geeignete Klettermöglichkeiten

Diskutiere geeignete Klettermöglichkeiten im Bartagamen & Agamen Forum im Bereich Bewohner des Terrarium; Hallo Leute, da mir Labormaus ja schon gesagt hat das ich zuwenige Klettermöglichkeiten drin hab, mache ich mir schon die ganze Zeit gedanken...
S

Sachiel

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Hallo Leute,
da mir Labormaus ja schon gesagt hat das ich zuwenige Klettermöglichkeiten drin hab, mache ich mir schon die ganze Zeit gedanken darüber, wie diese aussehen könnten.
Nun hat mir jemand gesagt ich könnte auch einen Ast aus dem Wald holen, diesen in heißem Wasser mit einem Neutralreiniger waschen, trocknen lassen und dann ins Terra einsetzen.
Was haltet ihr davon? No Go oder gute IDee?
 
S

Sioux

Gast
Klar geht das. Allerdings würde ich etwaige Dinge aus dem Wald nicht mit Neutralreiniger behandeln. Es reicht durchaus, diese mit kochendem Wasser zu übergießen und, wenn möglich, anschließend im Backofen abzubacken. Du solltest lediglich darauf achten, daß das Holz hinterher wirklich richtig durchgetrocknet ist bevor du's ins Terrarium legst.
 
L

Labormaus

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Falls du wirklich in den Wald gehen willst bei dem fiesen Wetter :eyes:
Wenn du etwas schönes findest sollte es in den Backofen passen- eine Stunde ca. düfte reichen (je nachdem wie groß das Holzstück ist) um alles kaputt zu bekommen was du nicht haben willst.
Alternativ würde ich mal auf eine Börse gehen- da bekommst du wirklich schöne Wurzeln, Äste und Kork ziemlich günstig- im Laden sind die echt zu teuer.
 
Klaus

Klaus

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Hallo!

Was bitte soll in Holz so schlimmes drin sein, dass man da mit Hitze ranmuss? Ich lasse seit 30 Jahren das Holz einfach ein paar Tage trocknen und rein damit. Ich habe auch schon Äste gezielt für das Terrarium in eigenen Garten von Bäumen geschnitten / gesägt. Wichtig ist, dass es keine spitz zulaufenden Astgabeln hat, in denen sich die Tiere unglücklich verklemmen könnten. Und dornige Zweige meide ich auch.

Gruß, Klaus
 
L

Labormaus

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Hallo Klaus,
beschäftige dich bitte mal ein bisschen mit Biologie und Mikrobiologie- dann findest du es raus.
Lg
 
S

Sioux

Gast
Hallo!

Was bitte soll in Holz so schlimmes drin sein, dass man da mit Hitze ranmuss? Ich lasse seit 30 Jahren das Holz einfach ein paar Tage trocknen und rein damit. Ich habe auch schon Äste gezielt für das Terrarium in eigenen Garten von Bäumen geschnitten / gesägt. Wichtig ist, dass es keine spitz zulaufenden Astgabeln hat, in denen sich die Tiere unglücklich verklemmen könnten. Und dornige Zweige meide ich auch.

Gruß, Klaus
Hallo Klaus,

mit ein paar Tagen Trocknungszeit kommt man aber nicht immer aus ;)
Kommt ja drauf an, wie groß und breit das Holzstück ist.

Ich habe mal eine Wurzel aus dem Wald eine Stunde lang abgebacken und zusätzlich mehrere Tage im Heizungskeller gelagert...und trotzdem bildete sich Schimmel an dem Holzstück. ;) Zum Glück bemerkte ich dies rechtzeitig, während das gute Stück noch im Keller lag. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Vielleicht wäre es doch ein einfacherer Weg, sich auf einer Börse ein ordentliches Holzstück zu besorgen, welches man noch zusätzlich abbackt.
Zumindest ist man da auf der sicheren Seite.
 
G

GeckoLeo

Gast
Ich schließe mich Sioux an,auch ich besorge mir mein Materialien aus der Börse.
Ist einfach billiger als im Zoofachgeschäft.

vg GeckoLeo
 
Klaus

Klaus

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Hallo zusammen!

