Unverträgliche Hunde

Diskutiere Unverträgliche Hunde im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde; Mich würde es mal interessieren ob hier auch Leute mit unverträglichen Hunden sind. Die meisten Probleme die Hundebesitzer haben, sind mit Hunden...
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Zero1

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Mich würde es mal interessieren ob hier auch Leute mit unverträglichen Hunden sind.
Die meisten Probleme die Hundebesitzer haben, sind mit Hunden aus schlechter Haltung und mit schlecht sozialisierten/oder erzogenen Hunden.
Unverträglichkeit mit anderen Hunden kann verschiedene Gründe haben und es würde mich interessieren, wie ihr mit der Unverträglichkeit eurer Hunde umgeht und was ihr dagegen unternimmt bzw. ob ihr überhaupt etwas dagegen unternimmt.
Wann sind eure Hunde unverträglich? Wie bremst ihr dieses Verhalten? Was unternimmt ihr dagegen? Wie denkt ihr darüber? Wie lebt es sich mit einem unverträglichen Hund?
Unsere Hunde sind im Rudel alle sehr verträglich und für gewöhnlich vertragen sie sich auch mit fremden Hunden vollkommen problemlos, auch unsere Rüden.
Wenn sie einen Hund mal nicht mögen, dann liegt es daran, dass entweder der Besitzer zu hysterisch auf die Begegnung mit unseren Hunden reagiert hat (Kleinhundebesitzer sind da meistens ein grosses Problem) oder das der Hund zu dominant und frech ist.
 
Ickie

Ickie

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AW: Unverträgliche Hunde

Ach, was heißt schon unverträglich?! Zwei meiner Hunde brauchen
einfach ein bissl Kennlernzeit. So flugs mal eben "Hallo" sagen,
gibt's bei den beiden nicht. Zumindest gibt nur mein Rüde hin und wieder
den "Leinen-Rambo" und entschuldigt sein Benehmen mit seiner Taubheit
und seinem Altersstarrsinn. ;) Dabei ist er bei näherem Kennenlernen ein
prima Kumpel, der mit relaxten Rüden wie Hündinnen gut auskommt.
Unsere Nina war anfangs arg unfreundlich aber mittlerweile haben wir das
-dank vielem Training u.a. auf unzähligen Socialwalks- gut im Griff.
Bei meinem Dackelchen mutiere ich notfalls schon mal zur typischen
Kleinhundbesitzerin. Ja, ja... Die lassen fremde Hunde auch einfach nicht
mal vernünftig "Guten Tag" sagen. Dabei ist der Schäfi, der sich da gerade
über die Kleine beugt soooo freundlich. Naja... Und notfalls regeln die das ja
eh unter sich, nüch?! :rolleyes: Man hat's also auch als Kleinhundbesitzer
nicht immer leicht. Zum Glück hat meine Kleine große Geschwister... 8)
 
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Harlekin

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AW: Unverträgliche Hunde

Ich bemerke bei meiner unkastrierten Hundedamen vermehrt eine gewisse Zickigkeit nach der Läufigkeit. Da werden alle Annäherungsversuche, vor allem nicht an den hintere Teil, vehement abgewehrt. Spielende junge Rüpel werden sowieso nich geduldet, aber das geht nur bis zu einer geharnischten Erklärung, was auch sofort verstanden wird. Bei Hunden die sie kennen ist das nie ein Problem, aber begeisterte Hunde die sich überall anbiedern, das sind und werden sie wohl nie sein.
 
vivi81

vivi81

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AW: Unverträgliche Hunde

Es scheint an uns zu liegen *g*
Denn meine 2 sind im Großen und Ganzen unverträglich.
Mein Rüde macht an der Leine schon Alarm und wir haben schon soviel ausprobiert.
Viele sagen jetzt Hundeschule. Ja, super. Klappt da auch echt super, aber im Alltag geht es wieder los.

Ich leine meine 2 ruhig an und gehe an den Hunden vorbei.
 
Binks

Binks

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AW: Unverträgliche Hunde

Mein Lennard ist zwar nicht unverträglich, aber hat Deprivationsschäden.
Dadurch hat er eine recht starke Angstaggressivität, da er auf Grund seiner Schäden einfach in Stressituationen die Zusammenhänge nicht wie ein "normaler" Hund verknüpfen kann.
(Er hatte anfangs sogar Angst vor Buh, als sie als Baby her kam. Da waren das nichtmal 1000g Hund!)
Fremde Menschen und Hunde gehen (draußen) deshalb gar nicht für ihn und ich schirme ihn davor auch ab.
Das muss einfach nicht sein.

Zuhause dauert es in der Regel unter 2 Minuten, bis er (auch fremdem) Besuch zu Füßen liegt und Kekse knabbert :love:
Da hat er genug Sicherheit und Entspannung, um normale Schlüsse zu ziehen und zu verstehen, was los ist.

Aber draußen ist das leider nicht möglich. An Deprivationsschäden kann man arbeiten, aber ganz weg zu bekommen geht einfach nicht. Er hat mittlerweile ja auch schon seine 8 Jahre auf dem Buckel und genug "durchprobiert", ich zwinge ihn da nirgends rein, sondern versuche einfach entsprechende Situationen zu vermeiden und ihm Sicherheit zu geben.
Wir gehen zu Zeiten, in denen meist niemand anderes unterwegs ist, er ist grundsätzlich an der Schleppleine, da er sich daran sicherer fühlt, als ganz frei (und ich das nur so vertreten kann) und Kontakt zu fremden Hunden möchte er sowieso nicht.
Es gab noch nie Zwischenfälle zwischen ihm und einem fremden Mensch/Hund, dafür sorge ich genug (schon alleine meinem Hund zu liebe) und zuhause ist er einfach ein absoluter Traum und liebt alles und jeden.
Er lässt sich alles gefallen (von Buh in die Ohren beißen und auf ihm rumhüpfen), ist wahnsinnig vorsichtig und liebevoll (er hilft mir immer, wenn ich Handaufzuchten bekomme und wärmt und putzt zum Beispiel wenige Tage alte Kaninchenbabys), etc.
Nur eben Fremde draußen sind nichts für ihn. Damit kann ich leben :)
 
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