Hat jemand Erfahrung mit minderjährigen Reitbeteiligungen

Diskutiere Hat jemand Erfahrung mit minderjährigen Reitbeteiligungen im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; Das gibt es natürlich! Keine Frage! Das bezweifelt keiner. Das Problem ist es, so jemanden zu finden. Bei meinem Jungpferd hätte es trotz...
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M.Maas

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AW: Hat jemand Erfahrung mit minderjährigen Reitbeteiligungen

Es gibt auch Reitbeteiligungen die besser reiten können als die Besitzer... ;)
Das gibt es natürlich! Keine Frage! Das bezweifelt keiner. Das Problem ist es, so jemanden zu finden.
Bei meinem Jungpferd hätte es trotz vermeintlich guter Wahl der RB deutlich besser klappen können, um es mal nett auszudrücken. Letztendlich hätte vor allem die Zuverlässigkeit und auch Reitvermögen besser sein können.
 
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ElisaMaria

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AW: Hat jemand Erfahrung mit minderjährigen Reitbeteiligungen

Hallo @ElisaMaria, ich habe selbst Pferde, darunter einen Rentner und ein junges Pferd.
Ich hatte längere Zeit für das junge Pferd eine Reitbeteiligung. Im Nachhinein war es nicht wirklich gut. Im Nachhinein würde ich auf kein junges Pferd mehr eine RB mehr haben wollen. Junge Pferde sind noch unfertig und brauchen keinen unfertigen Reiter dazu. Da schleifen sich nur ungute Sachen ein.

Ist es keine Option, daß doch dein Rentner eine RB bekommt und du mehr Zeit für dein Jungtier hast? Warum soll der Rentner nur 2 mal in der Woche bewegt werden? Meine Rentnerin würde sich langweilen mit nur 2 mal in der Woche Arbeit. Rentner sind abgeklärter, sind auch geduldiger was reiterliche Fehler angeht.
Hallo,
Ja ich verstehe schon was du meinst…aber ich suche deshalb ja auch eine Reitbeteiligung auf einem sicheren E/A-Nivau…
Das Problem bei meinem Rentner ist nur das er sich wirklich seiner Rente verdient hat…er wurde von mir sehr lange auf Turnieren bis zur Leistungsklasse M vorgestellt und hat meiner Meinung nach genug geleistet…(Er ist übrigens auch alles andere als ein Anfängerpferd )
Er hat zwar keinen Befund und ist auch noch topfit und kann weiterhin ohne Beschränkung geritten werden aber ich will ihn auch in 5 Jahren noch reiten können.
Außerdem wird er ja nicht nur 2 mal die Woche bewegt…er wird 2 mal die Woche geritten an den andern Tagen machen wir Arbeit an der Longe, spazieren gehen ,Equikinetic, Freiarbeit, Frei Springen….
Er ist einfach nicht mehr der jüngste und ich finde das er sich die Reiter freien Tage verdient hat.😉
 
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M.Maas

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AW: Hat jemand Erfahrung mit minderjährigen Reitbeteiligungen

Er ist einfach nicht mehr der jüngste und ich finde das er sich die Reiter freien Tage verdient hat.😉
Verstehe dich gut, hab selbst ein Rentnerpferd. Hab nach langem Überlegen auch da keine RB, weil Pferd durch verschiedene Handicaps nicht ganz einfach ist. Da ist weniger „Fachkenntnis“ gefragt, sondern eher Gefühl dafür, was an dem Tag gerade geht und was nicht.

Für mein junges Pferd habe ich keine RB mehr, ich suche auch keine mehr. Da ist einiges zumindest schräg gelaufen, obwohl die Auswahl sorgfältig war.
Ich habe jetzt eine professionelle Beteiterin, auch da sehr, sehr lange die richtige gesucht! Die rufe ich an, wenn ich eine Woche oder länger es nicht schaffe das Pferd ausreichend zu bewegen.
 
