Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

Diskutiere Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm im Allgemeines Forum im Bereich Schildkröten; Hallo , langsam tut sich etwas , ob zum Guten muß jeder selbst beurteilen . Hier mal ein Entwurf der SPD -...

Folgende Punkte des SPD-Antrages lehne ich ab


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BrumBrum

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

Hi,

Reglementierung des Handels von exotischen Tieren auf Bundesebene? :laugh: Das kriegt Deutschland seit 20 Jahren nicht hin, das machen ambitionierte Länder im Alleingang wie Bayern, Hessen, Berlin etc.

Verbandsklagerecht von Tierschutzorgas finde ich gut!

Verbot von gewerblichen Tierbörsen das ist Bauernfängerei. Ich behaupte mal das die bekannten und großen Börsen jetzt schon höhere Anforderungen an die Haltung laut Behörden oder durch Selbstverpflichtung haben wie Zoofachhändler Otto Mustermann in Musterstadt wo die Landschildkröten bis zum Kniegelenk hoch in ihrer eigenen S***** stehen und das Vet-Amt nichts macht.

Alle 4 Jahre der gleiche Mist mit dem Wahlpogramm, wir schreiben mal alles rein damit wir für jeden was haben.

.... und wieder ein Grund mehr das ich die SPD nicht wählen!


Gruß BrumBrum
 
A

ain't it?

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

A

ain't it?

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

Wie ihr seht, habe ich mal eine Umfrage zu den Punkten des SPD Papiers angehängt. Bin gespannt, wie ihr abstimmt... ;-)

Falls jemand meint, meine Kurzfassung trifft den Sinn des Inhaltes nicht, stellt das bitte hier zur Diskussion. Ich ändere dann ggfs. die Umfrage...


CU, A.
 
K

Knarf

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

Hallo ,

ich finde die Umfrage irgendwie einseitig abgefaßt . Viele Punkte sind für mich ganz ok , allerdings sehe ich hier nicht die drohende Gefahr eines Komplettverbotes was ja dahinter lauert im Vordergrund .

Zu deutsch - stimmen wir alle der SPD Petition zu ( ganz oder teilweise ) , ist ja das drohende Verbot trotzdem nicht vom Tisch . Es könnte alles bloß der Anfang vom Ende sein .

Punkt 9 könnte eigentlich ein Rückschritt bedeuten . Hier kommt es wohl auf die jeweilige Börse an .
Unsere Börsen im Verein hatten jedenfalls bedeutend strengere Auflagen zu erfüllen als im Handel allgemein üblich . Das bezieht sich nicht auf den für Börsen vorgeschriebenen wenigen Platz für eine exakt bezeichnete Zeit . Dafür wurden z.B. keine versch. Arten in einem Behältnis geduldet .

Punkt 2 ist auch so ein Damoklesschwert - ein Komplettverbot würde hier am einfachsten diesen Punkt erfüllen .

Punkt 3 - was genau könnte Prüfen alles beinhalten und auch bewirken ? ( ich denke hier an Hessen und die diversen Gefahrtierverordnungen )

Vorausgesetzt man stimmt hier den vordergründig positiven Forderungen ganz oder teilweise zu , ist in keinster Weise dargestellt wie es dann durchgesetzt wird .
Ich erinnere kurz hieran - Halteverbot der Apfelschnecken in der EU - http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/Lex ... 3ADE%3APDF

Einen Freibrief für unsere Politiker ohne gleichzeitige verbindliche Zusagen wie dabei auf territoriale abweichende Umstände ( hier auf einheimisches Klima bezogen )Rücksicht genommen wird , halte ich für recht naiv . Die oben angeführte Apfelschnecke kann in Deutschland sicher keinen solchen Schaden anrichten wie in Spanien - trotzdem sind auch wir betroffen .
Das kann man auch auf andere Arten ausweiten .

Ich neige hier zum Standpunkt der DGHT - Änderungen ja , aber im gegenseitigen Geben und Nehmen .
Dazu gehört auch die Anhörung echter anerkannter sachkundiger Experten .
Die SPD Petition fordert nur , bleibt auch recht nebulös ( prüfen ) und gibt im Gegenzug gar nichts .
Obwohl ich vielen Punkten sofort zustimmen würde , sehe ich hier keine wirkliche Vertretung meiner Interessen durch diese Petition . Für mich ist das Wahlkampfpolemik ohne auch bloß ansatzweiser Vertretung meiner Interessen .

Grüße Frank
 
A

ain't it?

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

die drohende Gefahr eines Komplettverbotes was ja dahinter lauert im Vordergrund .
In dem Antrag steht absolut nirgends was von einem Komplettverbot der Wildtierhaltung, nicht einmal ansatzweise. Das ist genau die Angstmache, die die DGHT der SPD vorwirft. Sie beherrscht diese Klaviatur selber bestens. Man kann jede Verbesserung in der Tierhaltung und Artenschutz immer mit dem Argument abschmettern, dass es der Anfang des Komplettverbotes sei. Das ist aber peinlich, weil es nur zeigt, dass konkret nichts gegen den tatsächlichen Antrag vorzubringen war.

