Antibiotika allgemein

Diskutiere Antibiotika allgemein im Krankheiten und Kastration Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo zusammen, ich habe aktuell ein junges Schweinchen das niest, was schon in einem anderen Thread hier besprochen wurde. Da das Schweinchen...
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LaRamba

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Hallo zusammen,

ich habe aktuell ein junges Schweinchen das niest, was schon in einem anderen Thread hier besprochen wurde.
Da das Schweinchen komplett fit ist, wurde bisher nur "sanft" behandelt: Inhalieren mit dem Pariboy, Rodicare Immun + Pulmo, gezielt frische und getrocknete Kräuter. Es wurde besser, aber ist eben noch nicht weg.
Letzter sanfter Versuch ist nun zusätzlich ein Schleimlöser. Zudem habe ich gestern auf Fleecehaltung umgestellt.

Nächste Woche ist Kontrolltermin bei der Tierärztin und wenn sich bis dahin nichts bessert, wird eine Antibiotika-Therapie besprochen. Und genau dazu würde ich gerne eure Erfahrungen hören.
Ich schreib mal auf, wie meine Infos allgemein sind und was für mich unklar ist.

- Antibiotika immer mit Benebac
Da sagt der eine unbedingt, der andere sagt es wäre Unsinn. Ich halte es schon für sinnvoll, dem empfindlichen Darm Unterstützung zu geben.
Macht es ggf. Sinn bei so einer geplanten AB-Therapie schon im Vorfeld mit Benebac anzufangen?

- Immer wieder lese ich, kein Frischfutter unter AB, was ist da dran?
Die würden mir aufs Dach steigen, wenn es nur noch Heu gibt...

- Wahl des Antibiotikums
Das finde ich das größte Thema dabei.
Früher gab es für die Nager ja immer Baytril, inzwischen sind andere Präparate mit Wirkstoff Enrofloxacin auf dem Markt, die eine Zulassung für Nager haben (Orniflox, Enrobactin). Diese Produkte sind laut Packungsbeilage verdünnt zu geben, viele Tierärzte sagen aber das sei nicht nötig, man kann es einfach so geben. Bei Orniflox heißt es im Beipackzettel sogar "Zum Eingeben per Sonde" und das auch verdünnt.
Baytril ist ja quasi schon eine verdünnte Lösung mit Enrofloxacin, wenn ich das richtig verstanden habe.
Ich habe viele Erfahrungsberichte gelesen, dass Orniflox oder Enrobactin egal ob verdünnt verabreicht oder nicht, schlechter vertragen wird als Baytril. Viele Tiere stellen das Fressen ein und müssen gepäppelt werden, das bessert sich schlagartig nach Absetzen oder Wechsel des Antibiotikums. Viele geben an, dass sie unter Baytril nie dieses Ausmaß an Nebenwirkungen hatten. Teils stammen diese Erfahrungsberichte aber auch von Kaninchenhaltern.
Wie ist da eure Erfahrung? Und gibt es überhaupt noch die Chance Baytril zu bekommen?

Dann habe ich immer wieder gelesen, dass Baytril bei Erkältungsgeschichten oft nicht die beste Wirkung zeigt, es bestehen wohl schon viele Resistenzen. Was aber dann?
Ein Antibiogramm ist in unserem Fall nicht möglich. Es wurde schon eine Spülprobe aus der Nase genommen in der keine Bakterien nachgewiesen wurden, nur ein Bakterium, von dem man weiß, dass es physiologisch auf den Schleimhäuten von Meerschweinchen vorkommt. Wenn doch ein Errerger vorhanden ist, der mit der Probe einfach nicht entdeckt werden konnte, ist die Wahl des AB also erstmal Glückssache ob es dann gegen den Erreger hilft.


