Naturheilmittel

Diskutiere Naturheilmittel im Tierische Plauderecke Forum im Bereich Community; Was denkt ihr über Bachblüten, Homöopathie und Schüssler Salze? Helfen diese oder ist es Hombug? Bauch man dafür eine Beratung oder reichen all...
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Franci

Gast
Was denkt ihr über Bachblüten, Homöopathie und Schüssler Salze?
Helfen diese oder ist es Hombug? Bauch man dafür eine Beratung oder reichen all die Informationen im Netz, um es anzuwenden?
 
23.08.2014
#1
A

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Gast

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Struppi1

Struppi1

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AW: Naturheilmittel

Hallo,

also auf Tiere bezogen nehme ich schon immer auch homöopathische Mittel her, aber nur die, die einfach sind und für die man nicht studiert haben muss.
Bei Nierenerkrankungen zum Beispiel hilft in erster Linie ein homöopathisches Mittel, an das Zeug glaube ich ganz fest und ich habe es unserem Nierenkater drei Jahre lang ganz fest gegeben, ich glaube schon, dass es ihm geholfen hat.
Für kleine Verletzungen haben wir immer Traumeel im Haus, hilft auch super und für kleine Augenprobleme, wie sie die Katzen ja oft mal haben, haben wir auch immer homöopathische Augentropfen.
Und dann gibt es noch ein Mittelchen für die Schleimhäute (Mucosa) und Echinacin und was gegen Unruhe und Streitereien, an die Sachen glaube ich schon - unsere Katzenhilfefrau ist da sehr gut drin und gibt einem immer gute Tipps, wemm mal wieder ein Tier krank ist.
 
F

Franci

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AW: Naturheilmittel

Ja, so handhabe ich es auch. Auch bei mir selbst und bin immer wieder davon überzeugt.

In meinem Hundeforum gibt es User, die dem ganzen sehr skeptisch gegenüberstehen und meinen, dass es nicht gut ist ohne Beratung so etwas anzuwenden.
 
Struppi1

Struppi1

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AW: Naturheilmittel

Naja, ich lasse mir schon vom Tierarzt oder sagen, was man hernehmen kann... allerdings gibt es ja viele Situationen, in denen entweder grade kein Tierarzt erreichbar ist oder in denen man es eben erst mal so probiert...
Gerade bei Tieren bin ich absolut davon überzeugt, dass homöopathsiche Mittel wirken. Wir haben zum Beispiel unserem Raufbold Pröbi, wenn er wieder mal so verdächtog von draußen angeschlichen kam, immer erst mal eine Ladung Traumeel verpasst, und siehe da, eine halbe Stunde später hats wohl nicht mehr so weh getan und er hat es zugelassen, dass wir seine Wunden anschauen durften...
 
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Katzundfisch

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AW: Naturheilmittel

Ja, so handhabe ich es auch. Auch bei mir selbst und bin immer wieder davon überzeugt.

In meinem Hundeforum gibt es User, die dem ganzen sehr skeptisch gegenüberstehen und meinen, dass es nicht gut ist ohne Beratung so etwas anzuwenden.

Das finde ich sehr gut, auch ich würde es so machen.
Auch Homöopathie ist eine Medizin und sollte mit einem Fachmann abgesprochen werden.
Vor allem wenn man bei so mancher Schulmedizin allergisch reagiert.
 
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Panama

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AW: Naturheilmittel

Ich selber bin ein Fan der Pflanzenheilkunde.
Bei Kleinigkeiten probiere ich es damit ersteinmal selber, ob bei Durchfall, kleinen Wunden o.ä.
Bei Notfällen, oder größeren Sachen würde ich aber immer erst den Tierarzt zu Rate ziehen.
 
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Franci

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AW: Naturheilmittel

Ich finde einfach, dass man nicht mit jedem Pieps zum Arzt rennen muss.
Und das Internet erklärt einem schon sehr viel. Klar wenn mein Hund ne innerliche Krankheit hat, würde cih es auch abklären lassen. Aber bei Durchfall, Husten, Müdigkeit, Scheinschwanger, Änsgte usw kann ich es doch ausprobieren.
 
Struppi1

Struppi1

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AW: Naturheilmittel

Ich denke auch, dass es - zumindest bei den Katzen - einige so kleinere Problemchen gibt, bei denen man sich mal selber helfen kann, oder auch muss, weil zum passenden Zeitpunkt eh meistens kein TA erreichbar ist. Wir haben uns angewöhnt, bei unseren Tieren kleine Wunden selbst zu versorgen, auch Augenprobleme, bei denen man sich soweit sicher sein kann, dass sie nicht durch was Ernsteres hervorgerufen wurden, behandeln wir selbst.
Bei Durchfall und solchen Sachen hilft einem der tA eh oft erst mal nicht wahnsinnig weiter...unsere hat uns auch grünes Licht gegeben für so manchen eigenmächtigen Eingriff - er ist der Meinung, dass der Stress, der auf der Fahrt in seine Praxis entsteht oft schädlicher ist, deshalb gibt er uns oft Medikamente zum Spritzen usw. einfach mit nach Hause - wir haben eine Kanüle zum Wunden auspülen (für unsere Waschbären, zu denen kommt so leicht kein TA), Infusionsmaterial, mit dem man auch mal einen Dünnpfiff übers Wochenende absichern kann, diverse homöpathische Mittelchen...
 