Hallo Klaus,
beschäftige dich bitte mal ein bisschen mit Biologie und Mikrobiologie- dann findest du es raus.
Oh, ich glaube, dann gebe ich mein Biologie-Diplom zurück, denn ich habe es ja nicht herausgefunden!

Also Butter bei die Fische, was ist schlimmes zu erwarten?

Natürlich darf man nicht eine mehr oder weniger nasse Wurzel, wohlmöglich aus Weichholz, im Wald ausgraben und sich über Schimmel wundern. So einem Schmodder möchte ich aber auch nicht im Backofen haben. Aber mit einigermaßen handlichen Stücken hatte ich in über dreißig Jahren nie Probleme, schon gar nicht bei Ästen, und von denen war hier die Rede.

Gruß, Klaus
 
S

Sioux

Gast
Erstens handelte es sich bei der von mir besorgten Wurzel nicht um Weichholz, zweitens hätte ich niemals so ein Ding ausgegraben. :teufel6:
Und in meinem Backofen hätte ich derartig von dir beschriebene Dinge, Klaus, mit Sicherheit auch nicht abgebacken. Aber jenes sei nur am Rande bemerkt ;)
 
J

josikifi

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Man sollte aber nicht vergessen, die Hölzer und Wurzeln auf den Börsen stammen auch nur aus der Natur ! Sind sicherlich wegen der Optik gereinigt worden ( ...keiner weiß womit) aber die werden von mir auch zur Sicherheit nochmals mit kochenden Wasser behandelt (alleine schon aus den gleichen Gründen warum man Obst abwäscht)

Anders verfahre ich mit Ästen oder Stämmen aus Wald und Flur auch nicht.
Gut trocknen lassen ist allerdings sehr hilfreich gegen Schimmel. Ansonsten herrschen im Bartagamen Terrarium hohe Temperaturen und eine geringe Luftfeuchtigkeit die den üblichen Schimmel nicht sehr dienlich sind ;)

Gruß
Jörg
 
Geckolino

Geckolino

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Ich habe bis jetzt nur einmal ein Stk Holz in den Backofen, nie wieder!!! Das harzt doch!!!
Lieber in den Gefrierschrank oder mit kochendem Wasser mehrmals überschütten und mit Bürste abbürsten.
 
J

josikifi

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Das mit den Harzen kann stimmen - hatte das Problem aber noch nicht wirklich.
Bei 100 Grad - reicht ja völlig , darüber fängt es auch an zu stinken - ist bei mir noch nix passiert.

Aber inzwischen nehme ich nur noch heißes kochendes Wasser.

Tiefkühler ist aber nicht so effektiv wie der Ofen. Schließlich haben wir im Winter auch manchmal strengen Frost - ohne Wirkung.
 
C

Christian Schneider

Gast
Mensch, was ein Glück hab ich keine Ahnung von Biologie und Mirkobiologie, sonst würde es ja in allen meinen Terrarien schimmeln:eyes:

Ich benutze fast ausschließlich Äste etc. aus der Natur. Ohne Kochen, Backen und Desinfizieren. Ich hab mir einmal Ameisen eingeschleppt, aber die Bewohner fanden das toll und haben das "Problem" selbst behoben.

Gerade bei dem Klima in einem Bartagamenterrarium hat Schimmel doch eigentlich relativ wenig Chance...

Gruss
Christian
 
Klaus

Klaus

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Hallo!

Gerade bei dem Klima in einem Bartagamenterrarium hat Schimmel doch eigentlich relativ wenig Chance...
Und wenn das Terrarienklima Schimmel zulässt hilft auch kein vorheriges Backen, da hilft nur die Auswahl geeigneter Hölzer, denn die Schimmelsporen sind überall!
Ein Ameisenvolk hatte ich auch mal in einem Terrarium, allerdings nicht mit Holz eingeschleppt. Ich hatte schwärmende Königinnen verfüttert, und eine wurde wohl von den Anolis übersehen. Ein Problem ergab sich erst, als die Ameisen anfingen, Schildläuse auf meinen Orchideen auf der Fensterbank zu melken...

Der Gefrierschrank hilft nicht gegen Pilze, und das kochende Wasser nur gegen Bewohner der äußeren Millimeter des Holzes.

