8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Diskutiere 8. August 2014 - WELTKATZENTAG im Allgemeines Forum im Bereich Katzen; Über 11 Millionen Katzen leben in deutschen Haushalten vor dem Hund mit knapp 7 Millionen - Deutschlands liebstes Haustier. Schaut euch um in den...
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Katzundfisch

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Über 11 Millionen Katzen leben in deutschen Haushalten
vor dem Hund mit knapp 7 Millionen - Deutschlands liebstes Haustier.

Schaut euch um in den Tierheimen, vielleicht bekommt ja gerade heute ein armer Stubentiger einen liebevollen Platz in eurem Wohnzimmer.
 
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08.08.2014
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Schau mal hier: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG . Dort wird jeder fündig!
Ickie

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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Danke, das ist doch mal ein schöner Aufruf! :)

Ich hab' gerade gestern erfahren, das unser
ehemaliges Sorgenkind -aufgrund familiärer
Probleme- zurück zu uns auf die Pflegestelle kommt. ;(
 
Struppi1

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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Gerade dieses Jahr scheinen besonders viele junge Katzen in den Tierheimen und an den Pflegestellen aufzuschlagen... traurig, dass die Menschen immer noch so egoistisch und geizig sind, dass sie sich ums Kastrieren nicht kümmern und so viel Elend zulassen.
 
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Katzundfisch

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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Gerade dieses Jahr scheinen besonders viele junge Katzen in den Tierheimen und an den Pflegestellen aufzuschlagen... traurig, dass die Menschen immer noch so egoistisch und geizig sind, dass sie sich ums Kastrieren nicht kümmern und so viel Elend zulassen.
Es wird immer schlimmer,
schau mal in diversen I-Portalen, (neue Moderasse) Bengalen Mixe in Massen, die dann keinen Platz bekommen, weil sie ja nicht reinrassig sind.
Oder bald wieder abgegeben werden, weil sie so einen Freiheitsdrang haben.
Verschenkte Katzen werden in Massen aufgesammelt, haben sie rasseähnliche Merkmale werden sie zu teuren Preisen wenig später verkauft. Ich verfolge seit vielen Jahren dieses "Spielchen". Bekomm auch Unterstützung von der Behörde.

dass die Menschen immer noch so egoistisch und geizig sind, dass sie sich ums Kastrieren nicht kümmern
ich glaub fast, dass es Absicht ist nicht zu kastrieren, man kann ja Geld rausschlagen, um nicht arbeiten gehen zu müssen. Mit Egoismus und Geiz hat das nix mehr zu tun. Das ist meiner Meinung nach Ausbeutung eines Tieres und gehört bestraft.
 
Struppi1

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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Stimmt, der Verkauf von Tieren ist ein riesiger Markt und man kann ja wirklich mit relativ wenig Aufwand (also wenn es einem grundsätzlich egal ist, wie die Tiere gehalten werden) einen Haufen Geld machen und das vor allem auch recht leicht am Finanzamt vorbei tragen. In manchen Gesellschaftskreisen finanziert man sich ganz offensichtlich auf diesem Weg sein Eigenheim oder spart sich eine normale Arbeit.
Das mit den Mix-Katzen bei ebay und so habe ich in letzter Zeit auch öfters verfolgt, weil wir ja auch auf der Suche nach einem neuen Hausgenossen waren. Die Bengalenmixe werden sauteuer verkauft, selbst wenn sie keinerlei Anzeichen von Bengale haben, an das Temperament denkt kein Mensch und dann werden sie nach kürzester Zeit wieder verscherbelt, weil sie irgendwas zerstört haben.
Auch Züchter mit Papieren und blabla scheren sich ja anscheinend nicht wirklich drum, wem sie die Tiere geben, Hauptsache, der Wurf ist weg und die Kasse stimmt - unsere beiden OKH/Siam Brüder waren auch so ein Pärchen, das einem jungen Ding mit Schicki-Micki Wohnung verkauft wurde und da schnell lästig geworden sind. Wir haben bloß Glück gehabt, dass die Tiere so kurz bei der Frau waren, dass sie noch keine für uns problematischen Störungen zeigen (bei der Vorbesitzerin haben sie anscheinend aus Langeweile die Wohnung zerlegt, bei uns sind sie jetzt so gut mit den anderen Katzen beschäftigt, dass sie für sowas keine Energie mehr haben... bis auf meinen Bademantel, der gestern in Fetzen im Badezimmer hing, weil Quasi aus Versehen für ein zwei Stunden da drin eingesperrt war;( )