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Panama

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AW: Naturheilmittel

Ja genau, gerade bei Sachen wie Durchfall gehen auch Tierärzte oft erst den pflanzlichen bzw natürlichen Weg (wie Stullmisan, Kohletabletten, Schonkost mit geriebenem Apfel, die Morosche Möhrensuppe, Brennessel, Weidenrinde etc).
Oftmals bei kleinen Dingen reicht das auch vollkommen wieder aus.
Nur wenn der Durchfall Parasitenbedingt ist oder er schon sehr stark ist, dann hilft oft nichts anderes als die chemischen Keulen.
 
K

Katzundfisch

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AW: Naturheilmittel

Ist halt immer so ne Gratwanderung
wenn das ein Neuling liest und sich absolut nicht auskennt mit diesen Mitteln.
Deshalb sollte immer der Zusatz drinnen stehen, dass auch Homoö. und co. keine Zuckerl sind.
 
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wa-hya

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AW: Naturheilmittel

Meiner Meinung nach sollte man sich fachliche Informationen einholen und
wenn nötig labortechnisch abklären um durch Einsatz von den homöopathischen
Mitteln nicht unbewusst eine größeren Schaden anzurichten. Ohne Zweifel ergibt
die Homöopathie Hilfe und Linderung, kann aber auch das Hauptproblem verschleiern
weil es augenscheinlich eine Verbesserung gibt.
Traumel ist ein Schmerzmedikament das in keiner Erste Hilfe Apotheke bei Tieren fehlen
sollte, aber nur Traumel zu geben und die Ursache nicht ausfindig zu machen wäre falsch.
 
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Panama

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AW: Naturheilmittel

Ich persönlich rede ja jetzt überwiegend von der Pflanzenheilkunde und natürlichen Mitteln, die Homöopathie ist für mich da nochmal ein anderer Weg dem ich selber eher skeptisch entgegenblicke, was nicht heißt das ich die Gabe verurteile.

Wenn ich jedoch Dinge wie Traumeel verwenden würde, dann auch nur wenn denn sicher ist warum.
Weil sich beispielsweise Hund (oder Kind) gestoßen hat.

Oder Arnica bei kleinen Wunden. Dann ist die Ursache bekannt.

Wenn mein Hund plötzlich humpeln würde, gebe ich nicht einfach Traumeel, die Ursache könnte ja z.B. ein eingetretener Dorn sein, da würde Traumeel nichts nützen aber der Körper hat es trotzdem aufgenommen.
 
W

wa-hya

Gast

AW: Naturheilmittel

Ich habe Traumel in meinem Notfallpack. wenn mein Hund, einer meiner
Hunde während wir unterwegs sind plötzlich extrem zu humpeln beginnt
versuche ich die Ursache zu finden in dem ich zum Beispiel die Pfoten, die
Gelenke untersuche und dann wenn nötig Traumel gebe um bis zum Tierarzt
etwas schmerzmildernd vorgehen zu können. Deswegen ist immer ein Notfallset
dabei mit Polstermaterial, Verbandsmaterial bis zu Schutzschuhen.
Die Tiere lassen sich auch tragen, selbst von fremden Personen.
Es kommt da die Notwendigkeit zum tragen einfach Zeit überbrücken zu können
bis prof. Hilfe erhältlich ist. Dann gebe ich zur Überbrückung Traumel.
Ich habe eine Ausbildung Erste Hilfe Hund, die inzwischen von Rettungshundestaffeln
des DRK für alle angeboten wird. Dafür gibt es bei den Landesschulen einen Ausbilder
Lehrgang mit Prüfung.

Wenn die Ursache klar ist gibt es auch ohne Probleme Naturheilmittel. Ich habe
eine Apotheke vor Ort wo ich die Mittel kurzfristig bekommen kann.
 
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MaYuFlo

MaYuFlo

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AW: Naturheilmittel

Ich gebe bei kleineren gesundheitlichen Problemen Naturheilmittel. Ich habe mich lange mit Homöopathie befasst und kenne eine Tierärztin, die sowohl homöopathisch als auch konventionell arbeitet. Diese ziehe ich bei schwierigeren Dingen zu Rate. Bei mir selbst bin ich viel eher bereit, irgendein Naturheilmittel ohne ärztlichen Rat auszuprobieren, weil ich ja merke, ob es mir guttut oder nicht. Bei meinem Hunden kann ich da sehr viel falsch machen. Leider ist bei vielen Leuten die Meinung verbreitet, dass Naturheilmittel, die nichts nützen, auch nicht schaden und so werden Mittelchen, die dem einen Hund geholfen haben, bedenkenlos für den nächsten empfohlen, ohne zuvor die erforderliche Anamnese zu machen. Das finde ich unverantwortlich.

