Pilze im Terrarium

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  • Pilze im Terrarium Beitrag #1
Scarlett

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Hallo ihr Lieben,

habe gerade eine Entdeckung in meinem L. Williamsi-Terrarium gemacht!
Keine Ahnung wie die da rein gekommen sind, da ich keine Deko aus dem Wald eingebracht habe, aber sehr dekorativ auf jeden Fall.





Viele Grüße

Steffi
 
  • #1
A

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Gast
  • Pilze im Terrarium Beitrag #2
redfrktion

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AW: Pilze im Terrarium

dekorativ sind sie!! :) was sind das für pilze? gefährlich fürs tier? :confused:
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #3
vans_girl

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AW: Pilze im Terrarium

ich find sie schön!:D aber hoffendlich sind sie nicht giftig!
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #4
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GeckoLeo

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AW: Pilze im Terrarium

Hoffen wir mal das sie nicht giftig sind aber ich würd sie lieber sofort entfernen,sicher ist sicher.
Auch wenn sie sehr Dekorativ und schön aussehen.

vg GeckoLeo
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #5
Scarlett

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AW: Pilze im Terrarium

Tja, noch habe ich nicht herausgefunden, was es für Pilze sind.
Vielleicht weiß es ja jemand von euch? :smilie:

Ich find es nur irre, wie die da hin gekommen sind. So nach Monaten nach der Einrichtung.

Im Terra wohnt übrigens nix, was sie fressen würde.

LG

Steffi
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #6
C

ctenopoma

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AW: Pilze im Terrarium

Hallo!

Da die Geckos die Pilze nciht fressen, dürfte es ja eher erst mal unerheblich sein, ob sie giftig sind, oder nicht.
Die Sporen bzw. das Myzel dürften schon seit Anfang an im Terrarium sein. Was Du siehst sind die Fruchtkörper mit den Sporen dran/drin.
Die Pilze kannst du drin lassen, hatte mit sowas noch keine Probleme.
Wenn Du die rausnimmst, verbleibt immer noch das Myzel drin und kann immer wieder fruchtkörper bilden.
Die Frage ist nur, warum kommen sie dahin. Pilze sind Ausdruck einer hohen Luftfeuchte und von wenig Luftzirkulation. Das solltest Du mal überprüfen, wenn Du die Pilze dauerhaft beseitigen willst.

Gruß

Ctenpoma
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #7
Scarlett

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AW: Pilze im Terrarium

Hallo,

ich möchte die Pilze auf keinen Fall dauerhaft beseitigen...
im Gegenteil! Hab mich so gefreut über ein wenig Natur.
leider sind sie allerdings heute schon vertrocknet :sad:

Da ich Lygodactylus Williamsi halte, ist die Luftfeuchtigkeit natürlich relativ hoch im Bodenbereich. Allerdings ist die Luftzirkulation dabei recht gut, da

1. Exo Terra mit Gaze Deckel
2. keinerlei Schimmelbildung
3. angenehm erdiger, kein muffiger Geruch im Terrarium

Durch den Gazedeckel muss ich zusehen, dass die Luftfeuchtigkeit nicht zu niedrig wird, das erreiche ich nur durch dreimal leicht sprühen pro Tag (Regenanlage). Alle Äste sind wenige Minuten später abgetrocknet. LFK zwischen 60 und 80% Tagsüber.
Ich glaube nicht, dass diese Pilze ein indikator für schlechtes Klima sind bei mir...

LG

Steffi
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #8
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amu

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AW: Pilze im Terrarium

Ich denke auch nicht dass diese Pilze ein Indikator für schlechtes Klima sind, wir haben diese - bzw sehr ähnliche - in einer im Jänner gekauften Zimmerpflanze, die im Büro steht. Es kommt halt vor, dass die Sporen in der Erde sind und wenn sie immer schön feucht gehalten werden, wächst das Myzel und die Pilze kommen. Diese Pilze haben ja nichts mit dem klassischen Schimmelpilz zu tun. lg amu
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #9
C

ctenopoma

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AW: Pilze im Terrarium

Hallo Steffi!

