Schlechte Blutwerte und 2 fast haselnußgroße, nicht verschiebbare Beulen

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vefasi

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Hallo,

ich habe mich heute hier angemeldet, weil meine Frau und ich am Verzweifeln sind. Wir haben eine fast 12jährige Jack Russell Hündin, die bereits im Welpenalter viel durchmachen musste. Wir haben sie von einem angeblichen Züchter hier in Deutschland gekauft, nach dem wir 14 Tage vorher unseren ersten Hund, einen Shelti Mischling, haben einschläfern lassen müssen. Er litt lange Zeit an Morbus Cushing bevor wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Der vermeintliche Züchter macht allerdings keinen sehr vertrauenswürdigen Eindruck. Aber wir wollten diesen kleinen Jack Russell retten.
Kurze Zeit später ging es Cindy, so nannten wir unser neues Familienmitglied, schlecht. Die Untersuchungen beim TA ergaben Giardien und Helicobacter. Der Parasitenbefall sowie die Magen- und Darmentzündung zogen sich mehrere Wochen hin. Damit nicht genug. Noch vor Ende der ersten Läufigkeit, musste die Gebärmutter wegen einer Entzündung und ständiger Blutung entfernt werden.
Aber dann war es geschafft. Wir ließen dann noch einen Allergietest durchführen, da sie zeitweise unter den vorderen Achseln Pickel bekam. Der Test ergab, dass sie auf viele Sachen allergisch reagierte. Wir fanden ein Trockenfutter in Zusammenarbeit mit dem TA, welches sie bis heute gut verträgt. Cindy erfreut sich bis heute, ihrem Verhalten nach zu urteilen, bester Gesundheit und hat den TA nur wegen der jährlichen Impfungen gesehen.
Nun stellten wir fest, dass sie im vorderen Brustbereich, in der Nähe der Achseln, zwei fast haselnußgroße Beulen hat. Außerdem erbricht sie seit einiger Zeit am Morgen, ca. 20 Minuten nach der ersten Mahlzeit, einen Teil der unverdauten Nahrung.
Wir wollten einen Termin bei unserem TA machen. Durch Corona erfolgte bei diesem aber die Untersuchung nur ohne unsere Anwesenheit. Da auch Blut abgenommen werden sollte und wir Cindy nicht alleine lassen wollten, haben wir diese Art der Behandlung abgelehnt und uns einen anderen TA gesucht.
Die TÄ untersuchte Cindy und äußerte sich nicht gerade optimistisch über die beiden Beulen. Das Erbrechen ist ihrer Ansicht nach ein mechanisches Problem, welches sich durch ein erhöhtes Aufstellen des Futternapfes beheben ließe.

Wir ließen bei der Blutuntersuchung einen sogenannten Geriatrie-Check durchführen. Die Ergebnisse waren fatal. Lt. TÄ schlechte Leber- und Nierenwerte. Sie empfahl uns, Cindys Futter auf eine nierenschonende Variante umzustellen. Die Beulen könnten Mama-Tumore sein, da sie sich nicht verschieben lassen. Die Entfernung wäre eine größere Operation, bei der auch beide Gesäugeleisten entfernt werden müssten. Da sie fast 12 Jahre alt ist, wäre eine derartige OP nicht ungefährlich. Sie empfahl, die Beulen zu beobachten.

Meine Bedenken sind die, dass es bei einer evt. OP oder Entnahme einer Gewebeprobe zum Streuen der vermutlichen Krebserkrankung kommt.

Es geht Cindy zurzeit gut, das Erbrechen ist nach Aufteilung auf kleinere Mahlzeiten und erhöhter Aufstellung des Futternapfes nicht mehr aufgetreten. Sie ist sehr agil und verrückt wie immer und frisst alles was rumliegt, wenn man nicht aufpasst.

Wir wissen nicht, was wir nun machen sollen. Ich lade mal die Untersuchungsergebnisse der Blutentnahme hoch. Vielleicht hat ja jemand eine Idee oder Hilfestellung zur Entscheidungsfindung. Ich hoffe, dass meine Ausführungen nicht zu umfangreich sind.

Vorab schon mal vielen Dank
 

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Mephistopheles

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AW: Schlechte Blutwerte und 2 fast haselnußgroße, nicht verschiebbare Beulen

Bei jeglicher Unsicherheit würde ich einfach die Meinung eines weiteren Tierarztes einholen.

12 Jahre finde ich für einen kleinen Hund nicht alt. Da würde ich eine Operation wohl durchaus machen lassen, wenn der Allgemeinzustand nicht dagegen spricht.
 
  • Schlechte Blutwerte und 2 fast haselnußgroße, nicht verschiebbare Beulen Beitrag #3
C

CN0612

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AW: Schlechte Blutwerte und 2 fast haselnußgroße, nicht verschiebbare Beulen

Hallo,
wurden den Röntgenaufnahmen oder ähnliches gemacht um die anderen Organe anzuschauen?
Ein Streuen kann nie ausgeschlossen werden, auch ohne OP. Es ist ja die Frage ob es bereits gestreut hat, wenn nicht, würde ich auch zu der OP tendieren.

Lg Claudi
 
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