Kokzidien bei Lygodactylus

Diskutiere Kokzidien bei Lygodactylus im Krankheiten Forum im Bereich Terraristik; Hallo, ich heiße Vivien. Ich halte seit einiger Zeit Pfeilgiftfrösche (Dendrobates tinctorius) und "wage" mich seit neuestem auch an die...
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Sarkany

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Hallo,
ich heiße Vivien. Ich halte seit einiger Zeit Pfeilgiftfrösche (Dendrobates tinctorius) und "wage" mich seit neuestem auch an die Reptilienwelt heran ;).
Dies ist mein erster Post, und dieser entsteht leider auch aus wenig erfreulichem Anlass.
Und zwar habe ich seit ca. zwei Wochen zwei adulte Lygodactylus kimhowelli in Quarantäne sitzen. Die Tiere sind Nachzuchten. Letzte Woche habe ich eine Sammelkotprobe an Exomed geschickt, prompt kam dann auch das Ergebnis:
Mittelgradiger Kokzidienbefall - Eimeria sp.
Als Therapie schlägt Exomed Baycox vor ("10mg Toltrazuril = Baycox /kg KM oral, die 5% Suspension, nach 14 Tagen wiederholen"). Die Quarantäneterrarien sollen zur Desinfektion heiß abgedampft werden.

Nun habe ich aber Bedenken, weil die Tiere so klein sind und so wenig wiegen. Das Medikament nicht überzudosieren dürfte ja relativ schwer werden bei so leichten Tieren (ich weiß schon, dass das ein Tierarzt macht, aber trotzdem), die vielleicht so 4-5 Gramm wiegen (würde dann natürlich so genau wie möglich gewogen werden)?

Die Tiere an sich verhalten sich momentan noch etwas verschüchtert (oder zumindest scheint es mir so, Vergleichserfahrung habe ich ja keine große) und fressen auch etwas zögerlich, d.h. sie fressen schon, nur eben nicht sehr viel.
Die Haltung - Momentan Quarantäne in nem 30*30*40. Temperatur tags 25-28°C, stellenweise auch ca. 34°C. UV-Strahlung ist vorhanden, rLF ca. 55%. Einrichtung mit Papiertüchern auf dem Boden, Plastikpflanze und einige Bambusstäbe. Soviel erstmal dazu.

Nun liest man ja (wie immer eigentlich ;)) allerlei unterschiedliches im Internet: Von "sollte auf jeden Fall behandelt werden" bis "bringt sowieso nichts, Kokzidien wird man nie los und die Medikamente sind zu belastend für die Tiere".
Die völlige Verwirrung also für einen Reptilienanfänger wie mich.

Daher würde ich gerne wissen, ob sonst noch jemand Erfahrungen mit Kokzidien bei Lygodactylus (oder anderen kleinen Geckos) gemacht hat.
Wenn behandelt wurde, wie wurde dosiert? Wie haben die Tiere dies vertragen? Etc.

Bin für jede Hilfe dankbar.

MfG,
Vivien
 
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grmblmonster

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Also ich fürchte, das wird man schlecht behandeln können. Einer unserer Faltengeckos hatte auch Kokzidien und ich musste 0,01 ml Baycox verabreichen. Das ist das Minimum in einer sehr kleinen Spritze. Und das Tier wiegt deutlich mehr als deine Tiere.
 
S

Sarkany

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Ja, das befürchte ich auch...
deswegen bin ich mir eben so unsicher.

P.S.: Ach, ich hab' grade gesehen, dass ich den Thread aus Versehen an der falschen Stelle gepostet habe... der sollte natürlich zu den Gecko-Krankheiten. Kann man das nachträglich noch irgendwie ändern? :eek:
 
schenky

schenky

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Ob und wie ein Tier behandelt werden soll/muss sollte wohl ein Tierarzt entscheiden können.
Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht Medikamente in Wachsraupen zu spritzen.

Gruß

Sebastian
 
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Sarkany

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Ob und wie ein Tier behandelt werden soll/muss sollte wohl ein Tierarzt entscheiden können.
Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht Medikamente in Wachsraupen zu spritzen.

Gruß

Sebastian
Keine Angst, ich habe mehrere Tierärzte befragt. Zu dumm nur wenn die Antwort dann ist "Tja das kann man natürlich versuchen, aber bei der Größe der Tiere kann das auch ziemlich nach hinten losgehen..."

Wahrlich hilfreich also. Deswegen wollte ich ja wissen, ob es noch andere Lygodactylus-Halter schon mal mit Baycox versucht haben.

MfG,
Vivien
 
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SuperSnow

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Nabend,

kommt en bisl spät:teufel6:

aber probier doch mal das Baycox in den Fruchtbrei zumischen, da sollte es eigentlich möglich sein soviel anzumachen das 0,01ml sehr gut verdünnt werden...


Mfg
 
S

Sarkany

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Nabend,

kommt en bisl spät:teufel6:

aber probier doch mal das Baycox in den Fruchtbrei zumischen, da sollte es eigentlich möglich sein soviel anzumachen das 0,01ml sehr gut verdünnt werden...


Mfg
Hi,

sorry für die relativ späte Antwort... :eek:

Also, die Geckos sind im Dezember behandelt worden und zwar hat mir der Tierarzt geraten das Mittel - war dann auch 5% Baycox - richtig dosiert in den Futterbrei und in das Trinkwasser zu mischen, was ich dann auch gemacht habe. Drei Tage Behandlung, dann zwei Tage Pause, und wieder drei Tage Behandlung. Beide Tiere haben's überstanden, haben allerdings beide eine Zeit lang das fressen eingestellt danach.

Naja, habe ein paar Wochen später Kotproben - über mehrere Tage gesammelt - von den Tieren untersuchen lassen, laut Tierarzt keine Kokzidien mehr. :smilie:

Erfreulich - hätte nicht gedacht das es bei der ersten Behandlung gleich bei beiden klappt, bei dem Minigewicht und der entsprechend schwierigen Dosierung. :D

LG,
Vivien
 
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Kokzidien bei Lygodactylus

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