Thema Niesen, eure Erfahrungen

Diskutiere Thema Niesen, eure Erfahrungen im Krankheiten und Kastration Forum im Bereich Meerschweinchen; Bei einmal täglich wäre das hier 3ml gewesen. Die kriegt man nicht ins Schwein. Ich habe es die TÄ testen lassen. Jetzt wird die Tagesdosis auf...
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Angelika

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AW: Thema Niesen, eure Erfahrungen

Bei einmal täglich wäre das hier 3ml gewesen.
Die kriegt man nicht ins Schwein.
Ich habe es die TÄ testen lassen.
Jetzt wird die Tagesdosis auf 2mal verteilt, das passt dann
 
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LaRamba

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AW: Thema Niesen, eure Erfahrungen

Im Beipackzettel steht auch 2x täglich.
 
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LaRamba

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AW: Thema Niesen, eure Erfahrungen

Nach dem kleinen Tiefpunkt vorgestern hat sie sich wieder komplett gefangen. Die Gewichtskontrollen sind tadellos, sie ist gut drauf. Ich gebe allerdings über den Tag verteilt konsequent Bene Bac, Sab Simplex und Rodicare akut. Das hat dafür gesorgt, dass sie wieder durchgehend gut frisst.

Die Abszessstelle ist kleiner geworden, das Gewebe wirkt weniger gereizt und scheint zu heilen. Die Stelle scheint komplett trocken. Gefüllt hat er sich bisher nicht wieder. Die TÄ sagte ich soll es unter den Umständen erstmal dabei belassen und nur kontrollieren, feucht abwischen.

Niesen könnte etwas weniger geworden sein, ich bin mir noch nicht ganz sicher.

Die Medikamentengabe gestern Abend ging super, völlig ohne Gegenwehr. Allerdings war auch mein Mann Assistent und nicht wie sonst meine Tochter. Kann sein, dass sie davon geschockt und daher ruhiger war, zu meiner Tochter hat sie deutlich mehr Bezug.

Drückt uns bitte die Daumen, dass es so weitergeht!
 
B-Tina :-)

B-Tina :-)

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Toi, toi, toi ....:daumen::wusel::heart:!!!
 
Meeri

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Daumen sind natürlich gedrückt :daumen:
 
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LaRamba

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Heute Tag 5 mit Antibiotika, das Niesen ist nicht wirklich bahnbrechend besser. Wenn, dann ganz minimal.
Der Abszess sieht soweit gut aus, scheint abzutrocknen.

Das Fressverhalten macht mich gerade etwas kirre :rolleyes:
Letzte Woche hatte ich Spitzpaprika, der war der absolute Hit. Also Spitzpaprika nachgekauft. Der ist jetzt aber total doof.
Da ich gerüstet sein wollte, falls sie durch das AB schlechter frisst, habe ich einiges eingekauft, das ich sonst nicht kaufe. Unter anderem eine Mischung Pflücksalat, die gierig vertilgt wurde. Daher habe ich davon nachgekauft und jetzt ist es eher so, dass man es frisst wenn es nichts besseres mehr gibt. Andere Salate habe ich derzeit gar nicht, weil die nicht so beliebt waren.
Glatte Petersilie: Am ersten Tag gefressen, dann nicht mehr, ebenso Chinakohl. Dill wird gar nicht angenommen.
Auch ein anderes Heu hatte ich gekauft, das 2 Tage lang inhaliert wurde und nun ist es auch so mehr übel als Freude.
Der sonst heiß geliebte Chicorée ist auch so lala, Wiese wird mal wie verrückt geschreddert und mal bleibt sie großteils liegen. Fenchel wurde immer sehr zuverlässig gefressen, der ist jetzt immer der letzte Rest, der in der Schüssel bleibt.
Die einzigen Dinge, die immer gehen sind Gurke und Basilikum. Davon bleibt nichts übrig. Und grüner Hafer, der ist aber gerade qualitativ nicht gut, wenig blättriges enthalten, was sie am meisten mögen. Und Erbsenflocken als Leckerchen, die gehen auch immer.

Ihr Gewicht ist gut, auch der Kastrat zeigt dieses Fressverhalten, also erstmal kein Alarm. Aber es macht mich echt halb verrückt, denn das kann ja auch kippen. Ich sehe wie sie zu den Näpfen gehen, checken was drin ist und wenns nicht passt geht man wieder schlafen. Sie würden also wohl mehr fressen. Ich kann ja aber nicht nur Gurke und Basilikum servieren.
Ich wäre damit entspannter, wenn es die Medis nicht geben würde.
 