Die käuflichen Hölzer werden bisweilen gesandstrahlt, anhaftende Erde wird mit Hochdruckreinigern entfernt.

Obst wasche ich ab, um die Keime, die von alles betatschenden Kunden hinterlassen wurde, zumindest teilweise zu entfernen, bisweilen auch, weil anhaftender Sand sonst zwischen den Zähnen knirscht. Das ist aber kein Grund, Äste mit kochendem Wasser zu übergießen, das bringt nämlich nichts. Und die Bürste schützt auch nicht vor dem Einschleppen irgendwelcher unerwünschten Organismen, wegen derer man auf die Idee kommen könnte, das Holz zu backen, sondern entfernt allenfalls losen Dreck.

Labormaus, Du bist mir noch eine Antwort schuldig! Erst mir Inkompetenz ("beschäftige dich bitte mal ein bisschen mit Biologie und Mikrobiologie- dann findest du es raus") unterstellen und dann abtauchen ist schlechter Stil und unterstreicht die eigene Inkompetenz. Also konkret: Was ist gefährliches an heimischen Hölzern, was unbedingt durch Abbacken getötet werden müsste?

Gruß, Klaus
 
J

josikifi

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Oh, um Mißverständnisse zu vermeiden weil ich mich eventuell falsch oder unvollständig ausgedrückt habe.

Mir gehts bei der Reinigung der in das Terrarium eingebrachten Gegenstände nicht um die Abtötung der Mikrobiologie, sondern rein um die Reinigung von Schmutz und einfachen Schadstoffen die auf der Oberfläche lagern. - Daher der Vergleich mit der Obst.
Ansonsten mache ich mir beim einbringen von Dingen aus Wald und Flur keine großen Gedanken - eher im Gegenteil. In den Terrarien meiner Lygodactylus picturatus verwende ich herkommlichen Waldboden mit all dem Getier darin. In den wärmeren Monaten verfüttere ich fast ausschließlich Wiesenplankton.
Will sagen : bin auch kein Freund der sterilen Terrarienhaltung.

Gruß
Jörg
 
J

josikifi

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Kleine Ergänzung für Interessierte : beruflich habe ich zur Zeit mit dem FLI (Friedrich Löffler Institut auf der Insel Riems) zu tun - das sind die, die sich mit solchen Erregern wie H5N1 Vogelgrippe oder aktuell auch Schweinegrippe und sonst noch viel "besseren" Dingen beschäftigen.
Hier wird alles was die Labore verlässt entweder bei 160 Grad oder Formaldehydbad behandelt.
160 Grad bekommt man im Backofen auch hin, allerdings läuft man dann Gefahr da sich Holz bereits entzündet (auch nicht von Vorteil... grins)
 
Klaus

Klaus

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Hallo,

Hier wird alles was die Labore verlässt entweder bei 160 Grad oder Formaldehydbad behandelt.
Zu meiner Laborzeit, u.a. mit transgenen Organismen, wurde alles autoklaviert, d.h., es wurde mit Wasserdampf unter Überdruck behandelt. Trockene Hitze wird nämlich von vielen Erregern recht gut vertragen, Wasserdampf unter 2 bar Druck und 150°C verträgt kaum etwas. Aber das lässt sich häuslich nur in kleinem Maßstab im Dampfkochtopf durchführen.
Aber damit kann man ja wenigstens das Wasser behandeln, mit dem man die gebackenen Hölzer im Terrarium besprüht. :teufel6:

Gruß, Klaus
 
Bubbles

Bubbles

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Wir haben mehrere Riesenbaumstümpfe im Garten, da mach ich mir ab und zu ein bißchen Rinde ab. Entweder pack ich sie so frisch ins Terrarium, oder stell sie in den Heizraum, bis sie trocken sind. Da gab es noch nie Probleme. Wenn da Schimmel dran war, ist er schnell vertrocknet. In ein Feuchtterrarium würde ich sowas nicht reinstellen, aber im Trockenterra trocknet das doch von alleine aus !;)

Wenn man alles steril hält, kann sich auch kein Imunsystem aufbauen. Das ist meine Meinung. In der Natur schlüpfen die Tiere doch auch mal in feuchte Höhlen/ Spalten.
 
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