Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Diskutiere Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen im Wasser- und Sumpfschildkröten Forum im Bereich Schildkröten; Hallo zusammen, letzten Sonntag (also genau vor einer Woche) durften wir endlich unseren "Dova" in Empfang nehmen. Es ist wirklich ein äußerst...
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Dovahkiin

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Hallo zusammen,

letzten Sonntag (also genau vor einer Woche) durften wir endlich unseren "Dova" in Empfang nehmen. Es ist wirklich ein äußerst schönes Exemplar und wir freuen uns wahnsinnig über ihn/sie. :) Auch wenn wir uns in der Theorie glaube ich ganz gut vorbereitet hatten, kam jetzt in den ersten 7 Tagen bereits die ein oder andere praktischen Frage auf. Aber bevor ich dazu komme, erst einmal die Beschreibung:

Schildkröte:
Um welche Art handelt es sich? Rhinoclemmys pulcherima manni
Wie alt ist das Tier? laut Züchter eine NZ von 2016
Wie groß ist die Schildkröte? Momentan Carapaxlänge ca. 9 cm
Womit wird das Tier gefüttert? Im moment getrocknete Kräuter (HerbMix von Lucky Reptil. Im Moment liegt einfach bei uns zu viel Schnee für Frisches). Außerdem ist im Terra ein Golliwoog eingepflanzt der auch schon "etwas" geschrumpft ist. Dazu gibt es natürlich Lebenfdutter (Heimchen bzw. Mittelmeergrillen/Regenwürmer)
Wie lange schon beim Halter? 7 Tage :)
Sind noch weitere Tiere mit im Becken? Dova ist zumindest die einzige :turtles:. Im Landteil leben weiße Asseln und Regenwürmer. Im Wasserteil ein paar Turmdeckelschnecken, ein paar Posthörnchen un 11 Prachtbarben. Zu den Prachtbarben muss ich allerdings noch etwas sagen: die haben sich eingeschlichen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen was meine Freundin und ich für ein Gesicht gemacht haben, als auf einmal ein winzig kleiner Fisch durch den Wasserteil geschwommen ist. Aus einem wurden insgesamt 11. Wir vermuten wir haben sie beim Schnecken- oder Wasserplfanzenkauf mit eingeschleppt. Irgendwann werden wir sie wahrscheinlich aufgrund ihrer Größe und den benötigten Platz abgeben müssen, im Moment sind sie aber noch recht klein (2-3 cm) und es scheint ihnen trotz der warmen Temperatur sehr gut zu gehen.

Wasser:
Wie warm ist es zur Zeit? Im Moment genau 23°C. DIe Wassertemperatur schwankt in der Regel zwischen 22°C (Nachts) und 24°C (Tagsüber)
Wie hoch ist der Wasserspiegel? An der tiefsten Stelle ca 25 cm. Es sind sehr viele Klettermöglichkeiten vorhanden. Dova war ab seinem ersten Moment im Wasserteil Feuer und Flamme dafür. Wenn er mal aktiv ist, befindet er sich die meiste Zeit dort und taucht auch oft bis auf den Grund.
Wie oft wird wassergewechselt und wie viel? Gestern war der erste Wasserechsel seit dem wir Dova haben. Wurde zu 40% gewechselt. Die Wasserwerte waren laut Tröpfchentest aber noch ausgezeichnet.
Wie wird es gefiltert, wie oft der Filter gereinigt, wie groß ist der Filter? Blumenkastenfilter in dem eine Efeutute wuchert. Seit der Wasserteil im Juni in betrieb genommen wurde ist noch keine Reinigung erfolgt.

Becken:
Wie groß? 150x50x50
Abdeckung? Ja, Ist ein selfmade Aufbau aus Styrodur, nochmal ca 50 cam hoch. Darin befindet Sich neben der Beleuchtung auch noch ein PC-Lüfter, eine Beregnungsanlage und ein 100W Keramikstrahler
Welche Art von Becken? Aquarium
Aufbau des Beckens? Das Becken ist in einen Land- und einen Wasserteil (ca 50/50) unterteilt. Der Landteil besteht aus ca 5cm Drainageschicht (Blähton) welche von Teichvlies bedeckt ist. Darüber folgt eine ca 20cm hohe Schicht aus Wald-/Kokoserde. Ganz oben drauf ist eine Schicht Sphagnum. Neben einer großen halbierten Korkröhre liegt noch eine große Wurzel im Landteil. In der Ecke hängt eine Bromelie. Darunter schein der Lieblingsplatz des kleinen zu sein. Als Pflanzen sind außerdem noch Cryptanthus spec. Costa Rica (Bodenbromelie) Episcia dianthiflora (Bodendecker) und Efeutute als rankende Pflanze an der Rückwand eingesetzt. Ich habe zwischen bzw. auf die Glasstege Äste gelegt, worüber die Efeutute aus dem Blumenkastenfilter (welcher auch IM Becken steht) wuchert.
Der Wasserteil ist mit einer großen Wurzel und zahlreichem "Dekozeug" gestaltet. Als Pflanzen haben sich bisher nur Anubias und Javamoos halten können.