Einen vernünftigen Verkäufer/Vermittler von Tieren (egal ob richtiger Züchter oder Vermehrer und leider auch teilweise Tierhilfe zu finden) ist echt schwierig, wenn man die Verkäufer anschreibt, erlebt man so einiges, allerdings kann man über schriftliche Kontakte sehr viele schon mal gleich aussortieren- ich bin ausgesprochen froh, dass sich für uns die Suche nach einem neuen Katerchen über "unsere" Katzenhilfe so schnell erledigt hat, bei der habe ich ein absolut gutes Gefühl und weiß sicher, das alles mit rechten Dingen zugeht. Unser Fipsi wurde uns ja jetzt mit Kusshand überlassen, weil sich bei so winzigen jungen Tieren, die evtl. auch noch irgendein Rassetier sein könnten, auch ewig viele unseriöse Interessenten melden.

Ich denke, man sollte bei uns in Deutschland generell eine Meldepflicht für alle Tiere einführen und auch verstärkt Sachkenntnisnachweise, Kastrationspflicht etc. einführen, ansonsten haben wir hier auch irgendwann spanische oder griechische Verhältnisse, wo Unmassen von überflüssigen Tieren einfach auf die Straße gesetzt werden.
 
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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Stimmt, der Verkauf von Tieren ist ein riesiger Markt und man kann ja wirklich mit relativ wenig Aufwand (also wenn es einem grundsätzlich egal ist, wie die Tiere gehalten werden) einen Haufen Geld machen und das vor allem auch recht leicht am Finanzamt vorbei tragen. In manchen Gesellschaftskreisen finanziert man sich ganz offensichtlich auf diesem Weg sein Eigenheim oder spart sich eine normale Arbeit.
...
Auch Züchter mit Papieren und blabla scheren sich ja anscheinend nicht wirklich drum, wem sie die Tiere geben, Hauptsache, der Wurf ist weg und die Kasse stimmt - unsere beiden OKH/Siam Brüder waren auch so ein Pärchen...

Also dem kann ich nur widersprechen und sehr 'lustig' finde ich es auch nicht, dass wieder alle Züchter, die über den Verein ihre Stammbäume bekommen, über einen Kamm geschoren werden.

Natürlich gibt es schwarze Schafe unter den Vereinen und schwarze Schafe unter den Vereinszüchtern. Aber hier ist wirklich der Katzenkäufer gefragt. Er hat die Möglichkeit, sich zu informieren, ob der Verein ein kleiner 'Pseudo'(privat-)Verein ist oder ein großer, der den Richtlinien von Dachorganisationen untersteht. Der Katzenkäufer kann sich vorab über Rassemerkmale und ggf. Fehler und Krankheiten informieren. Der Katzenkäufer kann den Züchter kontaktieren, besuchen, in Ruhe überlegen, beim guten Züchter auch mehrfach 'sein' Kätzchen besuchen und muss nicht auf dem Asiamarkt oder auf der Autobahn ein 'Schnäppchen' machen. Ein guter Züchter bleibt auch nach dem Verkauf jahrelanger Ansprechpartner und macht - sollte aus irgendwelchen Gründen die Katze nicht mehr erwünscht sein - von seinem Rückkaufsrecht Gebrauch oder wird zumindest bei der Weitervermittlung des Tierchens behilflich sein.

Ja, die Züchter... die schlechten Menschen. X(

Ich habe selbst 10 Jahre Thaikatzen gezüchtet, nur gelegentlich einen Wurf, mit verschiedenen Zuchtkatzen und ausgewählten Deckkatern (zu welchen ich fahren musste mit der entsprechenden Katze) gehabt. Eine goldene Nase habe ich nicht verdient. Weder eine neue Couch, noch ein Auto noch ein Eigenheim. Ich hab wohl im Hinblick darauf alles falsch gemacht. Nachdem ich das Züchten aufgegeben habe (schade, ich hätte vielleicht noch 1000 Jahre weitermachen sollen, wenigstens um einen PKW zu erwirtschaften), leben auch noch alle meine Kastraten bei mir. Die sind ja auch meine Katzen und nicht 'Mittel zum Zweck' und wenn der Zweck fehlt - dann weg damit?!

