Futtertiere für L.lugubris

Diskutiere Futtertiere für L.lugubris im Futter, Futtertierzuchten, Vitamine und Mineralien Forum im Bereich Terraristik; Hallo Ich habe mich zwar schon informiert allerdings gibt es für die kleinen ja so viele Futtermöglichkeiten. Als optimale Futtertiere sehe ich...
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Tob007

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Hallo

Ich habe mich zwar schon informiert allerdings gibt es für die kleinen ja so viele Futtermöglichkeiten.
Als optimale Futtertiere sehe ich tire die:
-Geräuscharm
-Geruchsarm
-preiswert
-leicht zu halten oder auch nachzuzüchten

Favorisieren würde ich Drosophila allerdings breuchten die kleinen ja auch noch Abwechslung.
Welche könnt ihr mir noch empfehlen?(ersten drei stichpunte sind am wichtigsten, weil die in meinem Zimmer stehen werden in dem ich auch schlafe. Zu teuer sollten sie auch nicht sein da ich noch schüler bin.)

danke schonmal im vorraus für eure Hilfe.
 
DasFreak

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kleine Heimchen, die zirpen (noch) net, hab ich auch im Raum und man hört nix, nur die großen, zirpen ^^

im somemr Wiesenplankton, sprich geh zu ner nahen unbehandelten Wiese und fang alles ein, was sie fressen können und net unter Naturschutz steht oder fang Fliegen, Spinnenetc in der Wohnung ^^
 
T

Tob007

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Danke für die Antwort.
Bis wann(welcher größe) sind die denn geräuscharm?
Denke auch das diese recht gut wären, weil sie auch gut mit Pulver zu bestreuen wären oder?
 
DasFreak

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ich schätz al ab größe groß

kauf sie als klein oder wenn du Nachwuchs hast auch als Micro, bis die groß sind, sind sie meistens weg ^^
 
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Tob007

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Hallo

Was füttert man eigentlich den heimchen bevor sie verfüttert werden, damit sie nicht bevor sie gefressen werden verhungern oder vertrocknen.
 
Scarlett

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Fruchtfliegen haben leider einen sehr schlechten Nährwert und sie sind i.d.R. wenig geruchsarm. Bei mir kommen sie nur zur Abwechlung ins Terrarium und mehr ins Aquarium für meine Beilbäuche.

Empfehlen kann ich noch Ofenfische. Sie sind nicht sehr produktiv, aber machen dafür sehr wenig Arbeit. Ein warmer Standort mit 35°+ ist allerdings Vorraussetzung. Bei mir stehen sie auf einem Vorschaltgerät. Vorsicht: reichhaltiges Futtertier.

Als zweites in der Prio kommen bei mir Wachsmotten. Da riecht das Zuchtsubtrat echt angenehm nach Honig und man braucht lange Zeit nur nachfüttern bis man alles erneuern muss. Die Maden sind sehr fetthaltig und dürfen nur selten gefüttert werden. Für die Motten gilt dies nicht und sie sind dazu äußerst beliebt.

Asseln kann man günstig auf kleinem Raum halten und züchten. Auch sie riechen nicht.

Heimchen und Grillen gehören einfach dazu und sollten unbedingt mit auf den Speiseplan. Allerdings ist man da schon etwas mehr beschäftigt. Frischfutter rein, alte Futterreste raus, Trinkwasser wechseln, Streu wechseln. Je größer sie werden umso mehr Aufwand machen sie. Dafür sind sie - richtig ernährt -sehr wertvoll.

Soweit meine Erfahrungen. Bei den drei erstgenannten ist die Zucht so simpel, dass man sie nebenher laufen haben kann. Alles andere könnte man zukaufen und im Sommer draußen fangen.
 
T

Tob007

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Hallo

Danke für die ausfürliche Antwort.

1.)dann werd ich die wie du auch nur ab und zu mal zur abwechslung füttern.
2.)Bei den Ofenfischen bin ich mir unsicher habe gelesen das die sich oft auch woanders einnisten, auch in blumenerde von anderen Pflanzen im Zimmer (wenn mal einer abhaut),und auch das mit den 35°C könnte ein Problem sein.
3.)Züchtest du die Motten selber?(kannst mir ne PN mit zuchtanleitung wie du es machst geben)
4,)von asseln bin ich nicht wirklich son fan.
5.)Heimchen und grillen werd ich dann regelmäßig zukaufen weil mir der zuchtaufwand zu hoch wäre(für 2kleine geckos).
6.)Welche anderen Tiere kann man denn draußen fangen? bzw welche empfielt es sich ab und zu hinzuzuhole.
 
T

Tob007

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Hallo

Hab mal noch ne Frage zu den Ofenfischen. Ich habe gelesen das sich diese in den Boden einnisten und sich such durch styropor fressen könnten. stimmt das?
 