Licht:
Welche Beleuchtungsmittel? Ich verwende die Bright Sund Jungle mit 70W. Außerdem noch 2 T8 Röhren als Grundbeleuchtung.
Wie lange brennt das Licht? Die Grundbeleuchtung von 08:00 bis 22:00 Uhr. Die UV-Lampe von 10:00 bis 21:00 Uhr
Wärmelampe zum Sonnen vorhanden? Übernimmt die Bright Sun. Außerdem gibt es ja noch einen 100W Keramikstrahler, der aber fast nur nachts angeht um die 25°C zu halten
Wie warm ist es auf dem Sonnenplatz? Ca 40 °C, habe Dova aber noch nie beim Sonnen gesehen
Wie alt ist das verwendete Leuchtmittel? Ganz neu.

Abschließend noch zu den klimatischen Bedingungen:
Lufttemperatur: Tagsüber 28 - 30°C, Nachts 25°C. Tagsüber reicht dafür die Bright Sun aus, Nachts übernimmt das der Keramikstrahler
Luftfeuchtigkeit: Im moment 60 - 70% (Trockenzeit), Ab April werden es dann 70-100%. Wird über eine Beregnungsanlage gewährleistet
Wärmster Ort: Ist der Sonnenplatz auf der Korkrähre mit ca 40°C.
Kühlster Ort: Unter der Bromelie, im Moment sind es dort 23,6 °C.

So, an alle die bis hierher gekommen sind: Danke fürs lesen :) Nund zu meinen eigentlichen Fragen:

1. Nach den ganzen Infos: fällt euch irgendetwas auf, was ich vergessen oder außer acht gelassen haben könnte bzw. habt ihr gnerell Verbesserungsvorschläge? Ich will ja das es unserem Kleinen gut geht :)

2. Zum Thema Lebendfutter: Wie handhabt ihr das? Die Würmer befinden sich ja freilebend im Terrarium und werden (hoffentlich) hin und wieder mal erbeutet. Mich interessiert im Moment aber eher das Thema Heimchen (bzw. Mittelmeergrillen). Wie verfüttert ihr die? Wenn er gerade im Wasserteil ist, schmeiße ich sie einfachs ins Wasser und Dova jagt sie dann. Wie ist das aber wenn Dova sich gerade vebuddelt hat. Einfach ein oder zwei Grillen im Landteil frei lassen und abwarten was passiert? Habe irgendwie schiss dass die sich irgendwo verkriechen wo Dova nicht hinkommt :fraege: Das Problem an der Sache ist, dass wir beide berufstätig sind und Dovas Hauptaktivitätszeit immer dann ist, wenn wir nicht da sind (Jetzt am Wochenende war er an beiden Tagen immer von ca. 09:00 bis 13:00 Uhr unterwegs und hat sich danach an seinen Lieblingsplatz gehockt.). Demnach hätten die Heimchen gut Zeit sich zu verstecken.

3. Dova fehlen leider zwei Krallen (linkes Vorder- und Hinterbein). Das war bereits so, als wir ihn bekommen haben. Anscheinend hat er dort aber keinerlei Schmerzen und die Stelle sieht auch nicht entzündet aus. Da die Verletzungen anscheinend schon älter sind (In der Transportbox waren auch keine Krallen zu finden) haben wir bisher nichts unternommen. Wie lange dauert es denn, bis so eine Kralle wieder nachwächst?

4. Bisher hat Dova gerne am Golliwoog gefressen und vor allem auch die Grillen gejagt. Gefühlt sind auch unsere Posthornschnecken deutlich weniger geworden. Ich denke da werde ich nochmal welche nachkaufen. Er hat zwar auch Versucht eine TDS zu knacken, hat es aber nicht geschafft. Den HerbMix hat Dova bisher nicht wirklich angerührt, eine probehalber reingelegtes Eisbergsalatbaltt war ruckzuck jedochweg. Denkt ihr es liegt daran, dass die Pflanzen getrocknet sind und Dova diese deshalb nicht frisst?

5. Meine letzt Frage ist etwas kurios und bezieht sich auf meine gestrige Beobachtung: Kurz nachdem Dova das Heimchen erlegt hatte, musste er sein "großes Geschäft" verrichten. Keine Sekunde später haben sich die Prachtbaren darauf gestürzt und es restlos aufgefressen. Hattet ihr schonmal eine ähnliche Beobachtung bei Fischen? Meine sind eigentlich ausreichend gefütter. Könnte es einfach neugier sein?