Ich möchte gerne auf alles vorbereitet sein, wenn nächste Woche wirklich die Entscheidung fällt, dass wir AB-Therapie starten. Leider habe ich in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht. Wenn bei uns Schweinchen ein Antibiotikum brauchten, wurden sie nie wieder gesund, sondern sind nach kurzzeitiger Besserung der Probleme dann immer plötzlich verstorben. Ich kann natürlich nicht sagen, dass daran das Antibiotikum schuld war, es kann auch die Krankheit gewesen sein, die einfach nicht aufzuhalten war. Allerdings habe ich auch hierzu viel gelesen und immer wieder Berichte gefunden, die auch nach dem Schema abgelaufen sind: Start AB-Therapie, nach 2-3 Tagen alles viel besser und plötzlich gehts dem Schweinchen wieder schlechter und ist gestorben.

Liebe Grüße an alle :)
 
Traudl

Traudl

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AW: Antibiotika allgemein

Benebac, das hat man früher immer gemacht, bei Antibiotikatherapie. Dann folgte eine Zeit, in der man routinemäßig Laktulose und Apfelpektinpulver gegeben hat. Auch da ist die Wirksamkeit von der Laktulose inzwischen umstritten. Ich gebe es weiterhin mit guten Erfahrungen gerne. Ich gebe auch bei langer Antibiotikagabe gerne Fibreplex.
Frischfutter gebe ich das gewohnte weiter, fütter aber nichts neu an. Ich habe in geringen Mengen Pellets immer gefüttert und steigern die Menge etwas, wenn das Erkrankte Tier sein Gewicht nicht gut hält. Erst wenn das nichts bringt, fange ich an zu Päppeln.
Bei Atemwegserkrankungen bevorzuge ich inzwischen Doxycyclin Monohydrat. Da gehen aber viele Tierärzte nicht mit. Es ist das Standartantibiotikum für Meerschweinchen in den USA. Mit dieser Information konnte ich noch jeden Doc dazu überreden.
 
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Angelika

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AW: Antibiotika allgemein

Enrobactin unverdünnt ist stark ätzend, ebenso wie Orniflox. Da wachsem dem Tier beim Versuch der Eingabe ruck-zuck scheinbar 100 zusätzliche Vorderpfötchen. Beim ersten Mal vor Jahren bekam ich Enrobactin ohne Beipackzettel und mit der Angabe, das sei dasselbe wie Baytril. Ich gab es unverdünnt und habe es nicht in Schwein bekommen. AB oral nützt aber nur was, wenn es im Magen des Tieres landet.

Ich verstehe nicht, warum das jemand unverdünnt geben sollte, wenn es im Beipackzettel eindeutig steht, dass es verdünnt werden muss!

Ich verdünne sowohl Enrobactin als auch Orniflox so, wie es auf der Packung angebeben ist, UND verteile in Absprache mit der TK auch die Tagesmenge auf zwei Eingaben, denn durch das Verdünnen ist es sonst soviel auf einmal, das schwein dafür die Geduld nicht aufbringt, es schmeckt halt auch verdünnt nicht gerade lecker - im Gegensatz zum süßen Baytril.

Ich habe zwar Benebac und Co. immer da, da ich Tiere mit empfindlicher Verdauung habe - gebe es aber bei AB nur dann, wenn die Verdauung auffällig ist. Das war aber in den letzten Jahren nicht mal bei längerer Gabe (6 Wochen) der Fall gewesen.

Ach ja: Und ich habe und hatte in den letzten 25 Jahren viele Schweinchen, und nur selten starb ein Schwein, das AB bekam - wenn, dann waren da andere Baustellen gewesen, und der Tod hatte nichts mit dem AB zu tun (Zystennieren, Aufgasung + fällige Zahnkorrektur = Narkoserisiko). Tatsache ist, dass wenn die Lunge vollläuft, ist nur wenig Zeit und das AB - egal welches - braucht ein paar Tage, um zu wirken.
Ohne AB wären einige nicht mehr hier (zuletzt Eomer - er hatte eine Innenohrentzündung mit neurologischen Aussfällen - AB-Gabe 6 Wochen, ihm geht es wieder super)
 
Susanne-Sylt

Susanne-Sylt

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AW: Antibiotika allgemein

Ich habe mit Baytril keine guten Erfahrungen gemacht, es sein denn, es wurde gespitzt. Übers Mäulchen lasse ich kein AB mehr geben.
Meine besten Erfahrungen habe ich mit Marbocyl gemacht, gespritzt.

