Ein Paar Fragen zu Lygos...

Diskutiere Ein Paar Fragen zu Lygos... im Weitere Taggeckos Forum im Bereich Geckos; Hallo, ich habe vor mir demnächst ein paar Lygos zu holen ... entweder 1.2 picturatus oder 1.1 williamsi ... das Terrarium baue ich selber...
  • Ein Paar Fragen zu Lygos... Beitrag #1
cBoLsmUiEc

cBoLsmUiEc

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Hallo,

ich habe vor mir demnächst ein paar Lygos zu holen ...
entweder 1.2 picturatus oder 1.1 williamsi ...

das Terrarium baue ich selber, wird wohl ca. 50x35x70 (LxTxH ) werden ...

nun aber mal paar kleinere Fragen:

a) was für eine Beleuchtung macht sinn?
UV Repti Glo 5.0 Birne und ein Spotstrahler?
würde ein Halogenspot sinn machen?
wie soll die Beleuchtung am sinnigsten verbaut werden (Lichtkasten oder
im Terrarium)?

b) was für ein Bodengrund eignet sich am besten?

c) was habt Ihr alles so als Einrichtungsgegenstände drin?
hatte vor recht viel mit Bambusstäben zu machen, hab da schönen
schwarzen Bambus ...
habt Ihr echte Pflanzen im Terrarium oder nur künstliche?

das wars erst mal im groben ... hatte mir zwar ein Buch über Zwerggeckos gekauft, da wird aber nciht so auf die Technik und Einrichtung eingegangen :(


achso... hat jemand Tiere zum Abgeben bzw weiß jemand wo ich welche herbekomme???

Grüße
Thorsten
 
  • Ein Paar Fragen zu Lygos... Beitrag #2
Sargash

Sargash

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AW: Ein Paar Fragen zu Lygos...

Hi,

bin gerade in den Endzügen meines Ly. kimhowelli Terrariums. Zumindest zu den picturates sind die Haltungsbedingungen ähnlich. Zu den williamsi kann ich nichts sagen.
Das Terra hat die Masse 60x40x60.
Beleuchtet wird es durch 2xT5 24 Watt Leuchtstoffröhren, sowie 2 zusätzlichen Spotstrahlen für die mittagliche Wärme. Die Stärke der Spotstrahler muss ich noch austüfteln. Alles in einem Beleuchtungskasten, damit nicht noch mehr höhe verloren geht (Bodengrund "frisst" auch etwas) und damit sich die Kleinen nicht verbrennen.
Da Lygodactylus Sonnenanbeter sind ist die von dir vorgeschlagene ReptiGlo 5.0 recht spärlich.
Als Bodengrund werde ich Kokoshumus verwenden, ist bei Baumbewohnern aber nicht so von Bedeutung. (Behaupte ich jetzt mal...)
Neben Bambus hab ich "normale" Äste aus dem Garten. Ungespritz, mit kochendem Wasser desinfizert und zur längeren Haltbarkeit mit Spielzeuglack, sowie an den Schnittstellen mit Silikon versiegelt.
Ansonsten einige Pflanzen, lebende (gut für die Luftfeuchtigkeit und sieht einfach besser aus). Bogenhanf, Efeutute, usw.

Zum Schluss noch meine Meinung. Ly. williamsi gehören nur in erfahrene Hände, da Nachzuchten von diesen (noch) recht selten sind und ich meine gelesen zu haben, dass die Wildbestände auch nicht mehr so stabil sind. Ly. picturates sind dagegen schon länger in der Terraristik vorhanden.
Nur ne Anmerkung von mir, ich weiß natürlich nicht wie erfahren du bist. Ich bezeichne mich selbst als Anfänger (Einsteiger schon nicht mehr ;) ) und würde mich noch nicht an Ly. williamsi heranwagen.
 
  • Ein Paar Fragen zu Lygos... Beitrag #3
M

Michel14

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AW: Ein Paar Fragen zu Lygos...

