Cryptos... Was nun?

Diskutiere Cryptos... Was nun? im Krankheiten Forum im Bereich Terraristik; Hey, schau mal hier, da steht alles von Herrn Biron recht gut erläutert http://www.cryptosporidien.de/ Drück die Daumen, dass es den anderen gut...
Lollardy

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Hey,
schau mal hier, da steht alles von Herrn Biron recht gut erläutert
http://www.cryptosporidien.de/

Drück die Daumen, dass es den anderen gut geht.
Du solltest auf jeden Fall schonmal alles, was mit den infizierten Tieren in Kontakt war, nicht mehr in die Nähe der anderen kommen lassen (Sprühflasche, Futterpinzette etc.)
 
M

Menhir

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Besorg die im Supermarkt oder der Apotheke erstmal Einweghandschuhe - das befreit dich schonmal davon deine Hände zu verätzen. Dann besorg dir erstmal ein böses Desinfektionsmittel - ich selbst benutze Neopresidan (aber nicht an die Tiere bringen und das muss auch lange einwirken).
Mach die Tiere immer als Letztes wenn du Tiere versorgst und versuch sie in einem anderen Raum unterzubringen. Kauf am besten alles was man braucht für die infizierten Tiere nochmal und mach in dem Raum alles mit Handschuhen - ansonsten bringt man früher oder später den Kram durcheinander.

...und jetzt kommt wieder der harte Hinweis - überleg dir wieviele gesunde Tiere du hast und ob du das Risiko für diese tragen willst. Mein letztes C+ Tier hab ich sofort meiner TA zur Pflege/Versuche/Beobachtung gebracht. Meine restlichen Tiere danken es mir sicherlich.

Grüße, viel Glück
 
Sargash

Sargash

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Also ich seh das so wie Menhir.
Die kranken Tiere in einen extra Raum und für die alles neu, bzw. für die gesunden Tiere alles neu.

Und dann musst du dir überlegen, ob du zu wohl deiner gesunden Tiere, die infizierten nicht weggibts.
 
Sargash

Sargash

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Naja zum Tierarzt, zur Beobachtung.
Wenn das nicht geht und du sie auch nicht räumlich getrennt unterbringen kannst, gibts da noch ne Möglichkeit, aber die wird dir nicht gefallen :(
 
M

Menhir

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Ich kann das absolut nachvollziehen. Pfleg so ein Tier mal über ein jahr und schau dabei zu, wie man eigentlich keine Chance hat. Dann mach immer wenn du Angst um deine anderen Tiere hast nen Strich in ne Liste. Wenn das Blatt schwarz ist, wirst du verstehen warum einige Leute (inkl. mir) solche Tiere radikal ausselektieren.
Eventuell findest du einen Bekannten, der sich gern um das einzelne Tier kümmert und selbst keine Tiere hat.
 
M

Menhir

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Warum hat so ein Teir keine Lebensberechtigung für dich???
Das ist deine Interpretation - ich habe nie behauptet, dass so ein Tier keine Lebensberechtigung hat.

Solange es dem Tier gut geht sehe ich keine Notwendigkeit es zu töten!!!
Das kannst du ja auch so sehen. Ich hatte bisher die Möglichkeit solche Tiere wegzugeben. Wenn nicht, würde ich die Notwendigkeit eben anders beurteilen als du.

Diese Krankheit kann man mit HIV vergleichen... Es KANN zu einem Ausbruch der Krankheit kommen, muß aber nicht zwingend... Wie würdest du mit Menschen umgehen die den HI-Virus im Körper haben? Würdest du diese Menschen auch "radikal ausselektieren"
Mit diesem Menschenvergleich stellst du dich gerade selbst ins Abseits. Jeglicher Kommentar überflüssig.

Aber es deshalb und NUR deshalb zu töten kann und werde ich nicht nachvollziehen! Bevor man etwas sagt oder schreibt sollte man überlegen was es anrichten könnte!
Jo, und du bist dann derjenige, der sich um die Tiere kümmert, die durch einen Ausscheider erkranken und dann ebenfalls langsam dahinsiechen. Dann kannst du, um mal in deinem Jargon zu bleiben, so richtig kotzen.
Vielleicht sollte man eher überlegen, was so ein Tier ohne komplizierte und teure Hygienemaßnahmen für die restlichen Tiere für ein Risiko bedeutet. Oder man überlegt eben nicht und kotzt besser ne Runde, weil ich ja quasi gerade HIV Kranke ausselektiere... ich hätte gern das "Kopf-gegen-Mauer-Smiley".
 
