Verpaarung von geschwistern bei schlangen?!

Diskutiere Verpaarung von geschwistern bei schlangen?! im Zucht Forum im Bereich Bewohner des Terrarium; Hi, ich also ich weiß das es bei geckos generell blutsfremd sein sollen.. wollte aber wissen ob das bei schlangen auch gilt oder ob es da...
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simi111

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Hi,

ich also ich weiß das es bei geckos generell blutsfremd sein sollen..
wollte aber wissen ob das bei schlangen auch gilt oder ob es da unterschiede gibt oder das genau so wie bei geckos ist.
da viele grad schlangen 1.1 abgeben und nicht einzelnt..

Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen..

danke schon mal!
 
Bubbles

Bubbles

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Inzucht ist in der Natur völig normal, bei Pferden, Wildhunden...Bei Papageien ist es getestet worden, in der 7. Inzuchtgeneration sind Schnabelfehler aufgetreten !

Also wenn man das 1- 2x macht ist das ganz sicher nichts schlimmes !
 
S

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Ich glaube ich lese nicht richtig.:confused:
Inzucht ist einfach ABARTIG!
Und man sieht ja was dabei passiert.

Beispiel von durch Inzucht entstandenen Krankheiten:

Python regius (bei Morph Spider beobachtet) -> wobbling

Bartagamen (auch bei Farbmorphen beobachtet) -> zittern des Kopfes


Habe das alles nicht gelesen, sondern selber gesehen und bin daher schockiert über den Beitrag meines Vorposters. :mad:
 
Hognose

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Das liegt dann aber nicht unbedingt an der Inzucht, sondern am schelchten Ausgangsmaterial der Gene.
Man sollte nicht alle Krüppel und Kümmerlinge aufziehen, sondern die Jungtiere natürlich selektieren und nur mit kräftigen, gesunden Tieren züchten.

Die meisten verwechseln Inzucht bei Reptilien mit Inzuchte bei Säugern, wo es schon in der ersten Inzuchtgeneration zu Schäden kommen kann.
Allle Farbformen unter den Reptilien wurden auch durch Inzucht gefestigt und die meisten haben keine gesundheitlichen Probleme.

Oder z.B. Tiere, die so selten sind, dass man Rückverpaarungen vornehmen muß, um einen Bestand zu sichern.
Viel besser wäre es aber, mit den Eltern zurückzukreuzen und keine Geschwister zu verpaaren.

Lg, claudia
 
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Ash

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Ich glaube ich lese nicht richtig.:confused:
Inzucht ist einfach ABARTIG!
Und man sieht ja was dabei passiert.

Beispiel von durch Inzucht entstandenen Krankheiten:

Python regius (bei Morph Spider beobachtet) -> wobbling

Bartagamen (auch bei Farbmorphen beobachtet) -> zittern des Kopfes


Habe das alles nicht gelesen, sondern selber gesehen und bin daher schockiert über den Beitrag meines Vorposters. :mad:

Hi,

was regste dich denn überhaupt auf.

Hast doch selber die Hütte voll mit Inzuchttieren sitzen, was meinste denn woher die ganzen Farbmorphe kommen.
 
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Eigentlich soltest du wissen, dass es durch Mutation zur Entstehung der Morphe kommt.
Und ich halte mir garantiert keine Inzuchten.

Ich verabscheue solche "Verpaarer", die aus reiner Geldgeilheit Inzucht betreiben.

Meine Meinung:
Ich rate ganz klar von Inzucht ab.
Natürlich kommen nicht nur kranke Tiere zur Welt. Aber ich finde es ethisch nicht korrekt, wenn man diese Eventualität in kauf nimmt, nur weil man sich nicht die Mühe machen will auf Blutsfremdheit zu achten.
 
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Ash

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Eigentlich soltest du wissen, dass es durch Mutation zur Entstehung der Morphe kommt.
Und ich halte mir garantiert keine Inzuchten.

Ich verabscheue solche "Verpaarer", die aus reiner Geldgeilheit Inzucht betreiben.

Meine Meinung:
Ich rate ganz klar von Inzucht ab.
Natürlich kommen nicht nur kranke Tiere zur Welt. Aber ich finde es ethisch nicht korrekt, wenn man diese Eventualität in kauf nimmt, nur weil man sich nicht die Mühe machen will auf Blutsfremdheit zu achten.
Ja gut das deine Meinung vertritts, hast auch das Recht zu.

Aber gut das wir drüber gesprochen haben.
 
Klaus

Klaus

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Hallo!

Eigentlich soltest du wissen, dass es durch Mutation zur Entstehung der Morphe kommt.
Und ich halte mir garantiert keine Inzuchten.
Keine Ahnung von Genetik und Tierzucht, oder?

