Tropiocolotes; Probleme mit NZ im Inkubator

Diskutiere Tropiocolotes; Probleme mit NZ im Inkubator im Zucht Forum im Bereich Geckos; Hallo zusammen, ich hoffe mal dass mir einer der Tropiocolotes-Halter helfen kann. Wie ihr wisst halte ich meine Zwerge seit Anfang 2007. Ende...
Sascha_R

Sascha_R

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Hallo zusammen,

ich hoffe mal dass mir einer der Tropiocolotes-Halter helfen kann.

Wie ihr wisst halte ich meine Zwerge seit Anfang 2007. Ende letzten Jahres haben sie angefangen Eier zu legen von denen ich damals einige bergen mußte weil ich umgezogen bin. Einen Inkubator hatte ich damals noch keinen und da ich die Eier aus dem Becken nehmen mußte wurde daraus leider nichts.
Inzwischen haben die Kleinen erneut haufenweise Eier gelegt welche ich eine Zeitlang mangels Inkubator im Terrarium ließ. Vor knapp einem Monat habe ich mir einen Inkubator gekauft und angefangen ungefähr die Hälfte der gefundenen Eier dort hineinzulegen.

Zwei Jungtiere sind im Terrarium bereits geschlüpft und erfreuen sich bester Gesundheit. Zwei Jungtiere sind im Inkubator geschlüpft.

Das erste hatte sich ungefähr vor 3 Wochen aus dem Ei befreit und war kurz danach auch schon wieder tot. Es hatte enorme Hätungschwierigkeiten und konnte die Hinterbeine scheinbar nicht bewegen so dass ich mich entschloss es nach 2 Tagen zu erlösen.
Das vorerst letzte im Inkubator geschlüpfte Tier hab ich heute mittag gefunden. Es hat sich halb aus dem Ei befreit und liegt seit dem relativ regungslos auf der Seite. Atmung ist nur ganz schwer erkennbar.

Wo kann das Problem liegen? Die Tatsache dass die beiden im Terrarium geschlüpften Tiere wohlauf sind läßt mich vermuten dass es nicht an einer Mangelversorgung der Elterntiere liegen kann sondern eventuell mit dem Inkubator zu tun hat. Die Temparatur im Inkubator liegt gemäß den Informationen in der Draco bei 27°C.

Wer weiß Rat?
 
12.10.2008
#1
A

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Dominik2

Dominik2

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Hi,

mh hört sich sehr seltsam an, vielleicht war es ein Zufall, waren ja bei den zwei Tieren etwas verschiedene Symptome, oder? bzw. vielleicht die LF?
Sauerstoffmangel im Inkubator gibts auch, allerdings sicher nicht bei wenigen, so winzigen Eiern.
Grunsätlich sind viele Reptilien, die mit Temperaturschwankungen erbrütet wurden, ihren Altersgenossen meist etwas vorraus.
Hilft dir warscheinlich jetzt auch alles nicht großartig, aber das sind shconmal ein paar Möglichkeiten;).
Gruß Dominik
 
Sascha_R

Sascha_R

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Hallo,

hast Recht hilft nicht wirklich ;) Nein Spaß beiseite, ich bin für jeden Denkanstoß dankbar.

Den Inkubator habe ich einmal (manchmal auch zweimal) am Tag offen wenn ich die Eier kontrolliere, sollte reichen denke ich. Im Inkubator liegen auch nur 7 Eier, ein allzu großer Verbrauch sollte da nicht vorhanden sein.
 
Erestor

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Hi,

kann dir zwar nicht sagen woran es liegt, aber ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Seitdem lasse ich alle Eier im Terrarium.
 
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grmblmonster

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Kann es sein, dass das an der Luftfeuchtigkeit im Inkubator liegt?
Die stimmt ja nciht wirklich mit dem Verbreitungsgebiet und der dementsprechenden Lagerung der Eier in der freien Wildbahn überein.
 
Sascha_R

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Hi,

kann dir zwar nicht sagen woran es liegt, aber ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Seitdem lasse ich alle Eier im Terrarium.
Auf deine Antwort habe ich ja gehofft ;) Im gelben Forum gibt es aber scheinbar ähnliche Erfahrungen.

Kann es sein, dass das an der Luftfeuchtigkeit im Inkubator liegt?
Die stimmt ja nciht wirklich mit dem Verbreitungsgebiet und der dementsprechenden Lagerung der Eier in der freien Wildbahn überein.
Wie kommst du darauf? Im Verbreitungsgebiet ist es eher ziemlich trocken, im Inkubator auch. Wenn du Klimadaten aus dem Verbreitungsgebiet hast die etwas anderes belegen dann immer her damit ;)
 
G

grmblmonster

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Ich glaube, ich sitze da einem Fehler auf, der mit einer einfachen Frage zu klären gewesen wäre: Was ist es denn für ein Inkubator?

Ich bin nämlich jetzt davon ausgegangen, dass es ein "Wald-undWiesen-Inkubator" ist, also einer mit einer hohen Luftfeuchtigkeit (z.B. durch einen Heizstab im Wasser oder ähnlichem).
Insofern nehme ich meine Vermutung zurück, bis die obere Frage geklärt ist.

Sorry, zu früh geredet, zu spät nachgefragt :D
 
Erestor

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Wenn ich Eier doch rausnehme, leg ich sie in ein Schälchen mit Sand und stell sie in das 'Baby-Terrarium'. Das klappt ziemlich gut so :D

Lebt denn der zweite Kleine noch?
 