Schon mal vielen lieben Dank im voraus! Ich habe noch ein paar Bilder von Dova (beide unter Wasser aufgenommen) und dem Terra angehängt. Durch die Lichtverhältnisse spiegelt es teilweise stark. Wenn man was nicht erkennen kann, oder generell bei Fragen, sagt einfach bescheid :)

Euch allen noch einen schönen Sonntag

Viele Grüße
Chris
 

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Lerad

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Hallo Chris,

mit dieser wunderschönen und spannenden Art kenne ich mich leider nicht wirklich aus.
Ich kann dir also im Bezug auf die Haltung keinerlei Tipps geben.

Aber zu deiner "kuriosen" frage kann ich dir antworten.
Das ist völlig normales verhalten.
Barben und Bärblinge gehören zu den karpfenartigen Fischen und die fressen einfach alles was Fressbar ist. Da sie keine Zähne im Maul haben sondern erst später beim schlucken die Nahrung durch ihre Schlundzähne zerkleinern können wird eben sehr weiche (meist viel tierisches) oder Mundgerechte Nahrung aufgenommen.
Die Ausscheidungen von größeren Fischen oder eben Schildkröten enthalten noch viele Nährstoffe und diese sind sogar schon vorverdaut und zerkleinert. Im Grunde ist das ein super Futter für die Barben, da es einfach zu verwerten ist, nicht erst gesucht werden muss, sehr einfach zu fressen ist und noch genug Nährstoffe enthält.

Grüße
Der Lerad
 
cichy

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Huhu,

ein sehr schönes Becken hast du da hingezaubert :daumen:

Dass diverse Fische (auch andere Arten) gern sowas fressen beobachte ich auch oft. Es ist zwar befremdlich so zu sehen aber schädlich ist es nicht :lachend: Viele Fischarten kennen auch kein "satt" die würden immer fressen wenn etwas Fressbares zu finden ist. Es gibt sogar Arten, die überfressen sich tatsächlich richtig und leiden dann an den Folgen.

Ich würde die Fische nicht erst abgeben wenn sie "zu groß" geworden sind denn das passiert eher früher als später weswegen du dich schon langsam auf die mühselige Suche machen kannst. Der Wasserteil ist jetzt schon ziemlich klein für so ein aktives Grüppchen. Die Tiere sind ja auch in jüngeren Jahren sogar noch aktiver als sie es dann später sind, sie bräuchten also gerade jetzt auch mehr Platz.
Wenn die Tiere größer sind, wird es zu dem schwerer sie wieder los zu werden und es besteht auch die Möglichkeit, dass sie später an Kümmerwuchs leiden. Kümmerwuchs tritt nicht nur u.A. bei "Überzüchtung" oder Erkrankungen auf sondern auch in viel zu kleinen Becken. Das liegt nicht zwangsläufig allein am Platz sondern z.B. auch an der starken Belastung des Wassers und der Nähe zueinander (was Krankheiten begünstigt). Der immer noch oft zu hörende alte Mythos "der Fisch passt sich dem Becken an" rührt auch daher, dass die Tiere einfach keine Möglichkeit hatten ihre volle Größe zu erreichen und dabei müssen sie noch nicht einmal aus unserer Sicht optisch zu wenig Platz gehabt haben.


Es gibt einige gute Alternativen, die du problemlos in diesem Wasserteil halten könntest wie z.B. Feuertetras.

Aus welcher Ecke kommst du denn?
 
stock

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Nach Deiner Schilderung ist alles im grünen Bereich. Heimchen, Grillen oder kleinere Heuschrecken mit der Pinzette füttern.
Heuschrecken können auch so im Terrarium belassen werden. Heimchen und Grillen können unbeobachtet zur Pest werden. Du kannst Rhinoclemmys p. m. auch getrocknete Insekten, Bachflohkrebse, Garnelen geben. Letztere helfen beim Kalziumbedarf. Genauso eine zerbröselte Sephiaschale. Die Assel werden gerne gejagt und gefressen. Nach Regenwürmer buddeln sie ebenso gerne, wenn sie wissen, daß sie da sind. Heimchen und Grillen lassen sich besser verfüttern, wenn sie vorher einige Zeit im Kühlschrank waren. Zu dem Abfallprodukte wurde Dir schon alles gesagt. Die Prachtbarben würde ich in ein separates Becken setzen, sie sind interessante Tiere. Feuertetras oder Feuersalmler sind Fische aus Schwarzwassergebiete (Flüsse) und diese würde ich auf keinen Fall einsetzen.Die haben bei mir ein eigenes Aquarium. Auch hier würde ich zu Lebendgebärende raten, angefangen mit Zwergkärpflinge über Gambusen bis Guppies.
 
zwetschgi

zwetschgi

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Hallo. :wink:
uuuuhhh ein sehr schönes Becken hast du da :love::love:
Also ich würde sagen, da hast du ein Paradies geschaffen.
Deine Schildkröte ist übrigens ein wunderschönes Tier. Kannte die Art noch gar nicht. Tolle Art ist das
Mich würde interessieren, wie du den BKF verbaut hast. I-wie seh ich den gar nicht.:daumen: Hast du noch Fotos von dem?
 