Eine Mutation steht am Anfang, dann hast Du aber genau ein Tier. Da viele oder die meisten Allele, die andere Farben als die des Wildtyps bedingen, rezessiv sind, ist der gewünschte Phänotyp der Farbform bei dessen Jungtieren erst einmal weg, da die Jungtiere heterozygot für das rezessive Allel sind. Kreuzst Du nur immer blutsfremde Tiere ein, tritt diese Farbform innerhalb Deiner Lebensspanne nie wieder auf. Verpaarst Du Geschwister, hat ein Viertel der Jungen die gewünschte Farbe. Bei einer Rückkreuzung, also der Verpaarung eines Jungtiers mit dem Elter, der die Farbe hat, hat die Hälfte der Nachkommen die gewünschte Farbe. Jede Einkreuzung blutsfremder Tiere führt zum Verlust der Farbform, nur Geschwisterpaarung oder Rückkreuzung führt dann zum Erfolg.

Bei den Inzuchtprobleme ist es genauso: Besitzen die Geschwister ein rezessives Allel für eine nachteilige Eigenschaft, so wird ein Viertel ihren Nachkommen diese Eigenschaft ausprägen, während die verpaarten Tiere völlig gesund erscheinen. Ob also Inzuchtprobleme auftreten, lässt sich nicht vorhersagen.

Konkrete Beispiele:
Alle Goldhamster in der Heimtierhaltung weltweit stammen von einem einzigen Geschwisterpaar ab. Probleme? Nein.
Alle Menschen stammen wahrscheinlich von nur sieben Frauen ab.
Ich habe eine Schlangenkopffischart in der mittlerweile fünften Generation hier, alle stammen von einem einzigen Wildfangpaar ab, es sind keine Probleme aufgetreten, Inzucht war und ist erforderlich, weil keine Tiere aufzutreiben sind, die sicher zu derselben Art / Unterart / Variante gehören.
Meine Perugia-Kärpflinge habe ich seit 1992 ohne jegliche Einkreuzung in der ich weiß nicht wievielten Generation. Etwa in der Mitte dieser Zeit verlor ich durch Unachtsamkeit alle Tiere bis auf einen Wurf von rund 10 Tieren, dennoch ist der Stamm weiterhin fit.

Zurück zu den Schlangen:

Möglichkeit 1: Kaufe ein Geschwisterpaar und vermehre sie, wenn die Jungen gesund sind, ist alles o.k.
Möglichkeit 2: Kaufe zwei Geschwisterpaare von verschiedenen Züchtern und tausche die Partner. Allerdings hast Du keine Gewähr, dass nicht deren Großeltern oder Urgroßeltern Geschwister waren, siehe Goldhamster.
Möglichkeit 3: Kaufe ein Geschwisterpaar und tausche mit jemandem, der das auch gemacht hat.

Gruß, Klaus
 
C

Christian Schneider

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Inzucht ist bei vielen Reptilien in der Tat vollkommen natürlich. Viele Gekko gecko Populationen gehen z.B. nur auf ein Paar zurück.

Also bitte erstmal nachdenken, bevor man Leute beschimpft!
 
S

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NIEMAND wurde beschimpft.

Solange Inzucht zu vermeiden ist, sollte das auch getan werden.

Und damit bin ich jetzt auch raus aus diesem Thema.

xxxxxeditiertxxxxxx Dein Zorn in Ehren, aber bitte mit Niveau. Danke. DK
 
A

Ash

Gast
NIEMAND wurde beschimpft.

Solange Inzucht zu vermeiden ist, sollte das auch getan werden.

Und damit bin ich jetzt auch raus aus diesem Thema.

xxxxxeditiertxxxxxx Dein Zorn in Ehren, aber bitte mit Niveau. Danke. DK
Wie ich bin raus aus dem Thema jetzt.

Keine Argumente mehr vorhanden?

Aber lassen wir das Thema nun wirklich mal fallen hier, bevor noch weitere böse Worte fallen.

P.S. Bestell dem Sebastian in deinem Forum mal einen schönen Gruss vom Uwe ;)
 
BeetleJuice

BeetleJuice

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Ich denke, das muss eh jeder mit sich selbst ausmachen.
Klar, kommt es in der Natur auch mal vor, aber es ist ja nicht die Regel.
Ich suche stets blutsfremde Tiere, weil ich denke, dass es keinen großen Aufwand macht, wenn man sich ein bissel Mühe mit der Suche gibt...so kann der Genpool der in Gefangenschaft gehaltenen Tiere weitestgehend differenziert bleiben.
Dass die ganzen Farbformen durch Inzest entstanden sind ist für mich kein Grund, damit weiter zu machen, wenn man auf Nicht-Geschwistertiere zurückgreifen kann.
Aber wie gesagt, das muss jeder mit sich selbst ausmachen und es führt auch zu nichts, sich gegenseitig an den Pranger zu stellen.
 
