Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Diskutiere Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen? im Enten, Hühner, Gänse und Puten Forum im Bereich Nutztiere; Hallo in die Runde, für die Eierproduktion werden die gesunden Legehennen ja üblicherweise schon mit ca. 1,5 Jahren getötet, weil es sonst...
d_watson

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Hallo in die Runde,
für die Eierproduktion werden die gesunden Legehennen ja üblicherweise schon mit ca. 1,5 Jahren getötet, weil es sonst unwirtschaftlich ist. Kennt ihr Eier-Anbieter, wo die Hühner länger leben dürfen?
Liebe Grüße
 
B-Tina :-)

B-Tina :-)

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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Huhu d_watson,
interessantes Thema :gruebel:

Im Kollegen- und Bekanntenkreis können wir immer mal ein paar Eier von glücklichen Hühnern bekommen. Da ist wichtig, dass es den Tieren gut geht und nicht, wie viele Eier sie legen und verkauft werden können. Doch wer in der Stadt wohnt, hat solche Möglichkeiten sicherlich nicht.

Kennst diesen Verein? https://www.rettet-das-huhn.de/
Finde ich eine gute Sache; habe gelegentlich gespendet.
 
d_watson

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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Hallo B-Tina,
vielen Dank für deine Antwort. Ja, von dem Verein habe ich schon mal gehört. Finde ich super, dass da auf das Schicksal der eierlegenden Hühner aufmerksam gemacht wird.

Heißt das, die Hühner aus deinem Kollegen- und Bekanntenkreis dürfen alle bis zum Schluss leben? Das ist wirklich außergewöhnlich. Im Laden sind solche Eier meines bisherigen Wissens nicht zu finden. Mich würde interessieren: wenn jede einzeln Person deines Dorfes nur solche Eier für das Kuchenbacken verwenden wollte, kannst du grob abschätzen, wieviele solcher Eier derzeit pro Person pro Monat zur Verfügung stehen?

Wichtig finde ich auch, dass die Hühner nicht zu viele Eier legen müssen. Die typischen Rassen legen ja ca. 200 - 300 pro Tag (obwohl beim Urhuhn früher glaub ich 50 normal war). Das ist eine große Belastung für die empfindlichen Tiere. Ich habe mal gehört, dass man den Hühnern deswegen spezielles Futter geben muss, weil es sonst im Eierkanal zu Entzündungen käme. :unsure:
 
B-Tina :-)

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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Huhu, ich lebe nicht in einem Dorf & habe mit Berechnungen/Zahlen so gar nichts am Hut, sorry. Kuchen backen tue ich überhaupt nicht. 🙈
Es sind wirklich nur zufällige Kontakte, wo ich sage, okay, da nehmen wir gern mal ein paar Eier. Bei einem älteren befreundeten Ehepaar z.B. werden die Hühner eher aus Alters-/Krankheitsgründen euthanasiert als geschlachtet, sie gehören zur Familie. Das sind mit Sicherheit keine Zahlen, die nennenswert berechnet werden können oder in Statistiken einfließen. Insofern kann ich da nichts Signifikantes beitragen.

Trotzdem, egal, um welche Tiere es geht - meine Meinung ist, jeder Beitrag zum Tierwohl zählt, und sei er noch so klein.
 
Geisterreiter

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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Auf unserem Reiterhof leben ausgestallte Legehennen, um noch ein Huhn gerechtes Leben führen zu können. Es ist schön zu sehen, wie schnell ihre natürlichen Instinkte hier erwachen. Wir können gegen eine Spende Eier bekommen, die Mädels sind recht fleißig beim Legen. Unsere Spenden fließen dem Huhnretterverein zu. Die Mädels sterben hier den Alterstod.
 
Maria 2

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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Hallo,
bei meinen Eltern, Bruder leben die Hühner schon sehr lange bis zum Ende. Obwohl sich da dann das Sterben häufig auch über einige Wochen hinziehen kann und dann doch beendet wird und man nicht wartet bis es alleine stirbt. Die letzte Zeit legen sie dann keine Eier mehr.
Nach der Hauptlegezeit werden noch so 2 bis 3 Eier pro Woche gelegt, die auch eine schöne Größe haben.
 