Raju

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Hi!

Ein wunderschönes Exemplar hast du da! :love:

Einfach ein Traum! Hab mir schon oft überlegt, mir diese Art zuzulegen. Es scheitert jedoch am Platzmangel. :roll2:

Ich finde es einach total faszinierend, dass sie sowohl das Wasser als auch das Land voll ausnutzen und auch noch so schön gefärbt sind!

Dein Becken gefällt mir sehr gut!
Bin gespannt auf deine weiteren Berichte! :lachend:
 
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Dovahkiin

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Guten Abend :)

Erst einmal vielen lieben Dank für die Antworten und die positiven Rückmeldungen. :daumen:

@Lerad:
Hätte ich nicht gedacht, dass soetwas tatsächlich auch auf dem Speiseplan der Fische steht. Klingt aber auch durch und durch logisch - man lernt eben nie aus. Auf jeden Fall ist es ziemlich Nützlich. So schwimmen immerhin keine großen Kothaufen durch das Wasser. :lachend:

@cichy
Wenn das auch andere Fischarten machen wäre das natürlich klasse, vorallem da ich die Barben ja nicht behalten kann/will.
Hm, unter dem Gesichtspunkt wird es wohl wirklich besser sein, die Barben sobald als möglich abzugeben. Ich werde dann schon diese Woche anfangen, mich auf die Suche zu machen. Irgendwie ist es aber auch schade sie abzugeben. Gerade durch die fast schon filmreife "Entstehungsgeschichte". Aber im Endeffekt soll es ja den Tieren gut gehen. Deshalb werden wir uns wohl oder übel von ihnen trennen müssen.
Nachdem ich mich mal über Feuertetras informiert habe, musste ich feststellen dass diese Art leider auch nicht wirklich ins Becken passt. Dafür habe ich leider den falschen PH (>7,5) und auch recht hartes Wasser (>15°dH).
Ich bzw. wir kommen aus dem Großraum Stuttgart, aber schon in Richtung Schwarzwald.

@stock
Freut mich zu hören.
Das werde ich dann wohl tun müssen. Nur hält Dova bisher nicht wirklich was von Futter über die Pinsette. Vielleicht ändert sich das noch. Eine mittelgroße (also noch nicht Erwachsen) Grille ist leider schon entwischt :oops: Ich hoffe einfach mal, dass Dova sie finden und auch fressen wird.
Meinst du jetzt getrocknete bzw. gefrsotete Garnelen? Danke für die Tipps :daumen:
Leider haben wir im Moment nicht den Platz für ein zweites (auch recht großes) Becken. Daher werden wir uns wohl oder übel von den Barben trennen müssen.
Ich hatte als Ersatz an Platys gedacht. Die müssten von Größe, Verhalten und Ansprüche eigentlich ganz gut reinpassen. Als Herkunft werden ja die Tieflandgewässer Mittelamerikas gennant. Das entspricht ja dann eigentlich sogar dem natürlichen Habitat von Rhinoclemmys p.m., oder?

@zwetschgi
Danke :)
Hihi, das war auch der Plan. Ich hab den BKF aber auch etwas verkleidet (Styrodur, Fließenkleber, Farbe und mit Epoxydharz versiegelt) Ich habe nochmal ein paat Bilder gemacht :) Ich hoffe man erkennt etwas, mittlerweile ist er etwas "zugewachsen" und da es sich auch nur um einen 40cm Blumenkasten handelt, fällt dieser auch recht klein aus.:daumen: Ich weiß nicht ob man es erkennt, deshalb beschreibe ich es noch kurz: die kleinen Löcher am oberen Rand der rechten Hälfte sind die Löcher für den Ausfluss. Von da läuft das Wasser dann an der Seite die "Felswand" runter und ins Becken. Seit kurzem sind die Blätter der Efeutute so gewachsen, dass das Wasser von der Felswand in ein Blatt und dann nochmal in ein Blatt läuft, bevor es dann letztendlich ins Becken gelangt (kann man auch ein Wenig auf Bild2 erkennen.)

@Raju
Vielen lieben Dank!
Was nicht ist, kann nicht ja noch werden :grins:
Genau das war auch der Grund, warum wir ursprünglich auf diese Art gestoßen sind. Wir waren auf der Suche nach einer Schildkröte, die beides vereint und mangels Garten auch möglichst im Terrarium zu halten ist. Da wurde die Auswahl schon ziemlich klein. Und so kam eins zum anderen.