Zahnfeechen

Zahnfeechen

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@ macu

Wo hast du das Tier her?
 
bruce

bruce

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danke iris... das finde ich gerade viel wichtiger als diese diskussion... die, mal wieder, zu nix führt... meinungen stossen aufeinander. ich kann beide seiten verstehen, wie ich reagieren würde, keine ahnung...
 
bruce

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viel erfolg auf jeden fall... toi, toi, toi!!!
 
Zahnfeechen

Zahnfeechen

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Ich wäre vorsichtig mit solchen Behauptungen...nur mal so. Das kann schnell nach hinten losgehen.
 
skmango

skmango

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Huhu,

mag sein, dass man mit solchen Vermutungen vorsichtig sein soll. Aber eine Begründung liefert ihr auch nicht ;)

Ich denke, dass Hauke sich natürlich auch ärgert und da bedenkt man alles nochmal und kommt auf solche Gedanken... Diese können wahr sein oder auch nicht... Da würde ich jetzt aber nicht ausm Häuschen sein ;)

Und anonsten stimme ich dem Gedanken der Verantwortung zu. Jetzt kann natürlich wieder argumentiert werden: Na und was ist mit der Verantwortung gegenüber den anderen Tieren?

Ich denke dieser wird durch penible Hygienemaßnahmen nachgekommen.

Und wenn man ein infiziertes Tier abgibt, ist nicht gerade dies verantwortungslos? Wenn es nicht gerade ein Verwandter ist? Oder jemand mit dem man wirklich häufig in Kontakt steht? Wie kann man sich sicher sein, dass das Tier nicht nochmal weitergegeben wird, oder/und es dort nicht andere Tiere ansteckt?

Der Name des Verkäufers ist durchaus wichtig, ja! :smilie:

Also Hauke, gib dein Bestes und kümmer dich um die Kleine, die es verdient hat, wenigstens ein wenig was von ihrem Leben zu haben! Denn auch Tiere leben nur einmal!
 
M

Menhir

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Oh Mann, ich wußte echt nicht, dass dies hier ein Kuscheltierforum ist. Wenn der erste von euch 1.5 jahre ein Tier pflegt, ständig Magensonden am Legen ist weil eine Schlange das Humatin sonst einfach ausspuckt, seine Hände mit Desinfektionsmittel zu aufgequollenen Pranken macht und dann dabei zuschaut wie das Tier weiter und weiter abbaut, zusätzlich ein Zimmer voller gesunder Tiere hat in deren Nähe eine tickende Zeitbombe liegt - wenn einer das hinter sich hat, dann darf er mir nochmal mit Verantwortung und solchem Kram kommen. Wieviele der Leute die sich hier aufregen haben denn mehr als 10 Tiere im Bestand und schonmal C+ gepflegt und die Hygiene durchgezogen? Na?

Und an die Nachplapperer appeliere ich mal zu Leuten zu gehen, die ne Gefriertruhe voller toter Tiere haben eben weil die Hygiene so unheimlich schwer und kaum zu realisieren ist. (Die haben auch Herztabletten weil man Schweißausbrüche bekommt sobald mal ein gesundes Tier zufällig kotzt oder seltsamen Kot hat.) Dann stellt ihr euch vor die hin und sagt ihnen, dass es verantwortungslos ist C+ wegzugeben.

Aber ganz ehrlich, es ist mir am Ende egal. Ich hab Erfahrung mit dem Kram und ich hab dem Threadstarter meinen Rat gegeben, der in meinen Augen das beste für ihn und seine anderen Tiere ist. Lebenslange Quarantäne plus Risiko für alle Anderen kannst du dagegen tauschen.

Viel Glück übrigens, das meine ich ernst.
 
Geckolino

Geckolino

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Ich kann mich ecki in allen seinen vorhergehenden Antworten nur anschließen.
Mehr schreibe ich nicht, sonst raste ich aus.