Wolke24

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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Genauso wird es bei uns bei einem Hof in der Nähe gehandhabt. Ich habe mal für ein ausgesetztes Huhn "Lady Gagga" in meinem Garten die Patenschaft übernommen. Sie wurde dann nicht geschlachtet, sondern der TA hat sie erlöst. Sie lebte in diesem Hof und war sehr glücklich. Hühner sind nicht dumm, sie hatte uns sofort erkannt wenn wir am Zaun ihren Namen gerufen hatten.

Wenn ein Wille da wäre, gäbe es auch einen Weg, es sind Lebewesen mit Herz und Seele. Bei uns wird keinerlei Essen entsorgt, wir leben bewusst und mit Respekt für die ganze Tierwelt. Die Tiere töten aus Hunger meistens, der Mensch tötet für den Überfluß der dann in der Mülltonne oft landet:(
 
Meerline

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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Wer ein tierqualfreies Leben leben möchte, kann nur konsequent vegan leben: Sowohl beim Essen als auch bei Kleidung und Haushaltswaren (Daunen in Bettwaren z.B.) achten mein Mann und ich darauf, dass keine tierischen Produkte vorhanden sind, denn nichts wird ohne Tierleid hergestellt - auch das sogenannte "Bio" bedeutet Tierleid (auch da ist der Lebensraum viel zu klein und die natürlichen Bedürfnisse werden nicht beachtet: https://www.peta.de/themen/bio-fleisch-gute-haltung/) und schlussendlich einen viel zu frühen Tod eines Tieres. Daran möchten wir in keiner Form beteiligt sein.

Wer Tiere liebt, legt sie sich nicht auf den Teller oder trägt sie am Körper, sondern steht ihnen ein artgerechtes und freies Leben zu, ist unsere Meinung und wir wären glücklich, wenn viel mehr so denken würden.
 
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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

@Meerline es gibt bei mir aus früherer Zeit von meinen Eltern noch Daunenbetten die ich sehr behüte und immer wieder reinigen lassen. Andere Artikel gibt es auch nicht mehr mit tierischen Produkten. Aber jetzt sind wir bei einem Thema das viele nicht hören wollen..... mit was ernähren wir unsere Haustiere????
 
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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Es ist mir ehrlich gesagt, ziemlich egal, ob das Thema viele hören wollen oder nicht, Tiere wollen auch nicht sterben und es scherrt die Menschen nicht.

Auch für Katzen und Hunde gibt es mittlerweile veganes Futter, welches dauerhaft ohne Probleme gegeben werden kann. Sollten wir jemals einen Hund haben, werden wir ihn auch vegan ernähren. Klar, die Fleischproduktion gibt sich redlich Mühe, dagegen angeblich wissenschaftliche Beweise zu erbringen wegen Mängelernährung ect., aber alle Nährstoffe, die in getöteten Tieren hineingepumpt werden, kann man den Tieren auch so geben. Wo ein Wille ist, ist immer auch ein Weg!

Ich bin der Meinung: Wer Fleisch essen oder verfüttern will, soll die Tiere selbst halten und eigenhändig töten müssen, ich glaube, dass würde doch einige zum Umdenken bekehren, alleine die Stadtbewohner, die ja schlecht Schweine und Rinder selbst halten können... Zumindest würde es dann die grausame Massentierhaltung beenden.
 
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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Ich bin der Meinung: Wer Fleisch essen oder verfüttern will, soll die Tiere selbst halten und eigenhändig töten müssen
Das Problem dabei ist, dass es a) Menschen gibt, die das wirklich tun. Also Tiere töten, um ihr Fleisch zu gewinnen, obwohl hierzulande gute Alternativen bereitstehen und b) es Menschen gibt, die kein Problem mit der Vorstellung haben und das Töten als "Dienstleistung" ansehen, die sie in unserer arbeitsteiligen Gesellschaft in Anspruch nehmen. Für mich gilt: Töten zur Genusserzielung ist immer falsch, egal ob jemand das eigenhändig macht oder es machen lässt.
 
