mal gern, warum sich Fipronil (Frontline) auf Vertebratennervenzellen als starkes Gift auwirken soll. Denn für die Zulassung war entscheidend, daß es gerade da wenig Auswirkungen haben darf. Nennt mich einen Erbsenzähler, aber sowas ist wichtig.

Andernfalls könnte ich ja auch ins Fernsehen gehen und behaupten Neonröhren enthalten hochgiftiges Quecksilber und produzieren tödliche Mengen an UVC-Strahlung - die Menschheit vergifte sich täglich damit selber und unser Gesundheitssystem könnte durch verwenden der alten Glühlampen um jährlich Millionen entlastet werden. Mit so einer Meldung stände man im Brennpunkt der Öffentlichkeit... Die Details machen auch hier die Aussagekraft aus.
 
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Dentagard

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Danke für deinen Hinweis bzgl. des Nervengifts. Hast du detailliertere Informationen, wieso es so wirkt? Welchen Angriffspunkt haben die Frontline-Wirkstoffe in den Reptilienzellen und wieso ist es größenbedingt?

Meines Wissens nach hemmt Fipronil, der Wirkstoff im Frontline, die GABA-Produktion/Sekretion bei Wirbellosen und führt durch Unterbindung des Chloridineneinstroms in die Nervenzellen zum Nerventod. Davon sind alle Arten von Parasiten, jedoch keine Wirbeltiere, wie Geckos etc. betroffen. Bei Wirbeltieren setzt eine Wirkung nur in extrem hohen Dosen ein.

Deshalb habe ich ausdrücklich betont (und mein lokaler TA hat dies damals ebenfalls mehrfach gesagt), daß Reptilien nicht mit Frontline direkt bestrichen werden dürfen. Einsprühen des Terrariums dagegen ist eine völlig andere Sache, da hier die Umgebung stark imprägniert wird, während das Reptil nicht sonderlich viel in den Körper aufnimmt.

Ebenfalls unwahrscheinlich ist ein Dauerschaden bei Reptilien, da nach Abklingen der Wirkung GABA wieder normal produziert bzw. sekretiert wird.

Wie gesagt: Wenn meine Informationen falsch sind, sag mir gern, wo ich korrekte Daten nachschlagen kann. Bin an sowas immer interessiert! :)

Hey,

so genau bin ich nicht drinn in der Pharmazie... aber auf einigen Stammtischen war es schon mal das Thema, hatte das im Hinterkopf.
Kann aber bestimmt nochmal genauer ins Thema gehen,wenns die Zeit erlaubt.

Auf die Größe des Tieres war es nicht bezogen und Gift ist Gift für mich, auch wenn etwas geblockt wird bei Wirbeltieren etc.

Bins so eher der Öko :)


Es war auch nur ein pers. Rat, keine Studie.

Gruß
 
Thema:

Blutmilben Teebaumöl wie oft?