Punkt 9 könnte eigentlich ein Rückschritt bedeuten . Hier kommt es wohl auf die jeweilige Börse an
Eben, selbst die lasche Reglementierung unserer Zooläden gilt offensichtlich derzeit nicht für Börsen, wohlgemerkt für gewerbliche Händler, die ja nun wirklich nichts anderes als fahrende Zoohändler sind.

Unsere Börsen im Verein hatten jedenfalls bedeutend strengere Auflagen zu erfüllen als im Handel allgemein üblich .
Strengere Börsenordnungen werden ja nicht verboten.



  • Ich habe mir meine Meinung bezgl. Tierbörsen noch nicht abschließend gebildet. Derzeit würde ich den Lebendtierverkauf eher in Zooläden verbieten als auf Börsen. Deshalb habe ich Punkt 8 erst mal abgelehnt.



Punkt 3 - was genau könnte Prüfen alles beinhalten und auch bewirken ?
Du bist doch in dem Farmzuchtverein. Punkt 3 geht um die schärfere Überwachung des Imports von Farmzuchten, das ist doch genau euer Punkt... ;-)


Halteverbot der Apfelschnecken in der EU -
Ich wäre froh, Waschbären wären nie nach Europa gelangt. Die Gründe, die Pelzfarmen und Pelzträger damals gegen ein Verbot angeführt hätten, wären die gleichen wie diejenigen, die Apfelschneckenhalter heute vorbringen. Man muss schon sehr gut begründen können, warum man eine potentiell invasive Art halten möchte. Und dann ist es eine demokratische Entscheidung, ob ein Volk als ganzes diese Gefahr durch die Interessen einzelner eingehen möchte.


Die oben angeführte Apfelschnecke kann in Deutschland sicher keinen solchen Schaden anrichten wie in Spanien - trotzdem sind auch wir betroffen .
Diesen Punkt hat die SPD auch abgedeckt (2c), hast du wahrscheinlich übersehen. Er würde regionale Einschränkungen erlauben. Es ist aber einer von zwei Punkten, die ich abgelehnt habe. Mir ist die Freizügigkeit in der EU wichtiger als die Interessen deutscher Apfelschneckenhalter (oder ähnlich gearteter Fälle). Das wäre auch so, wenn ich selbst rasend gerne Apfelschnecken halten wollte...


sehe ich hier keine wirkliche Vertretung meiner Interessen durch diese Petition . Für mich ist das Wahlkampfpolemik ohne auch bloß ansatzweiser Vertretung meiner Interessen .
Genau das trifft für mich auf das DGHT Papier zu. Es ist dermaßen traurig polemisch und unsachlich, dass ich dort keinerlei Vertretung meiner Interessen sehe. Anstelle für uns wirklich interessante Zusatzpunkte mit sachlich korrekten Argumenten zu fordern, gibt es einen polemischen Rundumschlag, der nur solche Leute in der eigenen Gesellschaft beeindrucken soll, die nicht auf den Gedanken kommen, mal das Original zu lesen. Wäre es der DGHT um die Sache gegangen, hätte man einen Link auf das Papier gesetzt. Die eigene Position wird am besten untermauert, in dem man jeden einzelnen Punkt haargenau zerpflückt, wenn man kann. Das ist unterblieben, warum?


CU, A.
 
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Knarf

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

Hallo ,

:D , evtl. erklären sich meine Bedenken mit meinem ganz allgemeinem Mißtrauen unserer Politik im allgemeinen und unseren Politikern im besondern gegenüber .

Den ganzen Zirkus Exotenhaltungsverbot würde es gar nicht geben müssen , wenn schon bestehende Gesetze und Vorschriften nicht bloß am Schreibtisch von manchmal recht praxisfernen Bürokraten ausgearbeitet worden wären .

Genau diese Bürokraten arbeiten aber doch auch hier wieder an der nächsten Vorschrift usw. .


Strengere Börsenordnungen werden ja nicht verboten.
Richtig , aber auch keine Alternativen angeboten .
Ich selbst war noch nie in Hamm oder auf ähnlichen Großbörsen , werde das auch sicher weiter so handhaben . Ich habe auf kleinen Vereinsbörsen in speziell dafür entwickelten Börsenterrarien meine Tiere angeboten und möchte es so auch weiterhin tun dürfen .
Ich sehe aber keine Differenzierung der diversen Börsen . Ebenso würde ich als gewerblicher Händler gelten - eben weil ich ein Nebengewerbe auf Grund Bestimmungen vom Finanzamt anmelden mußte .
Ein fahrender Zoohändler bin ich deswegen trotzdem nicht .

Du bist doch in dem Farmzuchtverein. Punkt 3 geht um die schärfere Überwachung des Imports von Farmzuchten, das ist doch genau euer Punkt... ;-)
Ja , aber ich bin trotzdem fair . Es geht mir ja nicht vorrangig um die Ausschaltung unliebiger Konkurrenz . Im Vergleich zu Wildfängen würde ich der echten Farmzucht doch den Vorzug geben .

