Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Diskutiere Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund) im Tierschutz Forum im Bereich Community; Hallo zusammen, jetzt muss ich doch nochmal nachfragen, weil in den letzten Posts beim Thema vegane Ernährung soviel Gegenwind herrschte. Also...
d_watson

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Hallo zusammen,

jetzt muss ich doch nochmal nachfragen, weil in den letzten Posts beim Thema vegane Ernährung soviel Gegenwind herrschte. Also sorry für den neuen Thread...

Wie steht ihr zum Deutschen Tierschutzbund? Unter https://www.tierschutzbund.de/aktion/mitmachen/verbrauchertipps/vegetarisch-und-vegan/ habe ich unter der Überschrift "Tierliebe fängt beim Essen an" folgende Information gefunden:

"Vegan zu leben ist Tierschutz. Denn nur ein pflanzlicher Speiseplan kann das Leid von Tieren in der Landwirtschaft konsequent verhindern und schont dabei gleichzeitig die Umwelt."

Ganz unabhängig davon wie ihr selber euren persönlichen Speiseplan gestaltet, würdet ihr sagen, der Deutsche Tierschutzbund hat inhaltlich Recht oder hat er sich hier komplett verrannt?
 
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25.07.2021
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Wassn

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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Das wäre ein super "Titel" für alle anderen angefangenen einzelnen Posts.......

Und wieder eine neue "Meinungsumfrage". Wie in der Schule.
Soo liebe Kinder:
- Was haltet ihr von der Begradigung der Flüsse? Was ist eure Meinung dazu? ( Und wenn alle ihre Meinung gesagt haben, kommt der Lehrer mit seiner Meinung, ect)
- Was meint ihr zu dem hohen Einsatz an Insektiziden in der Landwirtschaft? ( Und wenn alle ihre Meinung gesagt haben, kommt der Lehrer mit seiner Meinung, ect. )
- Was meint ihr zu dem Thema Jagd? ......
- Welche Meinung habt ihr zu dem Thema Genmanipulation von Nutzpflanzen um höhere Erträge zu erzielen.... usw....

.... und unzählige mehr, die alle auch mit Tierwohl zu tun haben!

Du kannst meine Themenvorschläge gerne nutzen um neue Threads zu erstellen......Mir fallen bestimmt noch weitere "Diskussionsthemen dazu ein. Doch es wird langsam echt berechenbar eintönig.....
 
Esmeralda

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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Haben wir nicht schon irgendwo einen Vegetarier/Veganerthread?

Letzendlich dreht es sich doch seit Wochen nur darum - egal in welchem Thread des TE

und schon bin ich wieder weg und nutze eine bestimmte Funktion ;)
 
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Aaryn

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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Ganz unabhängig davon wie ihr selber euren persönlichen Speiseplan gestaltet, würdet ihr sagen, der Deutsche Tierschutzbund hat inhaltlich Recht oder hat er sich hier komplett verrannt?
[/QUOTE]

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das hier irgend jemand beurteilen kann. 🤔
Und wenn hier jemand seine Meinung dazu zum Besten gibt, was oder wem nützt das etwas?
 
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M.Maas

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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Und wenn du noch so viele neue Threads eröffnest, es wird nicht besser,
Es gibt hier über 104.000 Mitglieder. In deinen Threads schreiben um die 5 oder 6 User!?
Du hast selbst das geringe Interesse bemerkt. Je mehr Threads mit immer neuen Links du eröffnest ohne DEIN eigenes Wollen und Wissen zu schreiben, umso weniger werden es.

Du kommst mir manchmal vor wie die Jehowas Zeugen, die hier immer mal an der Tür klingeln: man hat sie nicht gerufen, man will ihr Zeug nicht anhören, weil es völlig weltfremd ist. Und sie behaupten die dollsten Dinge, die sie gar nicht wissen.

Und es ist weltfremd, was du hier so schreibst. Es ist eine Scheinwelt, die du hier zeichnest. So fängt man keine neuen Anhänger!
 
d_watson

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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

@M.Maas, das ist witzig, aber ich brauche keine Anhänger :). Es gibt den schönen Spruch: "Versuche niemals jemanden so zu machen, wie du selbst bist! Du weißt es, und Gott weiß es auch, dass einer von deiner Sorte genug ist."

