Der Ohrmarkenstreit

Diskutiere Der Ohrmarkenstreit im Kühe und Rinder Forum im Bereich Nutztiere; Ein Bio-Bauer aus dem Raum Balingen hatte eine Ausnahmeregelung erreicht: Statt seinen Rindern Ohrmarken zu verpassen, hat er sie gechippt, die...
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Mischling

Gast
Ein Bio-Bauer aus dem Raum Balingen hatte eine Ausnahmeregelung erreicht:
Statt seinen Rindern Ohrmarken zu verpassen, hat er sie gechippt, die Tiere konnten also eindeutig dem Erzeuger zugewiesen werden. Das Problem ist allerdings, dass eine EU-Regelung nur Ohrmarken vorsieht.
Nun will man ihn zu den Ohrmarken zwingen.

Der Bauer sagt, dass die Verletzungsgefahr mit Ohrmarken groß sei (eingerissene Ohren) und es schmerzhaft ist, sie zu setzen..
Nun wurden ihm die Subenvtionen (jährlich 20.000 €) vorerst eingefroren, weil er seine Kühe lieber chippt, als die vorgeschriebenen Ohrmarken zu benutzen -und dadurch gegen die Eu-Richtlinen verstößt

Sinn dieser Ohrmarken ist u.a. den Erzeuger feszutstellen, das wäre aber auch mit einem Chip möglich.

Hier ein Bericht über den Bauern
http://www.uria.de/data/download/Presse/Stuttgarter_Nachrichten_09_2013.pdf

Eine Ausnahmereglung wurde ja schon erteilt, aber dann wieder zurückgezogen.
Schafhalter wehren sich auch gegen Orhmarken...

Mich würde eure Meinung dazu interessieren:
Lieber Ohrmarken, weil es die EU vorschreibt (und Folgen für die Rinder haben kann), oder ein Chip, mit dem das gleiche Ziel erreicht wird?
 
25.10.2014
#1
A

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Gast

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Panama

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Wenn es eine tierfreundlichere Alternative gibt dann bin ich definitiv für den Chip.

Aus welchem Grund wird denn die Ohrmarke von der EU bevorzugt?
 
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Mischling

Gast
Diese Verordnung geht noch auf das Jahr 1997 zurück :pinch:

Hier die Verordnung, um die es geht
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:1997:117:0001:0008:DE:PDF

Die wichtigsten Sachen stehen auf Blatt 2...

Auf der Grundlage von Arbeiten der Gemeinsamen Forschungsstelle prüft die Kommission derzeit die
Möglichkeit, die Tiere auf elektronische Weise zu kennzeichnen.
Steht hier aber auch schon drin - deshalb wohl auch die Möglichkeit der Ausnahmegenehmigung für den Bauern
 
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