Klaus

Klaus

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Hallo zusammen,

Wie stellst Du sicher, dass Du nicht nahe Verwandte erhälst? Gerade bei der Farbformenzucht ist das kaum möglich, denn alle Tiere einer Farbform dürften auf eine Geschwisterpaarung oder Rückkreuzung zurückzuführen sein. Blutsfremde Tiere einzukreuzen bedeutet dann immer den Verlust der Farbform, die dann durch Verpaarung von nahen Verwandten wieder herausgezüchtet werden muss. Das mag bei monogen vererbten Zuchtformen noch einfach sein, sind mehrere Gene beteiligt, wird es ein sehr aufwendiges Unterfangen.

wenn man auf Nicht-Geschwistertiere zurückgreifen kann.
Damit sind wir endlich wieder bei der Augangsfrage. Offenbar bestehen ja genau in diesem Punkt Probleme bei der genannten Schlangenart. Während einige hier nur laut und teilweise unqualifiziert gegen Geschwisterpaarungen schreien, schrieb ich bereits gestern, wie eine Lösung dieser Probleme aussehen könnte.

Aber wie gesagt, das muss jeder mit sich selbst ausmachen und es führt auch zu nichts, sich gegenseitig an den Pranger zu stellen.
Gegenseitig? Bisher wurde hier immer nur die Verpaarung nahe verwandter Tiere an den Pranger gestellt.

Gruß, Klaus
 
BeetleJuice

BeetleJuice

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Ich züchte keine Farbformen ;) Nur mal nebenbei.
Und ich rechtfertige mich auch nicht für meine Aussage, sondern sage weiterhin, dass es jeder machen soll, wie er möchte. Ich habe lediglich meine Meinung offen gelegt und niemanden damit angegriffen, deswegen brauchst du meine Aussage nicht als "unqualifiziert" darstellen.
Man kann immer zumindest auf Tiere zurückgreifen, die nicht aus dem selben Gelege stammen. Das bestimmte Farbzuchten auf eine Linie zurückgehen, ist klar, aber im Laufe der Zeit bei vielen Verpaarungen, die wir beispielsweise bei Leopardgeckos haben, sollte sich genetisch doch etwas getan haben, sodass nicht alle Tiere nahezu identische Gene aufweisen.
 
Klaus

Klaus

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Hallo!

Ich habe lediglich meine Meinung offen gelegt und niemanden damit angegriffen, deswegen brauchst du meine Aussage nicht als "unqualifiziert" darstellen.
Habe ich Dich als Adressaten genannt? Nein. Objektiv unqualifiziert war übrigens diese, nicht von Dir stammende Aussage:
Eigentlich soltest du wissen, dass es durch Mutation zur Entstehung der Morphe kommt.
Das bestimmte Farbzuchten auf eine Linie zurückgehen, ist klar, aber im Laufe der Zeit bei vielen Verpaarungen, die wir beispielsweise bei Leopardgeckos haben, sollte sich genetisch doch etwas getan haben, sodass nicht alle Tiere nahezu identische Gene aufweisen.
Neue Allele gelangen nur durch Mutation in den Genpool. Und beinahe 100% der Mutationen führen nicht zur Verbesserung der Fitness ihres Trägers, der Effekt ist also wurscht. Wie klein der Genpool ist, also für wie viele Genorte die Tiere reinerbig sind, hängt davon ab, welche Allele die Ausgangstiere hatten. Je reinerbiger sie sind, desto homogener ist die genetische Ausstattung aller Nachkommen, egal, ob sie alle zusammen in eiern Population oder in hunderten getrennter Populationen oder Linien leben.

Um Inzuchteffekte unwahrscheinlich zu machen, müsste mindestens ein Zuchtbuch geführt werden, besser noch gepaart mit genetischen Analysen. Da man sich durch Einkreuzen einer anderen Linie auch ein nachteiliges Allel in die eigene Linie holen kann, ist es sinnvoller, bei der eigenen Linie zu bleiben, solange sie gesund und fit ist.

Kennst Du eine Zuchtform, die nicht auf ein Elternpaar zurückgeht, sondern unabhängig voneinander mehrfach entstanden ist bzw. herausgezüchtet wurde? Das dürfte relativ selten sein. Wenn Du die übrigens kreuzt, kann es passieren, dass Du z.T. phänotypisch wieder den Wildtyp erhältst.

Gruß, Klaus
 
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