Sorgen und Gedanken einer Zusammenführung

Diskutiere Sorgen und Gedanken einer Zusammenführung im Die erste Katze Forum im Bereich Katzen; Hallo zusammen, Wir hoffen hier auf Hilfe und eventuelle Rat bzw Tipps. Wir haben uns vor 2 Tagen ein kleines 10 Wochen altes kitten dazu...
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IdSeri

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Hallo zusammen,
Wir hoffen hier auf Hilfe und eventuelle Rat bzw Tipps.

Wir haben uns vor 2 Tagen ein kleines 10 Wochen altes kitten dazu geholt (Mia), sie ist super neugierig, hat keinerlei Angst und bewegt sich völlig frei im ganzen Haus. Soweit sogut.
Wir haben allerdings noch eine Katze von ca 2 Jahren, die natürlich überhaupt nicht begeistert ist.
Der erste blickkontakt war auf beider Seiten fauchen und knurren. Komischerweise hat unsere alt eingessesene Katze (Nala) mehr Angst vor der kleinen als die kleine vor ihr.
Jetzt fängt unsere Nala neuerdings an, meine Freundin, wenn sie Nala streicheln will an zu beißen und sie zu schlagen. Nala ist eine drinnen und draußen Katze und ist momentan lieber draußen als drinnen, bzw sie flüchtet sofort nach ihrem morgendlichen nassfutter sofort nach draußen.
Was uns am meisten sorgen macht und wovon meine Freundin extrem enttäuscht und traurig ist, daß sie uns, mehr sie angreift wenn man sie streicheln will. (sowas hat sie vorher nie getan, bei niemanden) wir erkennen sie gar nicht wieder.

Was wir bisher unternommen haben, ist das wir für die kleine Mia ein Zimmer oben eingerichtet haben, wo ihr Futter, eine Toilette und ihr eigenes Spielzeug steht. Wir bringen sie immer nach oben, sobald unsere Nala nachhause kommt. Ob das nun richtig ist so, wissen wir auch nicht wirklich. Nala würde aber nicht rein kommen, wenn sie die kleine sieht und falls doch, will sie panisch wieder raus, knurrt und faucht sie und uns an..

Ich weiß es ist noch sehr früh, aber wir verzweifeln ein wenig. Wir wissen nicht was wir noch tun sollen. Gibt sich das irgendwann? Wird alles wieder wie vorher? Bzw wird unser Nala dadurch jetzt einen Knacks haben und sich nicht mehr streicheln lassen?

Vielleicht habt ihr für uns ja einen Rat oder Tipps womit ihr uns helfen oder beruhigen könnt.

Vielen Dank schonmal im voraus!

Liebe Grüße Alex
 
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M.Maas

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AW: Sorgen und Gedanken einer Zusammenführung

Hallo, ihr bringt eine neue Katze in Nala‘s Revier. Darüber ist sie nicht erfreut, das nimmt sie euch evtl. übel.
Keiner kann sagen, ob Nala die Jungkatze akzeptieren wird. Keiner kann sagen, wie Nala das verkraftet. Das wird die Zeit zeigen.
Wenn ihr die Jungkatze immer wegbringt, wenn Nala nach Hause kommt, wird eher nicht dazu beitragen, daß sie sich akzeptieren. Ich würde lieber mit beiden zusammen spielen.
 
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IdSeri

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AW: Sorgen und Gedanken einer Zusammenführung

Hallo, ihr bringt eine neue Katze in Nala‘s Revier. Darüber ist sie nicht erfreut, das nimmt sie euch evtl. übel.
Keiner kann sagen, ob Nala die Jungkatze akzeptieren wird. Keiner kann sagen, wie Nala das verkraftet. Das wird die Zeit zeigen.
Wenn ihr die Jungkatze immer wegbringt, wenn Nala nach Hause kommt, wird eher nicht dazu beitragen, daß sie sich akzeptieren. Ich würde lieber mit beiden zusammen spielen.


Das Problem ist ja, daß Nala sofort die Flucht ergreift, wenn sie die kleine sieht.
Und wir wollen Nala auch nicht dazu zwingen Mia näher zu kommen. Das soll sie, wenn von alleine machen, wenn sie es von sich aus will. Denken damit erreichen wir sonst nur das Gegenteil.
Jetzt gerade ist die kleine Mia wieder oben und Nala ist vorhin rein gekommen und liegt bei uns unten mit im Bett. Sie geht manchmal hin und her und beschnüffelt alles und legt sich dann wieder hin.