Einen schönen Abend noch :)
 

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Garnelen sowohl als auch. Beide Sorten kann verfüttert werden. Bei den gefrosteten muß natürlich darauf geachtet werden, daß sie nach dem Auftauen gut gespült werden und nicht im Terrarium lange liegen. Höchstens einen Tag. Platys passen auch gut zu den Wasserverhältnisse, die Du hast. Bitte keine langschwänzigen oder andere hochzuchtlebendgebärende Zahnkärpflinge einsetzen. Diese enden aufgrund ihres Schwimmverhaltens als Futter.
 
cichy

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Guten Abend :)

...

@cichy
Wenn das auch andere Fischarten machen wäre das natürlich klasse, vorallem da ich die Barben ja nicht behalten kann/will.
Hm, unter dem Gesichtspunkt wird es wohl wirklich besser sein, die Barben sobald als möglich abzugeben. Ich werde dann schon diese Woche anfangen, mich auf die Suche zu machen. Irgendwie ist es aber auch schade sie abzugeben. Gerade durch die fast schon filmreife "Entstehungsgeschichte". Aber im Endeffekt soll es ja den Tieren gut gehen. Deshalb werden wir uns wohl oder übel von ihnen trennen müssen.
Nachdem ich mich mal über Feuertetras informiert habe, musste ich feststellen dass diese Art leider auch nicht wirklich ins Becken passt. Dafür habe ich leider den falschen PH (>7,5) und auch recht hartes Wasser (>15°dH).
Ich bzw. wir kommen aus dem Großraum Stuttgart, aber schon in Richtung Schwarzwald.

...


Huhu,

es passiert nicht so selten das man blinde Passagiere beim Pflanzen- oder auch Zierfischkauf bekommt.
Ich hatte schon einige Arten überhaupt nur weil ich mir die "irgendwie eingeschleppt" habe und dann einfach weiter behalten habe.
Meine derzeitigen Guppyhybriden sind im Grunde die Ururururenkel eines eingeschleppten Endler Guppys meiner Schwester und eines nach Abgabe übersehenen Guppyweibchens von mir. Und dabei schwöre ich mir jedes mal aufs neue keine Guppys mehr zu halten - das klappt nie lange :mrgreen: Ich hab auch schon beinahe aus versehen Jungtiere in den Abfall mit dem Pflanzenrückschnitt gekippt. Ich hab sie nur gesehen weil der Behälter 2 Tage rum stand. Seit dem lasse ich Pflanzenrückschnitte immer stehen und wurde nicht nur einmal schon fündig.


Bei so hartem Wasser geht der Feuertetra natürlich gar nicht. Das war blöd von mir, ich geh immer irgendwie davon aus, dass andere auch weiches Wasser haben - blöd eigentlich.
Ansonsten würde gar nichts dagegen sprechen auch wenn sie aus einem Fluss kommen wo auch viele andere Arten her kommen. Die Tiere stehen gern in offenen Gebieten herum, brauchen aber trotzdem eine gewisse Bepflanzung, sind nicht strömungsgeil, brauchen keine helle Beleuchtung und lassen sich auch in kleineren Becken sehr gut halten und nachziehen. Ich habe meinen Tieren keinen ganzen Fluss geboten und hatte immer Freude an kräftigen Farben und den Nachzuchten.

ft_DSC_0250.jpgft_DSC_0332.jpg

Lebendgebärende muss man mögen - das ist nicht jedermanns Sache. Den normalen Guppy würde ich nicht einsetzen außer man bekommt ihn aus einer guten Zucht oder von privat aus mind. der 3. Generation. Die im Handel sind reine Glücksgriffe!
Beim Endler Guppy sieht es besser aus.

Platys fände ich auch gut aber ich kann schlecht einschätzen wie groß dein Wasserbereich ist. Er sollte auf jeden Fall größer als 60cm Länge sein auch wenn viele Halter diese Tiere gern in kleinere Becken zwängen. Es gibt noch den minimal kleineren Korallen Platy, der könnte dann eher in Frage kommen.
 
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Dovahkiin

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Hey,

@stock: okay, muss ich mal schauen. Ich bin im Moment eh am Herumprobieren, was Dova so frisst und was nicht. Also getrockneter Gammarus gehört wohl nicht zu seinen Leibspeisen. Der wurde nicht einmal probiert...
Nur mal so interessehalber: meinst du Zweiggarnelen wie die Red Fire hätten eine reale Chance, einen stabilen Bestand aufzubauen? Es gibt denke ich ausreichende Versteckmöglichkeiten außerhalb von Dovas Reichweite. Falls ab und zu mal eine als Futter enden sollte, würde mich das nicht besonders stören, solange sie sich ausreichend vermehren. Da im Becken Javamoos wächst und euch einige Mooskugeln rumdümpeln gäbe es ja auch eine ganz gute Lebensgrundlage.
Hatte auch schon mal an CPOs gedacht. Aber die würden denke ich trotz der vielen Versteckmöglichkeiten sehr bald als teures Lebendfutter enden.
Sobald die Barben weg sind, mache ich mich mal gezielt auf die Suche. Aber ich denke es wird tatsächlich auf Platys herauslaufen.

