Katzengras - ab wann? Wie oft? Muss das sein?

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mrsgreeny

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Katzengras und ich stehen auf Kriegsfuß miteinander. Meine beiden Schlumpfnudeln mögen es nicht besonders (okayyyy, gar nicht), es schimmelt mir als Eigenzüchtung total oft weg, und irgendwie hab ich es mittlerweile ein bisschen aufgegeben.
Daher jetzt mein letztes Aufbäumen (oder - haha! - Aufgrasen?): Brauchen sie das Gras denn wirklich? Ab welchem Alter füttert man eigentlich Gras? Und warum? Können sie Mangelerscheinungen ohne kriegen oder ist es wirklich, wirklich, wirklich nur gegen Haarbälle? Da füttere ich nämlich Malzpasta und das kann doch sooo viel schlechter auch nicht sein, oder?
 
11.11.2014
#1
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L

Lupa

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AW: Katzengras - ab wann? Wie oft? Muss das sein?

das mit der schimmelbildung hat ich auch zu oft, besonders im winter.

wenn du die samen in eine kokosfaser -sandmischung einsetzt oder eine fertige pflanze darin umtopfst hast keine schimmelbildung mehr.
das gras braucht dann aber auch weniger wasser.
 
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Panama

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AW: Katzengras - ab wann? Wie oft? Muss das sein?

Das Gras soll, soweit ich es weiß, dafür sein das die Katzen besser ihre Haarballen erbrechen kann.
Irgendein Stoff soll da aber auch enthalten sein, der den Magen-Darm Trakt etwas beruhigt, daher fressen Hunde auch Gras, wenn sie sich den Magen verdorben haben.

Ich selber hatte früher übrigens neben dem Schimmelproblem, noch das Problem das sich viele Fliegen um das Gras tummelten.

Aber so richtig habe ich mich mit dem Thema Gras noch nicht beschäftigt, wäre wirklich interessant da mal mehr zu erfahren.
 
Binks

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AW: Katzengras - ab wann? Wie oft? Muss das sein?

Katzengras dient wirklich in erster Linie nur zur Hilfe, um Haarbüscheln wieder nach draußen zu befördern ;)
Es enthält zwar auch Nährstoffe (zB. Folsäure), die aber mit einer ausgewogenen Ernährung auch anderweitig in die Katze kommen sollten.

Malzpaste ist für das Fellproblem zB. eine gute Alternative, falls man kein Gras anbieten möchte :)

Katzengras hat sowohl Vor-, als auch Nachteile.
Vorteil ist zB. dass die Katzen eher an das Gras, als an andere Zimmerpflanzen gehen. Das Problem gab es bei einer Freundin von mir und seit die Grasschale da steht, dürfen ihre anderen Pflanzen leben ;)
Allerdings kann Katzengras auch gefährlich werden. Einzelne Halme können in Hals oder Nase steckenbleiben und zu Atemproblemen, bis hin zur Not-OP führen. Laut meinem Tierarzt gibt es da auch -je nach Katzengrassorte- Unterschiede, wie risikoreich es ist, aber ob es jetzt komplett "sicheres" Katzengras gibt, kann ich nicht sagen.

Unsere Beiden haben kein extra Katzengras, aber sie pflücken sich oft genug im Garten was.
Ich pflanze immer mal wieder große Schalen voller Gras für die (Zwerg)Wachteln als Versteck und zum Picken, da hatte ich letztens auch mal Katzengras gesät, weil ich es von einem Bekannten bekommen habe. Obwohl es während dem Wachstum eine ganze Weile einfach auf der Fensterbank stand, sind die Katzen übrigens nicht dran gegangen, da hätte ich Anderes erwartet. Aber scheinbar gefällt ihnen das draußen einfach viel besser, verwöhnte Tiere :rolleyes:
 
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Mischling

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AW: Katzengras - ab wann? Wie oft? Muss das sein?

Eine weitere Alternative für das zum selbst aufziehende Katzengras wären Zyperngras oder die Grünlilie.
Das wären dann "ganze" Pflanzen, hier gibt es keine Probleme mit Schimmel oder Fliegen.

Wenn es beim gekauften Katzengras schimmelt, wird es meist zu nass gehalten, kann aber auch an der Qualität, zusammen mit der Nässe, liegen.

Ich hatte auch nie Glück mit Gras, welches ich selbst gezogen habe 8|
 
mrsgreeny

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AW: Katzengras - ab wann? Wie oft? Muss das sein?

Aber fressen eure das denn wirklich? Meine haben mich immer angeguckt, als hätte ich ihnen einen Topf voll Gift vor die Nase gestellt, wenn das Gras denn mal unschimmlig gewachsen war.
 
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Mischling

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AW: Katzengras - ab wann? Wie oft? Muss das sein?

Hast du dir die "Körnchen" schon mal angesehen? Das ist oft Weizen, Hafer etc.
Was dann wächst, hat nichts mit "Gras" zu tun.
"Fertige" gekauftes Gras ist oft an der Spitze der Halme abgerundet, also auch kein wirkliches Gras..

Ich kann mir vorstellen, das es den Katzen auch nichts nützt, die Haarballen loszuwerden.