Selbst bei Schwarzzüchtern, die wenig Aufwand betreiben, die sich nicht großartig um ihre Tiere und deren Vermittlung bemühen, hab ich noch keinen gesehen, der sich damit ein Eigenheim finanziert hätte. Meistens sind das dann eher 'Katzenmessis', die vom Staat leben und sich eine Art Zubrot dazuverdienen wollen - aber kläglich scheitern, da Tiere eben immer Geld kosten bzw. Kosten verursachen.

Ein Züchter kann auch nicht am 'Finanzamt vorbei' züchten. Es gibt Grundregeln, ab wie vielen Tieren eine Zucht besteuert wird. Da Vereinszuchten ja leicht über den Verein gefunden werden, liegt es wohl wieder am Katzenkäufer, wenn er die Schwarzzuchten (und womöglich deren Zustände) nicht fördert und für 'billiges Schwarzgeld' ein Pseudo-Rassetier kauft.

Das gilt natürlich auch und insbesondere für die erwähnten ebay-'Rassemix'-Kätzchen. Da tragen die ordentlichen Züchter nicht die Schuld, sondern Schwarzzüchter und deren Kaufinteressenten.

Struppi, hast du die Züchter deiner Siam/OKH-Brüder mal angeschrieben oder angerufen? Oder wird nur gemutmaßt, dass die Züchterin sich nicht mehr um die Weitergabe gekümmert hat? Oft weiß der Züchter nichts von einem Weiterverkauf/Schenkung/Weitergabe. Wenn er nicht hellseherisch veranlagt ist, wie soll er es erahnen? Hat man dir den Kaufvertrag damals gezeigt? In den Klauseln stehen fast immer Regelungen bzgl. Weitergabe.
 
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Katzundfisch

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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Also dem kann ich nur widersprechen und sehr 'lustig' finde ich es auch nicht, dass wieder alle Züchter, die über den Verein ihre Stammbäume bekommen, über einen Kamm geschoren werden.
Es gibt schon seriöse Züchter auch, so ist es ja nicht.
Man muss sich halt Zeit nehmen beim Katzenkauf und nicht husch husch Entscheidungen treffen.

Dennoch wäre es mir lieber, es würde mal einige Jahre keine Kitten geben.
 
catfish1

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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Ja mal keine Kitten.....eine Katzenschutzverordnung mit Kastrationspflicht, wäre es nicht endlich an der Zeit? Keine Katzen "kaufen", die TH's sind voll damit und wer unbedingt eine Rassekatze "braucht" auch die gibt es unter den Notfellchen!
http://www.tierschutzbund.de/protestieren-katzenschutz.html abstimmen .............
 
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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Selbst wenn Deutschlands Katzen allesamt kastriert würden und auch die Rassekatzenzüchter in Deutschland sämtlich ihre Zuchten aufgäben (denn keine Katze kann man für einige Jahre mit Verhütungsmitteln 'stilllegen' oder ohne VHM ständig durchrollen lassen, ohne dass bei den meisten Kätzinnen Gebärmuttervereiterungen und/oder Dauerrolligkeiten die Folge wären), so würde das Elend der Katzen in den altbekannten Ländern auch nicht merklich besser. Und die 'Produktion' der Massentierzuchten in den Ostländern würde aufblühen wie nie. Nur dass statt gesunder deutscher Zuchttiere, die nur ca. alle zwei Jahre einen Wurf haben, Tiere, die äußerlich nach Rasse aussehen, ausgebeutet würden und drei Würfe pro Jahr großziehen müssten, wobei die Jungtiere dann vermutlich mit sechs Wochen schon den deutschen 'Mitleidskauf-'Markt überschwemmen würden. Da würde dann künstlich und von 'Rechts wegen' die Bahn freigemacht für neues großes Tierelend.

In den Tierheimen machen Rassekatzen nur einen Bruchteil der armen Geschöpfe aus. Und diejenigen, die als 'Rasse' deklariert werden, sind meistens auch nur Tiere, die vom Typ her eben einer bestimmten Rasse gleichen, sei es wegen des Langhaars oder den Points oder oder oder...

