Kann die Grundfläche die Höhe ausgleichen?

Diskutiere Kann die Grundfläche die Höhe ausgleichen? im Phelsumen-Bereich Forum im Bereich Geckos; Hallo zusammen, mir geht was durch den Kopf und würde eure Meinung mal gerne dazu hören. Kann eine entsprechend große Grundfläche eine nicht...
Greenie

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Hallo zusammen,
mir geht was durch den Kopf und würde eure Meinung mal gerne dazu hören.

Kann eine entsprechend große Grundfläche eine nicht optimale Höhe ausgleichen?

So wird z.B. für P.m. gradis eine Terrariengröße von 90cm x 90cm x 120cm gefordert ( Nach der Richtlinie 6x6x8 KRL )

Das ist eine Grundfläche von 0,81qm.

Wie sieht es denn aus wenn man z.B. nur eine Höhe von 90cm hat, dafür aber eine grundfläche von 1,02qm (Bei einem entsprechend breitem aber nur 60cm tiefen Terrarium)? Würde dann die Grundfläche die nicht optimale Höhe ausgleichen?

Würde gerne mal eure Meinung dazu höhren.

Liebe Grüße
Greenie
 
Sombrero

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?!?

Du willst die Grundfläche vergrößern, sprich..das Terrarium flacher machen ?
Halt ich für keine gute Idee, da diese Geckos ja mehr Höhe als Breite brauchen, da sie Baumbewohner sind.

Also meiner Meinung nach keine gute Idee, da sie ja mehr in die Höhe klettern, als von links nach rechts zu klettern..

Wenn die Höhe die gleiche bleibt und du trotzdem die Grundfläche vergrößerst wäre das sinnvoller :D

Wart aber mal noch nen paar Antworten ab ;)

Greetz,
Olli
 
Greenie

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Hallo,
nein nein, ich will nichs vergrößern oder verkleiner, das ist nur eine allgemeine Grundsatzfrage ob die entsprechende Grundfläche die Höhe ausgleichen würde.

LG
Greenie
 
Geckolino

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Ich würde das auch nicht machen. Da Grandis baumbewohnend sind und sich nicht oder kaum auf dem Boden aufhalten. Also eine Grundhöhe von 1 m sollte mind gegeben sein
 
Greenie

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Hallo,
P. m. grandis war doch auch nur ein Beispiel....:eyes:
Es geht mir nur ums Grundprinzip.

Die Grundfrage ist und bleibt:

Kann eine entsprechend große Grundfläche eine nicht optimale Höhe ausgleichen?

LG
Greenie
 
Leoni

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Meiner Meinung nach ist das bei Baumbewohner keine gute Idee, da sie sich grade viel oben im Terra aushalten.Da würde ich eher dazu tendieren weniger Grundfläche aber dafür mehr Höhe, wenn überhaupt.
Ausserdem musst Du bedenken das auch noch Platz für den Bodengrund drauf geht.

Wobei 90x90x120 für P. mad. grandis eh schon sehr gering ist, die Richtlinien sind eben nur das absolute Mindestmaß.

Überleg mal, wenn der 15cm KRLhat dann hat der bis zu 30cm GL.
Da sind 120 nicht mehr viel!
 
Greenie

Greenie

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Hallo Leoni,
danke für deine Antwort.
Klar, das sind für P. m. grandis nur absolute mindesmaße (die ich selber viel zu klein finde) doch ich meine das ja nicht für eine Art speziell, P. m. grandis war auch nur (wahrscheinlich ein blödes) Beispiel.

Mir geht es darum, wenn man eine nicht optimal Höhe hat, von z.b. nur 100cm obwohl für diese Art 120cm angegeben ist, ob man diese fehlenen 20cm mit entsprechender breite und Grundfläche ausgleichen kann?!? Das jetzt nur mal ganz grob als Beispiel.

LG
Greenie
 
Leoni

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Wenn es nur an 20cm in der Höhe scheitert und es nicht grade eine große Phelsumenart ist ist das bestimmt möglich.
 
Sombrero

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Wenn für eine Art aber 120cm absolutes Mindestmaß seien sollten, so sollte man diesn Wert auch nicht unterscheiten !

Wie eben schon geschrieben geht auch noch Platz für den Bodengrund drauf und dann sind 20cm mehr oder weniger schon ein ganzes Stück.

Ich würde die Mindestmaße für eine Art weder in der Höhe, noch in der Breite oder Länge unterschreiten und auch nicht durch vergrößerung anderer Flächen kompensieren ! Wenn 120cm Mindestmaß für die Höhe sind, kann man das Maß doch nicht einfach runtersetzen und sagen, dass man dafür die Grundfläche 10cm größer macht, wenn die Art doch 120cm HÖHE braucht !