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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Bei uns in der Nähe gibt es sog. Reisehühner. Hühner in einer Art Bauwagen, die tagsüber draußen im Grünen sind, Gras mit einzelnen Weidenstängeln, großes Areal zur Verfügung. Wenn alles abgefressen ist, „reisen“ sie ein Stück weiter. Das wird von den Leuten gut angenommen.
Ich denke, sie haben dort ein ganz ordentliches Leben. Wir holen unsere Eier zu entsprechend höherem Preis dort. Aber auch dort werden die Hennen nach spätestens 1,5 Jahren geschlachtet.
Solche Beispiele, wie oben im eher privaten Umfeld, daß Hühner ihr natürliches Ende erleben können, sind eher Einzelfälle.
Der Pro-Kopfverbrauch an Eiern ist von 1960: 136 Eier auf 2020: 239 Eier gestiegen. Woher all die Eier nehmen?

Ich denke, all die Bemühungen um das Tierwohl sind löblich und die Haltungsbedingungen sollten möglichst bald deutlich verbessert werden.
Aber ich denke auch, daß solche Maßnahmen wie Legehennen einen natürlichen Tod sterben lassen und andere solcher Aktionen Einzelfälle bleiben werden.
Wenn man sich die Statistiken nur für Deutschland ansieht, dann wird man erkennen, daß der pro-Kopf-Eiweißbedarf doch recht stabil ist.
In den 50er und 60er Jahren wurden deutlich weniger Fleisch und Eier verbraucht. Dafür hatten wir einen sehr hohen Verbrauch an Milchprodukten. Das heißt, entweder „knechten“ wir die einen oder anderen Tiere Für unseren Eiweißverbrauch.

Die Umstellung von tierischem auf pflanzliches Eiweiß ist nicht der Weisheit letzter Schluß! Soja, Bohnen, Linsen, Erbsen, das sind die hochwertigsten und besten pflanzlichen Eiweißlieferanten. Für den Anbau werden täglich Wälder und ganze Regenwaldregionen niedergemacht! Ist das unser Ziel? Ist das in Ordnung, nur weil wir das hier in Deutschland nicht sehen? Und die dortigen Regionen sind uns wurscht?

Letztendlich ist das ein sehr komplexes und miteinander verwobenes Thema. Nur das Eine hier zu schützen und einzelne Bereiche zu verteufeln, ist zu kurz gesprungen. Alles hängt zusammen. Verzichte ich auf Fleisch und Eier und Milchprodukte, dann müssen Hülsenfrüchte her, die ganze Landstriche zuerstören und damit unser Klima und die Welt negativ beeinflussen. Verzichten wir auf tierische Produkte aller Art, auch in Kleidung usw., dann müssen Kunstfasern her, die aktuell noch zum Großteil auf der Grundlage von Erdöl hergestellt werden.

Der eine Mensch ist in seinem Konsumverhalten im Grunde nicht besser als der andere! Auf die eine oder andere Art zerstört er mit seiner bloßen Anwesenheit und seinem Bedarf etwas, der Eine so, der andere so. Keiner sollte denken, daß er da eine Ausnahme und „besser“ ist als andere!
Eiweiß ist zum Lebenserhalt nunmal notwendig und hat uns im Laufe der Jahrmillionen zu dem gemacht, was wir jetzt sind.

Tierwohl auf jeden Fall JA. Aber Märchen von Tieren, die bis zu ihrem natürlichen Ende überall Leben dürfen, bleiben leider Märchen und betrachten nicht das Ganze.
Der einzige Weg wäre eine drastische Reduzierung der Weltbevölkerung, um den Eiweißbedarf zu reduzieren und Ressourcen zu sparen.
 
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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Menschen mit Allergien gegen Hülsenfrüchte, Soja, Lupine, Kichererbsen, Linsen, soll es auch geben. Nur Sonnenblumenhack auf die Dauer als Eiweißlieferant ist keine Alternative.
 
