Welpe schnappt nach mir und bellt

Diskutiere Welpe schnappt nach mir und bellt im Allgemeines Forum im Bereich Hunde; Hallo! Unser bordercollie Welpe ist jetzt 13 Wochen alt und seit kurzen schnappt er nach meiner 15jährigen Tochter. Wir gehen in die Welpen Schule...
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irwshjv

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Hallo!
Unser bordercollie Welpe ist jetzt 13 Wochen alt und seit kurzen schnappt er nach meiner 15jährigen Tochter. Wir gehen in die Welpen Schule und sie war sogar schon einmal dort mit ihr aber das hat auch nichts geholfen! Mein Verdacht ist, dass die beiden in der Welpen Schule ein schlechtes Erlebnis hatten. Die Zwei kuscheln normalerweise miteinander aber wenn unserem Welpen etwas nicht passt bellt er sie an und schnappt.
Weiß jemand was ich dagegen tun kann oder wie man das verhindert?
Liebe Grüße Irena
 
29.06.2020
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Quano

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Meersäulioldie
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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Sofort unterbinden und zwar von euch Eltern. Das Welpi nimmt deine Tochter nicht für „voll“.
Wenn er schnappt sofort nein sagen, wenn er es dennoch tut, Schnauze weg vom Kind und nein oder lass das sagen. Falls es schon ritualisiert ist, er frech tut, auch mal mit dem Finger kurz, aber ernst, auf die Schnauze klopfen.
Seid ihr unsicher, unbedingt zu professionellen, erfahrenen Hundeschultrainern, die euch unterstützen.
Jedes noch so kleine Schnappen ist ein „Biss“, denn er tut es mit den Zähnen und muss jetzt korrigiert werden, sonst kann es bald ausarten.
Vllt reicht es bei ihm aber auch, wenn er begreift, hey, die lassen das nicht zu und akzeptiert sofort eure Korrekturen. Kommt sehr auf den Charakter, z.T. auf die Rasse an. Collies allgemein neigen zu Schnapp-Korrekturen ihrerseits, wenn ihnen was nicht passt. Kenne ich, mein KHC, war mit 8 Wochen schon so frech. Hat aber schnell begriffen, dass es viel schöner ist mit uns, wenn er die Regeln beherzigt und wir haben uns gegenseitig sehr lieb und es läuft harmonisch ab.
Wichtig ist noch: Das Timing!!! Genau in dem Moment korrigieren, wenn er es tut. Lässt er sich korrigieren, sofort wieder normal mit ihm umgehen. Auch bei der Korrektur ruhig bleiben, aber sehr bestimmt und es wirklich aus dem Bauch raus ernst meinen. Guten Erfolg!
 
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Domingo

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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Euer Welpe ist 13 Wochen alt, also noch ein Baby.
Man muss ihm viele erst noch beibringen.

In euerem Fall wäre das die Beisshemmung

Beim "beissen" einfach laut "aua" sagen und sich wegdrehen.
Damit wird das "Spiel" unterbrochen und der Welpe merkt, dass sein Verhalten nicht angesagt ist. Es dauert einige Zeit, bis er es gelernt hat.

Das ist ein ganz normales Verhalten eines Welpens.

Ein "nein" oder ein "aus" muss er ebenfalls erst lernen
 
Mausilla

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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Sofort unterbinden und zwar von euch Eltern. Das Welpi nimmt deine Tochter nicht für „voll“.
Wenn er schnappt sofort nein sagen, wenn er es dennoch tut, Schnauze weg vom Kind und nein oder lass das sagen. Falls es schon ritualisiert ist, er frech tut, auch mal mit dem Finger kurz, aber ernst, auf die Schnauze klopfen.
Nicht gleich den "Holzhammer" rausholen und die Dominanzschiene (nimmt die Tochter nicht für voll) braucht es auch nicht.

Welpen sind kneifende und zwickende kleine Monster. Das machen die auch untereinander so. Und ja, die setzen auch schon mal ihre Zähne ein, wenn ihnen was nicht paßt.

Einmal "Welpenschule", was soll das bringen?
In einer gut geführten Welpenstunde sollte der Hund hündische Kommunikation mit anderen Hunden lernen, das ist im Prinzip die Weiterführung der Sozialisation, die optimalerweise schon vorher mit Mutter und Geschwistern stattgefunden hat.
Und der Besitzer sollte lernen, wie so ein Welpe "tickt". Was er braucht, seine Verhaltensweisen erkennen und wie man richtig darauf reagiert.

In Eurem Fall wäre erstmal wichtig, in welchen Situationen genau zwickt der Welpe. Pauschale Ratschläge sind da eher fehl am Platz.
Ist es Übermut, Spiel, fühlt er sich bedrängt usw.

Vllt. ist Deine Tochter auch zu hektisch oder fordernd? Zu albern, sie ist ja auch fast noch ein Kind.

