Eltern verweigern meine Katze mitzunehmen.

Diskutiere Eltern verweigern meine Katze mitzunehmen. im Recht und Versicherungen Forum im Bereich Katzen; Hallo, ich habe eine Frage. Ich bin vor kurzem nach Streitigkeiten zuhause ausgezogen. In dem Haushalt befinden sich 2 Katzen. Eine davon ist...
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Rafael427

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Hallo,
ich habe eine Frage. Ich bin vor kurzem nach Streitigkeiten zuhause ausgezogen. In dem Haushalt befinden sich 2 Katzen. Eine davon ist meine. Ich habe sie als ich 14 war geschenkt bekommen. Jetzt wollen meine Eltern sie mir nicht geben. Reden ist nicht möglich. Der erste Versuch ist schon gescheitert. Nun ist meine Katze in deren Wohnung und ich weiß nicht was ich machen soll. Ich habe mich immer um sie gekümmert und war mit ihr zum Tierarzt. Dokumente habe ich keinerlei, da ich sie geschenkt bekommen habe und auch vom Tierarzt habe ich nichts bekommen. Ich überlege das gerichtlich zu regeln, aber das wäre meine letzte Option. Ich habe einen Chatverlauf, in welchem meine Eltern erwähnen „Deine Katze“, mehr habe ich leider nicht. Die Tierärztin könnte auch bezeugen, dass ich mit meiner Katze dort war. Weiß jemand wie das rechtlich nun aussieht? Sollte ich es gerichtlich machen, wenn es anders nicht geht?
 
24.03.2020
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Esmeralda

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Ich weiss ja nicht, wie alt Du bist, aber wenn das Katzentier schon alt ist, würde ich sie auch in ihrer gewohnten Umgebung lassen.

Hört sich ja fast wie eine Sorgerechtsstreit im Falle einer Scheidung an :rolleyes:
 
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Rafael427

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Ich weiss ja nicht, wie alt Du bist, aber wenn das Katzentier schon alt ist, würde ich sie auch in ihrer gewohnten Umgebung lassen.

Hört sich ja fast wie eine Sorgerechtsstreit im Falle einer Scheidung an :rolleyes:
Meine Katze ist 5 Jahre, also noch nicht zu alt und meine Eltern werden auch demnächst umziehen, daher muss die Katze sich so oder so an die neue Umgebung anpassen. Ich selber bin 20 Jahre alt. Es kann ja aber nicht sein, dass meine Eltern einfach meine Katze behalten.
 
Schweinchen's Omi

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Ich würde auch erst gut überlegen, ob ein Mitnehmen im Sinne der Katze ist. Ein "Haben wollen" ist jedenfalls bei einem Tier kein gutes Argument.
Du hast doch das gute Betreuen in den letzten Jahren getan, damit es der Katze gut geht. Damit hast du kein Recht an ihr erworben. Das rechtliche Eigentum von Kindern (und Jugendlichen) an Tieren ist immer so ein Thema. Wir haben unserer 6j. Tochter ein Pony geschenkt - aber das hatte natürlich keine rechtlichen Konsequenzen. Das Pony war emotional ihres, aber nicht rechtlich.
Ich fürchte, du hast in diesem Falle keine guten Karten - außer, das Wohl der Katze in in Gefahr, und du kannst das beweisen.

Leider ist das Ausziehen ein recht harter Schnitt. Und hier hast du eventuell die Katze aufgegeben. Man muss bei dem Schritt (und ich kenne den) gleich auf Anhieb mitnehmen, was man bei sich haben will. Nicht nur den laptop und Klamotten, sondern halt auch die Katze. Nachträglich ist schwierig. Vielleicht findest du einen Kompromiss und nimmst die Katze mit, wenn der Umzug der Eltern ansteht.
 
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Wie alt ist die andere Katze deiner Eltern? Willst du die beiden Tiere wirklich trennen, wenn sie sich vertragen? Denk auch an die Katzen, du gehst bestimmt arbeiten und eine Katze alleine wäre nicht gut.

