Vegane Lebensweise in der Praxis

Diskutiere Vegane Lebensweise in der Praxis im Tierschutz Forum im Bereich Community; 🤔 Eben, deswegen schrieb ich ja von der Tücke... Der Läusefarbstoff ist nicht vegan, also waren die vier Kuchen aufgrund der Dekoration nicht...
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Gast111181

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AW: Vegane Lebensweise in der Praxis

Nun frage ich mal: Wenn Farbstoff aus Läusen verwendet wird, dann dürfte es sich nicht um eine vegane Backzutat handeln. Oder macht man da zwischen Wirbeltieren und Insekten Unterschiede? Nur aus reinem Interesse.
🤔 Eben, deswegen schrieb ich ja von der Tücke... Der Läusefarbstoff ist nicht vegan, also waren die vier Kuchen aufgrund der Dekoration nicht vegan. Werden es zukünftig aber sein. Mein Mann wollte die Streusel von Anfang an nicht haben, aber das Kind hat sich mit meiner Hilfe durchgesetzt 🙈. Ich habe aber erst gestern auf die Zutatenliste geschaut.

Die Frage nach den Insekten... Mmh, ich weiß nicht, ob dieser Thread dafür geeignet ist. Es soll ja nicht wieder so unschön eskalieren...
 
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Torben

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AW: Vegane Lebensweise in der Praxis

Bei Wirbellosen gehen die Meinungen auseinander. Ich kenne Veganer, die auch die Nutzung von Honig, Humus oder Feigen ablehnen. Anderen machen zumindest geringe Mengen zugesetzten Insektenmaterials nichts aus, sofern sich dadurch die Gesamtmenge des aufgenommenen Insektenmaterials nicht wesentlich erhöht.
 
Wolke24

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AW: Vegane Lebensweise in der Praxis

Hallo @Gast111181 dieser Thread wird nicht eskalieren, das mit den Läusen ist ja auch in der Kosmetik enthalten Ich bin der Meinung zusammen schaffen wir das alle, dass es nicht mehr eskalieren wird.

ich denke für Veganer sind Insekten sicher nicht auf dem Speiseplan was ich auch verstehen kann oder könnte.

Schöne Woche, bleibt gesund

lg wolke24🌤
 
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Gast111181

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AW: Vegane Lebensweise in der Praxis

Aber klar, gerne ☺.

Nusskuchen vegan

Teig:

200 g Mehl
75 g Zucker
75 g weiche Margarine
1 EL Apfelmus
1Prise Salz
1/2 Tütchen Backpulver

Belag:

400 g gemahlene Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse)
120 g Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
75 g weiche Margarine
1 EL Planzentrunk (Hafer, Soja, Mandel...)

In einer gefetteten Rundform 30 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.

Nach dem Erkalten Aprikosenkonfitüre (Nektarine schmeckt auch prima) auf den Kuchen streichen.

Später noch nach Belieben vegane Zartbitter-Kuvertüre aufbringen.

Vorgestern habe ich 200 g Haselnüsse plus 200 g Walnüsse verwendet. Ich habe den Kuchen noch nicht probiert, aber geduftet hat er herrlich 😋.
 
rosinante

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AW: Vegane Lebensweise in der Praxis

Vielen Dank, den teste ich bei Gelegenheit.
 
Fini

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AW: Vegane Lebensweise in der Praxis

ich denke für Veganer sind Insekten sicher nicht auf dem Speiseplan was ich auch verstehen kann oder könnte.
Mich würde mal brennend interessieren, ob dann auch auf Insektenfreundliche Anbaumethode geachtet wird und ob man selbst Mücken nicht erschlägt?
Und das mein ich nicht stichelnd oder so. Mich würde nur interessieren wo man da die Grenze zieht?
Fährt man kein Auto, weil man ja potenziell ein Tier überfahren könnte oder die Insekten auf der Windschutzscheibe sterben?
Was macht man, wenn man einen Apfel aus dem Garten isst und ein Mädchen mitfuttert?
 
B-Tina :-)

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AW: Vegane Lebensweise in der Praxis

Bin kein Veganer, nur Vegetarier - aber bei Mücken und Zecken hört meine Tierliebe auf. Sorry ...
Wie lernen wir immer wieder in Erster Hilfe: Selbstschutz hat Priorität. 🙈

Autofahren sehe ich bei mir nicht als Problem, überwiegend Kurzstrecken mit begrenzter Geschwindigkeit.
Beim Gehen schaue ich vor meine Füße und habe so schon manches Krabbeltier "gerettet".