Es gibt soviele Möglichkeiten, woran es liegen kann. Und je nachdem auch sehr unterschiedliche Vorgehensweisen.

Auf jeden Fall hilfreich ist ein ruhiger, liebevoller Umgang mit dem Welpen. Ohne Streß, ohne zuviel Druck oder Anforderungen.
 
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Maria 2

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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Hallo,
bei uns war es vor nicht langer Zeit ähnlich, Golden Retriever Welpe und 15 jährige Tochter.
Auch unser Welpe benutzte meine Tochter als gleichwertigen Spielgefährten und wie spielen Hunde, natürlich mit den Zähnen.

So machen wie Domingo oben beschrieben, aua rufen und wenn das nicht hilft auch mal kreischen und weggehen, Spiel beenden.
Würde ein anderer Welpe auch so machen. Er muss lernen wo Schluss ist. Wichtig ist das der Welpe genug schläft. Es klingt viel,
20 Stunden, aber Welpen brauchen es. Besonders Border Collies müssen es lernen zu entspannen, sonst bekommt ihr ein Power
Bündel das immer mehr Action sucht. Eine Hundeschule die sich mit Hütehunden auskennt, wäre von Vorteil. Wichtig, regelmässig das üben was man dort lernt.
 
cichy

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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Huhu,

es ist zwar wirklich ein ganz normales Hundeverhalten aber ich sehe es auch so, dass Kinder nicht zu Opfern werden sollen. (Hunde gegenüber den Kindern natürlich auch nicht)...
Ein Hund sollte so früh wie möglich lernen, dass Kinder absolut heilig sind.
Kinder, die jetzt nicht gerade mit gut erzogenen Hunden aufgewachsen sind, verhalten sich oft nicht richtig und animieren den Hund unbewusst zu Fehlverhalten in dem sie rumzappeln oder hektisch sind. Sie sagen dann hundert mal nein oder aus und der Hund hört darauf gar nicht.
Manche Hunde hören generell nicht auf Kinder oder nehmen sie nicht ernst. Manchen kann man das auch niemals antrainieren - ich hatte so einen.

Von der Hundemutter würde der Kleine einen auf den Deckel bekommen, ebenso von anderen Mitgliedern. Wir sind zwar keine Hunde aber wir sollten auch so handeln und unerwünschtes Verhalten sofort unterbinden durch Abbruch oder An- oder Wegstupsen (natürlich nicht mit Schmerzen!)
Weil Kinder dazu oft vom Timing her nicht in der Lage sind, sind die Eltern verantwortlich!

Ihr habt eine Rasse gewählt die extreme Power hat - geistig und körperlich.
Welpenspielstunde ist für manche Rassen ganz gut um sich auszupowern, für eure Rasse sehe ich da keinen Sinn drin.
Ihr könnt auf jeden Fall schon langsam anfangen mit einer Beschäftigung wie Agility oder sogar noch besser angepassten "Sportarten". Es gibt Hundeschulen wo diese Hunde auch ihre Fähigkeiten ausleben können und zb. mal etwas hüten können.
Das ist etwas, was dann auch die Tochter später mit ausüben und trainieren kann.

Bewegung, Ablenkung durch Spiel & Sport sind auch wichtig um zu vermeiden, dass der Kleine mit der Tochter einfach so mit den Händen o.Ä. spielen möchte. Natürlich alles immer im Rahmen des Möglichen und Altersgerecht. In dem Alter reichen mehrere kleine 15 Minuten Spieleinheiten am Tag. Vor allem auch üben wieder runter zu kommen in dem der Hund mal eine Zeit lang auf seinem Platz liegen bleiben und sich entspannen soll.
Das ist bei dieser Rasse auch extrem wichtig.
 
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Mausilla

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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Mal ehrlich, mit 13 Wochen braucht ein Hund noch keine Vorbereitung aufs Agi oder hüten oder sonstwas.

Der sollte in aller Ruhe die Welt kennenlernen, umweltsicher werden, angepaßtes soziales Verhalten lernen, vllt. 2-3 Grundkommandos und ansonsten einfach Hund sein.

Damit ist er ausgelastet genug, denn das alles muß ja auch in seinen Ruhephasen verarbeitet werden.

Grad bei Hütern zieht man sich bei zuviel Input schnell einen hektischen, nervösen Hund ran.
 
cichy

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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Mal ehrlich, mit 13 Wochen braucht ein Hund noch keine Vorbereitung aufs Agi oder hüten oder sonstwas.

Der sollte in aller Ruhe die Welt kennenlernen, umweltsicher werden, angepaßtes soziales Verhalten lernen, vllt. 2-3 Grundkommandos und ansonsten einfach Hund sein.

Damit ist er ausgelastet genug, denn das alles muß ja auch in seinen Ruhephasen verarbeitet werden.