Meerline

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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Die Umstellung von tierischem auf pflanzliches Eiweiß ist nicht der Weisheit letzter Schluß! Soja, Bohnen, Linsen, Erbsen, das sind die hochwertigsten und besten pflanzlichen Eiweißlieferanten. Für den Anbau werden täglich Wälder und ganze Regenwaldregionen niedergemacht! Ist das unser Ziel? Ist das in Ordnung, nur weil wir das hier in Deutschland nicht sehen? Und die dortigen Regionen sind uns wurscht?

Auch das ist leider nicht der letzte Weisheit Schluss:
https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/produkte-aus-der-landwirtschaft/soja

80% des Anbaus geht an die Produktion der Tierfuttermittel... Und da Rinder ja bekanntlich doch größere Mengen fressen als der Mensch (und alleine von den Rindern es in Deutschland schon mehr davon gibt als Menschen nähmlich jedes Jahr ca. 88 Millionen davon!!! von den Millionen von Schweinen ganz zu schweigen), wäre es also durchaus eine deutlich kleinere Anbaufläche als für den Fleischkonsum...

@Angelika: stimmt, aber die wenigsten haben eine Allergie gegen alles gleichzeitig! Ich selbst bin auch glutenunverträglich kann also z.B. kein Seitan konsumieren, kann das aber auch gut mit anderen Sachen kompensieren.

Wie gesagt: Wer will, kann auch!
 
M

M.Maas

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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Daß Einer meint besser zu sein als der Andere, ist einfach, ja, zu kurz gesprungen. Jeder sollte seinen Anteil dazu tun, um es gut zu machen.
Aber Einer ist nicht besser der Andere.
 
d_watson

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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Daß Einer meint besser zu sein als der Andere, ist einfach, ja, zu kurz gesprungen. Jeder sollte seinen Anteil dazu tun, um es gut zu machen.
Aber Einer ist nicht besser der Andere.
Ich denke auch, bei der Diskussion um das Wohl von Tieren sollte es nicht darum gehen, dass sich jemand als etwas Besseres fühlt. Im Sinne der Tiere sollte aber klar und sachlich herausgestellt werden, welche Verhaltensweisen für die betroffenen Tiere besser sind und durch welche Konsummuster Tiere (vielleicht unbewusst, aber durchaus einfach vermeidbar) geschädigt werden. Was der Einzelne mit dem Wissen anfängt, ist Teil der persönlichen Freiheit. Und z. B. die eigene Ernährung auf vegan umzustellen, ist für viele Menschen anfangs oft schwer vorstellbar, weil die meisten von uns es von klein auf eben anders gelernt haben. Heute ist aber zum Glück deutlich mehr Wissen darüber verfügbar und abrufbar als früher, wenn es darum geht eine gesunde Ernährung auch ohne Tierprodukte individuell zu gestalten.
 
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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

80% des Anbaus geht an die Produktion der Tierfuttermittel... Und da Rinder ja bekanntlich doch größere Mengen fressen als der Mensch (und alleine von den Rindern es in Deutschland schon mehr davon gibt als Menschen nähmlich jedes Jahr ca. 88 Millionen davon!!! von den Millionen von Schweinen ganz zu schweigen), wäre es also durchaus eine deutlich kleinere Anbaufläche als für den Fleischkonsum...

Was passiert mit all den „Abfallprodukten“ von der Pflanzenherstellung?
Wir essen ja nur die Frucht von Mais, Soja, Hüsenfrüchten aller Art usw. Der große „Rest„ der Pflanzen wird zum Teil für Tierfutter verwertet. Ansonsten müßten wir den großen Haufen Biomasse zu einem erheblichen Teil verbrennen mit einem immensen CO2-Ausstoß.
Was passiert, wenn die Exkremente der Tiere nicht mehr zur Düngung der Pflanzen genutzt werden können? Dann muß noch mehr Kunstdünger her, denn ohne Düngung reicht der Ertrag einfach nicht für alle. Kunstdünger verbraucht bei der Herstellung immense Mengen an Energie und fossilen Ressourcen.