Wenn du sie mitnehmen würdest und suchst eine zweite Katze, ist die Verträglichkeit nicht immer gegeben. Sind die Katzen Freigänger kannst du das auch bieten?
Vielleicht handelst du zum Wohle der Tiere, mir wäre wichtig, dass die Tiere glücklich sind.
 
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Rafael427

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Danke erstmal für die schnellen Antworten!
Einige Punkte zur Aufklärung:
Es handelt sich bei beiden Katzen um Hauskatzen. Die beiden leben erst seit ca. 1,5 Jahren zusammen und meine Katze ist die ältere und kommt mit der anderen nicht wirklich klar. Sie faucht die andere ständig an und macht einen sehr gestressten Eindruck, sobald die andere in ihre Nähe kommt. Vorher, als sie alleine war, war sie entspannter. Außerdem sitzt mein Vater 24/7 in der Küche und raucht. Die Katzen befinden sich auch oft in der Küche und gelüftet wird nicht! Passivrauchen schädigt die Gesundheit der Katzen. Die in dem Rauch enthaltenden schädlichen Stoffe setzen sich auf dem Fell ab und die Katzen nehmen das dann nicht nur durch die Atmung, sondern auch durch das Fell auf, wenn sie sich putzen. Trinken habe auch nur ich meiner Katze gegeben. Denn da die andere Katze immer das Wasser aus dem Napf über den ganzen Boden verteilt, steht das trinken sonst nur draußen auf dem Balkon, wo die Katzen nur selten raufkönnen. Meine Katze hat sich immer vor dem leeren Trinknapf gestellt und gewartet bis ich ihr Wasser gebe. Also ich würde meine Katze dort lassen, wenn es für sie wirklich besser wäre, aber das ist es ganz sicher nicht. Es macht mich nun einfach fertig, dass sie dort ist und sie die behalten, ohne vernünftigen Grund.
 
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mottine

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Ui, sehr schwer.
Wenn wirklich keine vernünftige Einigung im Sinne von Zusammensetzen und über die Katze reden, die anderen Streitigkeiten außen vor zu lassen, wird es schwer.
Ich kenne keinen von Euch und weiß somit nicht, ob Deine Eltern die Katze behalten möchten, weil sie sie auch als ihre Katze sehen, lieben......oder um Dir weh zu tun.
Es könnte also sein, ich weiß auch nichts um euer Verhältnis, um Euren Streit, wue schlimm und tief er war.....ob es von nutzen wäre, erstmal in Ruhe abzuwarten und dann ein freundliches Gespräch zu suchen.

Beim Hund ust es einfacher. Da ist es bei gerichtlichen Streitigkeiten schon oft passiert, das die Partei, die nachweislich die Hundesteuer gezahlt hat, dadurch Eigentum am Hund nachweisen konnte. Gibt es bei Katzen ja nicht.
Du sagst, Du warst beim TA. Lief das auf Deinen Namen? Also die Anmeldung, Rechnungen? Hat die Katze einen Impfpass? Dort ist der Eigentümer eingetragen. Ist sie gechipp? Der Eintrag läuft auch auf den Eigentümer.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz, da Tiere rechtlich noch Sachen sind.
Eigentümer ist der, der rechtliche Vefügungsgewalt hat.
Besitzer ist tatsächliche Verfüger.

Besser erklärt. Du gehst mit meinem Hund Gassie. Ich bin Eigentümer, mein Hund, ich kann ign Dir verkaufen, schenken.......Aber Du bist als Gassiegänger in diesem Besitzer, darfst aber außer spazieren gehen nichts mit dem Hund tun. Keinerlei Veräußerung, wäre Diebstahl.

Du bräuchtest also Nachweise. Wenn es der Katze dort nicht so gut geht, kann ich Dich verstehen. Ist keine ruhige Einigung dem Tier zuliebe, die Menschen können sich ja die Köppe einhauen, aber bitte nie zu Lasten der Vierbeiner, möglich, bliebe nur eine anwaltliche Beratung.
 
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