Tierschutz und Respekt für die Tiere ist für mich keine Religion, sondern hat etwas mit Mitgefühl zu tun. Die Tiere können nicht für sich selber sprechen.

In diesem Thread ging es mir - wie bei den anderen auch - um eine sachliche Fragestellung. Die Frage steht oben. Das Bild einer Scheinwelt kann ich darin beim besten Willen nicht erkennen. Der Deutsche Tierschutzbund ist ein anerkannter Tierschutzverein, der hoffentlich über jeden Verdacht einer verdeckten veganen Agenda erhaben ist.
 
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M.Maas

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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

In diesem Thread ging es mir - wie bei den anderen auch - um eine sachliche Fragestellung. Die Frage steht oben. Das Bild einer Scheinwelt kann ich darin beim besten Willen nicht erkennen. Der Deutsche Tierschutzbund ist ein anerkannter Tierschutzverein, der hoffentlich über jeden Verdacht einer verdeckten veganen Agenda erhaben ist.
Wenn alle vegan leben, weil omnivores Lebein angeblich immer Tierleid bedeutet, dann gibt es keine Tiere in menschlicher „Obhut“ mehr. Vegan bedeutet doch wohl kein Tier zum eigenen Nutzen benutzen, oder? Dann löst der Tierschutzbund sich selbst und seine Daseinsberechtigung auf.
Nichtveganes Leben bedeutet nur in den Augen weltfremder Menschen automatisch Tierleid. Der Tierschutzbund läßt sich da aus meiner Sicht benutzen!
 
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d_watson

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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Danke für deine Meinung zum Tierschutzbund.

Zu deinen Vermutungen, was vegan ist oder nicht ist, hier mal meine Sicht:

Wenn alle vegan leben, weil omnivores Lebein angeblich immer Tierleid bedeutet, dann gibt es keine Tiere in menschlicher „Obhut“ mehr. Vegan bedeutet doch wohl kein Tier zum eigenen Nutzen benutzen, oder? Dann löst der Tierschutzbund sich selbst und seine Daseinsberechtigung auf.
Wer Haustiere hält, weiß, dass die Tiere etwas wert sind und keiner würde auf die Idee kommen, sein Tier umzubringen, nur weil man gerade Lust auf ein Stück Käse hat. Vegan sagt zunächst nur, dass man beim Huhn und der Kuh dieselben Maßstäbe anlegt. Vegan heißt nicht, dass man keine Tiere halten darf. Und wenn ein Tier ohnehin da ist (z. B. abgegeben im Tierheim), dann ist es selbstverständlich, dass man sich darum kümmert. Das hat nichts damit zu tun, was man selber vegan isst oder nicht.

Nichtveganes Leben bedeutet nur in den Augen weltfremder Menschen automatisch Tierleid.
Du hast in dem Punkt vollkommen Recht: Tierprodukte essen kann auch hierzulande (in sehr seltenen Fällen) ohne Tierleid ablaufen, z. B. bei optimaler Haltung und am Ende ein präziser Weideschuss. Das Tier merkt davon nichts. Eben war es noch gesund und munter und auf einmal ist es tot.

Bei Veganismus geht es - neben den offensichtlichen Missständen, die denke ich keiner bestreitet - vor allem darum, auch Schweine, Rinder, Hühner und Fische so als Mitgeschöpf anzuerkennen, dass wir es nicht als Mittel zum Zweck einer kurzen Gaumenfreude nutzen. Also um Gerechtigkeit dem Tier gegenüber. Wer als Nicht-Veganer:in öfter in guten veganen Restaurants zu Gast ist, der kann erahnen, dass es durchaus vorstellbar ist, auch dauerhaft Abwechslung und höchste kulinarische Genüsse zu erleben, auch ohne dass dafür planmäßig Tiere (die so denken und fühlen wie unsere Haustiere) in großer Zahl getötet werden.