Ich hatte mehrere Tiere, die aufgrund von einer oralen Gabe von Baytril fast gestorben wären.
Sternchen z. B. aber gespritzt vertrug sie es wunderbar.

Behandelt wurden damit Blasengeschichten und Abzeße.
 
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Angelika

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AW: Antibiotika allgemein

Ich gebe seit 25 Jahren oral ohne Probleme (außer damals mit dem unverdünnten Enrobactin).

Einmal hatte ich ein Tier, das wurde wegen vereiterter Zahnfächer täglich gespritzt, am Schluss zwei verschiedene AB täglich. Es starb am Ende - denn die TÄ sind nicht alle in der Lage, Meerschweinchen mit ihrer dicken Haut richtig zu spritzen: Falsche Nadel, sofort rausgezogen, nicht abgedrückt ... Da lief mehr AB zurück ins Fell als ins Tier.
 
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M.Maas

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AW: Antibiotika allgemein

Ich gebe auch seit vielen Jahren Antibiotika ohne Probleme oral.
Tägliches Spritzen ist aus meiner Sicht purer Stress für die kleinen Tiere. Die Haut ist verdammt dick, deshalb muß man dickere Nadeln nehmen, alles sehr unschön fürs Tier, wenn das täglich erfolgen soll.

Bene Bac gebe ich bei AntibiotikaTherapie grundsätzlich prophylaktisch.

(Frisch)Futter gibt es wie gewohnt weiter. Keine Futterumstellung.
 
Traudl

Traudl

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AW: Antibiotika allgemein

Bei schwerkranken Schweinchen muss manchmal einige Tage gespritzt werden. Das möchte ich dann aber selbst machen. Das ist auch ohne Tierarztbesuch genug Stress.
 
Susanne-Sylt

Susanne-Sylt

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AW: Antibiotika allgemein

Ich spritze auch selber, und habe damit keine Probleme.
Jeder hat halt so seine Erfahrungen und jedes Tier ist anders.

Mein kleiner Häuptling Mutiger Muh hat wegen einer Zahnfehlbehandlung einer unfähigen Tierarzt-Vertretung ein halbes Jahr lang Marbocyl bekommen.
Er hat es wunderbar vertragen.

Ja es stimmt, die Haut ist sehr dick und meistens ziehen sie sich auch noch so zusammen, dass sie noch fester wird.
 
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Mr. Ed

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AW: Antibiotika allgemein

Ein Antibiogramm ist in unserem Fall nicht möglich. Es wurde schon eine Spülprobe aus der Nase genommen in der keine Bakterien nachgewiesen wurden

Dann sollte man einen zweiten Versuch starten und eine weitere Probe untersuchen lassen. Auch wenn es in der Human- und Veterinärmedizin leider Alltag ist, sollte man Antibiotika (ausser es steht akuter Handlungsbedarf) nicht vorsorglich, nicht auf gut Glück, und nicht ohne vorherigen Resistenztest geben.
 
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Angelika

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AW: Antibiotika allgemein

Meine Freudin hat derzeit ein Schweinchen mit immer mal wieder Eiter aus einem Zahnfach nach Zahnextraktion. AB-Gabe brachte keine Besserung. Nach 14 Tagen ohne AB (in denen der Eiter mal völlig verschwand, mal wieder zurück kehrte) wurde ein Antibiogramm gemacht: Es waren keine Keime nachzuweisen außer denen, die die normale Mundflora beim Schweinchen ausmachen. Also war die AB-Gabe für die Katz' und es gibt auch kein AB mehr.
 
Mira

Mira

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AW: Antibiotika allgemein

Baytril war früher das Standard-AB bei Meerschweinchen. Ich musste aber die Erfahrung machen, dass es insbesondere bei Erkältungskrankheiten nicht gut oder gar nicht mehr wirkt.

Gute Erfahrungen mache/machte ich mit Marbocyl, obwohl dies vom Wirkstoff her ähnlich sein soll wie Baytril, aber es wirkt dennoch besser. Zudem wird es in den allermeisten Fällen gut vertragen.