Grad bei Hütern zieht man sich bei zuviel Input schnell einen hektischen, nervösen Hund ran.
Das sehe ich nicht so. Jeder Hund will eine Aufgabe haben und gefördert werden. Genau das bedeutet "Hund sein" - seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen nachgehen zu können und verstanden zu werden. Es gibt Rassen, wie exakt diese, die nicht einfach nur existieren und auf der Couch liegen wollen. Dafür sind ganz andere Rassen da.
Jeder Tag ist ein Tag an dem der Hund was lernt. Er kann nun lernen die Tochter zu scheuchen oder eben über eine Hürde zu hopsen - was wäre einem lieber?

Der Beschreibung nach sucht sich der Kleine gerade eine eigene Aufgabe denn das was aktuell noch wie ein Spiel wirkt, sieht in 2-3 Monaten schon ganz anders aus und der Übergang ist fließend.
Die Besitzer scheinen kaum Hundeerfahrung zu haben also ist jedes Training für beide Seiten sinnvoll anstatt es einfach so laufen zu lassen.

Einen nervösen Hund erzieht man sich nur wenn man keine Ahnung hat. Bei einem Training unter Aufsicht bei einem Profi passiert das wohl eher seltener als zu Hause ohne Begleitung.

Ich sehe doch jeden Tag das Resultat aus "ach lassen wir mal machen"...
 
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Domingo

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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Es klingt viel,
20 Stunden, aber Welpen brauchen es. Besonders Border Collies müssen es lernen zu entspannen, sonst bekommt ihr ein Power
Bündel das immer mehr Action sucht.
Welpen schlafen niemals so viel, sie erkunden ihre Umgebung und Umwelt.
Das passt nur auf einen bereits älteren Hund.

es ist zwar wirklich ein ganz normales Hundeverhalten aber ich sehe es auch so, dass Kinder nicht zu Opfern werden sollen. (Hunde gegenüber den Kindern natürlich auch nicht)...
Ein Hund sollte so früh wie möglich lernen, dass Kinder absolut heilig sind.
Dafür sind doch die Eltern da.
Das ist nicht Aufgabe des Welpens.

Auch die Kinder haben zu lernen, dass sie den Hund nicht bedrängen oder, je nach Größe,des Hundes grob mit ihm umgehen.
Lernen bedeutet auch, dass der Hund/Kind die Zeit haben sollen, die sie brauchen.

Dieser Welpe ist aber noch nicht lange genug dafúr im Hause und die Tochter ist bereits 15 Jahre alt. Da sollte man doch davon ausgehen könen, dass sie verständig genug mit dem Hund umgehen kann.
Sie ist ja kein Kleinkind mehr.

Wir sind zwar keine Hunde aber wir sollten auch so handeln und unerwünschtes Verhalten sofort unterbinden durch Abbruch oder An- oder Wegstupsen (natürlich nicht mit Schmerzen!)
Weil Kinder dazu oft vom Timing her nicht in der Lage sind, sind die Eltern verantwortlich!
Hier schreibst du es ja selbst: Die Eltern sind nicht aussen vor und haben die Kinder anzuleiten und zu erklären, was eigentlich passiert zwischen Hund und Kind./Teenager
Das nennt man Erziehung.

Ein Mensch kann sich niemals wie ein Hund verhalten!
Er hat seine eigene "Form" entwickelt, wie man ein Hundekind/-Baby von vielen Dingen abhalten kann, u.a. z.B. die Ablenkung, die funktionert in solchen Fällen auch sehr schnell. Da braucht man nicht unbedingt körperliche Reaktionen, wie wegstupsen usw. anwenden.

Welpenspielstunde ist für manche Rassen ganz gut um sich auszupowern, für eure Rasse sehe ich da keinen Sinn drin.
Natürlich macht ein gute Welpenspielstunde Sinn, egal welche Rasse man selbst hat.

Die Welpen sehen versch. aussehende Hunde (z.B Ringelschwanz, Hängeohren, langes Fell, große/kleine Hunde erkennen und mit den eigenen Kräften haushalten usw. Sie lernen die versch. Hundemerkmale zu deuten und zu verstehen.
Das nennt man auch "mit anderen Hunden/Rassen sozialisieren".

Das sehe ich nicht so. Jeder Hund will eine Aufgabe haben und gefördert werden. Genau das bedeutet "Hund sein" - seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen nachgehen zu können und verstanden zu werden. Es gibt Rassen, wie exakt diese, die nicht einfach nur existieren und auf der Couch liegen wollen. Dafür sind ganz andere Rassen da.
Jeder Tag ist ein Tag an dem der Hund was lernt. Er kann nun lernen die Tochter zu scheuchen oder eben über eine Hürde zu hopsen - was wäre einem lieber?
Ein Welpe brauch noch keine Aufgabe, der hat wirklich noch genug zu tun mit dem neuen Zuhause kennen lernen, alle Personen im Haushalt einschätzen zu können, neue Gerüche und Geräusche zu bekunden, den Abschiedsschmerz von Geschwister und Mutter zu verdauen, neues Futter kennen zu lernen und dieses auch zu verdauen und und und.
Eine Aufgabenstellung kann hier getrost noch nach hinten verschoben werden.