@marcu: Ich wünsche dir ganz viel Glück und drücke dir die Daumen, das die Krankheit nicht ausbricht.
 
E

Elphani

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Sorry, aber dafür habe ich kein Verständniss... Wenn ein Tier leidet gehört es für mich im Rahmen der Tierliebe dazu diesem Leiden ein Ende zu setzen und nicht das Leiden um eine unbestimmte Zeit zu verlängern... Wenn du so konsequent dabei bist infizierte Leopardgeckos "radikal auszuselektieren" dann verstehe ich nicht warum es bei der Schlange nicht auch gilt... Wenn ich merke das eines meiner Tiere abbaut ist der erste Gang für mich zum TA. Wenn der dann sagt dass es keine Behandlung für dieses Tier gibt habe ich die Verantwortung dem Tier gegenüber es zu erlösen... Dann und NUR dann kommt eine Euthanasie für mich in frage...
ähh, was jetzt????
Menhir hat ja über seine Erfahrung gesprochen! Wie er so ein Tier gepflegt hat... und wie hoffnungslos das meist ist!!! Seine Empfehlung das Tier vom gesunden Bestand zu trennen und im allerschlimmsten Fall einschläfern zu lassen ist meines Erachtens das einziges was ein Verantwortungsvoller Halter machen kann!
Damit dass er seine Erfahrung hier rein geschrieben hat wollte er andere davor bewahren, dieselben schlimmen Erfahrungen machen zu müssen!

Und wenn Du schon von einem betroffen Tier sprichst, bei dem keine Behandlung möglich ist, dann trifft das ja wohl auf ein C+ Tier zu!

In der heutigen Zeit muss man leider immer damit rechnen sich ein C+ Tier in den Bestand zu holen... da ist es verantwortungsvoll wenn man bestimmte Entscheidungen schweren Herzens trifft, um den Restbestand zu retten!
Ein C+ Tier bedeutet immer ein hohes Ansteckungsrisiko! Auch wenn man alle Vorsichtsmassnahmen trifft! Man weiss noch zu wenig über diese Erkrankung und ein Behandlung ist nicht möglich!
Vielleicht ist man mit einem kleinen Bestand von 2-3 Tieren noch im Stande jedes Tier in jedem Stadium seiner Erkrankung vollumfänglich zu umsorgen.
Bei einem grösseren Bestand ist das nicht möglich!

Ich würde zum Wohle meiner Tiere ein C+ Tier so schnell wie möglich aus meinem Bestand entfernen wollen. Auch wenn man sehr an dem Tier hängt muss man meiner Meinung halt den egoismus beiseite lassen und zum Wohle der Tiere entscheiden!
Es ist natürlich sehr schön wenn ein solches Tier, v.a. wenn es noch so gesund ist, bei jemandem aufgenommen wird, der sonst keine Tiere hat!

Alles andere ist verantworungslos!

@ Macu: ich würde versuchen bei einem bekannten oder verwandten (evt. TA) deine Kleine für ne Weile unterzubringen. So hast Du sie getrennt von den anderen und kannst in Ruhe die Kotproben abwarten. Auf jeden Fall würde ich jetzt jedes Tier einzeln in Quarantäne setzen.
Wenn auch die anderen Tiere betroffen sind (ich drücke dir ganz fest die Daumen dass das nicht der Fall ist!!!) kannst Du sie wieder zu dir holen und solange pflegen, bis sie krank werden bzw. Symptome bekommen...

Wenn die Tiere gesund sind würde ich für mindestens ein Jahr keine weiteren Tiere dazuholen und in regelmässigen Abständen den Test wiederholen!

Wann oder ''ob'' die Krankheit ''ausbricht'' ist wohl egal, da das Tier offensichtlich bereits ein Ausscheider und deshalb anstecken ist!!!!!

Viel Glück!!!

Grüässli, Sandra
 
Dragoon Gecko

Dragoon Gecko

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Ich kann mich Sandra nur anschliessen.
Ich wünsche Macu alles Gute und viel glück!! Und vor allem rate ich ihm dazu, in der nächsten Zeit mit seinen Tieren nicht zu züchten, bis sichergestellt werden kann das die anderen Tiere gesund und ausser Gefahr sind: Solange das erkrankte Tier im selben Haus lebt, besteht trotz aller Hygienemaßnahmen ein nicht kalkulierbares Risiko dass sich die anderen anstecken.