Nala ist auch nicht mehr die große Spielerin 😅
 
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Wenn ihr die BeIden immer trennt, wird es keine Annäherung geben.
Warum habe ihr eine zweite Katze ins Haus geholt? Nala hat Freigang und kann da ihre Sozialkontakte pflegen.
 
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Wenn ihr die BeIden immer trennt, wird es keine Annäherung geben.
Warum habe ihr eine zweite Katze ins Haus geholt? Nala hat Freigang und kann da ihre Sozialkontakte pflegen.


Naja sie riechen ja den Duft der jeweils anderen Katze.

Nala kriegt von den anderen Katzen draußen immer nur auf den Deckel, daher bezweifle ich das sie draußen ihren sozialkontakt pflegen kann.
 
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Naja sie riechen ja den Duft der jeweils anderen Katze..

Genau! Nala riecht den Eindringling, den Konkurrenten, kommt aber zur Klärung der Fronten nicht an die andere Katze ran. Das verbessert aus meiner Sicht gar nichts.
 
Wassn

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AW: Sorgen und Gedanken einer Zusammenführung

Katzen verteilen mit ihren Pfoten eine Duftspur. Wenn ihr die Kleine nach oben bringt, weiss eure Naja trotzdem, dass ein Eindringling im Haus ist.
Sie müssen sich arrangieren, wenn es klappen soll. Wenn Naja draussen nur schlechte Erfahrungen mit anderen Katzen hat, warum holt ihr den Feind ins Haus, in ihr sicheres Revier? Nun ist es dort für sie nicht mehr save......
Warum zwingt man ihr eine andere Katze auf? Seht euch die Situation mal aus ihrer Sicht an.....
 
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IdSeri

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Wie schon im vortext erwähnt, Nala ergreift sofort die Flucht wenn sie die kleine Mia sieht. Selbst wenn sie aufm Weg vom Garten zur Terrasse kommt und wir die Tür (wo noch eine fliegengittertür vor ist) aufmachen, haut Nala sofort ab wenn sie die kleine sieht.
Wir hatten hier auf Rat oder Tipps gehofft, was wir eventuell besser machen können, bzw wie wir vorgehen können/sollen.
Das hier gerade, hilft uns nicht sonderlich weiter. Ist nicht böse gemeint!
 
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IdSeri

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AW: Sorgen und Gedanken einer Zusammenführung

Katzen verteilen mit ihren Pfoten eine Duftspur. Wenn ihr die Kleine nach oben bringt, weiss eure Naja trotzdem, dass ein Eindringling im Haus ist.
Sie müssen sich arrangieren, wenn es klappen soll. Wenn Naja draussen nur schlechte Erfahrungen mit anderen Katzen hat, warum holt ihr den Feind ins Haus, in ihr sicheres Revier? Nun ist es dort für sie nicht mehr save......
Warum zwingt man ihr eine andere Katze auf? Seht euch die Situation mal aus ihrer Sicht an.....


Aufzwingen tun wir ihr gar nichts, wir hatten den Gedanken, ihr eine Freundin ins Haus zu holen, da Katzen grundsätzlich eigentlich auch nicht alleine hausen sollen und da die kleine Mia in einer notsituation war, haben wir uns gedacht, versuchen wir es mal. Hinzu kommt noch, daß sie ein 10 Wochen altes kitten ist. Wir gingen davon aus das macht es einfacher, wegen welpenschutz usw
 
Schokofuchs

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AW: Sorgen und Gedanken einer Zusammenführung

Nala hat Freigang und kann da ihre Sozialkontakte pflegen.
Das kann man pauschal so nicht sagen. Die durchschnittliche, alleine gehaltene Freigänger Katze, wird auch ihr eigenes Revier verteidigen und sich in fremden Revieren keine Sozialkontakte suchen. Wir haben zwei Freigänger-Kater, die sowohl drinnen als auch draußen ihre Gesellschaft zu schätzen wissen - und wenn nicht, gehen sie sich aus dem Weg. Sozialkontakte zu den Nachbarskatzen hab ich bisher nur negativ mitbekommen, weil einer der Jungs mal mit ner Wunde hinter dem Ohr heim kam...

