Kalkblock selbst gemacht

Diskutiere Kalkblock selbst gemacht im Achatschnecken Forum im Bereich Bewohner des Terrarium; Hi, irgendwann bin ich davon weggekommen, meinen Schnecken Sepiaschalen anzubieten. Die letzten, die ich hatte, waren noch recht salzbelastet und...
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Hi,
irgendwann bin ich davon weggekommen, meinen Schnecken Sepiaschalen anzubieten. Die letzten, die ich hatte, waren noch recht salzbelastet und ich musste sie wässern. Das war mir dann zu heikel und ich habe angefangen, Kalkblöcke selbst herzustellen. Hühnereierschalen wollte ich auch nicht nehmen, da ich nicht weiss, mit was die Hühner gefüttert worden sind und ob sie unter Medikamenteneinfluss standen.
Hier mein Rezept:

100 ml Wasser
1/4 Tl Agar Ager

Wasser + Agar Agar zum kochen bringen, 2-3 Minuten auskochen lassen. Der Algengeruch verschwindet dann.

Ich nehme für meine Kalkblöcke
Rügener Kreidekalk, Heilerde fein (zur inneren Anwendung) für diese Menge Wasser: ca 2-3 hohe Esslöffel voll.

Ich mische den Kalk + die Heilerde und schütte dann das Wasser mit Agar Agar hinzu. Ich fülle dann den Kalk soweit auf, bis eine cremige, angedickte Substanz entstanden ist. Dann fülle ich alles in kleine Schälchen und lasse es an der Luft auskühlen und trocknen. Je nach Grundfestigkeit und Größe der Schälchen, kann dies 2-5 Tage dauern.
IMAG2349.jpg

Viel Spass beim "Basteln"!

Viele Grüße,
Wassn
 
19.06.2021
#1
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Angelika

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AW: Kalkblock selbst gemacht

Der Jodgehalt in Agar Agar stört nicht?

Da Heilerde Löß ist, müsste das auch ohne Geliermittel fest zusammenbacken.
 
Wassn

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AW: Kalkblock selbst gemacht

Das Jod stört nicht. Ohne Agar Agar zerfällt der Block recht schnell. Täglich wird im Terrarium mit Wasser gesprüht und Regen simuliert. Da reicht Heilerde leider nicht aus. Der Kalkblock würde sich auflösen und in die Erde sickern.
 
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AW: Kalkblock selbst gemacht

Ich bin mit Sepia bei meinen Schnecken immer gut zurechtgekommen, bei den Asseln meiner Kinder nutze ich auch noch Sepia, greife da aber auf mehr auf andere Kalk-Quellen zurück. Doch sagen wir mal so: Du betreibst hier mehr Aufwand für Deine Schnecken, als mancher Mensch für die eigene Ernährung, inklusive der Schälchen. *g*
 
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AW: Kalkblock selbst gemacht

Die Schälchen sind "Dip-Schälchen" für ein Fondue.
Und meine Schnecken essen keine Sepia. Die Schnecken die bei mir wohnen, werden für teilweise 75€ für ein erwachsenes Tier im Internet gehandelt. Sie sind auch nicht ganz einfach nachzuziehen. Und mal in 5 Minuten die Kalkblöcke herzustellen ist für mich echt kein Aufwand. ;) Diese 5 Minuten meines Lebens schenke ich ihnen gerne, zumal diese Kalkblöcke viele Monate reichen. Wahrscheinlich muss ich erst in einem Jahr wieder welche herstellen.
Also, who cares? :fg:
 
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Mr. Ed

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AW: Kalkblock selbst gemacht

So mancher Mensch bekommt sein Futter nicht in solchen Schälchen, sondern lediglich in einem Napf vorgesetzt. Im Sinne von: Deckel auf, heiss Wasser drauf... *g*

Ohne nun Deine über 4300 Beiträge lesen zu müssen: um welche Schnecken geht es denn? Ich weiß selbst, daß es bei vielen weniger um die Calciumversorgung, sondern die eigentliche Ernährung geht... die eben nicht mit der der meisten sog. Achatschnecken vergleichbar ist.
 
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AW: Kalkblock selbst gemacht

So mancher Mensch bekommt sein Futter nicht in solchen Schälchen, sondern lediglich in einem Napf vorgesetzt. Im Sinne von: Deckel auf, heiss Wasser drauf... *g*

Ohne nun Deine über 4300 Beiträge lesen zu müssen: um welche Schnecken geht es denn? Ich weiß selbst, daß es bei vielen weniger um die Calciumversorgung, sondern die eigentliche Ernährung geht... die eben nicht mit der der meisten sog. Achatschnecken vergleichbar ist.
Diese Schälchen sind lediglich Förmchen für die Kalkmasse. Die landen nicht im Terrarium........ :oops: Es sind keine "Futterschälchen"! :rolleyes:
 
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Mr. Ed

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AW: Kalkblock selbst gemacht

OK, die scheinen dann deutlich simpler zu ernähren zu sein, da wird der Preis wohl an der Reproduktionsrate liegen.

Auf dem einen Terrarienfoto ist es nichtmal zu erahnen... welche LED sorgen denn für 2-3° Temperaturunterschied zur Umgebungstemperatur?

Es ging mir nicht darum, daß die Schnecken ihr Kalk-undwasauchimmer-Gemisch in diesen Schälchen kredenzt bekommen... es ging mir einfach um's Prinzip, daß manche Menschen sich weniger Gedanken, Aufwand und Mühen bzgl. der eigenen Ernährung machen. Das war somit ein Lob ein Dich.
 
Wassn

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AW: Kalkblock selbst gemacht

Alles in Ordnung.
Das Terrarium ist eine Sonderanfertigung. Die LED liegen oben auf dem "Lüfungsdraht", fast über die ganze Länge des Terrariums. Sie werden durchaus auch warm, aber nicht heiß. Die "Megas" sind mit einer Zimmertemperatur von 20 - 25 Grad zufrieden. Jetzt, wo es so warm ist, verschwinden die erwachsenen Tiere in der Erde. Es kann nun sein, dass sie den restlichen Sommer nicht mehr auftauchen. Ich hatte es schon, dass sie 6-7 Monate vergraben waren.
Diese "Sommer- Trockenruhe" gehört auch zu ihrem natürlichen Verhalten. In dieser Zeit wird auch das Terrarium nicht mehr so "feucht" gehalten.
Im Moment ist es ihnen also generell eher zu warm.
Die Lampen sind ausschließlich für die Pflanzen notwendig. Und dass sie so ein bisschen wärmen passt auch gut.
 
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AW: Kalkblock selbst gemacht

Dieses Rezept hab ich vor Jahren auch schon mal ausprobiert und es kam bei den Schnecken auch gut an, vor allem aber auch bei den Asseln. Ich hab auch das "Problem" dass meine Schnecken keine Sephia fressen. Wobei das ja eigentlich kein Problem ist, ich weiche nun auf andere Kalkquellen aus. Sobald ich aber mal wieder bisschen mehr Zeit habe, werd ich auch wieder Kalkblöcke machen.

Im Moment mische ich Muschelgrit für Wachteln, Eierschalen (nur Bauernhofeier), Gartenkalk und reinen Kalk und gebe ihn ins Wasser. Die Schnecken nehmen diese Tauchpartie gerne an, sie sind richtig verrückt danach, wenn ich frisch angemischt habe.
 
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