Wenn er jetzt, mit 13 Wochen noch eine Aufgaben haben soll, ist er total überfordert und niemand braucht sich wundern, wenn er dann im Spiel so richtig richtig aufdreht.

Das reicht doch, wenn man nun schon versucht, dem Welpen Sitz, Platz Fuß beizubringen, die Stubenreinheit zu fördern versucht, die Leinenführigkeit in Angriff nimmt , die Hausregeln vermitteln möchte usw.
Ein überforderter Welpe wird ein nervöser Welpe und findet in seinem Halter kein Vertrauen, Bindung und hat auch keinen Respekt vor ihm .
Ein überforderter Welpe wird ein nervöser Hund.

Der Beschreibung nach sucht sich der Kleine gerade eine eigene Aufgabe denn das was aktuell noch wie ein Spiel wirkt, sieht in 2-3 Monaten schon ganz anders aus und der Übergang ist fließend.
Die Besitzer scheinen kaum Hundeerfahrung zu haben also ist jedes Training für beide Seiten sinnvoll anstatt es einfach so laufen zu lassen.
Seine Aufgaben sind momentan:
seine Welt zu erkunden, alle Familienmitgleider kennen zu lernen, sich auf gewisse Zeiten (Fütterung, Gassi usw.) einzustellen, Hausregeln kennen zu lernen.

Im Moment spielt er nur mit der Tochter, lernt sie kennen und weil er keine Hände, wie wir Menschen hat, macht er alles mit den Zähnen - doch das hat nichts mit" Aufgabe suchen" zu tun.

Einen nervösen Hund erzieht man sich nur wenn man keine Ahnung hat. Bei einem Training unter Aufsicht bei einem Profi passiert das wohl eher seltener als zu Hause ohne Begleitung.
Viele Menschen haben ein untrügliches Bauchgefühl, das kann am Ende viel mehr Wert sein als ein Trainer. So einen Trainer, wie du oben schreibst, der muss auch erst mal gefunden werden. Das erfordert natürlich Zeit - der Hund ist aber erst 13 Wochen alt und erst wenige Tage im Haushalt der Halters.

Ich sehe doch jeden Tag das Resultat aus "ach lassen wir mal machen"...
Du weisst das alles nicht. Auch nicht, ob man sagt "lass doch mal machen"
Was du siehst, wird nur eine Momentaufnahmen einer Situation.

Was dazu geführt hat, was der Auslöser ist, weiß ein Aussenstehender meist nicht.
 
Mausilla

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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Das sehe ich nicht so. Jeder Hund will eine Aufgabe haben und gefördert werden. Genau das bedeutet "Hund sein" - seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen nachgehen zu können und verstanden zu werden.

Der Beschreibung nach sucht sich der Kleine gerade eine eigene Aufgabe denn das was aktuell noch wie ein Spiel wirkt, sieht in 2-3 Monaten schon ganz anders aus und der Übergang ist fließend.


Einen nervösen Hund erzieht man sich nur wenn man keine Ahnung hat. Bei einem Training unter Aufsicht bei einem Profi passiert das wohl eher seltener als zu Hause ohne Begleitung.

Ich sehe doch jeden Tag das Resultat aus "ach lassen wir mal machen"...
Ein Welpe in dem Alter braucht keine "Aufgabe". Der lernt die Welt kennen, das ist Aufgabe genug. Schrieb ich ja schon.

Ich schrieb aber nicht "lass ihn mal machen". Sondern von liebevoller, geduldiger und auch konsequenter Führung und Erziehung.

Ein Welpe im Rudel lernt in diesem Alter vor allem soziale Fähigkeiten, der geht noch nicht jagen, was ja dann später eine Aufgabe wäre.

Die wenigsten Welpen wachsen ja heute noch in einem Rudel auf. Deswegen müssen seine Menschen ihn bei seinem Lernprozeß unterstützen und führen.
Was aber eben nicht bedeutet, das er schon zig Kommandos lernen muß oder die Grundlagen irgendwelchen Hundesports. Sondern eben soziale Fähigkeiten und Vertrauen. Ganz wichtig.

Alles andere kommt später.

Mit einem Hund, der sozial sicher ist und Grundvertrauen in seine Menschen hat, kann ich später alles mögliche machen.

Der wird sich auch ohne viele Kommandos sozial angepaßt benehmen und sich allen Herausforderungen und Aufgaben mit seinem Menschen zusammen stellen.