Ist nicht böse gemeint, nur meine Meinung( und das hier ist ja eine Diskussion ) ;)

Greetz,
Olli
 
Greenie

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Hallo,

Olli, genau, eine vernümpftige Diskussion will ich mit diesem Thread anstreben.
Es wäre vielleicht mal schön wenn sich diejenigen zu wort melden würden die ihre Tiere unter der Mindesthöhe halten, vielleicht sogar mit Begründung. Hatte hier im Forum von einigen was gelesen, besonders im grandis bereich.

Hatte kürzlich einen Bericht über die Mindesmaße gelesen, wo gesagt wird das die Mindestmaße Relativ sind und individuell angepasst werden müssen, das wichtigste dabei sei aber die Grundfläche.

LG
Greenie
 
Sascha_R

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Morgen,

die Begründung wird wie so oft die sein dass sich die Tiere auch so wohlfühlen und natürlich verhalten.... das wird meistens behauptet ohne die Tiere je in entsprechend größeren Terrarien gesehen zu haben. Ist jetzt nur mal so eine Vermutung von mir ;)

Ich persönlich denke dass man Tiere die doch eher in der Senkrechte leben diese eh schon extrem eingeschränkte Bewegungsfreiheit nicht noch mehr einschränken sollte. Was bitte sind schon 120 cm bei 30 cm Gesamtlänge? Ist genauso unsinnig als wenn du bodenbewohnenden Tieren 20cm in der Breite nimmst sie aber dann 30 cm höher klettern können...
 
wildvet

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Hallo,



Hatte kürzlich einen Bericht über die Mindesmaße gelesen, wo gesagt wird das die Mindestmaße Relativ sind und individuell angepasst werden müssen, das wichtigste dabei sei aber die Grundfläche.

LG
Greenie
Hallo Greenie.

Wenn Du eine allgemeine Antwort zu Deiner allgemeinen Frage willst, ob man Höhe mit Grundfläche bei kletternden Arten kompensieren kann, so ist die Antwort ganz klar nein.
Das wäre so, als ob man Dich und Deinen Partner in einen Turm stecken würde. Jede Menge qm, aber auch jede Menge Stufen. Irgendwann wird es Dir zu blöd, immer rauf und runter, und Du wirst Dich auf wenige Räume beschränken und mit der Zeit depressiv.
Phelsumen geht es ähnlich: sie bewohnen Bäume, bewegen sich (und flüchten!) vertikal. Wenn sie das nicht können, stehen sie mit der Zeit unter Stress, weil sie bei Störung (aufdringlicher Bock, hantieren im Terrarium etc.) nicht so aus der Gefahrenzone flüchten können, wie es ihrer Natur entspricht. Seinem Instinkt nicht folgen zu können endet häufig in Fehlverhalten (Übersprungshandlungen, Futterverweigerung, Aggression, Selbstmutilation). Natürlich rennen sie auch horizontal herum, aber unter Druck spingen sie lieber kopfunter den Bambus runter.

Die Haltung im Terrarium verlangt den Tieren sowieso schon viel von ihrer Anpassungsfähigkeit ab, man muss es ihnen nicht noch schwerer machen.

Und: Deine "Richtlinien", wie Du sie nennst, sind in Wahrheit vom Tierschutzgesetz vorgeschriebene Mindestmasse, d.h. Unterschreitung dieser Masse gelten als Tierquälerei. Wenn Du Richtlinien suchst, guck mal in 'nem Zoo vorbei (für Dein Beispiel P. mad. grandis z.B. die Masoala-Halle im Zoo Zürich):smilie:

Gruss
Berit
 
Geckolino

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meiner Meinung nach kommt es auch auf die Tierart an, zB. Wasseragamen, sollten eine Höhe von 2m haben, wenn da 10-20 cm fehlen finde ich persönlich es nicht schlimm. Wenn aber anstatt 100 cm nur 80 vorhanden sind, würde ich schon bedenklich finden.
 
Sargash

Sargash

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Ich denke schon, dass die Terrariumgrösse "individuell" angepasst werden kann.
Aber die Mindestemasse sollten auf keinen Fall unterschritten werden.

Beispiel:
Wenn die gesetzlichen Mindestmasse bei 40x40x80 cm sind, sollte das Terrarium besser 60x60x120 cm sein.
In dieser Grössenordnung ist es dann sicherlich vertretbar wenn das Terrarium 70x60x110 cm groß ist.

War jetzt nur ein Beispiel. Ich hoffe es wurde deutlich, was ich damit sagen wollte.
 