Ich glaub, Du hast das falsch verstanden. Die Pilze MÜSSEN NICHT Indikator schlechter Haltungsbedingngen sein, sie KÖNNEN.
Logisch, daß die Pilze auch in gut belüfteten Terrarien vorkommen. Nur sollte man sich beim erscheinen fragen, ob da was nicht stimmt. Und wenn Du das überprüft hast, ist es ja in Ordnung.
BTW: Nicht nur eine hohe Luftfeuchte ist wichtig für die Pilze, sondern auch ein feuchter Bodengrund. Wenn die Pilze ientrocknen spricht das doch dafür, daß es eine gute Lüftung in Deinem becken gibt.

Gruß

Ctenopoma
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #10
coraeins

coraeins

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AW: Pilze im Terrarium

Ich habe diese Pilze auch schon gehabt und sie sind ebenso schnell wieder vertrocknet und dann verschwunden, wie sie gekommen sind.

Gabi
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #11
Scarlett

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AW: Pilze im Terrarium

Hi Ctenopoma,

nix für ungut, wollte nur nicht, dass Du denkst ich hätte da eine Stauluft-Dämmse mit müffelnden Schimmelpilzkulturen :D

Ist ja interessant, dass das öfter vorkommt. Normal hätte ich das bei mir ausgeschlossen, da ich bei den Pflanzen die Erde gut weggewaschen habe, bevor sie ins Terra kamen.
Wie man sieht... die Natur findet ihren Weg. Tja schade, vielleicht kommen sie ja mal wieder, freuen würde es mich ;)

LG

Steffi, die immer noch nicht weiß, was das für Pilze waren
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #12
Tulipallo

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AW: Pilze im Terrarium

Ich würde mich auch über nette kleine Pilze freuen. Wenn man aber mit Schimmel oder Pilzen allgemein Probleme bekommt, kann man kleine Mengen Kupfer ins Substrat einbringen. Einfach ein wenig Kupfersalz in Wasser lösen und Erde damit gießen. Mit wenig meine ich: nur einige mg / L! In den kleinen Mengen geht Schimmel kaputt, aber Pflanzen (selbst Moose) und die Tiere bleiben gesund. Das Kupfer verbleibt eine Weile im Boden, bis Pflanzen und Tiere es aufgenommen haben. Damit beugt man auch weiterem Schimmel vor (oder Pilzen). Oerflächliches Abernten bringt gar nichts, das stimmt schon. Das Mycel, also die Wurzeln, bleiben ja im Boden..
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #13
Scarlett

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AW: Pilze im Terrarium

hm, da hätte ich aber Bedenken.
Kupfer ist stark giftig für niedere Tiere.
Da ich Springschwänze und weiße Asseln im Becken habe würden die das mit Sicherheit nicht mitmachen.
Kupfer ist zumindest bei Anwendung im Aquarium sehr heikel und kann langfristig und PH-Wert abhängig gebunden werden und so als kleine Zeitbombe fungieren. Da ich aber keine Ahnung über PH-Wert und Menge an Härtebildner im Bodengrund meines Terrariums habe, weiß ich nicht, in wie weit sich das übertragen lässt.

Wenn ich in einem Terrarium Schimmel entdecken würde, würde ich doch eher nach der Ursache suchen... dafür hab ich zuviel Respekt vor Kupfer(sulfat).

Bin aber auch ein gebranntes Kind, es ging zwar alles gut mit meinen Tieren, aber der Aufwand ein komplettes Aquarium mit Salzsäure zu entkupfern (anders kriegt man das Zeugs nicht raus), war nicht ohne.

LG

Steffi
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #14
Tulipallo

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AW: Pilze im Terrarium

Natürlich ist Kupfer etwas ungesund in höheren Dosierungen. Alelrdings meinte ich nicht diese Menge, sondern deutlich weniger. Sagen wir, um 1-2 mM, das bedeutet also etwa 60-120 mg Cu/L Substratwasser. Das sind kaum mehr als 3-4 Körnchen im ganzen Terra.

Davon ab ist Kupfer idR schon bei leicht saurem pH-Wert löslich und im Basischen zumindet in Ammoniak.

Kupfer ist ein essentielles Spurenelement in der Atmungskette und deshalb hat jedes Sauerstoffatmende Lebewesen, das krabbeln kann, einen Weg, Kupfer sinnvoll zu verwerten (im Gegensatz zu Blei und Quecksilber z.b., die sich anreichern, ohne zu verschwinden). Im normalen Leitungswasser der Stadtversorgungen sind übrigens permanent meist um 2mg/l Cu enthalten.