In dem Antrag steht absolut nirgends was von einem Komplettverbot der Wildtierhaltung, nicht einmal ansatzweise.
Stimmt so , aber der Hintergrund bleibt wohl trotzdem derselbe .
Jede Partei hätte bisher etwas an den jetzigen Zuständen ändern können - hat aber keine gemacht .
Jetzt sieht es eben sehr danach aus , daß hier bloß Stimmen für die nächste Wahl abgefaßt werden sollen . Wieviele Programme die SPD schon aufgestellt und hinterher wieder gekippt hat , brauch ich wohl nicht erst aufzuzählen .

Ich wäre froh, Waschbären wären nie nach Europa gelangt.

Ich auch . Ebenso würde ich auch sofort diese unsäglichen Massenimporte aus US farmen reglementiert sehen .Rotwangen fallen unter das Importverbot - fast identisch invasive Gelbwangen aber nicht .
Was also soll ich jetzt von einer Neuregelung erwarten ? Will die SPD wirklich gegen EU recht vorgehen ? Hat das jemals irgendwelche Erfolgschancen , immer vorausgesetzt , die SPD erinnert sich nach der Wahl überhaupt an ihren Vorstoß .

Mein Problem sind nicht die hier vorgestellten Punkte - fast alle würde ich sofort gutheißen . Mein Problem besteht in den fehlenden Vorschlägen wie exakt die SPD die Vorschläge umsetzen will .
Genau das trifft für mich auf das DGHT Papier zu. Es ist dermaßen traurig polemisch und unsachlich, dass ich dort keinerlei Vertretung meiner Interessen sehe.

Ich sehe es nicht ganz so verbissen , aber zumindestens teilweise auch so .
Aber - hier sehe ich wenigstens etwas eigene Interessen vertreten .

Anstelle für uns wirklich interessante Zusatzpunkte mit sachlich korrekten Argumenten zu verhandeln, gibt es einen polemischen Rundumschlag, der nur solche Leute in der eigenen Gesellschaft beeindrucken soll, die nicht auf den Gedanken kommen, mal das Original zu lesen. Wäre es der DGHT um die Sache gegangen, hätte man einen Link auf das Papier gesetzt. Die eigene Position wird am besten untermauert, in dem man jeden einzelnen Punkt haargenau zerpflückt, wenn man kann. Das ist unterblieben, warum?

Ich hoffe , die bisher fehlenden Zusatzpunkte werden noch ausgearbeitet .
Warum die DGHT bisher kaum aktiv in dieser Hinsicht war , sogar zeitweise recht undurchsichtige Koalitionen einging , weiß ich nicht , kann es auch nicht nachvollziehen .

Ich sehe deshalb die DGHT in diesem Fall trotzdem näher an meinen Interessen als die SPD , die in meinen Augen außer Stimmenfang gar nichts mit dem Thema zu tun hat/hatte .
Ich wähle also mangels echter Alternative das geringere Übel .

Grüße Frank
 
K

Knarf

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

Hallo ,

hier mal etwas , um das derzeitige Dilemma evtl. etwas besser zu aufzuzeigen .

- http://www.youtube.com/watch?v=Jvzv46W70KY

Lobbyismus , gegenseitige Anschuldigungen , keine echten Alternativen ......

Ich finde es sehr bezeichnend , wenn immer vor einem Wahlkampf plötzlich diverse Parteien einen Standpunkt vertreten , den man sonst nicht oder nur sehr untergeordnet in ihrem Programm findet .

Sieht es nicht so aus , als ob den jeweiligen Parteien das eigentliche Problem völlig am A... vorbei geht , sie aber gern die jeweilige vorherrschende öffentliche Meinung für ihre Zwecke nutzen wollen ?

Grüße Frank
 
A

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

Ebenso würde ich als gewerblicher Händler gelten - eben weil ich ein Nebengewerbe auf Grund Bestimmungen vom Finanzamt anmelden mußte .
Ein fahrender Zoohändler bin ich deswegen trotzdem nicht .
Gut, ich sehe ein, dass du kein fahrender Zoohändler bist :D . Dieses Argument nehme ich zurück. Nichtsdestotrotz, ist es den Tieren, die du auf deine Börse bringst ziemlich schnuppe, ob du das bist oder nicht. Sie müssen den gesamten Börsentag tierschutzgerecht behandelt werden. Da das aber natürlich auch für eine Griechische Landschildkröte gilt, die von jemand einzeln verkauft werden soll, sollte man in diesem Punkt wohl keinerlei Unterscheidung zwischen Hobbyverkäufer und gewerblichem Verkäufer machen. Wer auch nur ein einziges Tier zum Verkauf ausstellt, sei es auf einer Börse oder in einem Zoogeschäft, muss das tierschutzgerecht tun.


Es geht mir ja nicht vorrangig um die Ausschaltung unliebiger Konkurrenz . Im Vergleich zu Wildfängen würde ich der echten Farmzucht doch den Vorzug geben .
Ich auch, aber der Punkt der SPD ist da ja ganz klar formuliert (ich bin übrigens kein SPD-Mitglied, habe sie in letzter Zeit nicht mal mehr gewählt. Nur um das mal klarzustellen.. ;-) ).