Entsprechend find ich die Anschaffung einer Zweitkatze sehr schön! Aber die Umsetzung ist verbesserungswürdig. Ich bin da definitiv kein Profi- unsere Jungs kannten sich von Kleinauf, die wurden im Tierheim noch zusammengeführt.

Wenn Nala ca 2 Jahre alleine gelebt hat, wird sie gesunden Sozialkontakt zu Artgenossen vermutlich nicht mehr kennen. Sie sieht jetzt nur, wie ihr einen eindringling in ihr Zuhause holt, und merkt wie ihr - die treuen Dosenöffner- jetzt verräterisch nach dem Eindringling riecht...

Eine Vergesellschaftung geht über Wochen, braucht viel Geduld, und kann schief gehen. Wichtig ist: Nala sollte drinnen bleiben. Sonst verzieht sie sich irgendwann ganz, weil Mia ihr nicht passt, und sie sich ja gar nicht mit ihr arrangieren muss, wenn ihr sie "aus dem Weg räumt" sobald Nala heimkommt.

Mia sollte vorerst in ihrem Zimmer sein. Das Zimmer fällt dann für ne Weile aus Nalas Reich raus, dafür hat sie den Rest des Hauses, muss aber leider mal auf draußen verzichten. Nach ein paar Tagen könnt ihr Spielzeuge, Decken, Bettchen von Nala und Mia tauschen, damit sie sich riechen müssen... wieder einige Tage später kann man Mias Zimmertür mal auf lassen, und den Miezen die Wahl lassen, ob sie einander jetzt näher kommen wollen. Da sollte man als Mensch dabei sein, um im Zweifelsfall einzugreifen - aber hier bin ich am ende mit meinem latein, weil keine Erfahrung. Obs klappt, wird letztendlich Nala entscheiden... aber auf jeden fall ruhe bewahren, Nala zeigen, dass ihr sie trotzdem lieb habt, und im Zweifel vielleicht n gutes Tierheim oder ne gute Züchterin um Rat zur Vergesellschaftung bitten!
 
Wassn

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AW: Sorgen und Gedanken einer Zusammenführung

Hat Naja die Kleine selbst ausgesucht?
Nein.
Welpenschutz klappt nicht immer.
Ein Tip:
Die kleine Katze nicht wegsperren, sondern ignorieren. Alle Aufmerksamkeit gilt nur Naja! So lernt sie, dass die Kleine keine Konkurrenz ist. Katzen sind nicht wie Hunde, die sozialisiert im Rudel leben. Sie ticken anders.
 
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AW: Sorgen und Gedanken einer Zusammenführung

Und ich würde Naja erst einmal nicht nach draußen lassen.
 
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Das kann man pauschal so nicht sagen. Die durchschnittliche, alleine gehaltene Freigänger Katze, wird auch ihr eigenes Revier verteidigen und sich in fremden Revieren keine Sozialkontakte suchen. Wir haben zwei Freigänger-Kater, die sowohl drinnen als auch draußen ihre Gesellschaft zu schätzen wissen - und wenn nicht, gehen sie sich aus dem Weg. Sozialkontakte zu den Nachbarskatzen hab ich bisher nur negativ mitbekommen, weil einer der Jungs mal mit ner Wunde hinter dem Ohr heim kam...

Entsprechend find ich die Anschaffung einer Zweitkatze sehr schön! Aber die Umsetzung ist verbesserungswürdig. Ich bin da definitiv kein Profi- unsere Jungs kannten sich von Kleinauf, die wurden im Tierheim noch zusammengeführt.

Wenn Nala ca 2 Jahre alleine gelebt hat, wird sie gesunden Sozialkontakt zu Artgenossen vermutlich nicht mehr kennen. Sie sieht jetzt nur, wie ihr einen eindringling in ihr Zuhause holt, und merkt wie ihr - die treuen Dosenöffner- jetzt verräterisch nach dem Eindringling riecht...

Eine Vergesellschaftung geht über Wochen, braucht viel Geduld, und kann schief gehen. Wichtig ist: Nala sollte drinnen bleiben. Sonst verzieht sie sich irgendwann ganz, weil Mia ihr nicht passt, und sie sich ja gar nicht mit ihr arrangieren muss, wenn ihr sie "aus dem Weg räumt" sobald Nala heimkommt.