Joe63

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Klingt ganz nach meinen Stinkern.

Probier weniger Frifu und weniger Auswahl, dafür Wechsel wenn was "aus" ist.
Meine sortieren auch, wenn das Angebot zu groß ist.
Mal gibt's dieses, mal jenes.
Mal bleibt's liegen, wird aber dann doch verspeist wenn nix Anderes nachkommt.

Ich esse dann halt wieder mal Gemüseeintopf.....
 
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LaRamba

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Ich habe echt Sorge, dass ich Probleme provoziere wenn ich jetzt experimentiere und sie "zwinge" unbeliebte Dinge zu fressen.
Denn ich bin sowas von froh, dass wir schon Tag 5 Antibiotika haben, sie immer noch selbstständig frisst und keine Verdauungsprobleme hat.
Solange das Gewicht gut bleibt werde ich das jetzt einfach aushalten und eben Gemüseeintopf essen ;) Und dann wenn die Medikamente abgesetzt sind, werde ich mich an "Erziehungsmaßnahmen" machen, wenn das immer noch anhält ;)
 
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Joe63

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Find ich gut
...dann halt - bevor sie dich als Futtersklave erziehen.........🤭
 
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@Joe63 ich glaube wir wurden gestern belauscht :oops:
Sowohl gestern Abend als auch jetzt beim Frühstück sind sie weniger wählerisch unterwegs. Natürlich werden die beliebten Dinge immer noch zuerst gefressen, aber dann gings mit dem Rest weiter. Ich habe nichts neu gekauft... versteh einer diese Schweinchen! Wahrscheinlich hatten sie aber nun Angst vor eventuellen Erziehungsmaßnahmen 😅

Morgen ist Kontrolle beim Tierarzt, ich bin gespannt was sie dann sagt.
Der Abszess ist inzwischen komplett trocken, man fühlt an der Stelle aber schon noch einen Hubbel, der wird aber bisher nicht größer, scheint sich also nichts zu füllen. Ich hatte gelesen, dass sich so ein Abszess unter Umständen sehr schnell füllen kann und innerhalb von einigen Stunden wieder komplett prall sein kann. Daher bin ich erstmal zuversichtlich und hoffe das bestätigt sich morgen bei der Kontrolle.
Das Niesen erscheint mir etwas besser, richtigen Ausfluss habe ich nun schon eine Weile nicht mehr gesehen, nur leicht feuchte Nasenlöcher.
 
Joe63

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🤭 telepathische Fähigkeiten...... :wusel: :wusel:
 
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So, wir sind zurück vom Tierarzt.

Dass sich der Schnupfen noch nicht wirklich enorm gebessert hat, wäre nicht ungewöhnlich.

Was den Abzess angeht, der war ganz leicht gefüllt und er wurde nochmal geleert. Hat gut geblutet...
Es lässt sich eine erbsengroße Umfangsvermehrung darunter/darin tasten. Das könnte eine Abzesskammer sein und die Tierärztin hat versucht sie zu eröffnen, hat aber mit zwei Versuchen nicht geklappt und sie wollte dann die Kleine nicht noch weiter "quälen". Es könnte auch ein geschwollener Lymphknoten sein, das kann man von außen nicht genau sagen. Dieser Knubbel war letzte Woche auch schon da, da meinte sie schon vermutlich geschwollener Lymphknoten.
Zwei Optionen nannte sie:

1. So weitermachen wie bisher, Antibiose und Melosus weiter geben, beobachten. Da sich der Hauptabszess so enorm verbessert hat (der war letzte Woche ursprünglich kirschgroß), die Medikamente gut vertragen werden und der Allgemeinzustand tadellos ist, wäre das absolut vertretbar. Mit etwas Glück verkleinert sich die "Erbse", dann wüssten wir zwar immer noch nicht ob Abszesskammer oder Lymphnoten, aber das würde dann keine Rolle spielen, wenn es sich denn zurückbildet. Kontrolle in einer Woche, stellt es sich immer noch so dar oder wird bis dahin bzw. früher schlechter, dann sollte man auch über eine OP nachdenken.