  • die Importe von „Nachzuchten“ bzw. „Farmzuchten“ nach Deutschland
    kritisch prüfen zu lassen, um falsch deklarierte Wildfänge über diesen Weg
    zu verhindern. Insbesondere aus Ländern, in denen ein solches Umetikettie-
    ren bekannt ist bzw. Zweifel an den Zuchtkapazitäten bestehen, sind Import-
    lieferungen veterinärmedizinisch auf Hinweise einer Naturentnahme zu
    untersuchen;


Wie gesagt, ziemlich genau euer Punkt! Wie das im Einzelnen durchzuführen ist, ist sicher nicht Sinn eines Antrages an den Bundestag, der ja nur der Regierung in den Hintern treten kann, damit die entsprechende Gesetze verfasst.


Jede Partei hätte bisher etwas an den jetzigen Zuständen ändern können - hat aber keine gemacht .
Jetzt sieht es eben sehr danach aus , daß hier bloß Stimmen für die nächste Wahl abgefaßt werden sollen .
Das sehe ich ähnlich und alle anderen jenseits der Pubertät wissen das auch. Aber was sagt das über die - nennen wir sie mal - hochemotionale Reaktion der DGHT? Was verspricht sich die DGHT von ihrem ersten, gleich völlig falschen Satz:


  • In einem Antrag an den Deutschen Bundestag setzt sich die Sozialdemokratische Partei Deutschlands für ein Ende der Wildtierhaltung in Deutschland ein.


Wo in dem Antrag steht das auch nur annäherungsweise? Ich gehe davon aus, dass eine Mehrheit der Reptilienhalter (mit Ausnahme des Börsenverbotes) mit den allermeisten Punkten des SPD Antrages kein allzu großes Problem hätte, sie sogar für richtig hält, auch den Punkt römisch I. Nur das angedeutete, angeblich drohende Komplettverbot bringt der DGHT die gewünschte Aufmerksamkeit. Ich fühle mich aber für dumm verkauft, wenn man glaubt, ich könnte nicht ein paar Seiten deutschen Text lesen, um solch eine Aussage zu überprüfen.



Will die SPD wirklich gegen EU recht vorgehen ?
Eine nationale Regierung muss immer den Vorreiter machen. So tickt die EU. Aber sicher wird auf EU-Ebene nichts so 1:1 durchgesetzt werden, wie die SPD das jetzt in ihrem Antrag eingebracht hat. Wie euch vielleicht aufgefallen ist, sind da ja auch mehrere redundante Formulierungen drin. Ein Beispiel, wenn man die Börsen komplett verbietet, braucht man sie nicht weiter zu regulieren. Es sind also bereits Abschwächungsstufen drin, aber keine darüber hinausgehende Verschärfung, also kein Komplettverbot.



Mein Problem sind nicht die hier vorgestellten Punkte - fast alle würde ich sofort gutheißen .
Eben. Und wie passt dann folgender Satz der DGHT dazu?

  • Vielmehr polemisiert und diffamiert die Darstellung die über 6.700 Mitglieder der DGHT sowie weitere Tausende von Exotenliebhabern zu Tierquälern und -verbrauchern und bemüht irrationale Ängste und Befindlichkeiten gegen diese Tiergruppen in der Bevölkerung.


Welcher Satz in dem Antrag rechtfertigt solch eine Interpretation?


Mein Problem besteht in den fehlenden Vorschlägen wie exakt die SPD die Vorschläge umsetzen will .
Das ist aber nicht die Aufgabe eines solchen Antrags. Erst einmal müssen die Ziele formuliert werden, die der gesamte Bundestag dann übernehmen soll. Der Bundestag wiederum regt dann die Regierung an, die entsprechenden Gesetze auszuarbeiten. Wie gesagt, ein langer Weg, auf dem üblicherweise abgeschwächt und nicht verschärft wird, kein Grund für eine derart formulierte Stellungnahme.


CU, A.
 
K

Knarf

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

Hallo ,

ok , ich drücke es mal anders aus .

Kämen diese Vorschläge nicht ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt von der SPD , sondern meinetwegen von der DGHT , wäre ich sofort dafür .

Wären die Vorschläge von der SPD während deren Regierungsbeteiligungszeit gekommen , wäre ich auch dafür gewesen .

-----

Nur das frei erfundene Komplettverbot bringt die gewünschte Aufmerksamkeit.

:D , das zeigt aber bloß , daß die DGHT scheinbar doch lernfähig ist . Genau so funktioniert doch wohl die öffentliche Meinungsbildung und auch die Politik heutzutage (leider ) .

Vielmehr polemisiert und diffamiert die Darstellung die über 6.700 Mitglieder der DGHT sowie weitere Tausende von Exotenliebhabern zu Tierquälern und -verbrauchern und bemüht irrationale Ängste und Befindlichkeiten gegen diese Tiergruppen in der Bevölkerung.



Welcher Satz in dem Antrag rechtfertigt solch eine Interpretation?

Ganz ehrlich - keiner . Das ist eigentlich die übliche heutige Übertreibung wie sie wohl von den Initiatoren des angestrebten Exotenhaltungverbotes abgeschaut wurde . Schon die Mitgliederzahl der DGHT dürfte so nicht stimmen - letzteres ist meine persönliche Vermutung .