@cichy: gehört und gelesen habe ich von so etwas auch ab und zu. Aber wenn es einem selber das erste mal passiert ist das schon irgendwie spannend. Vor allem da man in dem Moment ja absolut nicht weiß, was aus den Minifischen mal wird. :zwing:
Wie meinst du das mit den Guppys? Wegen Krankheiten bzw. weil die überzüchtet sind?
Der Wasserteil ist 70x50 bei einem Wasserstand von ca. 25cm. Allerdings muss man noch den Unterbau für den BKF rausrechnen, der ca. 20x25x25 an Platz wegnimmt. Dementsprechend bleiben (wenn ich mich nicht verrechnet haben sollte) ca. 75l an Volumen übrig. Wäre das noch zu klein für normale Platys? Als Bestand hätte ich an eine kleine Gruppe von (+-)6 Tieren gedacht.

Nochmal etwas zum Thema Fressen:
Ich bin mir im Moment noch etwas unsicher hinsichtlich der Menge und Frequenz. Es gibt ja verschiedene Ansätze wie man das Futter richtig dosiert. Von der "Kopfgröße-Methode" liest man gefühlt am meisten. Wäre demnach eine mittelgroße Grille/Regenwurm am Tag ausreichend? Zusätzlich gibt es ja Grünfutter und weitere tierische Kost (Regenwürmer, weiße Asseln, Wasserschnecken) immer auf Vorrat.
Habe zusätzlich noch Frostfutter gekauft, welches sich besser dosieren lässt und vor allem unter der Woche gegeben werden soll. Soll ich das auch einfach auf "Kopfgröße" dosieren? Und da Dova ja noch ziemlich jung ist täglich?

Euch allen einen schönen Sonntag :)
Viele Grüße
Chris
 
cichy

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Huhu,

das Volumen spielt für die meisten Fischarten eine untergeordnete Rolle, erstrangig ist eher die Fläche.

Ich persönlich finde die Fläche zu klein bzw. schon grenzwertig für normale Platys wenn man die Fläche vom BKF tatsächlich noch abziehen muss und bedenken sollte, dass die sich vermehren werden. Die werden jetzt daran nicht zu Grunde gehen aber ein bisschen Platz brauchen sie ja auch und da wohnt ja auch noch ein anderer Mitbewohner.

Ich weiß nicht was mit den Guppys im Handel los ist. Ich glaube nicht, dass es unbedingt an einer Überzüchtung liegt sondern speziell eher an den Umständen und Bedingungen wie die Tiere gehalten und dann transportiert werden. Selbst teure Hochzuchttiere sind gesünder als das was man aktuell im Laden bekommt. Fräßkopfwürmer und bakterielle Infektionen sind so irgendwie der Standard bei diesen Tieren geworden. Oft ist es so, dass dir alle Tiere wegsterben und wenn man Pech hat auch den Restbestand im Becken direkt mitnimmt.
Meine Schwester hat z.B. seit 2 Jahren einen quasi dauerkranken Stamm. Dort wird kein Tier älter als 6 Monate wohingegen alle anderen Bewohner seit Jahren fröhlich leben. Der gesamte Bestand muss im Grunde, so blöd das klingt, getötet werden da er sich nicht erholt aber auch nicht ausstirbt.
Ich habe mit ihr zusammen schon alles erdenkliche probiert um die Tiere zu stabilisieren so wie ich es bei meinem Stamm gerade so geschafft habe.

Man liest es leider oft auch in den Foren.
Und bevor ich sage, Tiere sind instabil, muss schon ne Menge schief gehen denn ich hatte auch schon Arten die als überzüchtet und anfällig gelten (Zwergfadenfische, Schmetterlingsbuntbarsche, usw.) und die waren dagegen ein Witz.
 
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Pumuckel13

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Hallo Cichy,

da eines meiner Kinder ein reines Guppybecken pflegt, interessieren mich deine Beobachtung. Ich glaube, dass die Guppys hier nicht deswegen so "gut funktioniert" weil sie gesund und artgerechte in den Aquarien leben, sondern weil sie sich so schnell vermehren. Wird ein Guppy 6 Monate alt, dann hat er schon zig Nachkommen und darum, wie du richtig schreibst "nicht ausstirbt". Bei uns ist es so, dass ich Guppys in eines der größeren Becken rübernehme, wenn sie sich zu rasch vermehren. In meinen Becken leben die Guppys dann zwar ungestört, aber Babys kommen nicht durch, weil größere Fische da sind. 6 Monate ist wirklich wenig, so 1-2 Jahre lebt ein Tier eigentlich schon, aber ich höre auch oft von Tieren aus Zoohandlungen, die krank sind und kurzlebig. Wir haben unsere Guppy-Urahnen allerdings nicht aus Zoogeschäften, sondern von Privat. Die bei uns geborenen sind recht robust. Vielleicht verlängert sich bei deiner Schwester die Lebensdauer der Guppys über die Generationen etwas.

