Gecko für Wüstenterrarium - NICHT Bodenbewohner

Diskutiere Gecko für Wüstenterrarium - NICHT Bodenbewohner im Südafrikanische Geckos Forum im Bereich Geckos; Hallo, Mal eine Frage in die Runde: wer kennt eine Geckoart für ein Trocken- / Wüstenterrarium die sich überwiegend an Wänden, Ästen usw. aufhält...
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josikifi

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Hallo,

Mal eine Frage in die Runde:
wer kennt eine Geckoart für ein Trocken- / Wüstenterrarium die sich überwiegend an Wänden, Ästen usw. aufhält und nur selten am Boden sich befindet ?

Denke mal laut ;) über ein Vergesellschaftung meiner 1.1.1 Scincus Scincus (Apothekerskink oder auch Sandfisch genannt nach).

Das Terra ist 120x60x60 und mit durchschnittlich 10cm feinsten Sand gefüllt.
Die Rück- und Seitenwände sind als Mauer mit vielen kleinen Vorsprüngen und Spalten gestaltet (Teilweise max 20-30% mit Riemchen im Bachstein-Mauer Lock). Beleuchtung 2x24W T5 HO + 70W Bright Sun. Temperaturen Tagsüber ca. 30-35 Grad , unter der BS 40 Grad. Nachts Absenkung auf ca. 22 Grad.
Weiterhin befindet sich eine große Wurzel im Becken. Ergänzungen um eine weitere Wurzel oder Rindenstücke (zum klettern oder verstecken wäre kein Problem).

Wer Apothekerskinke nicht kennt: diese halten sich fast ausschließlich IM Sand auf (daher der Name Sandfisch) und kommen eigentlich nur zur Futtersuche oder Paarung an die Oberfläche. Die Wände und Wurzel werden nicht genutzt (können aber zu Futtersuche doch ein wenig klettern) Trotzdem sehr interessante Pfleglinge ;), bei den bisher keine nennenswerten Nachzuchten erzielt wurden. (nur 1 NZ offiziell bekannt)

Mir fällt das so was ein wie der Bibron Gecko - Pachydactylus bibronii bzw. turneri :confused: Dachte da so 1.1 - nach den Haltungsberichten die ich gelesen habe zu urteilen, wäre es (mal abgesehen von der Vergesellschaftung) ein ideales Terra für diese Art. Auch von der Größe bestände keine Gefahr ( ... unfreiwillige Erfahrung mit Tropiocolotes Steudneri gemacht - sind aus dem Quarantänebecken "ausgebrochen" - und *haps* :mad:). Pachydactylus bibronii und scincus scincus sind zwar beide Afrikaner, aber der eine kommt aus dem Süden (Bibron) und der andere aus dem Norden (Sandfisch - Ägypten). Also nicht zu 100% das gleiche Habitat.

Ideen , Hinweise, Tipps - Wellcome :D

Gruß
Jörg
 
eisbzs

eisbzs

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Ptyodactylus hasselquistii wäre auch ein felswand-bewohner.
 
J

josikifi

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Hatte mich bei meiner Suche im ersten Stepp auf Geckos aus Afrika konzentriert.
Stophurus kommt ja glaube ich aus Australien - muß mich mal schlau machen.

Ist aber ein nicht so häufig vertretender Geselle bei uns, oder ? (meine auch wegen Haltungsberichte und Verfügbarkeit)

Aber erstmal danke

Gruß
Jörg
 
J

josikifi

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Ptyodactylus hasselquistii - scheint auf den ersten Blick sehr passend zu sein.
Kommt aus dem selben Habitat wie der Apothekerskink - nämlich Ägypten.
Leben wohl mehr an den felsigen Wänden als auf den Boden - passt ;)
Was mir besonders gefällt : sie legen ihre Eier nicht in den Sand ! :smilie:

Eisbzs - du hast ja sogar welche im Bestand ! Wie ist denn die Verfügbarkeit und der so angesagte Preis ( am besten für Nachzuchten ).
Eventuell noch ein paar Haltungstipps ?

Aber schon mal ein super Tipp - Ptyodactylus hasselquistii , Fächerfingergecko
 
D

dirtygraphics

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Huch, da sitzen ja inzwischen auch einige kleinere Exoten auf der Suche nach einem Zuhause...
Als ich das letzte Mal geschaut hab, waren es nur die "üblichen Sorgenkinder" Bartagamen und Leguane.
Das ist ja direkt eine Anregung, im Tierheim nach dem passenden Besatz für das nächste Terrarium zu schauen.