Ganz abgesehen davon, dass es nicht machbar sein wird, auch durch keine Katzenschutz- und Kastrationsverordnung, die Menschen zu zwingen, Tierheimtiere sich 'schenken' zu lassen, statt diese zu kaufen, könnte man den Spieß ja auch umdrehen. Alle 'Notfellchen' müssten dasselbe kosten, wie eine Rassekatze, damit alle Tiere gleichermaßen Wert geschätzt würden, da gleich teuer.

Übrigens gibt ein guter Rassekatzenzüchter seine Jungtiere erst mit 16 Wochen ab, dann aber bereits frühkastriert, damit keine sinnlose Vermehrung stattfindet und keine 'Rassemixe' in den Tierheimen landen.
 
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Katzundfisch

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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Hallo Diva, ich kann dir in deinen Post´s nur recht geben, aber hier:

Ein Züchter kann auch nicht am 'Finanzamt vorbei' züchten. Es gibt Grundregeln, ab wie vielen Tieren eine Zucht besteuert wird. Da Vereinszuchten ja leicht über den Verein gefunden werden, liegt es wohl wieder am Katzenkäufer, wenn er die Schwarzzuchten (und womöglich deren Zustände) nicht fördert und für 'billiges Schwarzgeld' ein Pseudo-Rassetier kauft.
gehe ich nicht so ganz konform.

ich verfolge seit vielen Jahren Inserate auf einer I-Plattform
hier in der Nähe gibt es eine BKH-Züchterin, sie bietet ihre Tiere auf Wunsch mit Stammbaum an.

Dann hat sie aber auch noch zwischendurch (d.h. die kommt mehr als auf einen Wurf alle 2 Jahre) BKH Mixe anzubieten, natürlich ohne Stammbaum. Wenn ich mir dann zusammenrechne was die an den Tieren verdient (sie hängt dann ihrem Inserat an: "Alle verkauft") bezweifle ich, dass sich die kein Auto vom Erlös kaufen kann. Auch bezweifle ich, dass hier das Finanzamt eingreifen würde.
Also eine Vereinszüchterin, die rr. Tiere und Mixe verkauft.
 
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Struppi1

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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Struppi, hast du die Züchter deiner Siam/OKH-Brüder mal angeschrieben oder angerufen? Oder wird nur gemutmaßt, dass die Züchterin sich nicht mehr um die Weitergabe gekümmert hat? Oft weiß der Züchter nichts von einem Weiterverkauf/Schenkung/Weitergabe. Wenn er nicht hellseherisch veranlagt ist, wie soll er es erahnen? Hat man dir den Kaufvertrag damals gezeigt? In den Klauseln stehen fast immer Regelungen bzgl. Weitergabe.
Die Züchterin wurde über den Weiterverkauf informiert und hat auch unsere Daten bekommen, gemeldet hat sich bis heute niemand.
Was mich an der Geschichte aber mehr aufregt ist, dass die junge Frau, von der wir die Katzen bekommen haben, überhaupt als Katzenanfängerin und nicht ahnend, was es bedeutet, OKHs zu haben, solche Tiere bekommen hat... ohne Platzkontrolle etc. ... da ist es vorherzusehen, dass die Tiere nach kürzester Zeit wieder abgeschoben werden, weil sie eben nicht den Erwartungen netsprechen (sie sind wunderschön, gesund und sehr lieb, nur eben einfach so lebhaft, wie es OKHs nun mal sein sollten, das passt aber nicht zu einem jungen Ding, das Schicht arbeitet und öfters mal auf die Piste geht).
 
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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

ich verfolge seit vielen Jahren Inserate auf einer I-Plattform
hier in der Nähe gibt es eine BKH-Züchterin, sie bietet ihre Tiere auf Wunsch mit Stammbaum an.