Nichtsdestotrotz, ist es den Tieren, die du auf deine Börse bringst ziemlich schnuppe, ob du das bist oder nicht. Sie müssen den gesamten Börsentag tierschutzgerecht behandelt werden.

Ja , das wie ist aber hier auch nicht zu vernachlässigen .
Es ist außerdem in meinem Falle auch bloß eine ganz seltene derartige Veranstaltung . Normalerweise gehen meine NZ direkt aus ihren Frühbeeten zu ihren neuen Haltern . Ich bin nicht von Börsen abhängig , möchte eben bloß dürfen wenn ich mal möchte . Vereinsbörsen wie ich sie kenne sind ja nicht bloß Verkaufsbörsen , sondern auch Gelegenheiten für Treffen Gleichgesinnter und auch ein bißchen Werbung für unser Hobby .

Wer auch nur ein einziges Tier zum Verkauf ausstellt, sei es auf einer Börse oder in einem Zoogeschäft, muss das tierschutzgerecht tun.

Ja richtig . Ich habe deswegen gehandelt und mich nicht an den schlechten Beispielen orientiert , obwohl ich erstmal dadurch mehr für meine genutzten Börsenmeter bezahlen mußte .
Ich habe dann aber Unterstützung durch meinen Verein und den ATA bekommen . Zuletzt bekam jeder Börsenanbieter der diese Börsenterrarien ( kostenlos ) nutzte , nur den Platz berechnet den er mit seinen üblichen Plastschachteln auch gebraucht hätte . Man kann also auch als Einzelner doch etwas anders machen , wenn man nur will .

die Importe von „Nachzuchten“ bzw. „Farmzuchten“ nach Deutschland
kritisch prüfen zu lassen, um falsch deklarierte Wildfänge über diesen Weg
zu verhindern. Insbesondere aus Ländern, in denen ein solches Umetikettie-
ren bekannt ist bzw. Zweifel an den Zuchtkapazitäten bestehen, sind Import-
lieferungen veterinärmedizinisch auf Hinweise einer Naturentnahme zu
untersuchen;



Wie gesagt, ziemlich genau euer Punkt!

Stimmt , ich gehe trotzdem nicht blindlings mit der SPD ins Bett . Ich würde auch nicht mit dem Zoohandel marschieren , wenn nur der meine Interessen vertritt .
Das ist vielleicht ein Fehler , ich glaube es aber eher weniger .
Bis jetzt ist das obige ja bloß ein Punkt aus einem Programm , wenn überhaupt . Der SPD glaube ich bis auf meine evtl. anderslautende Überzeugung durch vollendete Tatsachen gar nichts mehr .

ich bin übrigens kein SPD-Mitglied, habe sie in letzter Zeit nicht mal mehr gewählt. Nur um das mal klarzustellen.. ;-) ).

Das ist mir persönlich völlig wurscht bzw. spielt es keine Rolle wer in welcher Partei ist oder wen er wählt . Ich kann auch Deine Einwände verstehen , teile sie sogar großenteils . Evtl. bin ich bloß etwas mehr enttäuscht von der heutigen Praxis der Politik als Du .

Eine nationale Regierung muss immer den Vorreiter machen.
Hm , warten wir mal ab , wer die Regierung bildet und was dann von den ganzen Programmen der jeweiligen Parteien noch relevant ist .
Kommt die SPD an die Macht und überzeugt mich durch Taten , daß sie es wirklich ernst meint , stimme ich sofort dieser Petition zu .

Wie euch vielleicht aufgefallen ist, sind da ja auch mehrere redundante Formulierungen drin. Ein Beispiel, wenn man die Börsen komplett verbietet, braucht man sie nicht weiter zu regulieren. Es sind also bereits Abschwächungsstufen drin, aber keine darüber hinausgehende Verschärfung, also kein Komplettverbot.

Eben , es sind bereits jetzt Abschwächungsstufen eingebaut , die dann eben die Begründung für einen völlig anderen Weg liefern könnten , wenn sie an der Macht sind und Feuer für ihre evtl. Kehrtwende bekommen . Wieso schreibt denn die SPD z.B. nicht klipp und klar , daß sie gegen ein allgemeines Exotenhaltungsverbot ist , aber obige Petition dafür meinetwegen als Bedingung sieht .

Das wäre doch mal ein klare Ansage .

Grüße Frank
 
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ain't it?

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

das zeigt aber bloß , daß die DGHT scheinbar doch lernfähig ist . Genau so funktioniert doch wohl die öffentliche Meinungsbildung und auch die Politik heutzutage (leider ) .
Für mich zeigt es, dass die Führung der DGHT nicht wirklich Interessensvertreter der eigenen Basis sein möchte, dann hätte man bei der Wahrheit bleiben können. Das funktioniert wahrscheinlich auch bei denen, die keine Lust haben, sich selber umfassend zu informieren oder bei denen, die ihre eigenen Interessen über die der Mehrheit stellen. So brutal wie die DGHT Panikmache diesmal betrieben hat, habe ich es aber noch nicht erlebt. Das macht Politik jedenfalls nur an ihren radikalen Rändern.