Natürlich sollte der Fleischverbrauch deutlich reduzier werden, dem Tierwohl Rechnung getragen werden und vieles mehr sollte schnellstmöglich optimiert werden. Aber völliger Verzicht auf tierische Produkte hat auch Nachteile für Mensch und Umwelt.
Es lohnt sich das Ganze von allen Seiten zu betrachten.
 
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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Auch für Katzen und Hunde gibt es mittlerweile veganes Futter, welches dauerhaft ohne Probleme gegeben werden kann.

Für Katzen trifft das definitiv nicht zu, die sind Karnivoren. Ich bin strikter Veganer, aber meine Katzen bekommen trotzdem Fleisch, weil ich alles andere absolut nicht artgerecht finde.
Bei Hunden sieht das wohl anders aus, aber davon habe ich zu wenig Ahnung.
 
Wolke24

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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

@d_watson töten zum Genuss.... es wird nie so sein dass sie ganze Welt Vegan werden wird. Da bleiben nur noch die Insekten als Eiweißlieferant übrig.

Für mich ist es schon ein Fortschritt wenn die Schweine eben alle Tiere wie neulich im TV glücklich leben. Das Ende war eine kleine Metzgerei und diese Tiere hatten mir Sicherheit keinen Stress bei der Schlachtung hat man auch gesehen. Wenn jemand unbedingt weiter tierische Erzeugnisse essen muß.

Auf mobile Schlachtanlagen verbessern einiges. Was ist mit dem Tieren die in freier Wildbahn leben und krank sind und verenden ohne Hilfe und das elendig hilft diesen Tieren jemand?

Hunde vegan zu ernähren ist laut unseren Tierarzt nicht möglich. Das ist ein Thema ohne Ende.... die Fischadler töten aus Hunger, aber wie..... das ist für mich auch grausam kann man gerade per web cam beobachten sie fressen als erstes das Mäulchen der Fische an, die Fische zappeln noch kräftig😐sie leben aber noch und das noch ne ganze Weile😐

War nur eine Bemerkung....was mir manchmal an SOKO nicht gefällt ist dass Fleischesser als Mörder fast verurteilt werden. So gewinnnt man keine Veganer😐
 
Wassn

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AW: Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

Ich muss gerade schlucken... Hund vegan zu ernähren.. haben wir den Wolf nicht schon sehr in unseren "Verhaltens- und Außerlichkeiten- Vorstellungen" gepresst, müssen wir ihm jetzt auch noch unsere Moral überstülpen?
Genauso was nehmen wir uns heraus, Tiere nach ihrem Jagdverhalten zu beurteilen (Katze, Vögel, Varane? Ein Varan beisst sein "Opfer" und es verendet qualvoll über einen längeren Zeitraum)? Es ist die Natur, die sie so hat erfolgreich sein lassen, über viele viele Jahre. Und nun kommen wir, wir die die kürzeste Zeit auf dieser Erde in der heutigen Form unterwegs sind mit einem moralischen Zeigefinger.

Viele Nutztierarten würde es nicht geben, würde man die Tiere nicht "nutzen". Was ich persönlich absolut nicht schlimm fände. Dann wäre das halt so.

Was in meinen Augen eine Katastrophe ist, ist dass es günstiger ist, lebende Tiere ins Ausland zu fahren, dort zu schlachten, als dies im eigenen Land zu tun und ihnen damit diesen Weg erspart. Da könnte man echt ansetzen.

Und alle vegan ernähren? Woher soll das Lebenswichtige Eiweiss kommen? Von Soyabohnen die großflächig auf den Flächen von abgeholzten Regenwäldern gezüchtet werden?
Welche Menschenmassen sollen so ernährt werden?

Ich wäre dafür, Insekten viel mehr zu nutzen. Sie lassen sich leicht nachziehen und sind eine super Proteinquelle und sie schmecken nicht schlecht. ;)
 
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Legehennen, die länger als 20 Monate leben dürfen?

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