Dann hat sie aber auch noch zwischendurch (d.h. die kommt mehr als auf einen Wurf alle 2 Jahre) BKH Mixe anzubieten, natürlich ohne Stammbaum. Wenn ich mir dann zusammenrechne was die an den Tieren verdient (sie hängt dann ihrem Inserat an: "Alle verkauft") bezweifle ich, dass sich die kein Auto vom Erlös kaufen kann. Auch bezweifle ich, dass hier das Finanzamt eingreifen würde.
Also eine Vereinszüchterin, die rr. Tiere und Mixe verkauft.
Sowas kenne ich hier auch... eine Ladung mit Papieren, eine Ladung "Unfälle" ohne Papiere... und ich kenne definitiv jemanden, der sich sein neues Haus durch die Zucht von Hunden (mit gutem Verein, mit gutem Ruf, nach außen hin untadelig, wenn man daneben wohnt, kriegt man leider jeden Wurf mit und weiß, mit welchen und mit wie vielen Hündinnen gezüchtet wird, offiziell wird aber niiiichts mit den Hunden verdient) finanziert hat, hat halt ein bißchen länger gedauert, aber wer schon mal gebaut hat, weiß ja, dass auch ein paar Euro hier und dort gewaltig zum Neubau beitragen. Nach zehn Jahren ist das Haus dankenswerter Weise endlich fertig und wir müssen kein jämmerliches Gejaule der freundlichen Familienhunde, die auch mal über den Zaun springen und Passanten angreifen mehr ertragen.
 
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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

...
hier in der Nähe gibt es eine BKH-Züchterin, sie bietet ihre Tiere auf Wunsch mit Stammbaum an.

Dann hat sie aber auch noch zwischendurch (d.h. die kommt mehr als auf einen Wurf alle 2 Jahre) BKH Mixe anzubieten, natürlich ohne Stammbaum. ...
Also eine Vereinszüchterin, die rr. Tiere und Mixe verkauft.
Das ist eigentlich ein absolutes 'No-go', nein, das geht nicht, nicht nach den Statuten der großen Vereine, die Dachorganisationen unterstehen. Entweder sind die Stammbäume von einem kleinen privaten 'Pamperlverein' ausgestellt, oder sie druckt sie gleich selber daheim am Drucker aus. Ein großer "richtiger" Verein würde bei Belegungen einer Katze mit mehr als drei Würfen alle zwei Jahre für die Kätzchen keine Stammbäume mehr ausstellen und die Züchterin hätte an den Verein gar nicht so billige "Bußgelder" zu bezahlen oder ihr würde die Mitgliedschaft gekündigt. Das gilt auch für das Verpaaren mit Fremdrassen, also in dem Fall mit anderen Katzen als ebenfalls reinrassigen BKH.

Ich vermute, dass diese Frau einfach selber Stammbäume produziert oder einem Phantasie-Verein angehört bzw. einen Miniverein gegründet hat, der sich um keinen Dachverband schert.

Sollte sie aber doch einem großen Verein angehören, dann sollte ihr Tun dort gemeldet werden, damit dem Einhalt geboten werden kann.
 
catfish1

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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Selbst wenn Deutschlands Katzen allesamt kastriert würden und auch die Rassekatzenzüchter in Deutschland sämtlich ihre Zuchten aufgäben (denn keine Katze kann man für einige Jahre mit Verhütungsmitteln 'stilllegen' oder ohne VHM ständig durchrollen lassen, ohne dass bei den meisten Kätzinnen Gebärmuttervereiterungen und/oder Dauerrolligkeiten die Folge wären), so würde das Elend der Katzen in den altbekannten Ländern auch nicht merklich besser. Und die 'Produktion' der Massentierzuchten in den Ostländern würde aufblühen wie nie. Nur dass statt gesunder deutscher Zuchttiere, die nur ca. alle zwei Jahre einen Wurf haben, Tiere, die äußerlich nach Rasse aussehen, ausgebeutet würden und drei Würfe pro Jahr großziehen müssten, wobei die Jungtiere dann vermutlich mit sechs Wochen schon den deutschen 'Mitleidskauf-'Markt überschwemmen würden. Da würde dann künstlich und von 'Rechts wegen' die Bahn freigemacht für neues großes Tierelend.
Damit hast du schon recht, aber irgendwann muß jemand damit anfangen, damit andere ebenfalls mal umdenken. Es dauert alles seine Zeit, egal um was es geht bis es wenigstens europaweit angewandt wird. Wenn sich niemand z.B. über die Massentierhaltung aufregt bzw. Petitionen, Aufklärung etc. auf den Weg bringt .... was glaubst du wie weit der Tierschutz, wenn es ihn dann überhaupt geben würde, wäre? Es wird immer "Schlupflöcher" geben, aber deshalb nichts zu machen, finde ich nicht richtig. Man kann darüber ewig diskutieren, aber das bringt den Tieren nichts, nur handeln! GsD gibt es schon Bundesländer mit Kastrationspflicht der Freigänger, wenn auch alles noch in den Kinderschuhen steckt. Ich habe genug Bauernkatzen, Streuner etc. gesehen, wie sie leben müssen, wie sie behandelt werden, ich könnte dir Bilder zeigen die jeden Tierliebhaber Tränen in die Augen treiben ........ irgendwann muss man beginnen.
 