Die kommerziellen Antischimmelmittel enthalten übrigens bisweilen Kupferoleat, also das Ölsäuresalz. Das setzt das Cu langsam frei, weil das Oleat eine miese Wasserlöslichkeit besitzen sollte. In deinem Aquarium, wenn da Kupferablagerungen drinwaren, hast du es aber echt maßlos übertrieben, oder aber du hast durch niedrigen pH-Wert und viel Kohlensäure irgendein Cu-Bauteil korrodiert. In dem Fall dürfte es sich um Grünspan gehandelt haben. Den loszuwerden erfordert schon etwas Arbeit, stimmt schon.

Wenn man Kupferablagerungen loswerden will, kann man mit EDTA (weitestgehend völlig ungiftig) und Ammoniak arbeiten. Salzsäure nutze ich nur dann und wann gegen hartnäckige Kalkablagerungen und dann auch nur, wenn keine Tiere in der Nähe sind.
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #15
Scarlett

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AW: Pilze im Terrarium

Interessante Diskussion:
Auch wenn das vom Thema abweicht, ich hatte mein Aquarium entschneckt sozusagen. Natürlich waren da die Dosen etwas höher.

Kupfer zu binden (EDTA) macht wenig Sinn, da die gebildeten Chelatoren langfristig nicht stabil sind und durch organische Stoffwechelvorgänge diverser Bakterien oder andere Umstände (z.B. starke Säuren) geknackt werden können. Dies war der Grund, warum ich diesen Aufwand betrieben hatte. Ich konnte mich nicht in Sicherheit wiegen, dass alles Kupfer gebunden bleibt.
Garnelen und L-Welse sind wahnsinnig empfindlich was Kupfer betrifft. Als Spurenelement essentiell, aber wenig höher dosiert stark toxisch.

Okay, belassen wir es dabei. Ich möchte ja meine Pilze behalten :D

LG


Steffi
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #16
Tulipallo

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AW: Pilze im Terrarium

Ok, hast recht. EDTA muß man natürlich nach dem Komplexieren entfernen. Ansonsten zerlegt sich das selber wieder. Ist ein angenehmes Reduktionsmittel, das EDTA. Habs mal ausschließlich zu dem Zweck benutzt, weil es außer Komplexieren nicht viel anrichten kann. :D

Und Schnecken und Fische sind ja genetisch nicht so weit auseinander, wie z.B. Säuger und Schnecken. Da ist die Giftwirkung schon groß bei den Fischlis und man muß gründlich reinigen.
Bei Menschen dürfte das erste Schutzreagieren auf Kupferintoxikation der verdauungstechnische Rückwärtsgang sein, gefolgt von div. anderen Symptomen.^^
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #17
Scarlett

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AW: Pilze im Terrarium

Bei Menschen dürfte das erste Schutzreagieren auf Kupferintoxikation der verdauungstechnische Rückwärtsgang sein, gefolgt von div. anderen Symptomen.^^

*grusel*
Ich hoffe, dass hast Du nicht im Selbstversuch herausgefunden... :D

Ich kenne EDTA übrigens noch vom Titrieren in der Ausbildung. Es ist vermutlich auch in diversen Wasseraufbereitungsmitteln enthalten, deren chemische Zusammensetzung ich allerdings nicht genau kenne.
 
  • Pilze im Terrarium Beitrag #18
Tulipallo

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AW: Pilze im Terrarium

Man hört so einiges im Studium *ggg*
Ich weiß nur, daß Cu schon in kleinen Mengen ziemlich übel schmeckt. Und Kupfersulfat ist, soweit ich weiß, ein altes Mittel zum Brechreiz auslösen. Ich hab mir mal sagen lassen, daß man bei aller Selbstbeherrschung nicht in der Lage ist, eine dicke Lösung von Kupfersulfat bei sich zu behalten. Ich kann Sulfatgeschmack über 350 mg/l schon in Mineralwasser nicht ausstehen. Leitungswasser darf ja bis 240 mg/l enthalten. Mineralwässer beliebig viel. Und das nehmen Leute dann für Babynahrung :/

EDTA findet man in sehr vielen Seifen, v.a. Flüssigseifen, damit das Ca im Wasser die Seife nicht ausflocken läßt.
 
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