Äpfel schneide ich auf; sollte ein Lebewesen im Inneren dabei sterben, tut es mir natürlich leid - Überlebende befördere ich nach draußen.
 
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Torben

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AW: Vegane Lebensweise in der Praxis

@Fini:

Die Veganer, die ich kenne, machen das hauptsächlich aus ökologischen Gründen. Aus dem Grund wird auch kein Auto gefahren. Bei der Nahrung muss man dann nicht zwingend so konsequent sein. Einige vegane Lebensmittel haben auch nicht unbedingt einen geringeren ökologischen Fußabdruck als tierische Produkte, insbesondere von anderen heterotrophen Lebewesen. Grundsätzlich gibt es bei Wirbellosen (wenn auch nicht bei Insekten) das gleiche Problem der Abgrenzung wie bei Tieren: So zählen einige der mir bekannten Veganer alle Holozoa dazu, während andere unter Tieren nur die Eumetazoa, evtl. synonymisiert mit den Metazoa, verstehen.

Mücken werden erschlagen. Der Tierschutzgedanke ist ohnehin kein vernünftiges Argument für Veganismus, auch wenn das Märchen davon immer wieder unreflektiert nachgeplappert wird. Bewirtschaftete Flächen weisen eine sehr viel geringere Dichte an individuellen Tieren auf als natürliche Flächen. Da der Flächenverbrauch an bewirtschaftetem Land bei Veganismus sinkt und somit die Zahl der Tiere deutlich steigt, verursachen Veganer deutlich mehr Leid und Tod als Nicht-Veganer. Da kommt es dann auch auf ein paar Mücken nicht mehr drauf an.
 
Fini

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AW: Vegane Lebensweise in der Praxis

@Fini:

Die Veganer, die ich kenne, machen das hauptsächlich aus ökologischen Gründen. Aus dem Grund wird auch kein Auto gefahren. Bei der Nahrung muss man dann nicht zwingend so konsequent sein. Einige vegane Lebensmittel haben auch nicht unbedingt einen geringeren ökologischen Fußabdruck als tierische Produkte, insbesondere von anderen heterotrophen Lebewesen. Grundsätzlich gibt es bei Wirbellosen (wenn auch nicht bei Insekten) das gleiche Problem der Abgrenzung wie bei Tieren: So zählen einige der mir bekannten Veganer alle Holozoa dazu, während andere unter Tieren nur die Eumetazoa, evtl. synonymisiert mit den Metazoa, verstehen.

Mücken werden erschlagen. Der Tierschutzgedanke ist ohnehin kein vernünftiges Argument für Veganismus, auch wenn das Märchen davon immer wieder unreflektiert nachgeplappert wird. Bewirtschaftete Flächen weisen eine sehr viel geringere Dichte an individuellen Tieren auf als natürliche Flächen. Da der Flächenverbrauch an bewirtschaftetem Land bei Veganismus sinkt und somit die Zahl der Tiere deutlich steigt, verursachen Veganer deutlich mehr Leid und Tod als Nicht-Veganer. Da kommt es dann auch auf ein paar Mücken nicht mehr drauf an.
Vielen Dank für deine Erklärung.
Also ist der Veganer nicht gleich ein Nicht-Veganer, wenn er mal eine Fliege verschluckt.
Veganismus hat für mich eher was von einer Ideologie, fast schon wie eine Religion (und das mein ich nicht abwertet, muss man ja immer dazu schreiben, sonst geht das Geschrei gleich wieder los).
Ich bin mir manchmal nicht sicher wo die Grenzen sind, was ist erlaubt was nicht? wann darf man sich Veganer nennen, wann nicht? Wer bestimmt das?
Bin ich Veganer, wenn ich auf tierische Produkte verzichte, aber Hund oder Katze habe?
Vllt denk ich da zu komplex. Für mich bedeutet es Veganer zu sein (ich bin keiner) auch auf alles andere zu achten. Das ich keine Daunenfedern in den Kissen hab, das mein Waschpulver Tensidefrei ist, Schuhe und Gürtel nicht aus Leber, das Schaffell auf dem Sofa kein echtes Schaf war, das Bienen für meine Mandelmilch nicht durch die ganze USA kutschiert werden, das kein Regenwald für meine Soja Produkte abgeholzt wird, das (ich glaube ich könnte diese Liste noch ewig weiterführen).
Einfach nur zu sagen "Ich bin Veganer, ich esse keine Tiere" reicht mir persönlich nicht.
Und ich schreibe das nochmal: Das ist bitte neutral zu lesen, ich will keinen Streit und ich will keinen Angreifen, nur verstehen. Ich bin für vieles offen, esse gerne und relativ oft vegan, mindestens vegetarisch (ab und an gönn ich mir mal Sushi und bei Mama gibt es Fisch, da sie der Meinung ist, wenn ich sage "Nur Nudeln reichen mir", dass sie trotzdem was anderes machen muss.)
 