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grmblmonster

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Hm, weil ich das Thema doch interessant finde, hab ich mal Google bemüht und tatsächlich gibt es bei Wikipedia (jaja, ich weiß... Gerade als Wissenschaftler sollte man da vorsichtig sein) eine Art Klimabeschreibung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen

Unter "Klima" stehen in meinen Augen recht ausführliche Klimadaten, vielleicht hilft das ja etwas weiter. Anscheinend ist es dort doch schon recht unterschiedlich, was die Luftfeuchtigkeit und den Niederschlag betrifft, aber vielleicht kann man sich an den Daten für die Wüstenregion etwas orientieren?
 
Sascha_R

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@gmblmonster
Es handelt sich um einen Bruja Inkubator, keine gebastelten ;) Wie ich oben schon sagte bin ich ja für jeden Denkanstoss offen und dankbar. Meinen Informationen nach sind Tropiocolotes in der Wüstenregion zu finden und nicht in Küstennähe, somit sollte das hier wohl ein Anhaltspunkt sein

Das Landesinnere hat Wüstenklima mit beträchtlichen Temperaturschwankungen (im Winter bei unter 0 °C, im Sommer über 50 °C) bei fast völliger Regenlosigkeit.

@Erestor

heute morgen lag es noch immer auf der Seite und Atmung war noch sehr schwach erkennbar. Sollte sich bis heute abend wenn ich von der Arbeit komme nichts getan haben werde ich das Jungtier wieder einfrieren müssen...
 
Erestor

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Armes Würmchen :(
Ich drück dir die Daumen, dass er es packt.
 
Sascha_R

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Tja ich auch, Hab da aber nicht allzuviel Hoffnung. Die Lebenszeichen sind schon sehr schwer zu erkennen.
 
spunos

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EINFRIEREN??? Das ist doch nicht dein Ernst, oder??? Einschläfern beim TA ist die einzigst anständige Methode, Tiere zu erlösen! Alles andere ist MORD!!!
 
Sascha_R

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Ja das ist mein Ernst. Bevor ich ein halbtotes Tier welches nur extrem geringe Lebenszeichen zeigt zum Tierarzt fahre und der dann eine Kanüle in das Tier steckt welche größer ist als das Tier selber friere ich es lieber ein. Ich denke für ein Reptil sollte dass noch eine relativ "humane" Variante sein. Bei größeren Tieren würde ich aber auch zum TA gehen. Bevor es hier zu großartigen Streitereien deshalb kommt, ja ich kann das sehr gut mit meinem Gewissen vereinbaren.
Ich weiß nicht ob du eine Vorstellung hast wie "groß" eine Tropiocolotes Nz ist, wenn das Tier 1cm GL hat ist es schon sehr groß.
 
B

b1b0p

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Da kann ich Sascha_R nur recht geben. Das Tier ist so klein, dass es schon bei setzen der Injektionsnadel direkt sterben würde. Sicher wird es TÄ geben die das trotzdem machen, aber auch andere die ein Einfrieren befürworten
 
Sascha_R

Sascha_R

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@b2b0p
Danke

Ich möchte hier an dieser Stelle allerdings nicht über Moral und Ethik und wie man ein Tier am humansten erlöst diskutieren sondern wie ich vermeiden kann dies tun zu müssen und die NZ zu retten.
 
Luna2

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Hallo!

Hatte neulich bei paroedura picta auch einen ganz jämmerlichen Kümmerling. War ein großes Ei, kam aber ein dürres winziges Jungtier raus, das Probleme hatte, seine Bewegungen zu koordinieren. Habe ihm kaum eine Chance eingeräumt. Er hat von Anfang an sehr viel Flüssigkeit aufgenommen, bzw. gebraucht und erst sehr spät mit dem Fressen begonnen. Hatte auch lange Resthaut an sich hängen, weil die erste Häutung nicht geklappt hatte. Inzwischen ist er 1 Monat alt und hat alles aufgeholt. Wenn er noch lebt, würde ich versuchen, ihm etwas Flüssigkeit aufs Maul zu tropfen, so dass er es ablecken kann.
Ansonsten ist natürlich nicht jedes Jungtier lebensfähig, aber manchmal kriegen sie die Kurve doch noch.

lg Annette
 
Sascha_R

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Hallo,

noch ist das Kleine am Leben. Es ist deutlich fitter als das letzte Jungtier, hatte aber trotzdem Probleme beim Häuten. Dabei hab ich ihm jetzt geholfen, mal sehen was das noch gibt.
 
Luna2

Luna2

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Mein Kümmerling hatte es sogar geschafft, seine Hinterbeine in der losen Haut festzuknoten. Da habe ich dann etwas entwirrt. Das was nicht störte, habe ich einfach hängen lassen und bei der nächsten Häutung war alles schön; öfter mal gesprüht und fertig. Hatte mich auch gefragt, ob man einem so schwachen Tier helfen sollte?! Bin jetzt froh, dass ich es getan habe.
Letztendlich kommt es ja auf den Lebenswillen des Tieres an und den scheint deine NZ zu haben. Wenn die inneren Organe alle am richtigen Platz und voll entwickelt sind, hat er eine gute Chance. Ich wünsche jedenfalls viel Glück!

LG Annette
 
Sascha_R

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Die aktuelle NZ ist wie gesagt fitter als die vorherige. Hoffe wirklich dass das was gibt.

Ist doch aber erstaunlich dass so einfach zu haltende Tiere so schwer im Inkubator nachzuziehen sind.


Hab gestern übrigens Blut und Wasser geschwitzt als ich dem Kleinen beim Häuten geholfen habe....
 
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