Macu, es tut mir sehr leid um das Tier und darum, in welcher Situation du gerade steckst. Die Diagnose Crypto ist eine schwere Bürde..
Wenn du das möchtest und kannst, plege die kleine solage es dir möglich ist, halte eine strikte Hygiene ein (Bringe sie auch in einem seperaten raum unter) und teste nach ihrem Tod alle verbleibenden Tiere mehrfach auf C. um Gewissheit zu haben.

Alles Gute für deine Zukunft!

/Rebecca
 
M

Menhir

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Zu dem Sondenlegen nur so viel - das war zu einer Zeit, in der manche Leute inkl. mir noch dachten, dass man die Tiere mit Humatin und dem Spaß retten kann. Aber ich nehme an, dass ich hier mit so erfahrenen C-Spezialisten rede, dass die schon immer wußten was geht und was nicht. :eyes:

Nein, Menhir hat nicht von seinen Erfahrungen gesprochen sondern davon infizierte Tiere "radikal auszuselektieren". Das geht mir gehörig gegen den Strich.
Das haben wir doch jetzt alle verstanden. Du hast zwar keine Argumente vorzubringen, aber ich will dir den Adrenalinstoß nicht versauen.

Aber trotzdem kann man so ein Tier doch weiterhin pflegen, wenn auch unter strenger Hygiene, bis es die ersten Anzeichen einer Verschlechterung zeigt...
Genau, solange das Tier eine tickende Zeitbombe für den Rest ist und keine Symptome zeigt soll man es pflegen, sobald Symptome kommen darf es dann eingeschläfert werden. Da kann man sich doch echt nur an den Kopf fassen.

Wie gesagt, macht was ihr denkt, aber heult dann nicht rum wenn bald nichtmehr nur noch ein Tier krank ist. Packt das Sagrotan und Sterilium weg, holt euch den (höchstwahrscheinlich krebserregenden) harten Stoff ins Haus und riskiert euren Bestand bis die C+ Tiere Symptome zeigen. Dann dürft ihr guten Gewissens ausselektieren.

Wenn ich dran denke, dass für solche Späße evtl. 10, 20 oder mehr Tiere potentiell angesteckt werden können, dann überlege ich stark ob ich es hier mit rational denken Menschen zu tun habe. Züchter wollen sie alle gleich sein, aber wie ein Züchter (der Verantwortung für alle seine Tiere hat!) handeln will keiner.

Last one from me.
 
bruce

bruce

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leute, das bringt doch überhaupt nichts...

ich bin der meinung, dass man so leicht schreiben kann, wenn man dann mal mit der situation dirket konfrontiert wird bzw. betroffen ist siehts wohl ganz anders aus.


mir wäre es zu risikoreich... meine ehrliche antwort... und ich würde mich bemühen, einen platz bei einem institut oder ähnlichem zu finden, in welchem der "patient" beobachtet werden kann... aber selbst bei mir zuhause, ich kann es mir nicht vorstellen. mir wäre das risiko einfach zu gross und sehe das so wie sandra und rebecca...

aber warum kann man nicht einfach akzeptieren:

JEDEM DAS SEINE???



ich versteh das nicht. zeigt doch einfach mal mehr akzeptanz bzw. toleranz...
 
skmango

skmango

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Ich verstehe immer nicht, warum über geführte Diskussionen gemeckert wird.

Durchaus: Jedem das Seine.

Aber wie entwickeln wir uns weiter und lernen? Durch Erfahrungen...
Und Erfahrungen sind u.a. Diskussionen und man kann sich auch überzeugen lassen... Warum solche Diskussionen also immer kappen wollen?

Natürlich sollten beide Seiten auch offen sein, andere Argumente gelten zu lassen und seinen Standpunkt zu überdenken :smilie:

Und ethische Diskussionen sind nunmal toll zu diskutieren ;)

Hinzu kommt hier natürlich das schwere Schicksal eines Tieres...

Man sollte aber auch alles genau durchlesen :eyes: , Ecki z.B. musste ja jetzt 5x erklären um was es ihm geht.