Wir hier in den Foren, und da sind ja alle erstaunlich gleich, legen angeblich immer großen Wert auf Tier- und Artenschutz. Nun wird dadurch unser Hobby ggfs. mal direkt betroffen. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Die organisierte Interessensvertretung der Terrarianer holt aber nicht etwa erst mal die Meinung der eigenen Basis zum Antrag der SPD ein, nein, man versucht deren Meinung sofort zu beeinflussen, in dem man zu einer unwahren Behauptung greift. Tea Party und Waffenlobby in den USA lassen grüßen. Zum Glück gibt es ja auch die Gegenbewegung, die sog. Faktenchecker! Genau das ist meine Absicht bei der Umfrage oben. Lest immer die Originale/Quellen und überprüft, ob euch irgendwelche Gruppen aus Eigeninteresse verschaukeln wollen.

Der Antrag zielt im Wesentlichen darauf ab, dass wir uns künftig auf das beschränken müssen, was bereits an Exoten in Deutschland bzw. der EU ist und hier auch nachgezogen werden kann. GGfs. wird erwartet, dass die Leute sich ihre Tiere beim Züchter selbst abholen. Ist das nicht das, was wir immer fordern? Schlimmstenfalls soll die Haltung einiger Arten, die die Umwelt beim Entkommen belasten könnten, ganz verboten werden. OK, dann kann in ein paar Jahren niemand mehr Rotwangen und Schnappschildkröten halten. Ist das wirklich so dramatisch, wenn dadurch unsere heimischen Schildkröten, die Emys, eine Chance zur Wiederansiedlung hätten? Vielleicht ist dann auch die ein oder andere Art dabei, bei der das nicht gerechtfertigt wäre. Blöd, aber daran kann man als Verein dann arbeiten bzw. es gibt ja noch Dutzende andere Schildkrötenarten, mit erwiesenem, geringen Gefährdungspotential für die heimische Fauna. Wie gesagt, von einem Kompletthaltungsverbot träumen nur die radikalen Tierschutzverbände. Solche extremen Forderungen werden sich aber in unserem politischen System nie durchsetzen, u.a. auch weil die Tierbedarfsindustrie ein großer Wirtschaftsfaktor ist mit einer stärkeren Lobby als P..., A... und Co.


. Vereinsbörsen wie ich sie kenne sind ja nicht bloß Verkaufsbörsen , sondern auch Gelegenheiten für Treffen Gleichgesinnter und auch ein bißchen Werbung für unser Hobby .
Übrigens, etwas ist in diesem Zusammenhang besonders interessant. Die meisten hier kennen "Landau", früher gab es da wohl auch die Möglichkeit eigene Nachzucht anzubieten. War allerdings bevor ich daran teilgenommen habe, sodass ich das nicht mit Sicherheit sagen kann. Sicher weiß ich aber, dass es inzwischen verboten ist. Die selben Personen, die gegen ein offizielles Verbot wettern, verbieten es im eigenen Einflussbereich...


Evtl. bin ich bloß etwas mehr enttäuscht von der heutigen Praxis der Politik als Du .
Das kann schon sein, betrachten wir aber mal das Wort "enttäuscht" etwas genauer. Wer im Westen groß geworden ist, hat sich vom derzeit existierenden System nie so täuschen lassen wie euch Ostdeutschen das nach der Wende passiert sein dürfte, weder von der Werbung noch von den Aussagen der Politiker. Er ist deshalb auch nicht so ent-täuscht... ;-)





CU, A.
 
K

Knarf

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

Hallo ,

naja , ganz so einfach ist die Bewertung der DGHT aktivitäten ja sowieso nicht . Es gab in der Vergangenheit nicht viele Aktivitäten der DGHT zu diesem Thema die man als Nichtmitglied wahrnehmen konnte .
Dazu gab/gibt es aber jede Menge öffentliche Angriffe auf die Exotenhalter . Hier wurde sicher wirkliche Panik erzeugt .
Einen Zusammenhang kann ich also schon erkennen .

Ich will und kann sowieso nicht die Beweggründe der DGHT ergründen .
Ich sehe diese Diskussion auch eher als eine theoretische Angelegenheit . Eine reale Wahlmöglichkeit sehe ich hier nicht . Die eine Seite verspricht etwas für die Zeit ihrer evtl. Machtbefugnis , hat aber sehr viel ihrer Glaubwürdigkeit verloren . Die andere Seite hat lange Zeit den Kopf in den Sand gesteckt und bietet unter dem Strich auch keine realen Alternativen .

Zum Glück gibt es ja auch die Gegenbewegung, die sog. Faktenchecker! Genau das ist meine Absicht bei der Umfrage oben. Lest immer die Originale/Quellen und überprüft, ob euch irgendwelche Gruppen aus Eigeninteresse verschaukeln wollen.

Ok , die Fakten haben wir ja nun von beiden Seiten zur Verfügung gehabt . Fazit für mich - beide Seiten
arbeiten wohl nicht ganz koscher , vertreten dabei natürlich vorrangig ihre jeweilig eigenen Interessen .