Gute Erfahrungen habe ich bei meinen Hunden mit Bioresonanz gemacht. Ich war diesbezüglich zuerst sehr skeptisch, weil das ja nichts "greifbares" ist, aber mit Bioresonanz konnte bei meinem (zwischenzeitlich verstorbenen) 13-jähriger Hund eine Narkose ausgeleitet werden, die drohte, ihn zu vergiften.
 
Struppi1

Struppi1

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AW: Naturheilmittel

Natürlich ist "Selber-Doktern" nichts für blutige Anfänger, das gehört dann immer in die Hände vom Tierarzt. Aber eben zur ersten Unterstützug oder um die Zeit, bis der Tierarzt wieder erreichbar ist, zu überbrücken, ist Traumeel super... und man sieht ja meistens recht schnell, obs was Ernsteres ist oder ob sich die Sache schon wieder gegeben hat, wie es ja doch oft der Fall ist. Natürlich muss man immer schauen, ob nicht vielleicht was Ernstes dahinter steckt, was man selber nicht in den Griff bekomt, aber mit der Zeit kann man schon einiges selber erkennen. Und gerade bei kleinen Verletzungen tut der Tierarzt eben wirklich oft nicht viel anderes.
 
Ickie

Ickie

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AW: Naturheilmittel

Da kann ich mich nur anschließen. Bei vielen
Sachen kennt man die Ursache und kann da
mit homöopathischen Mitteln sehr viel erreichen.
Apis-Globulis bei Bienenstichen zum Beispiel -
die sind schmerzhaft aber i.d.R. ungefährlich.
Normalerweise würde man die Stelle nur kühlen
und das Tier im Auge behalten. Mit Apis kann man
die Heilung unterstützen und der Stich schwillt meist
schnell wieder ab. :)
Ich kenne eine gute Tierheilpraktikerin, die uns so
einige Mittel näher gebracht hat und meinen Hunden
schon einiges an Medikamenten erspart hat.
 
M

Mischling

Gast

AW: Naturheilmittel

Ich halte die Gabe der Mittel, einfach so aus dem Netz oder auf Empfehlung eines Freundes, nicht sinnvoll

Franci schreibt:
Und das Internet erklärt einem schon sehr viel. Klar wenn mein Hund ne innerliche Krankheit hat, würde cih es auch abklären lassen. Aber bei Durchfall, Husten, Müdigkeit, Scheinschwanger, Änsgte usw kann ich es doch ausprobieren.
Wer kann dabei die Seriösität dieser Seiten prüfen? Woher haben sie ihr Wissen?

Alle Krankheiten haben einen Ursprung, mit der Gabe von solch einem Mittel wird nicht unbedingt die Ursache getroffen oder erfasst.

Hat man Probleme mit dem Rücken, kann das nun wieder Kopfschmerzen auslösen, aber man selbst behandelt die Kopfschmerzen. Man hat vorübergehend eine Besserung, aber die Ursache nicht beseitig. Also wiederholen sich die Kopfschmerzen - und wieder greift man zum "falschen" Mittel

Ein Hund, der plötzlich humpelt, kann sich vertreten haben, einen winzigen Stein oder Dorn in die Pfote getreten, sich etwas gezerrt haben oder es kann auch etwas gerissen sein. Kann aber auch gar nichts sein und der Hund humpelt weil er Aufmerksamkeit möchte (das hatte ich mal bei einer Katze).
Das erledigt sich nicht alles mit der Gabe des gleichen Mittels

Gerade die homöopath. Mittel werden nach Symptomen und nicht nach der ursprünglichen Krankheit von den Laien eingesetzt. Das hat dann nichts mehr mit "ganzheitlicher" Behandlung zu tun.

Eine ganzeitliche Behandlung bedeutet grob gesagt: auf das Individuum abgestimmt, bisherige Schwächen (Kranheiten) zu berücksichtigen, Blockaden aufzufinden und die Stellen wieder "frei" machen. Die Psyche kann hierbei auch noch eine nicht unerhebliche Rolle spielen

Oft werden die eigentlichen Symptome von THP oder Homöopathen gar nicht behandelt, sondern die Ursache. Diese zu finden, schafft der Laie aber nicht, ohne die Vorgänge im Körper zu kennen.

Oft genug heißt es bei Laien "habe ich ausprobiert, bei mir wirkt das nicht". Und warum? Weil die Mittel falsch angewendet wurden, eben nach Symptomen und die Ursache nicht bekannt ist.

Nicht umsonst geht die Ausbildung dieser Berufsgruppen über Jahre
 
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