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rosinante

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AW: Hat jemand Erfahrung mit minderjährigen Reitbeteiligungen

Meine Pferde stehen in einem sehr großen Stall mit Halle, Platz, Springplatz, Dressurviereck usw. heist sie kann ja auch alles nutzen…da finde ich den Preis gerechtfertigt
Das war von mir gar nicht als Kritik gedacht, hier bei uns sind die Preise wohl insgesamt günstiger. Auch im großen, gut ausgestatteten Stall haben wir weniger bezahlt, ich glaube, da waren es 60 Euro plus Reitunterricht in der Dreiergruppe.
Zum Glück, denn meinen Kindern wäre bei euren Preisen eine Beteiligung verwehrt geblieben, das hätte unser Budget einfach nicht hergegeben. :mist:

Mir sagen diese ganzen Dressurklassen nichts, da meine Kinder nie Turnier-Ambitionen hatten. Aber wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, eine verlässliche Beteiligung zu finden, die auf diesem Niveau reitet, ohne ein eigenes Pferd zu haben bzw. schon längst ein Beteiligungspferd, mit dem sie ihre Erfahrungen sammeln konnte?
 
Schweinchen's Omi

Schweinchen's Omi

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AW: Hat jemand Erfahrung mit minderjährigen Reitbeteiligungen

Ich stehe dem Thema "Reitbeteiligung" allgemein skeptisch gegenüber - habe da schon zu viel gesehen.
Aber mir scheint, dass so manche Besitzerin für ihr Pferd jemanden sucht, der zwar zahlt, aber gleichzeitig eine Kompetenz einbringt, die eigentlich Geld wert wäre. Nach meiner Einschätzung passt das nicht. Wenn das Pferd durchgängig gefördert werden soll, ist ein bezahlter Könner die richtige Wahl.

Wenn das Pferd nur beschäftigt werden soll, kann man vielleicht mit einer Reitbeteiligung ausmachen, was sie tut und was nicht. Wenn man schon nicht den optimalen Reiter für ein Pferd findet, dann sollte man die passenden Aufgaben für den Reiter finden. Wenn sie "nur" Lösen, Lockern, Leichttraben kann, aber das mit leichter Hand und freudigem Wesen, ist das doch besser als rumstehen und besser als schlechtes Herumprobieren an Versammlung.
Also ich meine, zu hohe Anforderungen an die Reitbeteiligung können dazu führen, dass man jemanden findet, der dann - allein mit dem Pferd - auch richtig "was rausholen" will. Dann lieber eine Reiterin, die das Pferd wertschätzend behandelt und ihre eigenen Grenzen und Möglichkeiten erkennt.
Schwieriges Thema.

Wie oben geschrieben: lass Orlando mitentscheiden. Vielleicht kann er sich was Anderes vorstellen als Versammlung in der Reithalle.
 
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M.Maas

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AW: Hat jemand Erfahrung mit minderjährigen Reitbeteiligungen

Aber wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, eine verlässliche Beteiligung zu finden, die auf diesem Niveau reitet, ohne ein eigenes Pferd zu haben bzw. schon längst ein Beteiligungspferd, mit dem sie ihre Erfahrungen sammeln konnte?
Das ist es, was ich meine. Man findet kaum eine RB, die ein Jungpferd wirklich trainieren kann. Wer als Reiter so weit in der Ausbildung ist, der reitet nicht 2 mal in der Woche ein Schulpferd oder RB-Pferd. Damit schafft man es nicht ein hohes Niveau für Turnier oder ähnliches zu erreichen.
Eine RB kann meist das Pferd bewegen, beschäftigen, hat selbst Spaß am Pferd.
Den Preis für die RB habe ich nie vorweg festgelegt. Wichtiger fand ich, daß wöchentlich Reitunterricht genommen wird, am besten Einzelunterricht. Das ist für die Familie meist teuer genug,
 
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AW: Hat jemand Erfahrung mit minderjährigen Reitbeteiligungen

Das war von mir gar nicht als Kritik gedacht, hier bei uns sind die Preise wohl insgesamt günstiger. Auch im großen, gut ausgestatteten Stall haben wir weniger bezahlt, ich glaube, da waren es 60 Euro plus Reitunterricht in der Dreiergruppe.
Zum Glück, denn meinen Kindern wäre bei euren Preisen eine Beteiligung verwehrt geblieben, das hätte unser Budget einfach nicht hergegeben. :mist:

Mir sagen diese ganzen Dressurklassen nichts, da meine Kinder nie Turnier-Ambitionen hatten. Aber wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, eine verlässliche Beteiligung zu finden, die auf diesem Niveau reitet, ohne ein eigenes Pferd zu haben bzw. schon längst ein Beteiligungspferd, mit dem sie ihre Erfahrungen sammeln konnte?
Es gibt schon ein paar Mädchen (auch bei uns am Stall) die schon sehr lange Unterricht haben und dann eine Reitbeteiligung suchen…
Das Problem ist da dann nur das sie meistens eher ein Lehrpferd suchen mit dem sie schnell weiter kommen….
Am besten für mich wäre jemand der schon Erfahrung mit Jungpferden hatte…oder jemand der ein Pferd zum Turnierreiten sucht aber da die Geduld mitbringt bis Orlando so weit ist…
 
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M.Maas

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AW: Hat jemand Erfahrung mit minderjährigen Reitbeteiligungen

. Wenn das Pferd durchgängig gefördert werden soll, ist ein bezahlter Könner die richtige Wahl.

Wenn das Pferd nur beschäftigt werden soll, kann man vielleicht mit einer Reitbeteiligung ausmachen, was sie tut und was nicht. Wenn man schon nicht den optimalen Reiter für ein Pferd findet, dann sollte man die passenden Aufgaben für den Reiter finden. Wenn sie "nur" Lösen, Lockern, Leichttraben kann, aber das mit leichter Hand und freudigem Wesen, ist das doch besser als rumstehen und besser als schlechtes Herumprobieren an Versammlung.
(y) Für beides (y)
 
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ElisaMaria

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AW: Hat jemand Erfahrung mit minderjährigen Reitbeteiligungen

Das ist es, was ich meine. Man findet kaum eine RB, die ein Jungpferd wirklich trainieren kann. Wer als Reiter so weit in der Ausbildung ist, der reitet nicht 2 mal in der Woche ein Schulpferd oder RB-Pferd. Damit schafft man es nicht ein hohes Niveau für Turnier oder ähnliches zu erreichen.
Eine RB kann meist das Pferd bewegen, beschäftigen, hat selbst Spaß am Pferd.
Den Preis für die RB habe ich nie vorweg festgelegt. Wichtiger fand ich, daß wöchentlich Reitunterricht genommen wird, am besten Einzelunterricht. Das ist für die Familie meist teuer genug,
Da stimme ich dir zu es ist wirklich nicht leicht eine passende Reitbeteiligung zu finden.
Allerdings denke ich das man mit einem guten Pferd auch als Reitbeteiligung einiges erreichen kann. Orlando ist jetzt noch sehr jung aber für die Zukunft sehe ich ihn durchaus im gehobenen Tuniersport. Es wäre für mich auch kein Problem wenn die Reitbeteiligung auch mit dem Pferd auf Turniere gehen möchte…
 
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AW: Hat jemand Erfahrung mit minderjährigen Reitbeteiligungen

Ich stehe dem Thema "Reitbeteiligung" allgemein skeptisch gegenüber - habe da schon zu viel gesehen.
Aber mir scheint, dass so manche Besitzerin für ihr Pferd jemanden sucht, der zwar zahlt, aber gleichzeitig eine Kompetenz einbringt, die eigentlich Geld wert wäre. Nach meiner Einschätzung passt das nicht. Wenn das Pferd durchgängig gefördert werden soll, ist ein bezahlter Könner die richtige Wahl.