Ich bin überhaupt nicht gegen Veränderung des heutigen Problems . Welche Alternativen gibt es denn real , etwas daran zu ändern ?
Rein logisch sollten eigentlich die Terrarianer mit dem gemäßigten Tierschutz zusammenarbeiten - das wäre der kürzeste Weg und hätte auf beiden Seiten ein gewaltiges Potential .

Sicher weiß ich aber, dass es inzwischen verboten ist. Die selben Personen, die gegen ein offizielles Verbot wettern, verbieten es im eigenen Einflussbereich...

Ich kann das nicht real beurteilen . Evtl. liegt es aber am Verbot sogenannter Beutelbörsen - in Aqu. und Terr. vereinen war es bisher recht üblich , bei jeder Versammlung auch Tiere , Pflanzen und Zubehör zu tauschen . Das ist seit einer Weile für Tiere reglementiert worden . Beutel oder Minischachteln wie früher üblich sind nun ( mit Recht ) geächtet .

Der Antrag zielt im Wesentlichen darauf ab, dass wir uns künftig auf das beschränken müssen, was bereits an Exoten in Deutschland bzw. der EU ist und hier auch nachgezogen werden kann. GGfs. wird erwartet, dass die Leute sich ihre Tiere beim Züchter selbst abholen. Ist das nicht das, was wir immer fordern? Schlimmstenfalls soll die Haltung einiger Arten, die die Umwelt beim Entkommen belasten könnten, ganz verboten werden. OK, dann kann in ein paar Jahren niemand mehr Rotwangen und Schnappschildkröten halten.

Das ist sicher ein richtiger Ansatz , keine Frage .
Jetzt schau ich mir aber noch den Rest des SPD programms an .

:D , jep .

Grüße Frank
 
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ain't it?

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

Welche Alternativen gibt es denn real , etwas daran zu ändern ?
Keine Ahnung, ich denke aber schon, dass eine gewisse Änderung der Tierschutzgesetze früher oder später kommen wird. Ein Teil davon könnte auch unser Hobby betreffen. Wenn ich so den SPD-Antrag auf Erfolgsabsichten abklopfe, sehe ich folgende Punkte mittelfristig auf uns zukommen, wenn auch nicht notwendigerweise in der Form, wie sie im Antrag formuliert sind:

II. 2
II. 5
II. 8
II. 11


Punkt II. 1 liegt meines Erachtens auch noch im Bereich des möglichen. Es betrifft den Einfuhrstop von neuen Naturentnahmen. Das entnehme ich der Formulierung. Das was die DGHT als polemisch und unwahr bezeichnet hat, den Verweis auf die Gefährlichkeit dieser Einfuhren, könnte auch den Weg weisen, wie man die Einfuhr tatsächlich stoppen kann ohne internationale Handelsabkommen zu verletzen, nämlich in dem man es im EU-Gesundheits- und eigenen Naturschutzbereich regelt. Ich will nicht behaupten, dass das die Absicht der SPD bei der gewählten Formulierung war, nichtsdestotrotz müssen Einschränkungen des internationalen Handels ja irgendwie begründet werden, insbesondere wenn es den exportierenden Ländern verbietet ihre Natur-Ressourcen zu nutzen.


Zu Punkt 8, den ich oben in der Umfrage selbst abgelehnt hatte: Ich glaube trotzdem, dass das einer der ersten Punkte sein könnte, der irgendwann tatsächlich eingeführt wird. Wir stehen wegen dieser Börsen in der EU nämlich ziemlich am Pranger, ähnlich wie die Italiener wegen ihres Singvogelmordes. Diese Börsen zu verbieten ist außerdem eine schnell durchgeführte und ziemlich billige Angelegenheit, also eine prima Verhandlungsmasse im EU-Poker...


CU, A.
 
D

deidor

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

Hi zusammen!

Boa, Politik :gaehn:

Punkt I hab ich angefangen zu lesen, aber ganz ehrlich, ich hab schnell wieder aufgehört. Wenn ich schon die Zahlen über die falsch gehaltenen Reptilien lese, fühl ich mich derart verarscht, dass ich da keinen Bock mehr habe. Das ist doch bloß wieder Stimmungsmache zum Thema Reptilienhaltung, das hat rein gar nix mit Naturschutz bzw. Tierschutz zu tun.

Was ist mit den ganzen alleine gehaltenen (noch immer!) Wellensittichen, mit den Hasen in ihren kleinen Käfigen, mit den Hunden in Städten, die gerade mal ein Häufchen auf dem Rasenstreifen vor der Haustür setzen können.
Domestiziert oder nicht, das ist den Tieren doch wurscht.

Also ganz ehrlich, ich kann mich nicht dazu durchringen, mich länger mit solch gefärbten Diskussionen zu beschäftigen.

Leider, leider funktioniert Politik nur so, denn man braucht schließlich Wähler und das geht nur über Werbung.

Anfreunden kann ich mich damit trotzdem nicht, das geht mir in der letzten Zeit wirklich zu weit. Mal provokativ gefragt: was nützt das Wahlrecht, wenn sowieso nur Schmu erzählt wird?

Gruß,
Simone
 
A

ain't it?

