Farbvarianten im Inkubator beeinflussen

Diskutiere Farbvarianten im Inkubator beeinflussen im Farbformen - Farbmorphe Forum im Bereich Geckos; Hi alle zusammen, jetzt ist mal euer Fachwissen gefragt ;) Aaaalso... Man kann ja Geschlecht und Farbhelle der Tiere mit den Temperaturen...
Sombrero

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Hi alle zusammen,
jetzt ist mal euer Fachwissen gefragt ;)

Aaaalso...

Man kann ja Geschlecht und Farbhelle der Tiere mit den Temperaturen, die im Inkubator herschen beeinflussen.

Ich habe eine Blizzard Männlein mit meiner Tremper Chocolate Albino Dame verpaart.

Meine Frage :

Da die ersten 2-4 Wochen für die Ausbildung des Geschlechts wichtig sind, könnte ich in dieser Zeit die Temperatur auf 26-27°C regeln, sodass ich (höchstwahrscheinlich) nur Weibchen bekomme und danach die Wochen auf ca. 27-28 ° regeln, um eine hellere Zeichnung zu erzielen ?!?

Wenn ja, können die Jungtiere dann einen ganz andere Farbton haben als die Elterntiere ? also ins Gelb/Orange übergehen oder ist das nicht möglich ?

Keine Angst, frage nur aus Interresse.
Meine Geckodame hat 2 Follikel im Bauch und ich gehe mal davon aus, das diese diesmal befruchtet sind. Wollte nur fragen ob das mit den Temperaturen so geht um nachher im Inkubator nichts falsch zu machen.

Danke im vorraus !

Greetz Olli
 
C

Chris3004

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Du bekommst wildfarbene Tiere. Da hilft auch die Temperatur nicht viel ;)
 
Zahnfeechen

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Naja Wildfarben muss nicht sein, es können auch helle Tiere mit weniger Zeichnung dabei sein.

Wenn du sie hell haben willst, ersten 4 Wochen auf 27 C dann den Rest auf 32 C. Dann werden die kleinen schön hell, allerdings bringt auch das nicht viel, es verliert sich nach einer Zeit wieder. Sicher bleiben die Tiere heller, aber es wird wieder schwächer.
 
Zahnfeechen

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Ich kann hier nur aus Erfahrung sprechen, das ich aus solchen Verpaarungen auch solche Tiere bekommen habe.
 
C

Chris3004

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Naja, aber die waren doch sicher auch wildfarben, oder? Bissl heller ist ja nicht gleich ein Hypo ;)

Schade, hab schon gedacht ich hätte was falsch verstanden bei der Genetik;)
 
Zahnfeechen

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Neee es waren schöne High Yellows ;)
 
C

Chris3004

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Nja, ich hab's einfach nicht so mit den HYs. Die meisten die angeboten werden, sind ohnehin interpretierte wildfarbene.

Solle eigentlich nur ein Späßchen sein und keine Unterstellung ;)
 
Zahnfeechen

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Achsooo, ne also bei meinen Tieren halte ich mich sehr an die Definitionskriterien eines HY.
 
nagashi

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je nach inkubationstemperatur lagert sich das melanin in höheren hautschichten (niedrige inkubationstemp) oder in tieferen hautschichten (hohe inkubationstemp) ab... wenn man jetzt nen leo mit ner hohen inkubationstemp gezeitet hat und später relativ kühl hält, dann wandert das melanin in die höheren hautschichten wieder ab und das tier dunkelt erheblich nach...
 
Sombrero

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Tag zusammen,
erstmal danke für die ausführlichen Antworten hat sehr geholfen =)

@ Zahnfeechen : Ist die Wahrscheinlichkeit auf Weibchen denn dann immernoch so hoch, wenn ich die Temp. bis auf 32 °C steiger ? und kann denn so ein Temp.-Unterschied den kleinen in den Eiern nicht schaden ? Aber aufjedenfall innerhalb von ein paar Tagen die Temp langsam steigern und nicht in einen Ruck, oder ?