2. Jetzt gleich eine OP planen, um kein Risiko einzugehen, dass die Sache doch noch kippt. Dann wüsste man sicher ob Abzesskammer oder Lymphknoten, eine Abzesskammer würde entfernt und dann auf gute Abheilung gehofft. Risiken: Blöde Stelle hinter dem Ohr, wenig Platz wegen verlaufenden Nerven, da der Knubbel so klein ist wäre es allgemein schwieriger und das Narkoserisiko besteht natürlich, klar. Für eine OP zum jetzigen Zeitpunkt würde nur sprechen, dass man es dann schneller erledigt hätte. Hätte sich die bisherige Abheilung des Abszesses anders dargestellt, hätte sie nun definitiv baldigen OP geraten. Dass die Situation noch kippt kann man natürlich nicht ausschließen, wäre aber recht unwahrscheinlich. Wenn Medikamente nicht gut vertragen werden, hätte sich das nach einer Woche bereits gezeigt, wenn die körpereigene Wundheilung nicht gut laufen würde, wäre das jetzt auch schon erkennbar gewesen und nicht diese Verbesserung vorhanden.

Ich habe mich nun für Möglichkeit 1 entschieden, das fand sie absolut vertretbar.
Sie sagte noch, wenn die "Erbse" ein Abszess ist, dann sollte die Stelle eigentlich wachsen. Heißt für mich im Umkehrschluss, dass wenn es nicht wächst, es eigentlich eher für einen Lymphknoten spricht, aber das muss ich dann nochmal genauer hinterfragen. Zuden könnte laut Tierärztin auch für einen Lymphknoten sprechen, dass sich diese "Erbse" jetzt nicht hat öffnen lassen, aber das ist nur eine Vermutung, weil sich sowas eben auch nicht einfach erwischen lässt.

Das ist jetzt natürlich echt doof, dass man nicht genau sagen kann ob Abszesskammer oder Lymphknoten...
 
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Wir sind heute bei Tag 10 mit Antibiotika und es geht ihr weiterhin gut. Sie frisst und ist gut aktiv. Zwischendurch habe ich immer mal wieder den Eindruck, dass sie einen Durchhänger hat, aber ein Meerschweinchen darf auch einfach mal müde sein. Ich beobachte vielleicht etwas zu akribisch... 🙈

Gestern dachte ich wieder das Niesen ist besser, heute wieder nicht, es wechselt ganz genauso wie vor dem Antibiotikum. Verändert hat sich nur, dass ich jetzt schon ganz lange keinen weißen Nasenausfluss oder Pfropfen gesehen habe, allerdings ist ihre Nase oft durchsichtig feucht. Aber nie verkrustet. Und sie niest fast ausschließlich am Heu oder anderen getrockneten Dingen.

Der Abszess sieht gut aus, man fühlt die Erbse aber immer noch. Ich kann im Moment nicht abschätzen ob die Stelle kleiner geworden ist, aber sie ist keinesfalls größer geworden.

Was neu ist und ich nicht weiß, ob das irgendeine eine Rolle spielt: Ich habe das Gefühl, sie kneift ab und zu ein Auge zu, nicht richtig fest komplett zu, aber so im Ansatz. Eher einzeln und ich kann bis jetzt nicht sagen ob das vermehrt auf einer Seite vorkommt, denn es ist wirklich nicht oft gewesen. Gestern Abend fiel es mir bei der Gabe der Medis erstmalig richtig auf und heute hatte ich auch schon 2-3 mal den Eindruck, aber wie gesagt, es ist nur so im Ansatz. Die Augen sind völlig klar, nicht verklebt, es tränt nichts und sie machen keinerlei kranken Eindruck.
 
Joe63

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Wenn du bei der Medigabe ein Tasthaar berührt hast, dann kneift Schweinchen das Auge leicht zu
 
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Es war nicht bei Berührungen, muss ich weiter beobachten. Heute habe ich das jetzt noch nicht gesehen.
 
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Inzwischen kann ich sagen, dass das Niesen keine Fortschritte gemacht hat. Wir sind morgen bei 14 Tagen Enrofloxacin.
Ich beobachte das Niesen weiterhin überwiegend am Heu oder getrockneten Kräutern, seltener einfach mal so.

Unsere Tierärztin hatte zu beginn schon gesagt, dass man ggf. das Antibiotikum wechseln müsse, wenn Enrofloxacin nicht anschlägt. Ich bin gespannt was sie morgen beim Kontrolltermin sagt, denn letzte Woche meinte sie, die Genesung kann auch eine Weile dauern, sie meinte da ist es oft nicht mit 10 oder 14 Tage AB getan.
Was meint ihr, eine (deutliche) Besserung sollte nach 14 Tagen aber erkennbar sein, oder? Wie weiter oben geschrieben, die einzige Verbesserung ist, dass ich keinen weißen Pfropfen mehr gesehen habe, wenn ich Ausfluss sehe ist er klar. Aber es läuft nie die Nase, man sieht nur nasse/feuchte Nasenlöcher. Diese weißen Pfropfen waren ja aber auch vorher super selten, vielleicht sehe ich es jetzt auch einfach nicht.
Sonst ist sie weiter total fit.
 