Viel mehr steckt bei Veganismus wirklich nicht dahinter. Keine rosarote Brille und auch keine geheime Agenda, auf der ganzen Welt mit Gewalt die Tierhaltung abzuschaffen, sondern hauptsächlich das, was jede:r Einzelne hierzulande tun kann. Und was die (Nutz)tiere angeht, haben wir alle noch eine Menge zu tun.
 
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Uromastix

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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

@d_watson, vegan leben bedeutet ja nicht nur auf alles tierische Essen zu verzichten, sondern halt auch auf Leder,
oder auch echtes Fell/Pelz an Schuhen und Kleidung, aber auch ob was mit Tierversuchen getestet wurde oder nicht.
Ich esse Fleisch und ich esse es gerne, aber ich esse es 3-4 mal im Jahr.
Schuhe brauchen bei mir nicht aus echtem Leder sein, aber es gibt Menschen die aus gesundheitlichen Gründen speziell für sie angefertigten Schuhe brauchen
und die sind meistens aus Leder gefertigt.
Kosmetik, Duschgel, Haar Shampoo, Seifen... sind bei mir immer Vegan, es gibt aber Situationen wo man auch da nicht aussuchen kann.
Wenn jemand mit der Haut Probleme hat und natürliche Mittel nichts helfen ist man gezwungen, entweder das Problem belassen wie es ist,
oder ein vom Hautarzt verschriebenes Produkt zu verwenden, die meistens nicht vegan sind.
Es ist sehr oft der Fall wo man nicht einfach sagen kann ich lebe vegan, weil etwas im Leben geschieht wo es vegan nicht weiter gehen kann.
 
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d_watson

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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Danke für deinen Post.
Es ist sehr oft der Fall wo man nicht einfach sagen kann ich lebe vegan, weil etwas im Leben geschieht wo es vegan nicht weiter gehen kann.
Ich würde es etwas anders formulieren: Wer vegan lebt, der konsumiert nichts von Tierprodukten, wo immer das möglich und praktisch durchführbar ist (siehe https://www.vegansociety.com/go-vegan/definition-veganism). Ausnahmen wären z. B. die von dir genannten Maß-Schuhe oder andere Situationen, die nicht im eigenen Einfluss liegen. "Vegan leben" heißt nach der Definition nicht, keine Fehler machen zu dürfen oder perfekt sein zu müssen.
Allerdings: wenn man freiwillig Fleisch und andere Produkte von Tieren isst, die dafür planmäßig getötet wurden, obwohl man auch etwas anderes hätte essen können, würde ich das nicht als "vegan" bezeichnen, sondern vielleicht als "überwiegend tierproduktfreien Lebensstil", weil in diesem Fall der persönliche Genuss immer noch über dem Leben des Tieres steht.
Aber rein mengenmäßig ist ja eine tolle Verbesserung für die Tiere im Vergleich zum Durchschnitt :) .
 
Uromastix

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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Ja ich sag aber auch gleich, dass ich weder vegan, noch vegetarisch lebe.
Ich habe meine Gründe dafür und finde es ok so wie ich lebe.
Dass muss jeder für sich entscheiden, aber wenn du ständig mit irgend welchen Themen kommst
und den klugen Links dazu, sind viele so genervt, dass du genau das Gegenteil erreichst als du möchtest ;)
 
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Mr. Ed

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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Wer Haustiere hält, weiß, dass die Tiere etwas wert sind und keiner würde auf die Idee kommen, sein Tier umzubringen, nur weil man gerade Lust auf ein Stück Käse hat.
An anderer Stelle meintest Du schonmal, eine Kuh müsse umgebracht werden werden, wenn der Konsument Milch will. Hier schreibst Du ein Tier müsse umgebracht werden, weil der Konsument Käse will. Entweder tippst Du viel zu schnell und liest nicht Korrektur, oder Du hast wirklich absolut keine Ahnung, oder willst einfach nur möglichst reisserisch formulieren, hauptsache Du kannst den miesen, fiesen Fleischfressern Mordgelüste unterstellen, egal wie realitätsfern.