Viele Grüße
Dörte
 
J

jey1987

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Das Problem ist, dass die teilweise selber nicht wissen was sioe da sitzen haben. Da sind einige Arten falsch bezeichnet.
 
B

BlocRoc

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Chondrodactylus turnerii

Halt ich selber, finde sie wunderschön. allerdings nachtaktiv und darum am Tag nicht soviel zu sehen.
 
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josikifi

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@blocroc: Chondrodactylus turnerii , oder wohl auch Pachydactylus turnerii - oder allgemein bei vielen nur Bibron-Gecko genannt - hatte ich auch schon in Betracht gezogen.

Nacht- oder Dämmerungsaktiv sind sie wohl bisher alle. Das ist aber OK.

Im Moment tendiere ich zum Ptyodactylus hasselquistii - unter anderen weil er auch aus Ägypten kommt. Aber der P. turnerii kommt auch in die engere Wahl. Habe sehr interessante Haltungsberichte gelesen.
Glaube die Verfügbarkeit wird eine entscheidene Rolle spielen.

@Jenny: ja die im Tierheim sind auf Exoten (wie sie es nennen) nicht wirklich eingestellt - geben sich aber größte Mühe. War vor gut 6 Monaten mit meinen Nachzuchten mal da. Manche der Arten konnten unser Sohn besser bestimmen als die Pfleger ;) Fand es sowieso erstaunlich das sie so kleine Geckoarten aufnehmen. Die wäre man über eine Kleinanzeige sicherlich auch los geworden :confused:

Gruß
Jörg
 
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jey1987

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Die stammen zu einem großen Teil aus einer Beschlagnahmung, deswegen wurden die nicht über Kleinanzeigen vermittelt.
Von C. turnerii habe ich übrigens noch vier NZ hier sitzen, die demnächst ausziehen können.
 
J

josikifi

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Das Tierheim, welches eigentlich mehr auf die "typischen" Haustiere (Katze, Hund, Meerschwein und Co) eingerichtet ist, fungiert dann hier wohl auch als Reptilien-Auffangstation. Kenne auch keine Alternative im Großraum Berlins.

Hey Jenny - Nachzuchten von deinen Tieren klingt gut ! Wenn wir uns für C. (oder doch P.) turnerii entscheinden , dann würden wir gerne auf dich zurück kommen. Kannst ja mal eine kleine PN rüberschicken mit den Preisvorstellungen ;)

Gruß
Jörg
 
Lé Gecko

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Josikifi, mich würde mal interessieren, was genau mit deinen Tropios geschrhen ist! Meinetwgen auch per PN! ;)
Und sind alle entkommen?

Back to topic: Wie wäre es denn mit Phrynosoma Modestum!?
Oder müssen es Geckos sein? Spontan fallen mir ja noch die P. Picta ein, allerdings leben diese ja nich direkt in der Wüste sondern in Trockenwäldern (mit Temps zwischen 26-30Grad)
 
J

josikifi

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Hi Johannes,
Geckos deswegen, weil hier die Chancen das sie sich wenig bis gar nicht am Boden aufhalten größer ist - denn schließlich ist der Sand schon bewohnt ;)

Von den Haltungsbedingungen müssen sie aber in ein Wüstenterra passen.

Oh, das mit den Tropiocolotes ist eine böse Storry :mad:
Aber kein Geheimnis, hatte sie in einem anderen Forum auch schon mal gepostet ( ...damals anfänglich noch Hilfesuchend - wie findet und fängt man einen Tropi in einem 120x60x60 Terra)
Fing alles damit an , das unsere 3 Tropiocolotes Steudneri zur Quarantäne in einer GESCHLOSSENEN Fauna-Box im besagten Terra der Apothekerskinke stand.
( war praktisch : Licht , Wärme usw. ) Irgendwie habe es dann doch 2 Tropis geschafft da raus zu kommen :confused: ...einen habe ich gefunden, der 2. ist wohl ....*haps* :(
Also Umbau - Fauna-Box raus , eine hohe BraBlast Box mit Deckel (Deckel mit Fliegengaze zur Lüftung) rein. Noch eine Schieferplatte zur Sicherheit oben am Rand drauf ...soweit so gut ...doch
Genau einen Tag vor dem Umsetzen ins fertige T.Steudneri Terra (...wollte sie erst am Vortag umsetzen :mad:) , komme von Arbeit und wundere mich über die durchhängende Fliegengaze !!! Einer der Apothekerskine hat es geschafft die BraBlast Box zu erklimmen, durch die Gaze zu brechen und sich *haps* ein Leckerbissen zu schnappen :sad::teufel5:
Er lag noch schön im Sand ! Einer hat es aber überlebt :smilie:
Der lebt jetzt vereinsamt im eigenen Terra und wartet auf Gesellschaft ( bin schon auf der Suche )
Zusammengefasst , verdammt teures Futter für die Skinke :teufel5:

Schei... (pieps Zensur)

Gruß
Jörg
 
Lé Gecko

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:eek:
Das ist ja schrecklich :eek:
Da würde mich auch mal interessieren wie die aus der Faunabox gekommen sind :/
Mir ist ja auch schon einmal einer ausgebüchst aber zum Glück fand ich ihn unter der Nikolausmütze in meinem Bett wieder :O
Das schlimne ist, die sibd ja soooooooo klein :(
 
J

josikifi

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da die Tropis so klein sind, hege ich insgeheim noch die Hoffnung das er sich noch irgendwo in dem großem Terra irgendwo in einer Spalte der Rückwand versteckt .... habe auch extra ein paar Ofenischen laufen lassen als Futter

Aber die Chancen sind echt mies :(

Gruß
Jörg
 
C

Christian Schneider

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Hallo,

zu den Vorschlägen:

Strophurus spp. sind auf keinen Fall geeignet. C. turneri (und zwar ausschießlich und zweifelsfrei C., nicht P., dafür nur ein i) ist für das genannte Becken meiner Meinung nach ebenfalls nicht geeignet. Von Ptyodactylus hasselquisti hab ich keine Ahnung, aber alle Geckos brauchen eine gewisse Einrichtung im Becken, die aber nicht die Scincus scincus beim "sandschwimmen" stören darf. Da wird's schon schwieriger.

Was ich nicht verstehe:

Man hält ne Art, die großes Kopfzerbrechen bei der Vermehrung bereitet, denn es gibt keine erfolgreiche, regelmäßige Nachzucht. Man hat also jede Menge Potential um sich auszutoben.

Was soll da ausgerechnet eine Vergesellschaftung bezwecken?

Kauf Dir ein zweites Becken und freu Dich über beide Bewohner im Einzelnen. terrarien sind so billig wie noch nie.

Gruss
Christian
 
Tulipallo

Tulipallo

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C. turneri sollte mind. 70 cm Höhe haben. Die klettern liebend gerne und nutzen die unteren 30 cm nur nachts manchmal. 75% der Zeit halten sie sich auf 75% Terrarienhöhe auf. Gib ihnen besser 80-100 cm Höhe, sie wissen das zu schätzen.
 
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josikifi

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Sicherlich ist mehr Höhe nie verkehrt, aber das Terra ist ja nicht mehr in Planung oder Bau, sondern schon vorhanden und bewohnt. Also eine "Aufstockung" fällt aus.

Warum die scincus scincus vergesellschaften ? Natürlich eine berechtigte Frage.
Da die Sandfische aber nicht mal 1/3 des Terrarium Volumen nutzen - quasi nur den Sandboden - ist die Moglichkeit der Vergesellschaftung mit einer anderen Geckoart aus dem gleichem Habitat, welche die anderen 2/3 des Terrariums nutzt - Vorzugsweise die Wände - doch ziemlich nahe bringend.
Da die Vermehrung von Scincus scincus auch erfahrenen Terrianern in den unterschiedlichten Haltungsbedingungen nicht gelungen ist, ist die Vergesellschaftung doch eher ein weiterer Versuch einer neuen Haltungsbedingung.
Klar könnte ich noch ein passendes Terrarium aufstellen ;) Die Anschaffungskosten sind auch weniger das Problem, eher die Unterhaltskosten. Zur Zeit liegen wir bei rund 500.- Euro reinen Stromkosten für unsere Terrarien ( ... und das bei einem Strom-Billig-Anbieter) :smilie:

Das Einbringen weiterer Gegenstände wie Wurzeln, Rindenstücke oder Felsen ist nicht wirklich ein Problem. Man muß nur dafür sorgen das die Sandfische die Dinge nicht untergraben können bzw. diese dadurch nicht "absacken". Die Wurzel (ziemlich großes Teil) haben wir mit Angelsehne an der Terrariendecke fixiert. Sie kann also nicht im Sand versinken.

Gruß
Jörg
 
Lé Gecko

Lé Gecko

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500€?!? Seufz.... Hust hust!

Äähm.. dürfte ich mal fragen, wie viele Terrariem du hast?
Würde mich bei derartigem Stromverbrauch schon mal interessieren!

Ps: Jaja, was tut man nicht für sein Hobby, wenn es die Terraristik ist ;)
 
Thema:

Gecko für Wüstenterrarium - NICHT Bodenbewohner

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