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Können Schweinchen Heuschnupfen haben?

Meine niesen nur, wenn sie ihre Nasen wo reinbohren um was besonders Leckeres freizulegen.
 
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Das gibts wohl... ich habe einige Berichte gefunden die so ähnlich gelagert sind wie unser Fall, da ging das Niesen mit nichts weg. Bei manchen besserte es sich während der AB Gabe, kam danach aber immer wieder, andere hatten gar keine Veränderung unter AB. Bei manchen hieß es dann chronischer Schnupfen unbekannter Ursache, bei manchen wurde eine Allergie vermutet (gegen was auch immer, meist Staub allgemein), bei wieder anderen hieß es anatomisch zu enge Nasengänge. Wie es dann langfristig mit diesen Schweinchen weiterging, keine Ahnung.
Staub habe ich ja weitestgehend dezimiert, da wir seit 3 Wochen auf Fleecahaltung sind. Das aktuelle Heu wirkt auch überhaupt nicht staubig.

Ich denke der Ausfluss, bzw. on Ausfluss oder nicht, ist vielleicht auch entscheidend. Wenn jetzt einmal durch rumwühlen ein Nieser kommt, dann ist das was anderes. Feuchte/nasse Nasenlöcher sprechen ja aber nach meinem Verständnis für eine dauernde/stärkere Reizung 🤷‍♀️
 
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So, Kontrolltermin beim Tierarzt ist gelaufen.

Sie ist zufrieden mit dem Abszess, ist super abgeheilt. Die "Erbse" ist noch da, aber sie hat meinen Eindruck bestätigt, dass sich da nichts vergrößert hat. Man könnte es operieren, einfach um absolute Klarheit zu haben, davon würde sie im Moment aber eher abraten. Wir warten weiter ab, kommt es zur Vergrößerung, soll ich mich melden.
Melosus kann abgesetzt werden.

Bezüglich dem Schnupfen warten wir auch noch ab und machen weiter mit Orniflox. Die TÄ sagte wieder, dass sich die Behandlung von Schnupfen gerne in die Länge zieht. Man könne das AB wechseln, aber auch bei der Entscheidung gibts jetzt kein klares Falsch und Richtig. Nicht selten bessert es sich auch erst nach 3-4 Wochen so richtig. Das hatte sie sowohl in Fällen, die beim ersten Präparat geblieben sind, als auch beim Wechsel des Präparats, es wäre oft nicht nach 1-2 Wochen erledigt. Sie probiert ungern die Präparate der Reihe nach durch, einfach weil damit auch Resistenzen gefördert werden. Rücksprache in ca. 2 Wochen, dann weiter entscheiden.

Ich bin erstmal froh, da ich dachte ich gehe dort mit einem OP-Termin raus :)
 
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Wir hatten heute wieder einen Kontrolltermin.
Für beide, da ja der Kastrat letzte Woche mit diesen Geräuschen anfing, die nach einem Huster immer erstmal weg sind. Seit Samstag bekommt er dafür ja auch Orniflox.

Die beiden guten Nachrichten vorweg:
Thema Abszess bei ihr können wir abhaken, alles verheilt, keine "Erbse" mehr. Ich hatte es schon selbst ertastet, freue mich aber über die Bestätigung.
Bei beiden sind die Lungen frei und komplett unauffällig wie bisher.

Die Kleine bekommt ja nun fast 4 Wochen Orniflox ohne bahnbrechende Besserung der Nieserei. Wir haben entschieden das AB zu wechseln, auf Doxycyclin. Ich hatte auch nach Zithromax gefragt, da sagte die Tierärztin es wäre nach ihrer Erfahrung ca. 50:50, bei denen einen schlägt es bombig an, die anderen vertragen es überhaupt nicht und kommen teils in einen sehr schlechten Allgemeinzustand. In diesem Ausmaß kennt sie es von keinem anderen AB. Daher würde sie eher Doxycyclin empfehlen.
Sie sagte noch, dass bei sowas wie Zithromax auch das Problem besteht, dass die Tierärzte mit der Verordnung quasi mit einem Fuß im Knast stehen. Ich habe schon die ganze Zeit das Gefühl, vieles hängt an den Gesetzen wenn es um die Entscheidung geht, welches Medikament verordnet wird und das bestätigt sich immer mehr.