Selber spritzen kann ich nicht, ein kläglicher Versuch meinerseits scheiterte und ich musste an einem Sonntag einen Notfall-TA aufsuchen, um die Spritze zu verabreichen. Deshalb wird das Marbocyl von mir jetzt oral gegeben, manchmal macht die TÄ in der Praxis noch eine "Startspritze" und ich fahre dann am nächsten Tag mit der oralen Gabe weiter.

Bene Bac gebe ich immer mit zwei Stunden Abstand, Fibreplex wurde/wird hier nicht geschätzt, wogegen das BB eigentlich von allen Schweinchen gut genommen wird (man kann es z.B. in ein Basilikumblatt einrollen).

Ansonsten sollte das betroffene Schweini natürlich gut beobachtet werden, Appetit und Verdauung müssen unter stetiger Kontrolle behalten werden.
 
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LaRamba

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AW: Antibiotika allgemein

@Mr. Ed & @Angelika
Ich bin da ganz bei euch, deswegen wurde bisher auch keine AB-Therapie gestartet. Wir ziehen damit jetzt aber schon fast 5 Wochen rum, es wurde zwar etwas besser, aber ist eben nicht weg. Und was tun, wenn eine erneute Probe wieder negativ ist? Das bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass nichts da ist, es kann ja immer sein, dass der Erreger einfach nur nicht erwischt wurde.
Ich bin da um jeden Rat und Erfahrungswert dankbar, wollte jetzt aber nicht die konkrete Thematik an zwei Stellen gleichzeitig hier im Forum besprechen, das wird dann bestimmt chaotisch. Vielleicht mögt ihr mal da reinschauen: https://www.tierforum.net/threads/529344/ :blumen:
 
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Angelika

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AW: Antibiotika allgemein

Wenn Proben korrekt genommen sind und negativ, dann wäre das für mich negativ und ich würde kein AB geben, das wäre bestenfalls schädlich.
 
M

M.Maas

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AW: Antibiotika allgemein

@LaRamba, wir hatten hier auch mehrfach versucht Proben zu nehmen. So eine Probe aus dem Nasenraum muß zwingend tief aus der Nasenhöhle genommen werden, weil sonst eher nur normale Hautkeime vom Naseneingang herauskommen oder Verunreinigung durch andere Umgebungskeime.
Das Problem ist, dass es keine sterilen Probentupfer gibt, die klein genug wären, um Proben aus der Tiefe der Meerschweinnasen zu entnehmen. Wir haben es hier in unserer Tierklinik mehrfach mühselig und vergeblich versucht.
Insofern kann man meist nur mit einem der üblichen Breitbandantibiotika therapieren.
 
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LaRamba

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AW: Antibiotika allgemein

@M.Maas
In unserem Fall wurde ja eine Spülprobe aus der Nase genommen. Sterile Kochsalzlösung rein und wieder rausgezogen und das dann im Labor untersucht. Die Tierärztin war mit dem Ablauf der Probenentnahme sehr zufrieden, es ging problemlos und schnell, unser Schweinchen hat gut mitgemacht, so dass die Probe recht "sicher" war. Trotzdem eben negatives Ergebnis.
 
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Angelika

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AW: Antibiotika allgemein

Wenn die TÄin sicher ist, dass das Ergebnis korrekt ist, warum dann nicht akzeptieren?
Der Tränenkanal mündet in der Nase, da kann auch mal Putzflüssigkeit in der Nase landen und mit ausgeschneuzt werden.
 
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M.Maas

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AW: Antibiotika allgemein

@M.Maas
In unserem Fall wurde ja eine Spülprobe aus der Nase genommen. Sterile Kochsalzlösung rein und wieder rausgezogen und das dann im Labor untersucht. Die Tierärztin war mit dem Ablauf der Probenentnahme sehr zufrieden, es ging problemlos und schnell, unser Schweinchen hat gut mitgemacht, so dass die Probe recht "sicher" war. Trotzdem eben negatives Ergebnis.