Meine Erfahrung.

Ich sehe im übrigen sehr oft die Folgen von zu früher Überforderung und nicht nur die Folgen von "lass mal machen".
Nervöse, hektische Hunde. Die zu Überreaktionen neigen, nie genug Beschäftigung bekommen, viel bellen und auch sonst eher unausgeglichen sind.
 
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Maria 2

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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Hi,
warum findet man dann so viele Beiträge, dass ein Welpe 20 Std schlafen sollte?
Auch unsere Hundetrainerin ist der Meinung je mehr Schlaf, desto ausgeglichener wird der Welpe.

Bei unseren Welpen schrieben wir es eine Zeit lang auf, es geht ja auch nicht darum das er tief und fest schläft, sondern nicht dauernd herumspringt. Je weniger unser Welpe schlief, desto aufgedrehter war sie.

Als wir darauf achteten das sie mindestens 18 Std schlief und ruhte wurde sie viel ruhiger. Jetzt ist sie 21 Monate und wir werden viel darauf angesprochen, wie ruhig sie sich in vielen Situationen verhält und zur Ruhe kommt. Wie habt ihr das hinbekommen?
In der Stadt, in Geschäften wurden wir schon angesprochen wie alt unser Hund denn sei, weil sie sich so super benimmt.
Sie konnten es eigentlich gar nicht glauben, wenn wir sagten das sie erst 15 , 16 Monate alt ist.
 
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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

@ Maria wir habt ihr das geschaft dass ein Welpe 20 Stunden schläft? Unsere war damals 12 Wochen alt und hat ihre Ruhepausen und Schlaf selbst gefordert. Sie hatte ihr Körbchen und ihren Platz und wurde sicher nicht gestört in dieser Zeit.

Sie hat dann von abends 23 Uhr - 7 Uhr morgens durchgeschlafen. Wir haben öfters am Tag kleinere Spaziergänge unternommen, um auch den Sozialkontakt zu anderen Hunden zu halten und den Alltag mit Geräuschen und Gerüchen weiter kennenzulernen.

Sie hatte eine sehr enge Bindung zu uns und war sozial zu allen Hunden und Menschen.

Kommandos hat sie eigentlich nicht eingetrichtert bekommen, sondern die wurden mit zunehmendem Alter mit eingeflochten. Sie war übrigens ein Zwergdackel die meistens einen schlechten Ruf haben, dabei liegt es auch hier an den Haltern.
 
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Domingo

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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

warum findet man dann so viele Beiträge, dass ein Welpe 20 Std schlafen sollte?
Das kann ich dir nicht sagen.
Wahrscheinlich hat das mal jemand geschrieben und das wurde unreflektiert von anderen übernommen.
Vll ähnlich wie frúher mal das "Leinenruckeln" um die Leinenführigkeit zu vermitteln oder ein Sprühalsband, welches gegen Bellen eingesezt wurde oder das Dominanzverhlaten eines Hundes? Keine Ahnung, ich kann es dir nicht sagen.
Aber heute sollte man solche Dinge doch schon besser wissen.

Auch unsere Hundetrainerin ist der Meinung je mehr Schlaf, desto ausgeglichener wird der Welpe.
Warum fragst du nicht die Trainerin, wie sie darauf kommt?

Aber was ich dir sagen kann:
Wie sich Welpen verhalten, kurz bevor sie vermittelt werden. Also zwischen der ca. 6. und ca. 12. Woche, wenn sie sich noch in ihrer vertrauten Umgebung befinden und noch die Geschwister und die Mutter haben um zu spielen und sie sich versuchen in ihrem kurzen Leben zurecht zu finden.

Das ist keinesfalls so, dass sie 20 Stunden am Tag "ruhen" oder Schlafen.
Sie lernen in dieser Zeit überwiegend ihre nächste Umgebung kennen, was überhaupt "Gefahren" für sie sind, lernen die (Fein)Koordination ihres Körpers kennen und beherrschen, bauen Muskeln auf und das Sozialverhalten.
Das alles ist sehr wichtig für die Welpen.

Du kannst deswegen auch sehr gerne mal mit einem guten Züchter darüber sprechen.
Viele Züchter atmen ja auch etwas auf, wenn die Welpenbande gut vermittelt ist und endlich das Haus verlassen.

Wenn sich Welpen ausgetobt haben und dann müde sind, legen sie sich von allein zum Schlafen/Ruhen hin oder sie fallen einfach nur um und sind dann schon fast eingeschlafen. Das ist ein ganz natürliches Verhalten.

Auch bei Straßenhunden oder bei der hunde-ähnlichen Verwandtschaft (Wölfen/Füchsen/Marder usw.) ist das nicht anders.
Da sind nur keine Menschen, die meinen, das Tier muss jetzt "ruhen", damit er auch in ihren Alltag oder zeitlichen Ablauf passt" oder sie selbst mal entspannen können.
Ein Welpe braucht eigentlich eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung die ersten Wochen.