Bezüglich Doxycyclin hatte ich den Hinweis von @Traudl eingeworfen, dass das Monohydrat verträglicher sein soll als das Hyclat. Sie meinte das könne man nicht so defintiv sagen, Verträglichkeit sei immer individuell, sie hatte kaum Probleme mit Hyclat und nur das stände für den Tierbereich zur Verfügung und auch nur das hätten sie da. Nun ist es also Hyclat geworden, sie hat mir die Suspension bereits angemischt. Ich habe mir gespart nach einem Rezept für Monohydrat zu fragen, die Aussage mit "ein Fuß im Knast" war eindeutig, sie hätte mir das sicher nicht aufgeschrieben.
Der Plan ist nun es 2 Wochen zu geben und dann nach erneuter Rücksprache weiter zu entscheiden.

Der Kastrat zeigte sich heute in der Untersuchung besser als am Samstag. Da war ich ja bei einem anderen TA, der aber einen Bericht mitgegeben hat. Am Samstag zeigte sich der Halsbereich/Kehlkopf sehr empfindlich beim Abtasten, heute weit entfernt von dem beschriebenen Ausmaß laut Bericht. Husten oder Geräusche waren durch Palpation nicht auszulösen (auch am Samstag nicht). Beim Abhören am Kehlkopf war was zu hören, aber auch weniger als der Bericht vom Samstag beschreibt. Sonstige Allgemeinuntersuchung komplett unauffällig, soweit wie man ins Maul hineinsehen konnte, alles bestens. Diagnostisch käme noch eine Endoskopie des Rachens in Frage, der Haken daran sei, dass das nur mit Injektionsnarkose gemacht werden kann = höheres Narkoserisiko.
Ich meine mal gelesen zu haben, dass es durchaus möglich ist Behandlungen im Mäulchen unter Inhalationsnarkose durchzuführen, oder habe ich da was falsches aufgeschnappt? :gruebel:

Wir haben uns jedenfalls dazu entschieden der aktuellen Behandlung noch etwas Zeit zu geben. Er hat sich seit Samstag ja gebessert, sowohl von der Untersuchung als auch von dem was ich beobachten kann. Es ist natürlich doof, dass es am Samstag ein anderer TA war, aber da muss eben dem Bericht geglaubt werden. Und ich sehe ja auch Besserung. Geräusche sind zwar weiterhin immer wieder zu hören, aber es ist besser geworden seit dem AB. Er bekommt also weiterhin Enrofloxacin, am Montag telefonische Rücksprache. Sollte es dann nicht zufriedenstellend sein, wird auch auf Doxy gewechselt.

Ich hatte gefragt, ob bei ihm der Wechsel nicht auch sofort Sinn macht, denn wir müssen ja auch die Option bedenken, dass er sich bei ihr angesteckt haben könnte und somit derselbe Keim schuld ist. Sie sagte, dass sie ungern schon nach einigen Tagen ein AB wechselt, sofern es nicht wegen Verträglichkeit ist. Angesichts dessen, dass wir Verbesserung haben, dürften wir dem Orniflox noch Zeit geben. Melosus bekommt er erstmal noch für weitere 5 Tage.
Ich muss auch dazu sagen, dass er das Orniflox leider erst seit Sonntag richtig bekommt. Es ist ziemlich schwierig ihm Dinge ins Maul zu geben. Er ist ein ziemlicher Schisser und außerhalb vom Gehege immer so schockiert, dass er nicht schluckt, das war schon immer so. Er behält es einfach im Maul und guckt. Die erste Gabe am Samstag ging daher etwas in die Hose, er hat einiges wieder rauslaufen lassen. Ich kann nicht abschätzen wieviel das war, vielleicht die Hälfte, vielleicht weniger. Jedenfalls bekommt er es tatsächlich erst seit Sonntag richtig.
Er bekommt jetzt ein kleines Tellerchen unters Maul gehalten bei der Gabe, wenn er dann was rauslaufen lässt, kann ich es wieder aufziehen, zumindest zum größten Teil. Am Samstag gings aufs Handtuch, da wars natürlich dann vorbei...:rolleyes:

Ich hoffe jetzt einfach, dass bei ihm das Orniflox einfach anschlägt und der Mist in den nächsten Tagen einfach verschwindet. Und bei der Kleinen hoffe ich, dass sie das Doxy so gut verträgt wie das Orniflox und natürlich, dass es eine Verbesserung bringt.
 
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