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

Was ist mit den ganzen alleine gehaltenen (noch immer!) Wellensittichen,
Es geht doch überwiegend um Importverbote für Wildfänge in die EU. Wenn du zu Ende gelesen hättest, hättest du gesehen, dass es ein solches Importverbot für Vögel wohl schon seit Jahren gibt.


Domestiziert oder nicht, das ist den Tieren doch wurscht.
Wenn man es allein vom Standpunkt des Tierschutzes bei "Wildtieren" betrachtet ja, auch wenn das in den Foren eigentlich immer anders dargestellt wird. Aber bei Wildfängen gibt es garantiert einen Unterschied zu Nachzuchten, beim Tierschutz wie beim Artenschutz!


Wenn ich schon die Zahlen über die falsch gehaltenen Reptilien lese, fühl ich mich derart verarscht,
Du glaubst, dass mehr als die Hälfte aller bundesdeutschen Reptilien artgerecht gehalten werden? Bei Schildkröten halte ich die Zahl eher schon für viel zu optimistisch....


CU, A.
 
K

Knarf

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

Hallo ,

die bisherigen Ergebnisse der Umfrage stimmen mich etwas nachdenklich .

Ich traue zwar der SPD gar nicht über den Weg , finde aber das Programm deswegen nicht unbedingt schlecht .

Grüße Frank
 
A

ain't it?

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

die bisherigen Ergebnisse der Umfrage stimmen mich etwas nachdenklich .
Das Aussagekräftigste ist bislang auch, dass nur sehr wenige abstimmen, obwohl ja eigentlich jeder anonym alle Punkte ablehnen könnte...

Ich hätte beim Erstellen noch eine weitere Rubrik einführen sollen: "Kleinigkeiten ausgenommen, habe ich mit dem Antrag kein Problem." Dann wüssten wir, ob unsere User ihn einigermaßen akzeptabel finden oder ob einfach gar niemand abstimmen will. Jedenfalls ist wohl kaum einer so empört darüber, dass es einen größeren Bedarf gibt, dagegen zu stimmen.... ;-)

CU, A.
 
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deidor

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AW: Exotenhaltung soll reglementiert werden - SPD programm

Es geht doch überwiegend um Importverbote für Wildfänge in die EU. Wenn du zu Ende gelesen hättest, hättest du gesehen, dass es ein solches Importverbot für Vögel wohl schon seit Jahren gibt.

Natürlich hast Du recht. Bei der Frage nach Importverboten für Wildfänge muss ich nicht erst überlegen. Mein Kommentar zu den Wellensittichen bezog sich nur auf die genannten Zahlen, wieviele Reptilien schlecht gehalten werden (siehe auch unten).

Domestiziert oder nicht, das ist den Tieren doch wurscht.
Wenn man es allein vom Standpunkt des Tierschutzes bei "Wildtieren" betrachtet ja, auch wenn das in den Foren eigentlich immer anders dargestellt wird. Aber bei Wildfängen gibt es garantiert einen Unterschied zu Nachzuchten, beim Tierschutz wie beim Artenschutz!

Ich habe mich scheinbar falsch ausgedrückt. Egal ob domestiziert oder nicht: die Tiere müssen artgerecht gehalten werden. Und da wir das noch nicht mal bei den domestizierten Tieren in großem Stiel schaffen, ist es doch logisch, dass es bei den nicht domestizierten dasselbe ist.
Aber das nun so darzustellen, als wenn es besonders schlimm bei den nicht domestizierten Tieren Arten ist, halte ich für total daneben. Aber Du hast auch Recht, ich hab das nur überflogen und vielleicht einiges falsch verstanden.

Wenn ich schon die Zahlen über die falsch gehaltenen Reptilien lese, fühl ich mich derart verarscht,
Du glaubst, dass mehr als die Hälfte aller bundesdeutschen Reptilien artgerecht gehalten werden? Bei Schildkröten halte ich die Zahl eher schon für viel zu optimistisch....

Auch hier Schande über mein Haupt wg. der offensichtlich ungenügenden Beschreibung, was ich eigentlich meine :oops:
Ich halte die Zahl auch eher viel zu optimistisch.

Mich stört an der ganzen Sache so, dass es wieder mal nur auf Reptilien gemünzt ist. Das ist für mich die Politik an der Sache. Schließlich will keiner hören, wie falsch die vielen Hunde gehalten werden und wieviele, viel zu fett gefütterte Wohnungskatzen viel zu früh sterben.
Also warum das Thema so eingrenzen? Warum wieder nur mit Scheuklappen vor den Augen nur auf einen Bereich schielen?
Genauso wie das Thema Kampfhunde. Das wurde wieder nur so beschränkt angeschaut, dass die rausgekommene Regelung kaum jemandem (ob Mensch oder Tier) hilft (meine Meinung).

Wie gesagt, an sich finde ich solche Bemühungen sehr gut. Alleine in Richtung Reptilien wäre es gut, wenn sich was ändert. Irgendwo muss man ja mal anfangen. Aber das Thema Reptilien wird doch aktuell nur aufgenommen, weil es in aller Munde ist. Alles andere fällt hinten runter.
Und DAS stört mich an der Politik.

Ich hoffe, ich hab mich nun etwas klarer ausgedrückt :frage:

LG
Simone
 
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