Carnivoren (Hund und Katze) vegan ernähren

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Eliza

Eliza

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Das Thema vegane Ernährung bei Canivoren wird im Internet heiß diskutiert, wie steht ihr zur veganen Ernährung von Hunden und Katzen?

Hab mich gerade in einem anderen Forum über eine Halterin aufgeregt die ihren Hund seid ein paar Wochen vegan ernährt und propagiert hat wie toll es dem Hund jetzt geht.

Vorweg nehmen möchte ich das ich nichts gegen die Vegane Ernährung bei Menschen habe, jeder Mensch soll sich selbst so ernähren wie er/sie es für richtig und gut hält.

Aber womit ich so gar nicht kann ist das es manchen 2Beins in den Kopf kommt ihren Hund und Katze vegan zu ernähren, ich kann hier nur den Kopf darüber schütteln wie diese Menschen ihren Carnivoren diese Ernährungsphilosophie aufdrücken.

Hierzu auch diese Infoseite =>

http://www.artgerecht-tier.de/katego...es-hundes.html

http://www.tiermedizinportal.de/erna...rnahren/172517

Ich selbst habe einen Hund der massive Haut und Magen Probleme hatte als ich ihn übernommen habe, Carlo wird seit ca. 6 Jahren gebarft, er bekommt 1/3 frisches Gemüse und 2/3 Fleisch (Pferd, Ziege, Lamm, Exoten, verschiedene Fischsorten) dazu diverse Kräuter und Supplements (gemahlene Eierschalen weil er keine Knochen verträgt, Lachsöl/Kokosöl/Dorschlebertran, Teufelskralle Grünlippmuschelpuler (beides wegen beginnende Arthrose).

Blutwerte sind Super, die Hautprobleme sind weg und das beste er ist nicht mehr so extrem hibbelig wie unter dem handelsüblichem Futter.

Unser Diabetes Kater bekommt hochwertiges Nassfutter aus reinem Fleisch welches wo genau deklariert ist was drinnen ist zudem wird ca. 30% gebarft eben so wie er gerade Lust drauf hat.

Auch hier Super Blutwerte für einen Diabetiker, das handelsübliche Futter und eine Depo AB Spritze waren Schuld an seiner Diabetes.


unter anderem gibt es hier eine Petition =>

https://www.openpetition.de/petition...rechte-haltung





LG tomtom
 
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Panama

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Ich werde niemals verstehen, wie man seinen eigenen Willen anderen aufzwingen kann und nichts anderes ist es wenn ich ein Raubtier vegan ernähre.

Natürlich wird der Hund davon nicht sofort sterben wenn man ihn fleischlos ernährt, aber ich bin davon überzeugt, die Langzeitschäden werden kommen, früher oder später.

Das ist das gleiche wie bei uns Menschen. Natürlich können wir uns lange ausschließlich von Fastfood ernähren, aber früher oder später bekommen wir die Quittung.

Meine Meinung, das geht mal gar nicht und ist sogar gesundheitsgefährdend!
 
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Katzundfisch

Gast
Hund habe ich keinen aber Katzen und die würde ich nie vegetarisch oder vegan ernähren.
Wir sind mittlerweile bei 80 % BARF angelangt, meinen Katzen tut es sichtlich gut.
Aber vielleicht ist es bei Hunden auch anders, wen es interessiert, hier zum Nachlesen:

Immerhin gewinnt man diverse Einsichten und erhält allgemeine Informationen wie z.B. die, dass 82% der über 5 Jahre lang vegan ernährten Hunde bei guter bis ausgezeichneter Gesundheit waren.

http://www.peta.de/studievegetarischehunde#.VCVr32d_tsI
 
MaYuFlo

MaYuFlo

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Carnivoren vegetarisch oder vegan zu ernähren ist für mich schlicht und ergreifend Tierquälerei. Leuten, die sowas machen, gehören die Tiere weggenommen. Wenn sich ein Mensch so ernähren möchte, ist das seine persönliche Entscheidung, über die ich nicht urteile, aber einen Fleischfresser zu zwingen, so zu leben, ist pervers und zeugt von keinerlei Mitgefühl für das Tier und null Verstand für seine Bedürfnisse. Ich bin seit zig Jahren überzeugter Barfer und versuche niemand dazu zu überreden, von Fefu oder Trofu zu Fleisch zu wechseln, weil ich der Meinung bin, dass jeder das füttern soll, was er mag, aber vegetarisch oder vergan geht überhaupt nicht.
 