Ging es nicht nebenbei vielmehr um Tierleid, und weniger darum, nach Lust und Laune Tiere umzubringen? Du drehst und wendest alles so, wie Du es im aktuellen Beitrag gerade zu brauchen scheinst. Hier in Sachen private Heimtierhaltung. Definiere doch bitte mal "Tierleid". Wo beginnt Leid? Leider der Hund, der im Innersten nach wie vor ein Stück Wolf und somit ein Rudeltier ist, ohne Artgenossen in menschlicher Obhut? Der einzelne Wellensittich in seinem Käfig? Die "Wohnungskatze"? Letztendlich sind praktisch alle privat gehaltenen Heimtiere eingesperrt und seltenst so gehalten, wie sie in freier Natur leben würden. Klar, niemand würde einen Wolf halten, aber ist es dann nicht um so kranker, daß der Mensch sich Hunderassen nach eigenem ermessen zurechtzüchtet? Sind Dir die typischen Erkrankungen gewisser Hunderassen bewusst? Daß z.B. Deutsche Doggen oft schon in jungen Jahren (alt werden sie eh nicht) Knochenkrebs haben, oder noch öfter an sog. Magendrehung qualvoll krepieren? Daß viele größere Rassen unter Hüftdysplasie leiden? Wenn man hier den Begriff Tierliebe nutzen möchte, dann ist es falsch verstandene Tierliebe.

Jedem privaten Tierhalter sollte klar sein, daß er, trotz im Idealfall bestmöglichen Haltungsbedingungen, seine eigenen Bedürfnisse weit über die seines Haus-/Heimtieres stellt. Ich selbst sehe mich übrigens keinesfalls als Ausnahme. Gerade Veganer dürften demnach eben keine Haus-/Heimtiere halten "dürfen". Ausgenommen sicherlich die selbsternannten Tierretter, bei denen viele Tiere, egal wie hoch ich die Motivation dieser Menschen auch einschätze, leider doch vom Regen in die Traufe kommen.

Aber was schreibe ich, Du selbst hältst ja keine Tiere und hast von Tierhaltung auch offensichtlich herzlich wenig Ahnung. Oder?
 
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M.Maas

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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Wo fängt Tierschutz an, wo hört er auf, wo ist Tierleid?
Ich glaube ebenfalls, wie @Mr. Ed, daß du von Tierhaltung nur immer aus zweiter Hand weißt, daß Du reißerische Formulierungen benutzt ohne selbst zu wissen, wie die Wirklichkeit aussieht.

Tiere in der Natur. Das ist ja wohl artgerecht. Ist das maximales Tierwohl?
Wo lebst du? In einer Stadt?
Ich lebe in einer kleinen Stadt am Rande eines Naturschutzgebietes. Wildtiere gibt es da ohne Ende.
Im strengen Winter vor 3 oder vier Jahren, Unmengen Schnee, bis -18 Grad über längere Zeit. Rehwild findet kein Futter. Kommen bis in dis Vorgärten und fressen aus Verzweiflung den immergrünen Kirschlorbeer. Einige liegen Tage später tot mit aufgeblähten Bäuchen in den Straßengräben. Der Förster füttert, damit nicht alle eingehen.
Fuchs, völlig am Ende, da räudig, stellenweise fast nackt. Ich sehe ihn täglich auf meinen Fahrten. Nach 1 Woche dem Jagdpächter Bescheid gesagt, er soll mal gucken. Er gibt dem Tier den Gnadenschuß. Es ist eine Fähe mit geschwollenem Gesäuge, hat also Junge. Die werden wohl, ebenfalls von Räudemilben gezeichnet, jämmerlich eingehen.
Ein Amselvater hinter unserem Garten liegt schwer verletzt unter einem Gebüsch. Das Nest, in dem gestern noch Junge waren, ist zerfleddert und leer. Irgendwer hat die Jungen gefressen und den Amselvater schwer verletzt.
Diesen Juni ein Krähenjunges auf der Straße gesehen. Ein Flügel gebrochen, offener Bruch, der Knochen guckte raus, Flügel klappte bei jedem Windstoß an der Bruchstelle um. Schrecklich! Hab versucht das Tierchen zu fangen. Leider ist es unter die dichten Rhododendren vom Nachbarn geflüchtet. Ich hoffe, daß die Natur gnädig war und nachts der Fuchs dem grausamen Spiel ein Ende bereitet hat.
Bisamratte am Straßenrand. Beide Augen völlig verklebt, Fell struppig, Tier mager. Ließ sich leider nicht einfangen, wird elendig und langsam verenden.
Usw. usw.