Zwingt man einen Welpen zum "Ruhen", z.B. in einer Box, ist das gar kein wirkliches und entspanntes Ruhen, weil das Köpfchen ja noch tausend Dinge verarbeitet (auch das ist sehr wichtig, die Zeit dafür wird aber von der Natur automatisch eingeräumt) und machen möchte.
Der Kleine wird versuchen sich aus der Box zu befreien (zumindest so lange, bis er sich daran gewöhnt hat) um zu seinem einzigsten momentanen "Beschützer" (dem Halter) zu kommen. Der Welpe weiss , dass er alleine dem Tode geweiht wäre.

Und zweitens liegt man da schon sehr nahe an "erlernter Hilflosigkeit", meiner Meinung nach. Ein Welpe kann sich ja nicht wehren.
 
cichy

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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Huhu,

ich habe nirgends geschrieben der Hund soll jetzt schon 100% Profisport machen sondern er soll damit anfangen statt der Welpenspielstunde und dafür ist es garantiert nicht zu früh. Und wenn er erstmal nur auf den Übungsplatz geht (wo auch viele andere Hunde sind) und spielt/zuschaut/kennenlernt oder dort z.B. Sitz lernt. Die Leute dort sind doch nicht dumm sondern kompetent genug und werden schon dem Alter angepasste Dinge empfehlen und üben.
Dort passiert alles unter Anleitung. Zu Hause sagt dir keiner ob die Reaktion nun angebracht war oder nicht.

In einer Welpenspielstunde wird er doch auch Reizüberflutet und ich kann aus Erfahrung sagen, dass es überhaupt nichts bringt im Bezug auf späteres Sozialverhalten und Verträglichkeiten!
Z.B. Mein letzter Hund (Schäferhund) war einmal in einer Welpenspielstunde und wurde von einem Jack Russel so dermaßen unterdrückt, dass er Zeit seines Lebens wirklich richtige Angst vor dieser Rasse hatte. Ansonsten hat er sich trotz fehlender Welpenspielgruppe bis ans Lebensende mit jedem Hund verstanden.
Der vorletzte Hund meiner Schwester (Rottweiler) war sehr lange in Spielgruppen und hat sich später dennoch mit keinem fremden Hund mehr verstanden. Beim neuen Hund zeigen sich wieder ähnliche Tendenzen obwohl er viel unter Hunden ist.


Ich weiß nicht ob es sinnvoll ist ein Kind die Erziehung eines Hundes mitmachen zu lassen wenn es überhaupt keine Erfahrung hat. Tricks beibringen ja aber Erziehung? Also das sehe ich wirklich extrem kritisch. Mein Sohn ist auch 15 und obwohl der mit Hunden aufgewachsen ist, würde ich nicht behaupten er kann da immer korrekt reagieren. Das ist und bleibt absolut meine Aufgabe.
Ich selbst war etwas jünger als ich damals anfing mich mit einem verwahrlosten Hofhund abzugeben. Der hat mir einiges beigebracht und sich nichts von mir sagen lassen aber das war kein süßer Schoßhund den man gern zu Hause haben will. Zum Glück hat er mich trotz vielem Fehlverhalten nie gebissen und war mein bester Freund.

Wir haben hier sehr unterschiedliche Meinungen, das ist nicht schlimm.
Nach all meinen Erfahrungen mit Hunden weiß ich, dass ein Hund nicht einfach nur da sein will, erst recht kein Welpe und auch nicht in einem Rudel (beobachtet das doch mal bevor man sowas behauptet). Das ist eine sehr menschliche Ansicht. Ablenkung und Belohnung funktioniert niemals bei jedem Hund. Das funktioniert oft nur so lange wie das Leckerchen in der Hand ist aber in ersten Situationen schnell mal nicht mehr. Auch bestimmte Rassen wie z.B. Labradore lassen sich mit Essen natürlich extrem gut erziehen. Probiere das mal mit nervösen mäkligen Schäferhunden - keine Chance.
Der Hund soll sich bei mir sicher fühlen und nicht als Leckerliespende oder Ablenker ansehen. Er soll bei Gefahr lieber hinter mir stehen und niemals wegrennen. Er soll sich an mir orientieren und mir vertrauen dass ich die Situation stets im Griff habe. Auf welchem Weg man diese Ziele erreicht ist unterschiedlich denn jeder Hund ist anders, Einfach so passiert es aber gewiss nicht.
 