Ich kenne kein Instrument, das klein genug wäre etwas in den Nasenraum steril rein und ebenso wieder raus zu kriegen. Wie wurde das gemacht? Mit einer Kunststoffkanüle?? Sowie die Kanüle das Fell, die äußere Nase oder Umgebung berührt, ist das Ergebnis nicht verwertbar.
Und wenn du meinst, es ist alles richtig abgelaufen, dann schließe ich mich @Angelika an: dann akzeptiere das Ergebnis.
 
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LaRamba

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AW: Antibiotika allgemein

Wenn die TÄin sicher ist, dass das Ergebnis korrekt ist, warum dann nicht akzeptieren?

Das hat sie so nicht gesagt, es ging nur um die bilderbuchmäßige Entnahme. Wenn sich die Probenentnahme schwierig gestaltet, ist das Ergebnis umso unsicherer. Sie hat gesagt, es kann immer sein, dass ein vorhandener Erreger nicht erwischt wurde. Da besteht nie Sicherheit.


Die Spülprobe wurde mit einer flexiblen Kanüle durchgeführt.

Sowie die Kanüle das Fell, die äußere Nase oder Umgebung berührt, ist das Ergebnis nicht verwertbar.

Auch bei einem negativen Ergebnis? Eher doch wenn was nachgewiesen würde, dann könnte es auch von außen stammen, oder?
Ich denke schon, dass die Tierärztin das beachtet hat, denn genau aus diesem Grund hat sie von einem einfachen Abstrich abgeraten, wie du oben erklärt hat, wegen Umgebungskeimen.

Wenn die Kleine nicht mehr niesen würde oder es stetig besser werden würde, wäre für mich auch alles ok, aber das ist leider nicht der Fall.
 
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M.Maas

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AW: Antibiotika allgemein

Auch bei einem negativen Ergebnis? Eher doch wenn was nachgewiesen würde, dann könnte es auch von außen stammen, oder?

Es gibt kein wirklich negatives Ergebnis. Es wächst IMMER etwas auf den Kulturen. Negativ heißt lediglich, dass keine pathogenen (krankmachenden) Keime gewachsen sind. Das kann bedeuten, dass tatsächlich keine krankmachenden Keime da sind oder dass die Probe mit so viel normalen Keimen aus der Umgebung (Haut, Fell usw.) kontaminiert sind, daß sie alles überwuchert haben.

Wenn ich denken würde, das Tier ist krank, hat immer mal wieder Schnodder an der Nase, dann würde ich mich mit dem Tierarzt besprechen. Und wie ich meine Tierklinik kenne, würden wir beschließen ein Breitbandantibiotikum zu geben.
 
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LaRamba

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AW: Antibiotika allgemein

Ok, macht natürlich Sinn. Es gab nur den Nachweis einer Streptokokkenart, die physiologisch auf den Schleimhäuten vorkommt. Sonst gar nichts.

Wenn ich denken würde, das Tier ist krank, hat immer mal wieder Schnodder an der Nase, dann würde ich mich mit dem Tierarzt besprechen. Und wie ich meine Tierklinik kenne, würden wir beschließen ein Breitbandantibiotikum zu geben.

Das wird wohl bei uns auch so kommen, denn auch wenn topfit, das Niesen ist nunmal da. Es wurde nur "sanft" versucht, weil sie sonst topfit ist. Und weil laut Tierärztin AB umso schlechter vertragen wird, je jünger das Tier ist. Weil ich denke, dass die AB Therapie gestartet wird dieser Thread hier, weil ich informiert sein möchte und ich möglichst Risiko haben möchte.


Bisher hat sich ja niemand gemeldet, der extrem schlechte Erfahrungen mit Orniflox/Enrobactin gemacht hat. Aber es ist natürlich absolut bescheuert, wenn man das schlecht in die Tiere reinbekommt, wenn es doch eine gut schmeckende Alternative gibt. Ich sehe es jetzt mit dem ACC Kindersaft, ich muss sie nicht rausnehmen, halte ihr nur die Spritze hin und sie nuckelt es weg. Stressfreier gehts nicht...
 
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