Mia sollte vorerst in ihrem Zimmer sein. Das Zimmer fällt dann für ne Weile aus Nalas Reich raus, dafür hat sie den Rest des Hauses, muss aber leider mal auf draußen verzichten. Nach ein paar Tagen könnt ihr Spielzeuge, Decken, Bettchen von Nala und Mia tauschen, damit sie sich riechen müssen... wieder einige Tage später kann man Mias Zimmertür mal auf lassen, und den Miezen die Wahl lassen, ob sie einander jetzt näher kommen wollen. Da sollte man als Mensch dabei sein, um im Zweifelsfall einzugreifen - aber hier bin ich am ende mit meinem latein, weil keine Erfahrung. Obs klappt, wird letztendlich Nala entscheiden... aber auf jeden fall ruhe bewahren, Nala zeigen, dass ihr sie trotzdem lieb habt, und im Zweifel vielleicht n gutes Tierheim oder ne gute Züchterin um Rat zur Vergesellschaftung bitten!


Das ist doch mal etwas womit man was anfangen kann, vielen dank dafür!

Für weitere Tipps sind wir dennoch offen.
 
Wassn

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Hat Naja die Kleine selbst ausgesucht?
Nein.
Welpenschutz klappt nicht immer.
Ein Tip:
Die kleine Katze nicht wegsperren, sondern ignorieren. Alle Aufmerksamkeit gilt nur Naja! So lernt sie, dass die Kleine keine Konkurrenz ist. Katzen sind nicht wie Hunde, die sozialisiert im Rudel leben. Sie ticken anders.
So haben wir unserer dreijährigen Katze einen 12 Wochen alten Kater näher gebracht. Sie hat ihn anfangs gehasst, später wohl oder übel akzeptiert. Sie wurden nie Freunde. Er ist mit 8 Jahren verstorben. Seit dem ist die Katze solo und ausgeglichen.
 
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AW: Sorgen und Gedanken einer Zusammenführung

Nala kriegt von den anderen Katzen draußen immer nur auf den Deckel, daher bezweifle ich das sie draußen ihren sozialkontakt pflegen kann.

Wenn Nala draußen immer nur auf den Deckel bekommt, dann war bisher ihr Zuhause ihre sichere Zuflucht. Das sichere Zuhause hat sie nun aus ihren Augen verloren und flüchtet.
Wenn Nala mit Katzengesellschaft nicht zurecht kommt, ist es fraglich, ob die Entscheidung gut war, ihr eine weitere Katze in ihren Zufluchtsort zu setzen.
 
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Wenn Nala ca 2 Jahre alleine gelebt hat, wird sie gesunden Sozialkontakt zu Artgenossen vermutlich nicht mehr kennen. Sie sieht jetzt nur, wie ihr einen eindringling in ihr Zuhause holt, und merkt wie ihr - die treuen Dosenöffner- jetzt verräterisch nach dem Eindringling riecht...

Eine Vergesellschaftung geht über Wochen, braucht viel Geduld, und kann schief gehen. Wichtig ist: Nala sollte drinnen bleiben. Sonst verzieht sie sich irgendwann ganz, weil Mia ihr nicht passt, und sie sich ja gar nicht mit ihr arrangieren muss, wenn ihr sie "aus dem Weg räumt" sobald Nala heimkommt.

Nala hat nicht „alleine gelebt“. Sie war Freigängerin und hatte da Kontakt zu anderen Katzen. Sozialkontakte draußen hat sie offenbar negativ empfunden.

Nala drinnen zu lassen, das halte ich für kontraproduktiv.
Sie isr es gewohnt Freigang zu haben, in ihrem Zuhause ist jetzt ein Konkurrent. Aus meiner Sicht doppeltes Trauma! Erstens verwehrt man ihr das gewohnte Leben mit Freigang, zweitens setzt man ihr Konkurrenz in ein für sie nicht erreichbares Zimmer.

Ich würde Nala soweit möglich ihr gewohntes Leben lassen und gucken, daß die Jungkatze und Nala die Chance haben sich anzunähern.
 
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AW: Sorgen und Gedanken einer Zusammenführung

Nala hat nicht „alleine gelebt“. Sie war Freigängerin und hatte da Kontakt zu anderen Katzen. Sozialkontakte draußen hat sie offenbar negativ empfunden.