J

josikifi

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Hallo Tobias,
kann dich beruhigen. Ofenfischchen fressen , wenn nichts besseres da ist, alles was aus Zellulose ist. Wie z.B. Papier oder Eierkartons.
Das sie sich durch Styropur fressen habe ich noch nicht gehört oder bei mir bemerkt.

Allerdings, wenn du Styropur im Terrarium hast was nicht mit irgendetwas bestrichen ist (z.B. offene Stellen beim Rückwandbau) mußt du eher Befürchtung haben das sich Heimchen hier einen Weg oder Höhle reinknabbern !
 
wuschelo

wuschelo

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Hallo Tobias,

Bohnenkäfer werden auch sehr gern gefressen und eine Zucht ist völlig problemlos, geräuschlos und ohne Geruchsbelästigung möglich.
Einziger Nachteil, sie sind recht klein und rennen auch gern mal durchs Zimmer wenn sie aus dem Terrarium entkommen.
Sie vermehren sich aber nicht außerhalb des Terrariums und befallen auch keine Lebensmittel in der Küche.

Grüße Oliver
 
S

Sioux

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Hi Tobias,

Ofenfischchen sind wirklich völlig problemlos. Ich halte sie in einer hohen Faunabox mit Heizkabel drunter. Habe bislang noch nie bemerkt, daß eines geflüchtet ist. Ich wage aber auch mal zu bezweifeln, daß sie ihre Flucht lange überleben würden, da sie eine bestimmte Temperatur benötigen...zumindest im Hinblick auf die Vermehrung.

Und wie Wuschelo schon sagte, Bohnenkäfer sind auch leicht zu halten.
 
wuschelo

wuschelo

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Mehlwürmer inkl. deren Käfer und Buffalos mit deren Larven sind ebenso leicht und problemlos zu züchtendes Futter.
Dürfen halt nur nicht soo oft verfüttert werden, zumindest die Larven nicht weil zu fettreich und zu viel Blausäure ;)

Alles in Allem ist die Terraristik ein schönes und relativ problemloses Hobby wenn man es ernsthaft betreibt und sich ein paar Gedanken macht.
Lediglich dieses ständige Platzproblem nervt, es bleibt ja oft nie bei nur einer Art von Reptil und dazu noch die Futtertierzuchten die aufwendiger sind als die Pfleglinge selbst :eyes: :D

Grüße Oliver
 
Scarlett

Scarlett

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Huhu,

also Zuchtanleitungen für Wachsmotten gibt es schon etliche. Wichtig nur ist der richtige Behälter aus stabilem Kunststoff, also dichtschließender Deckel mit Metallgaze (Maschenweite 0,5 mm, andere Materialien werden meist zernagt). Die Gaze wird in den Deckel mit z. B. einem Lötkolben eingeschmolzen. Einmalige Bastelarbeit :D
Das Substrat mische ich mir frei nach Schnauze aus Honig, Weizenkleie, Kaffeeweißer und Haferflocken. Anschließend wird er mit Blütenpollen und einer Briese Calciumpulver aufgewertet.

Ofenfische sind wohl die geringste Gefahr. Ich glaube die meisten anderen Futtertiere richten weitaus mehr Schaden an und ganz vermeiden lässt sich das nicht, wenn sie längere Zeit im Terrarium verweilen. Der einzige Nachteil an den Fischchen...sie sind äußerst flink :teufel5:.

Mehlwürmer züchte ich auch, allerdings eher für meine mongolischen Rennmäuse. Meine Willis fressen aber mal ganz gern die ganz frischen noch weißen und weichen Käfer...das sind aber ganz schöne Brocken für solche Zwerge.

Bohnenkäfer mag keines meiner Reptilien. Die Williamsi spucken sie wieder aus (und das will was heißen...besonders bei meinem Weibchen) und der Jungferngecko geht da auch nicht ran, sind viel zu hart. Schade, denn ich habe hier auch noch einen schönen Ansatz rumstehen :eyes:

Futtertierzuchten machen weitestgehend unabhängig von Händlern und sind sehr kostengünstig, aber deren Pflege übersteigt bei mir im Aufwand auch den der Terrarientiere.

Gruß
 
T

Tob007

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Hallo

Danke für die ganze Flut von Antworten.
Werd nun mal probieren das für mich wichtigste rauszufitern und gucken was unterm schluss strich rauskommt.
Was haltet ihr von weißen asseln? Kann man auch baby asseln von draußen verfüttern?
 