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Eliza

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Ich hab mittlerweile viel über das Thema vegane Ernährung beim Hund/Katze gelesen, ich dachte nicht das es so viele vegan gefütterte Hunde und auch Katzen gibt.

Was mich ehrlich gesagt doch geschockt hat.

Die Industrie reagiert mit entsprechendem Futter drauf, welche die Uni München getestet hat.

Zitat:

11. Bei den vegetarischen Alleinfuttermitteln war
der Mineralstoff- und Vitamingehalt häufig
nicht optimal auf den Bedarf der Hunde
eingestellt. Nur zwei von zwölf Produkten
können uneingeschränkt empfohlen werden
und zwei wiesen geringe Mängel auf.
Quelle: http://www.vetmed.uni-muenchen.de/downloads/promotion/ws_98_99/engelhard.txt

Contra veganes Hunde und Katzenfutter:

Zitat:

Zitat:
Hunde haben das Gebiss eines Fleischfressers, mit scharfen Eckzähnen. Backenzähne und eine starke Kiefermuskulatur ermöglichen es, Beute zu greifen und Fleisch sowie Knochen zu zerbeißen. Der Speichel des Hundes enthält im Gegensatz zu uns Menschen keine kohlenhydratspaltenden Verdauungsenzyme [1] und dient lediglich als Gleitmittel für die Nahrung. Welpen fehlen die Enzyme zur Stärkespaltung bzw. Zuckerspaltung – Amylase und Saccharase – sogar fast vollständig.[2] Die Magensäure des Hundes kann einen pH-Wert von unter 1 erreichen[3] und erfüllt somit ihren Zweck hervorragend - Fleisch und Knochen zu zersetzen. Ein großer Magen mit aggressiven Verdauungssäften ermöglicht dem Hund, diese Nahrung zu verdauen, aber Magensäure wird nur in ausreichender Menge gebildet, wenn der richtige Schlüsselreiz in Erscheinung tritt: nämlich Fleisch. Getreide[4] und große Mengen Rohasche im Futter[5] hemmen die Produktion von Magensäure allerdings. Eine ausreichende Salzsäureproduktion ist jedoch Voraussetzung für die Eiweißverdauung.[6] Die Verdaulichkeit für Eiweiße tierischer Herkunft ist beim Hund weit höher als bei Eiweißen pflanzlicher Herkunft[7], wobei die Verdaulichkeit durch Kombination mit schwer verdaulichen Kohlenhydraten (z. B. Stärke) bis zu 20% absinken kann.[8] Grundsätzlich ist die Aminosäurenzusammensetzung von Getreide für Hunde eher ungünstig[9], was zu einer schlechten Bio-Verfügbarkeit führt, die Zusammensetzung ist bei Fleisch und Fleischprodukten hingegen ist optimal. Nachteilig ist außerdem, dass das minderwertige Eiweiß aus dem Getreide nicht hauptsächlich im Dünndarm, sondern im Dickdarm verdaut wird. Im Dünndarm findet die Verdauung enzymatisch statt, im Dickdarm ist sie aber fast ausschließlich mikrobieller Natur, was nicht nur ineffizient ist, sondern aufgrund der erheblichen Ausschüttung von Ammoniak und Aminen zu einer Belastung des Organismus führt.[9a] Das trifft im Übrigen auch auf die Kohlenhydrate zu [9b], die natürlich mit dem Getreide zusätzlich in den Verdauungstrakt des Hundes gelangen.