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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

...Es dauert alles seine Zeit, egal um was es geht bis es wenigstens europaweit angewandt wird. Wenn sich niemand z.B. über die Massentierhaltung aufregt bzw. Petitionen, Aufklärung etc. auf den Weg bringt .... was glaubst du wie weit der Tierschutz, wenn es ihn dann überhaupt geben würde, wäre? ...
Es gibt Massentierhaltung, trotz Petionen und Aufklärung (die ich auch immer eifrig unterschreibe!), sowohl in Deutschland, als auch den anderen europäischen Ländern, egal ob West oder Ost. Und selbst wenn in Deutschland und seinen der europ. Union angehörenden Ländern mal der Fall eintreten würde, dass die Massentierhaltung verboten würde, dann gäbe es immer noch genau die osteuropäischen Länder, die den Markt dann bedienen, egal ob mit 'Fleisch' oder Haustieren wie Hunden und Katzen.

Was ich glaube, wie weit der Tierschutz wäre? Ich brauch da nichts zu 'glauben'. Ich sehe, dass Schweine, Rinder und Geflügel immer noch, trotz allem Tierschutz und aller Petitionen, in Massen gehalten und unwürdig geschlachtet werden!

Da muss man schon bei sich selbst anfangen, als Verbraucher und seinen Konsum entsprechend umstellen - kein Fleisch oder wenig oder nur vom Erzeuger mit Hofschlachtung. Auch wenn's dann teurer ist.

Und genau dasselbe gilt für Hunde und Katzen. Die kauft man eben auch besser beim verantwortungsvollen Züchter, als 'kostenlos' von irgendwo... oder als Mitleidsimport.

Ob es verstanden wird oder nicht, aber die deutschen Hunde- und Katzenzüchter sind nicht diejenigen, die für das allgemeine Tierelend verantwortlich sind. :superstition:
 
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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Ich denke, Kastrationspflicht für Freigänger und die seriöse Zucht sind auch einfach zwei Paar Schuhe, das hat für mich nicht wirklich was miteinander zu tun und schließt sich doch auch nicht gegenseitig aus.
Wenn ich Sprüche höre wie: Warum soll ich meine Katze kastrieren lassen, die Jungtiere werden ja eh überfahren? oder daran denke, dass man zwar Kätzinnen kastriert, weil man dann ja den Ärger mit den Jungtieren hat, nicht aber Kater, weil man da eben keine Probleme bekommt, kriege ich die Krise. Und wenn man wie ich auf dem Land lebt und tagtäglich sieht, wie viele völlig verwahrloste, verrotzte, mit Bisswunden bedeckte Katzen herumschleichen und beobachtet, wie viele davon gerade mal eine Saison überleben und im Winter enfach verschwinden, dann kann man eigentlich nur eine Kastrationspflicht fordern.
Im Übrigen wäre die jetzt hier bei uns, würden wir züchten, auch für Züchter wichtig: Wenn du nämlich hier einen Freigang für die Katzen hast, werden sie zwangsläufig auch irgendwann den Elendskatzen begegnen (die fühlen sich ja schon von den guten Futtergerüchen angelockt, weils sonst nur Essensreste gibt), da würde ich als Züchter den Totalhorror kriegen, wenn ich selber entwurme, impfe und was weiß ich und dann bringen mir die fremden Katzen ihre Krankheiten an den Zaun...wir selber haben einen riesigen Garten, keine nennenswerte Straße in der Nähe, nur Felder und Wiesen, aber wir lassen unsere Katzen trotzdem nicht mehr raus, weil wir keine Lust auf grünen Schleim aus der Nase und ständige Bissverletzungen und Abszesse haben.