DAS waren nur die Geschichten aus diesem Frühjahr. Das geht hier lustig so weiter.
DAS ist Natur. Das ist wie freiglebendeTiere leben. Täglicher Kampf um Ressourcen, um das nackte Überleben. Krankheit, Qual, Siechtum, Trauma, Tod. Auch ohne Tod und Krankheit ist es ein täglicher Überlebenskampf.

Dann ist da der alte Hund mit schwerer Arthrose, der aus esoterischen Gründen der Besitzerin keine Schmerzmittel bekommt und sich Monat um Monat durchs Leben quält. Da ist der kleine Chihuahua, der kein Hund sein darf, sondern in einem Täschchen an der Schulter der Besitzerin sein Leben fristet.
Da ist das ach so geliebte Haustier, das mit unheilbarer Erkrankung sich durchs Leben schleppt, das nicht „gehen“ darf, weil es ja noch so geliebt wird.


Ich sage, eine Kuh, ein Huhn in menschlicher Obhut, die in einem „guten“ Stall lebein, haben ein gutes Leben: kein Kampf um Futter, keine Angst vor Feinden, versorgt bei Krankheit und Verletzung, bei schwerer Krankheit zeitgerecht erlöst und am Ende bei noch gutem Befinden ohne Qual zu Tode gebracht.


Die Vorstellung der meisten Veganer, deine Vorstellung, geht an der Realität vorbei.
Mit reißerischen Formulierungen fängt man allerhöchstens unwissende Großstadtmenschen ein, die keine Ahnung haben von der Welt der freilebenden Tiere und nur verzerrte Bilder von der Tierhaltung.

Es wäre viel sinnvoller dafür zu kämpfen, daß unschöne Massentierhaltung immer weniger wird, daß Menschen aufhören deren Produkte zu kaufen, denn genau DIE sind es, die die Massentierhaltung aufrecht erhalten.
Es wäre sinnvoller da seine Kraft hineinzulegen als immer wieder Halbwahrheiten und Veganismus zu predigen. Bessere Nutztierhaltung ist zusammen machbar. Veganismus für alle ist und bleibt eine „Religion“, die immer nur eine kleine Gruppe betreffen wird.

Leb du vegan, wenn du denkst, daß es für dich passt. Aber wende deine Kraft lieber für wirkliches Tierwohl auf, für bessere Haltung.
 
Schweinchen's Omi

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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Hier schreibst Du ein Tier müsse umgebracht werden, weil der Konsument Käse will.
Es ist zwar schade, aber so ganz falsch ist das nicht. Üblicherweise wird für die Käseherstellung Lab benutzt, und den gewinnt man aus toten Kälbern.

Damit ich keinen langen link posten muss, zitiere ich hier aus Wikipedia:
"..Naturlab wird in den sogenannten Hauptzellen der Magenschleimhaut des vierten Magens (Labmagen) junger, noch Milch saugender Wiederkäuer zur Milchverdauung produziert und von diesen Zellen dann bei Bedarf sezerniert. Meist findet Lab von Kälbern für Kuhmilch Verwendung, es kann aber auch von Schafen und Ziegen stammen..... Je jünger das Tier war, von dem der Magen stammt, und je weniger anderes Futter als Milch es zu sich genommen hat, desto höher ist der Chymosingehalt und umso besser ist die Labqualität.
Jedes Säugetier produziert sein spezielles Labenzym zur Verdauung der Muttermilch. Daher ist für die Käseproduktion aus Kuhmilch Kälberlab am besten geeignet.
Jede Form der Naturlabproduktion zielt nur darauf ab, das in den Hauptzellen der Magenschleimhaut produzierte Enzym in eine Extraktionslösung zu überführen. Mägen für die Labproduktion werden kostenintensiv speziell dafür vorbereitet, tiefgefroren oder mittels Salz konserviert."