Wenn das Pferd nur beschäftigt werden soll, kann man vielleicht mit einer Reitbeteiligung ausmachen, was sie tut und was nicht. Wenn man schon nicht den optimalen Reiter für ein Pferd findet, dann sollte man die passenden Aufgaben für den Reiter finden. Wenn sie "nur" Lösen, Lockern, Leichttraben kann, aber das mit leichter Hand und freudigem Wesen, ist das doch besser als rumstehen und besser als schlechtes Herumprobieren an Versammlung.
Also ich meine, zu hohe Anforderungen an die Reitbeteiligung können dazu führen, dass man jemanden findet, der dann - allein mit dem Pferd - auch richtig "was rausholen" will. Dann lieber eine Reiterin, die das Pferd wertschätzend behandelt und ihre eigenen Grenzen und Möglichkeiten erkennt.
Schwieriges Thema.

Wie oben geschrieben: lass Orlando mitentscheiden. Vielleicht kann er sich was Anderes vorstellen als Versammlung in der Reithalle.
Hallo,
Ich denke schon das der Preis gerechtfertigt ist.
Ich suche ja keinen beritt für Orlando, das kann ich selber. Ich suche eine Person die ihn ordentlich arbeitet und bewegt wenn ich mal keine Zeit habe.
Der Reitbeteiligung steht dann ja nicht nur mein Pferd sondern auch eine gute Anlage mit allen Möglichkeiten zur Verfügung.
Natürlich muss das Pferd nicht nur in der Halle gearbeitet werden…die Beteiligung kann auch ausreiten oder einfach mal entspannt auf dem Platz reiten…aber ich suche trotzdem jemanden der Orlando ordentlich reiten kann.
Natürlich ist es eine Möglichkeit das Mädchen nur etwas leichttraben zu lassen, aber auf Dauer will die Beteiligung doch bestimmt auch weiter kommen. Außerdem ist es zwar Bewegung für Orlando aber wirklich arbeiten tut er da dann auch nicht.
Aber ich gebe dir trotzdem recht…es muss die richtige Beteiligung gefunden werden und es bringt nichts zu viel zu erwarten…
 
rosinante

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AW: Hat jemand Erfahrung mit minderjährigen Reitbeteiligungen

Am besten für mich wäre jemand der schon Erfahrung mit Jungpferden hatte…oder jemand der ein Pferd zum Turnierreiten sucht aber da die Geduld mitbringt bis Orlando so weit ist…
Vielleicht wäre dann eine erfahrenere Reiterin wirklich der bessere Weg. Jemand, der früher selbst Turnier geritten ist, durch Familiengründung oder weil er/sie beruflich zu sehr eingebunden ist, keine Zeit für ein eigenes Pferd mehr hat oder die Beteiligung irgendwann aufgeben musste, jetzt aber froh wäre, "am Ball bleiben zu können".

Übrigens hat die Älteste (reitet durchgehend seit 14 Jahren) gerade auch eine Beteiligung an einem siebenjährigen Jungpferd. Da reitet auch regelmäßig eine Bereiterin mit, die deutlich mehr Erfahrung hat als die Besitzerin und meine Tochter zusammen und meine Tochter nimmt auch gelegentlich Unterricht bei ihr, weil sie merkt, dass auch sie noch davon lernt. Die Besitzerin ist dafür "zuständig", die Ausbildung des Tieres weiter voranzubringen und das Erlernte zu festigen. Meine Tochter ist im Gelände tiefenentspannt und hat den Schwerpunkt, das Pony dort zu einem verlässlichen Partner zu machen. Diese Arbeitsteilung funktioniert da gerade scheinbar sehr gut.
Manchmal ist "einer für alles" nicht machbar, aber auch dann gibt es gute Lösungen.
 
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Vielleicht wäre dann eine erfahrenere Reiterin wirklich der bessere Weg. Jemand, der früher selbst Turnier geritten ist, durch Familiengründung oder weil er/sie beruflich zu sehr eingebunden ist, keine Zeit für ein eigenes Pferd mehr hat oder die Beteiligung irgendwann aufgeben musste, jetzt aber froh wäre, "am Ball bleiben zu können".
Genau so jemanden würde ich suchen und das braucht Zeit diese Person zu finden….
Ich denke aber es ist in Orlandos Interesse wenn ich mir die Zeit nehme und warte bis etwas wirklich passt
 
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Hallo, was ist daraus geworden?
 
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