Hallo Thorsten,
meine Lygodactylus kimhowelli 1.2 und Lygodactylus williamsi 1.1 leben jeweils in einem 40 x 40 x 70 Terrarium. Ich habe die Terrarien mit Weinreben und Bambusröhren ausgestattet. Als Rückwand verwende ich Kokosfasermatten bzw. Kork, als Bodengrund Kokoshumus, der mit tropischen Asseln und Springschwänzen geimpft wurde.
Ich beleuchte das Ganze mit der Bright Sun Jungle von Lucky Reptile, allerdings habe ich die aus Wärmegründen im Terrarium (natürlich mit Schutzreflektor), deshalb werde ich noch eine T5 Röhre auf das Terrarium legen, damit es im oberen Bereich besser ausgeleuchtet ist.
Wie Sargash habe ich auch echte Pflanzen eingesetzt: Elefantenfuß, Efeutute, Ficus etc. Sieht super aus und der Nachwuchs klettert erst mal drin rum.
Ich füttere mit Heimchen, Drosophila, Ofenfischchen, Bohnenkäfern und hin und wiedr mal 'ner Spinne. Das Futter wird immer bestäubt.
Aufgrund der gefährdeten Bestände bei L. williamsi hat Sargash einerseits sicher recht. Andererseits machen meine Willis viel weniger Probleme als die Kimhowelli - mag aber auch daran liegen, dass die Willis in einer Top-Kondition waren/sind und dass Paar sehr harmonisch ist. Sie sind sehr aktiv und man kann sie gut beobachten. Ich finde sie wirklich unproblematisch! Ich habe aber auch schon von Leuten gehört, deren Tiere innerhalb weniger Tage gestorben sind.
Gruß
Michael
 
  • Ein Paar Fragen zu Lygos... Beitrag #4
wildvet

wildvet

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AW: Ein Paar Fragen zu Lygos...

Hello.
Ich halte L. williamsi. ich habe mir sagen lassen (von erfolgreichen Züchtern), dass das Buch über Zwerggeckos wenig Sinn macht für L. williamsi. Die Haltungsbedingungen gleichen eher Phelsumen (z.B. P. klemmeri)
Ich halte sie in 70x45x90cm Glasterrarium. Der Deckel besteht aus Drahtgaze. Elektronik IM Terrarium ist bei Geckos keine gute Idee, da sie sich überall reinzwängen und sich übel verbrennen können.
Ich habe im Lichtkasten obendrauf eine Lucky Reptile Bright Sun Jungle 70W, drei Halogenspots (35W) und eine 6500K Tageslichtlampe. Als Bodengrund habe ich eine Schicht Blähton und darüber Kokoshumus. Beides fault nicht und hält die Feuchtigkeit wunderbar. Ich benutze ausserdem eine Beregnungsanlage, die zweimal nachts und einmal am Morgen eine Minute lang losgeht. Temp. Oben 33°C, undten 20§c, Nachtabsenkung auf 19°C.
Pflanzen: Yucca kommt dem Baum, auf dem L. williamsi normalerweise vorkommt, am ähnlichsten. Also stehen zwei Yuccapalmen im Terri. Ausserdem madagascar Jasmin, eine echte Vanillepflanze und Efeutute, Orchideen, Tillansien und was Bananengewächsähnliches. Ich habe Bambus, der gern für die Eiablage verwendet wird, im Terrarium, und entrindete Äste aus dem Wald, eine Liane und als Rückwand groben Kork.
Die iere haben es mir schon mit drei Gelegen gedankt.

Als Anfänger würde ich Dir allerdings von L. williamsi abraten: momentan gibt's nur Wildfänge im Zoofachhandel, d.h. nur Tiere mit mehr oder weniger viel Parasiten, inkl. Kokzidien, die wirklich mühsam zu behandeln sind. Wenn Du Dich etwas geduldest, oder Erfahrung mit einer anderen Art sammelst, wirst Du nächstes Jahr vielerorts Nachzuchten kaufen können, die besser an die Terrarienhaltung aklimatisiert sind und vor allem Parasitenfrei sind!

Gruss

Berit
 
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