Und wenn ich mich schon mal hier bei den Wasserschildkrötenexperten sozusagen fachfremd einmische, möchte ich gleich noch sagen, wie schön ich es finde, dass auch die Ansprüche der Fische mitberücksichtigt werden und sie nicht nur als "Schildkrötenfutter" behandelt werden.
Und eine Frage hätte ich noch.
Hat jemand Erfahrungen mit der Vergesellschaftung von Kampffischen mit Schildkröten? Sie brauchen wenig Platz und sind von Temperatur und Wasserqualität recht anspruchslos. Flachwasser ist ihnen recht. Alt werden sie leider auch nicht und Strömung könnte ein Problem sein. Hat das schon jemand von euch mal versucht?
 
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Dovahkiin

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Hey,

@cichy: gut zu wissen. Da neben Kantenlänge auch oft das Volumen als Mindestanforderung genannt wird, dachte ich es wäre evtl. auch ausschlaggebend. Wenn du von normalen Platys sprichst, welche meinst du dann mit "unnormal"? Es gibt ja meines Wissens nach unterschiedliche Zuchtformen. Welche könnte denn deines Erachtens in Frage kommen?
Die Barben werden voraussichtlich im Januar umziehen. Hab im Bekanntenkreis eine Abnehmerin gefunden. :)

Das mit den Guppys klingt echt nicht gut... Das scheint auch eine Begleiterscheinung von industrieller "Massenproduktion" zu sein, unabhängig der Tierart...
Für meinen Bedarf wären Guppys denke ich auch nicht die beste Wahl, wüsste gar nicht wohin mit dem ganzen Nachwuchs. Und nur ein Geschlecht möchte ich eigentlich auch nicht halten, zumindest wenn es sich vermeiden lässt.

@Pumuckel13:
Auch wenn ich alles andere als ein Experte bin, glaube ich nicht, dass das funktioniert. Zumindest wenn du von siamesischen Kampffischen redest. Durch ihre großen Flossen und dem dadurch entstehenden Schwimmverhalten enden sie früher oder später als Lebendfutter. Dazu kommt dass ein Schildkrötenbecken oft den Ansprüchen nicht gerecht wird. Leider. Ich hatte mir das nämlich auch schon mal überlegt, finde diese Fische äußert schön!

Viele Grüße
Chris
 
cichy

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Huhu ihr beiden,


die Tiere bei meiner Schwester sind einfach durch. Was anderes kann man dazu nicht sagen. Die Tiere werden geboren und der Teil, der überhaupt überlebt, wird im Laufe der Zeit krank mit unspezifischen Symptomen. Es ist jedes mal etwas anderes und nichts hilft. Viele der Weibchen sterben noch vor ihrem ersten Wurf und manche direkt danach. Keine hat es bisher bis zum 2. Wurf geschafft.
Ich wüsste nicht wie man diesen Tieren noch helfen kann außer den Stamm wirklich "zu beenden" um weiteres Leid zu ersparen.
Das ist halt jetzt einfach ein echtes Extrembeispiel. So schlimm sind nicht alle dran.


Siam. Kampffische, also die Hochzuchten, sollte man einzeln halten. Also weder mit anderen Fischen, noch mit einer Schildkröte. Wenn man ein wirklich gutes Auge hat, dann kann es mit kurzflossigen Tieren gut klappen aber das Risiko ist immer da und im Ernstfall muss man die Tiere trennen oder mit der Tatsache leben, dass sie nicht sehr lange leben.
Ich hab im Moment noch 2 meiner kurzflossigen Nachtzuchten im Becken meiner Schildkröte. Die sind bei mir geboren und kommen mit der Situation relativ gut klar. Das ist aber wirklich eher die Ausnahme als die Regel.
Einem Anfänger würde ich das auf gar keinen Fall empfehlen.
DSC_0115.jpg

Anders sieht es mit den ganzen Wildformen aus. Den Betta splendes (und andere) kann man in der Wildform sehr gut zusammen halten, auch die Männchen, die ja bei den Hochzuchten eher Mord und Totschlag begehen.
Die Becken müssen dann aber wirklich artgerecht eingerichtet sein, 2 Pflänzchen genügend da nicht.
Die Wildformen zu bekommen ist schwierig und oft bekommt man einfach schlecht gefärbte Hochzuchten weshalb ich auch das einem unerfahrenem Halter gar nicht empfehlen kann.

Man kann einen Kampffisch sehr gut bereits in 40x25x25 Becken halten bzw. ab 25Liter. Und so ein Becken passt ja wirklich überall hin ;)
Ich habe z.B. einen mit mittlerer Flossenlänge in einem 54l Becken den ich auf keinen Fall bei einer Schildkröte halten könnte weil er ein "A..." ist.