Scarlett

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Natürlich kann man das, obwohl die weißen Asseln weicher sind, hatte sie auch schon als empfehlenswert erwähnt. Außerdem halten sich die weißen - soweit nicht gefressen - im Terrarium und dienen dort (genau wie Springschwänze) als Gesundheitspolizei und ernähren sich unter anderem von Schimmel, toten Futtertieren und Kot.
 
wuschelo

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Kellerasseln halten und vermehren sich bei mir auch bestens im Terrarium.
Ist eine gute und günstige Alternative zu weissen Asseln und tuen den selben nützlichen Dienst.
Ich habe in meinen Terrarien sowohl weisse als auch Keller-Asseln im Boden.
 
T

Tob007

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Hallo

Gut dann werd ich mir mal ne Futterliste zusammenstellen.
Kann mir auch jemand sagen wieviel ein ausgewachsener Jugferngecko im Monat/Woce Frisst?
 
Klaus

Klaus

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Hallo!

Fruchtfliegen haben leider einen sehr schlechten Nährwert
Das hätte ich gerne präzisiert.
Ich halte Fruchtfliegen für ein gutes Futter, aber ungeeignet (wie alle Futtersorten) als ALLEINfutter. Ich züchte sie auf folgendem Brei:
1 großes Glas (um 700 ml) Apfelmus, 500 ml Apfelessig, etwas Hefe, gut vermengen und mit Kartoffelbreipulver zu einem festen Brei anrühren.Da müffelt nix. Im Sommer/Herbst kann man sie mit etwas gärendem Obst ködern, das man in ein Schraubglas legt, in dessen Deckel man ein Loch gebohrt hat, in das man ein Stück dünnen Trinkhalm so hineinsteckt, dass er oben bündig abschließt. Bei handelsüblichen Terrarien kann man den Köder auch gleich ins Terrarium setzen, die Fliegen schlüpfen durch die Gaze hinein.
Sie werden sehr gerne genommen, auch von Echsen mit Kopfrumpflängen von 15 cm! Letztere bekommen so auch die dringend nötige Bewegung und viele Ballaststoffe.
Ich rate dringend davon ab, Grillen oder Heimchen in ein feuchtes Terrarium zu werfen, irgendwann wirst Du das erste Männchen nachts verärgert zur Kenntnis nehmen und das Terrarium ausräumen, wenn es dann nicht hinter dem Einbaukühlschrank sitzt. Grillen und Heimchen füttere ich mit Bioobst- und -gemüseresten, Vogelmiere vom Balkon, hochwertigem Flockenfutter für Fische (zermahlene Säugetiertrockenfutter gehen auch).
Mit Ofenfischchen hatte ich nie Probleme durch entlaufene, sie werden sehr gerne genommen, sind völlig einfach zu züchten und rennen im Terrarium erst einmal mach oben anstatt sich zu verstecken. Eine Heizung kann man sich sparen, wenn man die Abwärme der Terrarienbeleuchtung nutzt.
Bohnenkäfer werden auch von meinen zarten Tropiocolotes genommen, meine Trachylepis-Nachzuchten (Blauschwanzskinke) von 5 cm Kopfrumpflänge haben da gestern erst gierig von genommen, einer hat sich rund 50 von denen genehmigt. Auch meine L. williamsi haben sie schon gefressen.
Die jüngsten Larvenstadien von Wander- oder Wüstenheuschrecken, angefüttert mit jungen Gräsern, sollten auch genommen werden.
Stubenfliegen und kleine Schmeißfliegen gibt es als Maden zu kaufen (man kann sie natürlich auch fangen) und können mit einem Gemisch aus Milchpulver und Traubenzucker aufgewertet werden, dazu noch eine Schale mit nasser Watte zum Trinken.
Entkommene Wachsmottenlarven beißen auf der Suche nach einem Ort für die Verpuppung oder bei Nahrungsmangel durch viele Materialien, darunter auch Teppiche und Kleidung, und spinnen die dann zu einem Kokon zusammen. Heimchendosen werden auch durchgebissen, auch voele Deckel von Tierfkühldosen. Die Zucht muss gut belüftet werden, um nicht zu schimmeln. Die Falter halte ich aufgrund ihres geringeren Fettgehaltes und ihrer höheren Beweglichkeit für das bessere Futter als die Raupen.
Im Juli kann man an schwülen Tagen auf Flächen, auf denen nicht gegen Ameisen vorgegangen wird, schwärmende Königinnen fangen (oft kann man sie einfach aufkehren). Ob Arbeiterinnen genommen werden musst Du ausproblieren. Aber bitte keine Waldameisen (Naturschutz).
Bei Asseln würde ich auch ausprobieren ob nicht die erwachsenen auch genommen werden.
Stechmückenpuppen aus der Regentonne kann man in einem Wasserteil im Terrarium schlüpfen lassen.

Gruß, Klaus
 
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Futtertiere für L.lugubris

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