Frage zu den Züchterverbänden: Bekommen die Züchterverbände es denn mit, wenn jemand zum Beispiel einen Wurf ganz normal meldet und Papiere beantragt und daneben mit einer zweiten Kätzen noch einen Unfall ohne Papiere produziert und die Jungtiere dann eben ohne Papiere verkauft? Oder einen angemeldeten und einen Unfallwurf im Jahr produziert? Ich denke, das kann man kaum wirklich kontrollieren...
 
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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Das ist die Frage, inwieweit die Zuchtverbände es mitbekommen, wenn nebenher Würfe gemacht werden. Da sind dann wirklich die Züchterkollegen und ja, auch die Käufer gefragt. Wenn man eine Rassekatze kauft und zum Züchter geht und dieser Züchter stammbaumlose Kätzchen verkauft, vielleicht mit der Aussage "die Eltern haben Stammbäume/ohne Stammbaum bekommen Sie die Kätzchen billiger", dann sollte das gemeldet werden. Man kann/muss sich immer die Papiere der Eltern zeigen lassen und darauf steht dann auch der Name des Vereins. Stammbäume kosten den Züchter pro Jungtier etwa 15 bis 18 Euro und je nach Verein nochmal ca. 20 Euro, wenn der Verein den Transponderchip gleich mit dem Stammbaum mitschickt. Also eine stammbaumlose Katze vom Vereinszüchter dürfte es gar nicht geben. Und 'billiger' könnte so ein Tierchen auch um bestenfalls 15 bis 40 Euro sein.

Leider informieren sich viele Katzenkäufer nicht im Vorfeld und das öffnet den schwarzen Schafen Tür und Tor. Und dadurch werden auch die guten Züchter in Misskredit gebracht.
 
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Und genau dasselbe gilt für Hunde und Katzen. Die kauft man eben auch besser beim verantwortungsvollen Züchter, als 'kostenlos' von irgendwo... oder als Mitleidsimport.

Ob es verstanden wird oder nicht, aber die deutschen Hunde- und Katzenzüchter sind nicht diejenigen, die für das allgemeine Tierelend verantwortlich sind. :superstition:
mmhh irgendwie hast du was falsch verstanden. Ich habe nichts gegen "verantwortungsvolle" Tierzüchter, geh auch davon aus, das diese ihre potenten Tiere nicht in den Freigang lassen. Hab mich doch nirgends darüber geäußert!? Mir geht's um die Katrationspflicht der Freigänger!! Auch ich wohne wie Struppi auf dem Land und habe hier schon, bis an die Grenzen meiner finanziellen Mittel, Bauernkatzen kastrieren lassen. Dabei den TA belogen, da sie keine Bauernkatzen ohne deren Erlaubnis kastrieren, und bin nur knapp einer Anzeige wegen "Sachbeschädigung" entgangen. Könnte noch einiges dazu schreiben zum Thema "bei sich selber anfangen"..... und das ist natürlich die Grundvoraussetzung
 
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AW: 8. August 2014 - WELTKATZENTAG

Ich muss noch mal wiederholen, dass man seriöse Züchter und die Menschen, die ihre Kater unkastriert herumstreichen lassen absolut nicht über einenKamm scheren kann. Zucht von Rassekatzen ist etwas ganz anderes, das ist ja ok, solange es in einem sinnvollen Rahmen bleibt. Das Elend der Bauernhofkatzen ist was völlig anderes, und das könnte man durch eine Kastrationspflicht oder auch schon dadurch, dass sich keiner strafbar macht, wenn er Bauernhofkatzen einsammelt und kastrieren lässt, sicher mindern.
Seriöse Züchter brauchen vor dem allem keine Scheu haben, es geht ja nicht darum, Tierhaltung zu verbieten, sondern bloß in geordnete Bahnen zu lenken. Ein Züchter dürfte an sich kein Problem damit haben, wenn Haltungsbedingungen und Sachkenntnis von öffentlicher Seite her kontrolliert würden - in der Schweiz zum Beispiel wird das ja bei Wildtieren (ich weiß jetzt nicht, ob bei Hunden und Katzen auch) gemacht und vernünftige Menschen fühlen sich dadurch sicher nicht beeinträchtigt.
 
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