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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Nach all meinen Erfahrungen mit Hunden weiß ich, dass ein Hund nicht einfach nur da sein will, erst recht kein Welpe und auch nicht in einem Rudel (beobachtet das doch mal bevor man sowas behauptet).
Nun, ich habe es beobachtet. Ich halte seit über 20 Jahren immer mehrere Hunde, und da kamen auch immer mal wieder Welpen dazu.
Im Rudel hat der Welpe keine "Aufgabe". Der ist da. Der gepflegt, umsorgt und auch erzogen. Es wird mit ihm gespielt. Er lernt Sozialverhalten und seine Umwelt kennen. In sicherer Obhut.

In dem Alter wird nichts vom Welpen verlangt, außer das er sich einordnet. Und die meisten erwachsenen Hunde sind auch noch sehr tolerant, wenn der Welpe sich unangemessen verhält.

Wenn die Erwachsenen im Rudel bspw. Wachaufgaben wahrnehmen und so ein Welpe will da mittun, bekommt er eine klare Ansage, das es nicht seine Aufgabe ist.
Ebenso wäre es bei jagenden Hunden. Die nehmen keinen Welpen mit.

Warum also soll ein Welpe eine Aufgabe haben? Über Hürden zu hüpfen oder sowas.

@cichy

Bist Du Hundesportlerin? Deine Ansicht der Dinge läßt darauf schließen.
 
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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Nein bin ich nicht.

Natürlich hat der Welpe da eine Aufgabe, er lernt es doch von den Großen und wird von ihnen erzogen und an alles herangeführt.
Das ist doch eine Aufgabe - oder nicht? Ein funktionierender Herdenschutzhund-Welpe wird auch am Anfang mitgenommen und lernt sofort von den Großen was zu tun ist selbst wenn er selbst gar nicht mitmachen darf und nur zuschaut. Da wartet doch keiner bis der Hund erwachsen ist. Die Hunde lernen alle von Anfang an.

Genau das soll der Mensch auch tun.

Dinge beizubringen und ihn zu fördern - vom ersten Tag an.
Sitz und Platz sind doch Standardsachen die ein Hund nur zum Spaß können muss. Ob er nun das lernt oder was anderes, ist doch völlig egal. Ich bin immer der Meinung ein Hund sollte das lernen was für ihn und mich wichtig ist.

Ich glaube wir missverstehen uns. Ob nun das Rudel den Welpen anlernt oder der Mensch ist völlig egal. Irgendwann muss der Hund es können (z.b. bewachen) und es ist erstrebenswert wenn das etwas ist, was seiner Rasse, seinen Fähigkeiten und auch den Wünschen des Halters entspricht.

Ich habe hier schon einige Border wild und ungehemmt Kühe hüten sehen. Weder die Kühe noch die Besitzer fanden das so geil. Da gab es leider auch schon sehr schwer verletzte Hunde bei solchen Aktionen.
Und mir tut das so leid denn das sind oftmals Hunde die einfach nur da sein sollen aber keine Aufgabe haben.

PS: ich lebe mit Hunden nach dem Prinzip wie es Maja Nowak tut (aber schon lange bevor ich sie kannte)
 
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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Wahrscheinlich definieren wir das Wort "Aufgabe" jeder anders.;)

Für mich kamen Deine Beiträge so rüber, das ein Welpe möglichst früh bspw. auf Agi vorbereitet werden sollte. Also Hundeplatz. Oder aufs hüten. Oder was auch immer. Das konkret bereits eine Ausbildung beginnt.

Und das halte ich einfach für verfrüht. Weil der Welpe eben erstmal andere Dinge zu lernen hat. Egal ob jetzt von den erwachsenen Hunden des Rudels oder von und mit seinen Menschen.

Ich lebe übrigens auch mit meinen Hunden, seit sehr vielen Jahren. Allerdings nicht nach Maja Nowak, zu deren Rudelstellungstheorien ich mich hier nicht weiter äußern werde. Weil das, was ich dazu zu sagen habe, müßte ich sehr vorsichtig formulieren.
 
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AW: Welpe schnappt nach mir und bellt

Hallo,
Ein Welpe braucht eigentlich eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung die ersten Wochen
genau und deshalb hatten wir uns auch für einen Welpen entschieden, da ich zu Hause bin. Nicht mal schnell 4 Wochen Urlaub und dann muss er alleine zu Hause bleiben, so etwas kann ich nicht verstehen

Wir haben einen Kennel und unsere Hündin liebt ihn. Sie war darin auch noch nie eingesperrt, er ist immer offen.
Genauso wenig wie sie noch nie in eine Raum eingesperrt wurde. Sie hat unser Haus zur Verfügung.
Das längste was sie allein zu Hause war sind 4 Stunden und auch das hatte super funktioniert. Da wird nichts zerstört und sie kann sich den Raum aussuchen wo sie sich aufhalten will.