Womit sich bestätigt, dass es eben nicht alle verstanden haben @ Menhir, ;)
 
M

Menhir

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Oh Mann...

Für mich (und wie ich lese, auch für ecki) ist es nicht vertretbar ein symptomatisch gesundes Tier einzuschläfern.
Für mich ist es nicht vertretbar x andere durch ein Tier akut zu gefährden. Ich frage nochmals - wer von den hier schreibenden Leuten hatte bereits C+ Tiere, hat diese Tiere in Quarantäne gepflegt und hat gesehen wie die Tiere eingehen.
Ich tausche ein halbes oder ein Jahr nervendes Leben in Quarantäne eines Tieres gegen das sicher(er)e Leben von allen meinen Tieren im Bestand. So einfach ist das.

Auch ein C+ Tier hat, wie du sicher weißt, die Chance auf ein jahrelanges gesundes Leben.
Wie gesagt, lebenslang in Quarantäne mit allen Konsequenzen für die restlichen Tiere. Wer das durchzieht - Respekt. Ich hab das 1.5 Jahre gemacht und habe beschrieben was notwendig ist.

Warum soll ich jemandem Hoffnung machen, dessen Tier (hat es schon auffälligen Kot?) geringe Chancen hat nächstes Jahr noch am Leben zu sein? Warum sollte ich ihm einreden er soll das Tier pflegen, wenn ich selbst der Auffassung bin, dass man dieses Risiko für seine anderen, gesunden Tiere nicht eingehen sollte? Ich stand schonmal vor ner Gefriertruhe voller Tiere und ich selbst bin schonmal nur durch Dusel an einem wahrscheinlich komplett infizierten Bestand vorbeigeschrammt.

Aber bitte rede Hauke doch nicht das bisschen Hoffnung die er hat noch aus.
Also bitte, als erstes mal hab ich geschrieben was er zu tun und zu besorgen hat.

Wenn er bereit ist um seine Tiere zu kämpfen, dann sollte man ihn dabei unterstützen, denke ich.
Unterstützung beginnt damit jemandem alle einhergehenden Konsequenzen darzulegen. Und das wird sein lebenslange Quarantäne, extremer Aufwand zum Thema Desinfektion (teilweise gesundheitlich nicht unbedenklich), hohes Risiko für seine anderen Tiere. Ihr könnt hier gerne von schön Wetter und heile Welt reden, aber mich würde mal eine Person hier interessieren die außer mir den Kram schon durchgezogen hat und die ihm ernsthaft empfiehlt diesen Weg zu wählen. Es geht nicht primär um das eine Tier, es geht um alle seine Tiere die er ansonsten hat bzw. mal haben möchte.

Ist dein C+ Tier, welches du zu deiner TÄ gebracht hast noch bei ihr, bzw. was ist aus ihm geworden?
Das Tier ist (erwartungsgemäß) nach ca. einem halben Jahr verstorben. Das Tier hatte bei dem Befund übrigens keinerlei Symptome.

Jetzt schreibe ich noch nen kleinen Absatz und dann laß ich die Expertenrunde allein. Ich würde ein Tier nie einschläfern, wenn ich einen anderen, logisch nachvollziehbaren Ausweg sehe. Das hieß in meinem Fall, dass eine Schwester der TA keine anderen Reptilien hatte und ich das Tier dort hingeben konnte. Als ich bei meinem ersten Tier nach 1.5 Jahren merkte, dass Humatin keine Wirkung mehr hat, wurde das Tier eingeschläfert bevor es in einen für mich unhaltbaren Zustand gekommen wäre. Auf der anderen Seite sitzen bei vielen von uns aber eine Menge anderer Tiere die derzeit ein gesundes und langes Leben vor sich haben. Wenn ich als abwägen muss, zwischen einem meist kurzen und unschönen Lebens eines Tieres und der Sicherheit meiner anderen Tiere, dann würde ich solch ein Tier, wenn es eben genau niemanden gibt bei dem die C keinen Schaden anrichten können, in letzter Instanz auch einschläfern lassen.
Nebenher stelle ich die Behauptung auf, dass >90% der Leute die wirklich Erfahrung mit C haben nicht anders handeln und handeln würden.

Salut.
 
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