trauermantelsalmler

trauermantelsalmler

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AW: Vegane Lebensweise in der Praxis

Vllt denk ich da zu komplex. Für mich bedeutet es Veganer zu sein (ich bin keiner) auch auf alles andere zu achten. Das ich keine Daunenfedern in den Kissen hab, das mein Waschpulver Tensidefrei ist, Schuhe und Gürtel nicht aus Leber, das Schaffell auf dem Sofa kein echtes Schaf war, das Bienen für meine Mandelmilch nicht durch die ganze USA kutschiert werden, das kein Regenwald für meine Soja Produkte
Die Veganer die ich kenne versuchen schon mehr als nur die Ernährung vegan zu halten, sondern auch ihren restlichen Konsum fair und nachhaltig zu gestalten.
Heute habe ich gesehen dass mein veganer Kollege ein Fairphone hat. Mir erscheint das sehr logisch.
 
Emily28

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AW: Vegane Lebensweise in der Praxis

Veganer habe ich keine im Bekanntenkreis, nur Vegetarier. In jedem Fall respektieren die Vegetarier dass andere Fleisch essen und wir akzeptieren dass sie das nicht tun. Es gibt hier nie irgendwelche Reibereien. So muss es sein- Leben und leben lassen.
 
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d_watson

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AW: Vegane Lebensweise in der Praxis

Veganer habe ich keine im Bekanntenkreis, nur Vegetarier. In jedem Fall respektieren die Vegetarier dass andere Fleisch essen und wir akzeptieren dass sie das nicht tun. Es gibt hier nie irgendwelche Reibereien. So muss es sein- Leben und leben lassen.
Wenn du Veganerinnen mit offenem Herzen begegnest, wirst du feststellen, dass auch Veganerinnen im Grunde ganz liebe Menschen sind :).

Du hast geschrieben "Leben und leben lassen". Das ist ein tolles Motto. Ich setze mich dafür ein, dass dieses "leben lassen" nicht nur für Menschen, sondern auch für die Tiere gilt. Diese einfache Regel wird nämlich leider von vielen Menschen (inkl. Vegetariern) nicht beachtet. Deswegen gibt es zwischen Vegetariern und "Fleischessern" selten Reibereien. Beide sehen oftmals kein Problem darin, Tiere aus Geschmacksgründen töten zu lassen. Für mich jedenfalls bedeutet "leben lassen" etwas anderes.
 
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...ist lediglich für Dich und andere Veganer eine, für den Rest der Welt jedoch nicht. Auch so kommt es schnell zu Missverständnissen und Streit: DU sprichst von einer Regel, die alle ausser Dir und anderen Veganern nicht beachten. Tolle zwischenmenschliche Diskussionsgrundlage.
Im Tierschutz gehe ich selbstverständlich davon aus, dass mit "leben lassen" auch andere Tiere gemeint sind (da wo es umsetzbar und zumutbar ist). Siehst du das anders?
 
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War mein voriger Beitrag wirklich so unverständlich? :unsure:
 
Emily28

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Wenn du Veganerinnen mit offenem Herzen begegnest, wirst du feststellen, dass auch Veganerinnen im Grunde ganz liebe Menschen sind :).
Das kann ich bisher nicht bestätigen. Was ich mit dir hier erleben musste ist gerade das Gegenteil.

Du hast geschrieben "Leben und leben lassen". Das ist ein tolles Motto. Ich setze mich dafür ein, dass dieses "leben lassen" nicht nur für Menschen, sondern auch für die Tiere gilt. Diese einfache Regel wird nämlich leider von vielen Menschen (inkl. Vegetariern) nicht beachtet. Deswegen gibt es zwischen Vegetariern und "Fleischessern" selten Reibereien. Beide sehen oftmals kein Problem darin, Tiere aus Geschmacksgründen töten zu lassen. Für mich jedenfalls bedeutet "leben lassen" etwas anderes.
Klar alle Menschen kommen miteinander aus und respektieren die Essgewohnheiten eines Anderen- nur mit Veganer funktioniert das nicht. Logisch weil Veganer Niemand anderen akzeptieren weder Fleischesser noch Vegetarier da in den Augen derer alle die keine Veganer sind Verantwortlich an allem Tierleid und Tiersterben sind.
Echt schlimm so eine engstirnige Einstellung!
 
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