....ich weiß, ich weiß hab da auf dem Gebite noch nich sooo viel Ahnung mit Farbvarianten usw...deswegen frag ich um iwann anderen Leuten auch so helfen zu können so wie ihr mir ;)
 
Zahnfeechen

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Also ich habe es letztes Jahr nur so gemacht, keine Ausfälle usw gehabt. Und das Geschlecht bei den Eiern die 4 Wochen bei 27 C waren hat auch gestimmt. ;)
 
Sombrero

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Danke :)

Ich probiers das jetzt auch mal.
Hatte 1 1/2 Jahre lang nur 3 Weibchen.
Seit 2 Monaten nun auch endlich ein Blizzard Männchen =)

Werden also meine ersten Nachzuchten ;)

Nochmal Thx :)

Greetz Olli
 
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Menhir

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Und ihr seid euch sicher, dass sich so krasse Temperaturveränderungen nicht negativ auf die Entwicklung der Tiere auswirken? Tag/Nacht Unterschiede wirken sich i.A. und je nach Art meist positiv auf die Entwicklung aus, aber das ist ja ein ganz anderer und regelmäßiger Zyklus. Erst Geschlecht festmachen und dann auf 32° fahren geht doch mit Sicherheit mit einer extremen Beschleunigung des Wachstums gegenüber 27° plus Nachtabsenkung konstant ein, oder?
Ich meine, ich bin ja nu einer der Oberfarbzüchter was Schlangen betrifft, aber ich würde solche Spielchen um die Farbe gezielt durch hohe Tp etc. zu ändern bei meinen Tieren nicht durchführen.
 
Leoni

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Neben dem Geschlecht und der Pigmentierung wirkt sich die Temperatur auch auf das Verhalten, die Größe, das Wachstum und das Auftreten von Anomalien aus.
Ich habe das hochdrehen der Temp nach der 3. Woche auch schon ausprobiert und konnte nichts negatives feststellen.
Allerdings bringt es auch nicht wirklich was weil diese Verschiebung des Melanins meist wirklich nur kurzweilig sind. Ausnahemn sind Chocolate Albinos und Midnight Blizzards.
Auch in der Natur kann es zum Abfallen oder Ansteigen der Temp kommen, deshalb ist das generell kein Problem.
Allerdings sollte man nicht zu sehr an die Grenzen gehen. Zu kalt oder auch zu heiß gezeitigte Tiere weisen wesentlich öfter Anomalien, also Behinderungen auf.
 
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Menhir

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Auch in der Natur kann es zum Abfallen oder Ansteigen der Temp kommen, deshalb ist das generell kein Problem.
Die Feststellung hätte ich gern etwas näher erläutert. So große, dauerhafte Temperaturunterschiede sollten eigentlich in den von den Tieren angestrebten Eiablageplätzen nicht herrschen. Wenn man in das innere eines Misthaufens oder ähnlicher Orte geht wird man Schwierigkeiten haben erst 27° und dann konstant 5K mehr zu erzeugen.
Die Frage ist halt, ob man als Züchter nicht bestrebt sein sollte seine Tiere im optimalen Bereich zu inkubieren und durch Tag/Nacht Rhytmus "abzuhärten" statt Farbe rauszukitzeln und Anomalien zu riskieren? In der Arbeit mit genetischen Farbvarianten kann man Anomalien die mit der Mutation einhergehen ja recht gut nachweisen und eingrenzen - aber wo ist die Grenze bei der Inkubation? 32.5°, 33°, 33.5°? Was ist noch gesund? Nach 24 Tagen Schlupf und von Hand aufgepeppelt?
In meinen Augen keine schöne Grenze die hier in der Farbzucht durchbrochen wird.
 
Leoni

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Klar kann durch äussere Einflüsse sich auch in der Natur die Temp nach unten oder oben regeln und ich denke das das unter einer doch recht dünnen Schicht Sand schnell gemacht ist. Deshalb ist es auch nicht mit einem Misthaufen zu vergleichen der a) viel größer ist und b) auch noch durch das Stroh isoliert ist.

Ausserdem habe ich extra geschrieben das es nicht gut ist so an die Grenzen zu gehen!
Wenn man aber von 26° auf 29° oder umgekehrt regelt dürfte das nicht wirklich schädlich sein.
Auch habe ich geschrieben das es farblich kaum was bringt, deshalb mache ich das auch nicht mehr. Habe es nur zu Anfang mal getesten und keine negativen, aber auch keine positiven Erfahrungen gemacht.
Deshalb kommt es für mich auch nicht mehr in Frage.

Ich nutze die Temp wenn dann nur um das Geschlecht zu bestimmen und habe dabei auch eine Nachtabsenkung.
 
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