Unsere Hundetrainerin arbeitet nach Frau Feltmann und es ist nicht so, dass ich da alles blind übernehme. Ich setzte das um, was für mich logisch erscheint, bzw. mein gesunder Menschenverstand gut heißt.
Nach Frau Feltmann wird ein sogenanntes Deckentraining geübt, schon von klein an lernen die die Welpen, auf dieser Decke oder Handtuch zu entspannen. Diese Decke kommt nur bei dieser Übung zum Einsatz, so dass der Hund es verbinden kann.
Nach einen Spiel wird der Hund auf diese Decke gelockt und dort soll er dann auch bleiben, sprich sich hinlegen, bis ich ihn wieder erlaube, sie zu verlassen. Diese Übung macht man unterschiedlich lang. Die kann nur 1 Minute dauern oder auch mal 15 Minuten, den Verhalten des Hundes angepasst, wenn er sich ruhig verhält darf er sie wieder verlassen.

Ich glaube es wird mit diesen 18 - 20 Stunden Ruhephase, Schlaf falsch verstanden. Sie soll sich ruhig verhalten, kann natürlich beobachten, sich umschauen.
@Wolke hast du jemals auf die Uhr geschaut wie lange dein Hund geschlafen, geruht hat?

Klar war es so, man spielt, beschäftigt den Welpen und er fällt um und schläft. Aber bei uns kann mit zunehmenden Alter das Problem, das es eben am Abend nicht mehr so war. Sie lief nach der Auslasten, geistig und körperlich, nach kurzen Schlaf unruhig durch das Haus, wollte in den Garten, wieder rein, raus, machte Quatsch und obwohl sie erschöpft war fand sie nicht mehr allein in die Ruhe. Und da kam dann die Decke ins Spiel. Man hat die Decke hingelegt und sie legte sich darauf und schlief. Man hat sogar das Gefühl das sie sich gefreut hat, weil sie nun genau wusste was man von ihr erwartete.
Das hat man nun ein paar Tage wiederholt und dann war alles wieder okay. Sie konnte auch wieder ohne Decke sich entspannen.
Ich habe ein paar Hundefreunde die sich einen 2 Hund angeschafft haben, zu einen älteren. Alle berichteten mir, dass es so toll ist, ihr Welpe orientiert sich total an den alten Hund. Ohne Probleme schläft, ruht er, wenn der andere Hund schläft. Er kann total schnell entspannen und zur Ruhe kommen, weil er es vom anderen Hund abschaut.
Unser Hund wird körperlich und geistig(Fährte, Dummy) gut ausgelastet, aber wenn er es ab und an nicht schafft zur Ruhe zu kommen, zögere ich nicht sie einzusetzen, weil ich sehe das es meinen Hund dann besser geht.

Eine Aussie Besitzerin hier bei uns hat mir folgendes erzählt. (Ihr Hund wird häufig als Musterbeispiel genannt, wie es auch mit den Aussie funktioniert.) Als sie ihn als Welpen bekam wollte sie beruflich kürzer treten um sich mehr um ihn kümmern zu können. Sie hatte eine Ergotherapie Praxis die sie zu zweit betrieb. Die Kollegien sollte sie mehr oder minder eine Zeit lang alleine weiterführen, bis ihr Hund älter sei. Leider kam es völlig anders und die Kollegin erkrankte und fiel selbst länger aus.
Da sie den Hund nicht alleine zu Hause lassen wollte nahm sie ihn mit in die Praxis und dort musste er sich mehr oder minder still verhalten, also am Besten schlafen. Das funktionierte total gut und sie war selbst überrascht.
Sie erzählte mir auch, dass sie bei vielen Spaziergängen immer wieder richtige Ruhepausen einlegten. Sie setzten sich auch die Wiese, bis der Hund wieder ruhiger wurde, einschlief. Sie ist inzwischen davon überzeugt, dass sich dadurch ihr Hund so super entwickelt hat, weil er als Welpe hauptsächlich gelernt hatte sich zu entspannen, zur Ruhe kommen. Viele Aussie Besitzer, die mit ihren nervösen und unruhigen Hunden Probleme haben, kommen auf sie zu und fragen, warum ihr Hund so ruhig ist.

Um ihn artgerecht zu beschäftigen, schaffte sie sich, als der Hund noch keine 2 Jahre alt war, eine kleine Schafherde an.
Sie selbst, hatte keine Ahnung von Schafen. Aber es lief so gut, der Hund hat von sich aus vieles richtig gemacht und brauchte nur wenig Unterstützung, er weiß was zu tun ist. Sie sagte mir sie verstehe auch warum so viele Hütehunde Probleme haben. Sie werden nicht richtig ausgelastet und klar nicht jeder kann sich eine Herde Schafe in den Garten stellen, aber das wichtigste ist das dies Hund lernen ruhig zu werden, weil sonst hast du einen Workaholic.

So, ich denke nun ist genug zu diesen Thema geschrieben, die Erstellerin hat sich ja leider selbst nicht mehr zu Wort gemeldet.
 
Thema:

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