DSC_0208.jpg



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Durch die ganzen Cubes sind die Angaben mit Wasservolumen im Grunde hinfällig geworden. Ein 60L Cube hat weniger Grundfläche als ein 54L Rechteckbecken. Für z.B. bodenorientierte Arten ist das eben nicht das Selbe obwohl es mehr Liter sind. Man könnte ja sonst auch eine Säule mit 100 Liter Wasservolumen nehmen und hoffen die Fische schwimmen nur nach oben und unten ;)


Mit normalen Platys meine ich eben die normalen Platys. Es gibt auch noch diese "Schönzuchten" und eben den sog. Korallenplaty der etwas kleiner bleibt.
Ich habe erst gestern wieder ausgewachsene Platys in einem Moschusbecken gesehen und man denkt immer, die sind gar nicht so riesig wenn man sie im Laden sieht, die werden aber noch größer und dicker :D
Du könntest es ja mal ausprobieren wenn du vielleicht jemanden an der Hand hast, dem du die Tiere geben könntest falls es doch zu viel wird.

Es gibt ja aber auch noch andere Lebendgebärende. Endler Guppys wären auf jeden Fall eine Option. Andere kleinere Arten habe ich selbst noch nicht gehalten und kann da keinen Tipp zwecks Wasserbeschaffenheit geben.
 
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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Zum Thema Lebendgebährende hatte ich ja schon auf der ersten Seite geschrieben und ein paar Vorschläge gemacht.
 
Pumuckel13

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Hallo Cichy und Chris,

vielen Dank für die Bilder, Cichy. Dein "A..." ist ein schönes Tier.
Ich habe mit den Kampffischen eigentlich gute Erfahrungen gemacht. Auch mit einer (durchdachten) Vergesellschaftung. Wir haben eine Weile einen schönen blauen mit einem größeren Schwarm Trauermantelsalmler gehalten. Das hat sehr gut geklappt. Ein zweites Kampffisch Männlein darf natürlich nicht in der Nähe sein. Auch die Weibchen sind, wenngleich nicht so prächtig ausgefärbt, interessant zu beobachten. Ich kann mir vorstellen, dass es mit Schildkröten klappen könnte, wenn die Strömung nicht zu stark ist. Das mögen die Kafis nicht. Es ist in der Aquaristik aber generell anzuraten noch irgendwo ein Becken laufen zu lassen um zeitweise trennen zu können, sei es zur Quarantäne oder bei Konflikten. Schöne Wildformen bekommt man übrigens manchmal in Aquaristikbörsen.
 
cichy

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AW: Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

Hey,

bei Kampffischen weiß man halt leider nie was man bekommt.
Es gibt solche und solche. Ich hatte auch schon ein langflossiges Tier was derart aggressiv war, das war eigentlich schon nicht mehr normal. Der hat sogar sich bewegende Blätter attackiert und kein anderes Lebewesen geduldet (keine Schnecken, Garnelen usw.)
Er hat auch trotz Einzelhaltung nicht sehr lange gelebt und war im Dauerstress allein durch seine bloße Umgebung.
Ansonsten habe ich auch nur positive Erfahrungen gemacht aber es ist halt eben echt nicht die Regel.

Ich kann davon, wie gesagt, eigentlich nur abraten. Man hat keine Freude daran und da man ihn eben in kleinen Becken gut alleine halten kann und es wirklich viele andere wunderschöne Fischarten gibt, ist das jetzt auch nicht so wild.
Ich würde es schade finden wenn meine Schildkröte meinen wunderschönen Kampffisch tötet oder dieser vom Stress krank wird. Dann lieber was anderes suchen.

Ich habe mit hartem Wasser nun leider so gar keine Ahnung und halte eben auch keine Fische die sowas eher bräuchten.
 
Pumuckel13

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Ich habe mit hartem Wasser nun leider so gar keine Ahnung

Das ist aber mal ein Luxusproblem :fish:

Mit Wasserschildkröten hab ich keine Erfahrung und kenne mich nicht annähernd so gut aus wie du. Wenn es um meine Tiere geht, gehe ich auch lieber auf Nummer sicher. Also lieber lassen. Hätte mich nur interessiert, ob es dazu Erfahrungen gibt. Weil ich mir vorstelle, wie schön es so ein Fisch in einem eurer tollen Becken haben könnte. Zu oft sehe ich die armen Tiere in gurkenglasgroßen Aquarien sitzen. Aber ich will kein "Fischforum" eröffnen. Wenn die Fische Gefahr laufen von den Schildkröten gefressen zu werden, dann nützt ihnen auch das schönste Aquarium nix. Völlig klar. :winken:
 
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Rhinoclemmys pulcherima manni - ein paar Fragen

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