Nala drinnen zu lassen, das halte ich für kontraproduktiv.
Sie isr es gewohnt Freigang zu haben, in ihrem Zuhause ist jetzt ein Konkurrent. Aus meiner Sicht doppeltes Trauma! Erstens verwehrt man ihr das gewohnte Leben mit Freigang, zweitens setzt man ihr Konkurrenz in ein für sie nicht erreichbares Zimmer.

Ich würde Nala soweit möglich ihr gewohntes Leben lassen und gucken, daß die Jungkatze und Nala die Chance haben sich anzunähern.


Wir versuchens ja immer wieder mal. Wenn Nala drinnen ist, holen wir die kleine Vorsichtig runter und setzten sie paar Meter von Nala entfernt aufn Boden. Nala knurrt, faucht und rennt dann aber wie gesagt sofort zur Terrassentür und will rausgelassen werden, was wir dann auch tun, weil wir ihr nichts aufzwingen wollen.

Andersrum ist es so, daß wenn die kleine hier unten rumtollt und Nala aufm weg rein ist, wir die Tür aufmachen, Nala dann sofort wieder in den Garten rennt, wenn sie die kleine im Haus sieht... Es bietet sich sogut wie keine Möglichkeit, das die beiden sich mal beschnuppern.
 
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Wahrscheinlich wird Naja ausziehen, wenn sie raus kann und die Kleine sich frei im Haus bewegen kann....
 
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Ich würde ich die Entscheidung eine Zweitkatze zu holen überdenken, wenn mir Nala wichtig wäre.
 
Schokofuchs

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Aber Nala ihr gewohntes Leben leben lassen würde vermutlich dazu führen, dass sie sich andere Dosenöffner sucht, die ihr keine Gesellschaft ins Nest setzen... Nala soll ja auch nicht für immer drinnen bleiben, nur für ein paar Wochen, bis ersichtlich ist, ob sie mit Mia klarkommt, oder ob es einen Plan B braucht. Unseren Katern ist auch kein Zacken aus der Krone gebrochen, weil sie 2 Wochen drinnen bleiben mussten. (Lio sollte wegen der oben erwähnten Wunde Medikamente bekommen, zu gezielten Zeiten - das geht nicht, wenn er stromert und nur heimkommt, wenn er Bock hat. Loki musste aus Solidarität mit ihm drin bleiben.) Die ersten 3 Tage wurde viel an Fenster und Türen gesessen und erbärmlich miaut. Haben wir ignoriert. Die restlichen 11 Tage des Innenaufenthalts waren entspannt.. und als sie hinterher wieder raus durften, wollten sie die ersten Tage gar nicht so richtig.

Ich würde wie gesagt die Kleine erstmal nur in ihrem Raum lassen, Nala temporär den Freigang entziehen. Nach ein paar Tagen zum Duftaustausch Spielzeuge etc tauschen, und dann die Katzen entscheiden lassen, wann sie sich kennen lernen wollen. Und Nala in der Zeit anders beschäftigen, mehr mit ihr spielen wenn sie will, um die Beschäftigung durch den Freigang auszugleichen, die ja zeitweise wegfällt. Und in ein paar Monaten sieht man dann, ob das gut klappt, oder ob die beiden sich halt dann nur akzeptieren solang sie müssen. Wenn ihr Nala nicht mehr aufzwingen wollt als ohnehin schon geschehen (und auf Dauer vermutlich zu ihrem vorteil, sie muss es aber erst merken) dann lasst sie selbst entscheiden, wann sie Mia kennen lernen will, und zeigt ihr klar auf, dass der Rest vom Haus weiter ihr Haus, ihr Rückzugsort, ihre Sicherheit ist. Für Mia ist es nicht schlimm, wenn sie die ersten Wochen nur einen Raum hat, in dem sie lebt und bespaßt wird!

Altersunterschied kann bei Katzen halt auch ne Rolle spielen - wenn Mia viel toben will, Nala aber nicht, dann haben die zwei sich am anfang vermutlich auch nicht so viel zu sagen. Und Charakter! Wie beim Mensch auch passen nicht alle Katzen zueinander. Manche wollen auch keine Gesellschaft mehr - aber das zeigt die Zeit. Das ist jetzt nicht absehbar.
 
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