P

Peli

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Hm sei mir nicht bös, aber grad bei Tierarten wie Wasserargamen halte ich es doch für sehr bedenklich. Wenn man brücksichtigt, dass die Höhe von 100 cm einen recht tiefen Wasseranteil beinhaltet, damit die Agamane tauchen können, und sie gleichzeitig Sonnenplätze benötigen, die auch eine relativ geringe Luftfeuchte haben, sehr warm und trocken sind. So denke ich, dass es bei weniger als 100 cm Terrariumhöhe schon arg eng wird, diese Klimazonen einzuhalten. Möchte nicht abstreiten, das es möglich ist, dass Terrarium so geschickt einzurichten, dass die benötigten Klimaverhältnisse erzeugt werden können. Aber da müsste wohl dann ein wahrer meister der Planung an die Aufgabe herantreten.

Ich denke, grundsätzlich hat Harte es sehr exakt und unmissverständlich ausgedrückt. Wer die Mindestanforderungen in einer Dimension unterschreitet verstößt gegen ein Gesetz. So stand es da zwar nicht, aber so ist es halt. Die Richtlinien sind Gebote, und jeder kennt es aus dem Verkehrsrecht, Gebote sind Pflicht.

EDIT: Viele Rechtschreib- und Grammtikfehler verbessert. Sollte nur morgens Antworten verfassen!
 
Greenie

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Hallo,
Schön das sich jetzt ein paar mehr an diesem Thread beteidigen.

Deine "Richtlinien", wie Du sie nennst, sind in Wahrheit vom Tierschutzgesetz vorgeschriebene Mindestmasse, d.h. Unterschreitung dieser Masse gelten als Tierquälerei.
Wildvet, dan verstehe ich jetzt aber eines nicht. Wieso werden dann (jetzt mal böse ausgedrückt) hier im Forum zwar (als beispiel jetzt für P. m. grandis) die vom TVT empfohlenen größen genannt, jedoch in einigen Post weiter viel kleinere größen genannt? (Mir schwebt immer die größe eines User vor, meine das war 100cm x 60cm x 110cm (LBH) )
Wieso wird da dann nicht sofort gegengepostet und gesagt, ne hör mal, du hälst deine Tiere (auch) zu klein, etc. pp.? Wieso wird das so stehen gelassen?
Ich sammel leidenschafltlich Fachbücher, hier stehen auch so einige über Phelsumen rum dort variiert die größe erheblich(jetzt mal als beispiel für grandis) von z.B. 40 x40 x80 bis zu 100 x 50 x100 für ein Paar. Hier ist (wie so selten) nie die sprache von den TVT größenangaben.

Noch ne kleine anmerkung zu "Tierquälerei"

„Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat…
... muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltens- gerecht unterbringen;
... darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden.
... muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen."
Auszug aus dem Tierschutzgesetzt das ab dem 01.01.1987 in Kraft trat.
erst das fällt, soweit ich weiß, unter Tierquälerei.

Noch ne Anmerkung nebenbei:
Ich hab so das gefühl das einige Denken das ich meine Phelsumen in der Höhe einschränken will, dies ist NICHT der Fall, sondern der Thread bezieht sich nur auf Gedanken die ich mir gemacht habe durch einen entsprechenden Artikel. Nur mal so am rande.

(Ignoriert die Tippsler, bin jetzt echt zu müde....)

LG
Greenie
 
Sargash

Sargash

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Nun ja, Bücher gibt es viele. Einige sind häufig alt und längst überholt, in manchen steht auch einfach nur Blödsinn drin.

Ich denke wenn die Mindestmasse unterschritten werden, fügt man dem Tier vermeidbare Leiden zu. Es wird immer wieder berichtet, dass die Geckos in einem grösserem Terrarium viel mehr ihres Verhaltensspektrums zeigen. Dies ist doch ein deutliches Hinweis darauf, dass die Tiere in einem zu kleinem Terrarium abstumpfen -> vermeidbar Leiden.
Als Beispiel ausserhalb der Terraristik könnten hier auch Ziervögel mit Verhaltensstörungen in viel zu kleinen Käfigen dienen, oder Meerschweinchen, welche überhaupt nicht mehr auf äussere Reize reagieren, weil sie ein armseliges Dasein in engen "Boxen" führen.

Das im Forum zu kleine Masse genannt werden glaube ich eher nicht. (Ich weiß natürlich nicht die Masse für jeden Gecko, deswegen nur das glaube).
Ich könnte mir aber vorstellen, dass es dabei häufig um Jungtiere geht, welche in einem kleineren Terrarium gehalten werden können.
 
Thema:

Kann die Grundfläche die Höhe ausgleichen?