Wer dem ausweichen will, schaut nach Käse mit Mikrobiellem Lab. Dies wird im Labor gezüchtet. Für die Gewinnung werden bestimmte Schimmelpilze durch Mikroorganismen fermentiert. Mehr Details kenne ich aber auch nicht.

Missionieren ist immer lästig.
Aber dennoch sollten auch wir, die wir genervt sind, das eine oder andere Argument genauer betrachten. So war ich immer der Meinung, ich wünsche mir mehr glückliche 2-Nutzungs-Kühe auf der grünen Wiese. Bis meine Tochter mir vorrechnete, wie viel mehr Methan diese Kühe pro l Milch ausstoßen im Vergleich zu Hochleistungskühen. Ist für mich kein Grund, diese armen dürren Kühe am Melkroboter zu wünschen. Aber ich fand wichtig, sowas zu wissen.
 
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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Es ist zwar schade, aber so ganz falsch ist das nicht. Üblicherweise wird für die Käseherstellung Lab benutzt, und den gewinnt man aus toten Kälbern.
Kein wertvolles Kalb wird extra für die Labgewinnung geschlachtet. Die zur Verfügung stehenden Menge Naturlab richtet sich immer danach, wieviel Kalbfleisch nachgefragt wird. Das ist etwa 1/3 der benötigten Labmenge.
Ist doch gut, wenn das Tier vollständig verwertet wird, wenn es schon sterben muß. Das ist doch genau so, wie es sein sollte! Alles verwerten, nichts wegwerfen.
Der restliche 2/3 Lab, der zur Verkäsung gebraucht werden, ist aus Austauschstoffen, pflanzlicher Herkunft, mikrobiell oder gentechnisch hergestellt.
 
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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Je nachdenklicher wir hier beim Thema Tierliebe werden, müssten wir auch die Haltung unserer Haustiere überdenken.
Fängt Tierliebe beim Verzicht auf Tiere an?
Wir sperren sie ein, wollen sie nach unseren Vorlieben formen, vermenschlichen sie, viele werden auch total vernachlässigt/gequält.
Aber Haustiere begleiten uns auch schon sehr lange. Sie haben sich uns angeschlossen, wir haben Nutzen aus ihnen gezogen und sie wurden dann von uns versorgt.
 
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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Ja, @Maria 2, genau so sehe ich es auch.
Haustiere sollten nicht nur just for fun, ohne nachzudenken, angeschafft werden. Man sollte wissen, worauf man sich einläßt.
Das Haustier sollte ein Leben haben, das sich gut leben läßt. Artgerechtes Futter, Unterbringung, genügend Beschäftigung zu allererst. Und dann damit rechnen, daß es chronisch krank und alt wird mit all seinen Gebrechen. Dann ist es finanziell und zeitlich aufwendig.
Mensch und Tier ziehen beide ihren Nutzen aus dem Zusammenleben.
Leider läuft auch hier einiges schief! Hier wie auch in schlechter Massentierhaltung gibt es viel zu tun. Stetige Arbeit auf diesen Gebieten.

Aber das ist jedem wissenden Tierhalter und Tierschützer bekannt und nichts weltbewegend Neues. Zu Verbesserung braucht es Taten.
 
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AW: Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

Es ist zwar schade, aber so ganz falsch ist das nicht.
Damit hast Du zwar recht, aber so wie vom Missionar geschrieben ist es eben auch nicht korrekt.

@M.Maas
Genau so schaut es aus. Früher war das verwerten des ganzen Tieres völlig normal und nicht erwähnenswert. Dann kamen die "fetten Jahre" in Deutschland und es wurden gefühlt nur noch Filets konsumiert. Heute nennt sich das ganze nose to tail und findet (erneut) immer größere Akzeptanz. Leider akzeptieren einige Veganer die Lernfähigkeit der fiesen Fleischfresser nicht, bzw. sehen alles nur durch die vegane rosarote Brille mit Scheuklappen.
 
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Fängt Tierliebe beim Essen an? (Deutscher Tierschutzbund)

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