Wenn die Katzen rauskommen, suchen sie ganz anderes Gras (das z.b. Klick oder solches Klick,) was eine ganz andere Struktur hat und sicher auch anders schmeckt.

Ich weiß nicht wie du wohnst? Auf dem Land oder in der Stadt?
Als ich noch eigene Katzen hatte, habe ich auch mal Gras einfach ausgestochen und mit nach Hause genommen.
Allerdings muss man schon aufpassen, wo das Gras gewachsen ist (nicht am Weg-oder Straßenrand nehmen und auch nicht aus der Nähe von einem "Hundeklo")
 
Diva

Diva

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AW: Katzengras - ab wann? Wie oft? Muss das sein?

Hachja, das Katzengras. Da habe ich vor acht Jahren mal eine Glosse für eine Zeitschrift verfasst. ;)

***




Katzengras - im praktischen Anzuchttopf

Normalerweise bekommen meine Katzen hie und da so einen im Gartencenter erhältlichen Topf Katzengras; da diese Zyperngrasunterart aber nicht so ideal für die Miezen ist, kaufe ich auch schon mal den Zimmerminibambus, der aber innerhalb eines Tages bei fünf Katzen sein grünes zartes Leben lassen muss, da offenbar sehr schmackhaft. Nun gut, Zimmerbambus war zur winterlichen Jahreszeit sehr teuer - 7,99 Euro für ein so kurzes Vergnügen?! Nein, das überschritt dann doch das für solche Späßchen vorgesehene Budget.

Also was tun...

Achja. Es gibt ja noch diese mit 2,99 Euro überteuerten Aussäsets, wo man Weizen und Hafer eigenhändig als 'Katzengras' in ein mitgeliefertes Plastikschälchen samt Untersatz einsäen darf. Also kurzerhand dieses noch am Heilig Abend besorgt. Fröhlich hoffend, dass das Raubtierrudel von keimendem Getreide - der Kilopreis dürfte sich bei ca. 60 Euro bewegen - auch entzückt sein würde, wurde meinerseits nun also brav die nicht schwer zu verstehende Aussaatanleitung befolgt, das optisch wenig ansprechende Kästchen bewässert - und zwar tagelang, da das mit der Keimung auf sich warten ließ. Aber endlich, nach ca. 10 Tagen, sproß das Grün. Ja, ich muss gestehen, es sah entzückend aus, diese grüne kleine Wiese mit dem hinter dem Fenster sich auftürmenden Schnee...

"Miezis, es ist soweit!" Das Katzen'gras' wurde kredenzt und siehe, auch voller Freude abgeweidet. Schon zog ich den voreiligen Schluss, dass sich das Experiment gelohnt habe...

Nun, mit den neu zu Weidetieren umfunktionierten Feliden ging auch das große Würgen und K(otzen) los. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit ein Miezelchen Appetit auf sein angestammtes Carnivoren-Futter hatte, kurz vorher oder nachher bediente sich Katze am 'Gras' und überall gab es dann diese Freude-aufkommen-lassenden Nassgebilde, an welchen man noch gut erkennen konnte, ob Miez vorher Trocken-, Nass- oder Rohfutter zu sich genommen hatte. Küchenrolle, Schwamm, Teppichreiniger und Putzmittel hatten fortan ein aufreibendes Dasein. - Die Katzen hingegen schienen die K(otz)-Orgien durchaus zu genießen. Es muss nichts Schöneres geben, als nach einem gepflegten Mahl sich kurzerhand würgend auf dem Teppich dessen wieder zu entledigen.

Aber nach nunmehr fast 14 Tagen dieses durchaus als Beschäftigungstherapie für den liebenden Menschen als geeignet zu bezeichnenden Spektakulums, kam dann der krönende Abschluss. Das mittlerweile wegen ständiger Malträtierung, Lichtmangels und Unterernährung nur noch spärlich sprießende Grün fand sein abruptes Ende - und zwar heute Nacht auf dem Küchenfußboden.

Als abschließende Überraschung - vermutlich als inniger Dank an mich gedacht - fand ich die von meinen Katzen über den ganzen Boden verteilte Anzuchterde, durchsetzt mit den gelblich-grün welkenden Halmen. Ist das nicht ein wahres Zeichen liebender Katzen an ihren Menschen?!

Ja, sie haben mich befreit - einfach so, ganz selbstlos. Befreit von den ständigen Putzattacken, Ausgewürgtes aufzuwischen oder mühsam aus den Teppichen zu kratzen.

Es hat endlich ein Ende!

(Dass eine Nachfüllpackung des teuren Keimguts bereits im Schrank liegt, verdränge ich, so gut es geht... )

In diesem Sinne, liebe Grüße

copyright: Gudrun Furtner
Anmerkung der Autorin: Katzengras dient der Katze dazu, Haarballen, die die Verdauung beeinträchtigen könnten, herauszuwürgen. Auch wird den jungen Halmen nachgesagt, dass die darin enthaltenen Bitterstoffe etc. für die Gesundheit zuträglich seien. Wenn Katzen dazu neigen, mit Haarballen Probleme zu haben, können statt des Katzengrases auch die im Handel erhältlichen Malzpasten effektiv sein, ohne aber diese Würgewirkung zu haben.
 
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