Eine kohlenhydratreiche Ernährung begünstigt zudem die Bildung von bakteriellen Zahnbelegen.[10] Außerdem nimmt mit einer Zunahme des Rohfasergehalts im Futter (durch Gabe von einem hohen Getreide-Anteil) um 1% in der Trockenmasse, die Verdaulichkeit des organischen Futteranteils um 1,6% zurück.[11] Dennoch weisen Wissenschaftler darauf hin, dass die Bauchspeicheldrüse des Hundes aufgrund ihrer Enzymausstattung (im Alter ab etwa 4 Monaten) in der Lage ist, Stärke so gut zu verdauen, dass bis zu 2/3 der Gesamtfutterenergie (nicht Menge!!!) über diese geliefert werden kann.[12] Als Maßnahme zur Vorbeugung von Magendrehungen wird andererseits jedoch empfohlen, den Anteil an Zuckern (Stärke ist ein Zucker) auf 1/3 der Ration zu begrenzen, sowie überhöhte Calcium-Gehalte zu vermeiden. Der Calcium-Bedarf des Hundes steigt allerdings mit der Gabe von getreidelastiger Nahrung an, da die im Getreide enthaltene Phytinsäure, Calcium bindet.[13] Außerdem sollte das Futter zur Vorbeugung von Magendrehungen nicht trocken, nicht gekocht und nicht zerkleinert sein. Auch der Gehalt an Rohasche sollte nicht zu hoch sein.[14] Man muss auch man beachten, dass Hunde fast überhaupt gar keine Kohlenhydrate benötigen [15] und dass sie außerdem in der Lage sind, Fett als Energieträger in noch viel größerem Maße, nämlich bis zu 10 g pro kg KM zu verdauen [16], was nicht nur 2/3 der Gesamtfutterenergie entspricht, sondern sogar 100%.

Quellenangaben:
1] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 35
[2] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 155.
[3] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 25
[4] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 25
[5] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S.42
[6] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 33
[7] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 39f.
[8] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 41.
[9] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 100
[9a] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 58.
[9b] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 41.
[10] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 178.
[11] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 42.
[12] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 36.
[13] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 42.
[14] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 179.
[15] Grünbaum/Schimke (2007): Klinik der Hundekrankheiten, S. 111.
[16] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 40.

Quelle: http://www.gesundehunde.com/forum/ar.../t-165152.html


Auch ein sehr gutes Buch =>

http://www.amazon.de/dp/3936188416/?...l_1jfzilzlqj_b
 
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Mischling

Gast
Die Verdauunngsorgane sind eigentlich nicht auf eine fleischlose Ernährung ausgelegt. Dafür bleibt der Nahrungsbrei nicht lange genug im Magen/Darm. Bei vegetarischer Nahrung muss man sehr viel umrechnen, z.B mit Protein etc.

Früher (bevor es das Dosen-/Trockenfutter) gab, bekamen die Hunde Essensreste vom Tisch. Ich glaube nicht, dass sehr viel Fleisch dabei war. Damals war Fleisch fast Mangelware, und man aß es nur nur am Wochenende oder bei Familienfesten.
Man kann aber nicht sagen, wie oft diese Hunde dazwischen noch jagten, darüber wird nicht gesprochen

Das Katzen nur im Haus leben, ist auch noch nicht so lange, sie konnten sich damals noch selbst versorgen.
Auch heute, obwohl Freigänger gutes und reichliches Futter im Haushalt bekommen, jagen sie in der Natur und fressen ihre Beute auch meist.

Viele Tiere haben heutzutage Allergien, was aber doch eher von den Inhalts-/Zusatzstoffen und deren Verarbeitung im (Fertig)Futter herrührt bzw. auch von den heutigen "Umweltstoffen" (z. B. Düngemittel/Pestizide).

Wenn sie dann vegetarisch ernährt werden, stellt sich auf jeden Fall eine Besserung ein, weil sie diese Stoffe im Futter ja nicht mehr erhalten oder evtl. die Gassirunden gleichzeitig (vll. auch unbewußt, oder durch Umzug) verändert werden

Aber ob das nun der richtige Weg ist, Hunde/Katzen vegetarisch zu ernähren, bezweifel ich.

Das TschG sagt dazu nur ganz verbal: man muss sein Tier "artgerecht" halten.

Was aber nun unter "artgerecht" verstanden wird, ist allerdings in manchen Dingen (gerade in der Ernährung) wohl eher Auslegungssache .....
 
Eliza

Eliza

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Vielen lieben Dank für den Gedankenaustausch! :)

Das deckt sich doch nahezu mit dem wie wir uns in dem anderem Forum ausgetauscht haben.

Ich hatte auch die Überlegung das durch das ich nenne es jetzt mal kuren mit Gemüse die Giftstoffe ausgeleitet werden.
Die Belastung mit Medikamenten bei Massentierhaltung denke ich ist auch ein Zünglein an der Waage, meine TÄ hat für sich so festgestellt das gerade Rind und Geflügel (aber auch Reis) bei vielen Hunden Allergie Probleme auslöst.

Das sollte uns 2Beins zu denken geben was wir uns und unseren Tieren auf den Teller legen!




LG tomtom
 
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