Das Bewachen des Reviers unterbinden?

Diskutiere Das Bewachen des Reviers unterbinden? im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde; In einer Facebookgruppe wird von einigen Besitzern geraten, dass man seinen Hund das Bewachen seines "Reviers" unterbinden soll. Ich schrieb...
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Franci

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In einer Facebookgruppe wird von einigen Besitzern geraten, dass man seinen Hund das Bewachen seines "Reviers" unterbinden soll.
Ich schrieb nämlich, dass Sennen ihr Revier gut bewachen und Niemanden "ungefragt" rein lassen, den sie nicht kennen. Ich würde es auch nicht abtrainieren... Ich weiß, dass man gute Probleme bekommen kann, wenn der Hund einen "Eindringling" beißt, aber deswegen unterdrücke ich nicht sein "Bewachungsdrang".

Wie seht ihr das denn?
 
06.07.2014
#1
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MaYuFlo

MaYuFlo

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AW: Das Bewachen des Reviers unterbinden?

Ich würde den Bewachungsdrang auch nicht generell unterbinden, schon garnicht, wenn ich eine Rasse habe, die Bewachen in den Genen hat.

Meine Hunde bewachen, wenn ich nicht dabei bin. Bin ich anwesend, wissen sie, dass ich entscheide, wer rein darf und halten sich zurück. Würden sie das nicht tun, käme von mir eine klare Ansage und ich würde in dem Fall das Verhalten unterbinden.
 
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Panama

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AW: Das Bewachen des Reviers unterbinden?

Einem Hund, der das bewachen Rassebedingt im Blut hat würde ich das bewachen auch nicht verbieten.
Wenn wer damit ein Problem hat, soll er sich gar nicht erst solch eine Rasse anschaffen.

Wie das Haus allerdings bewacht wird, das würde ich schon bestimmen wollen.
Wenn es beispielsweise an der Tür klingelt, hat der Hund nicht zuerst den Besuch zu empfangen, das ist meine Aufgabe, wuselt jemand um das Haus herum, darf der Hund mir aber gerne anzeigen das dort etwas nicht stimmt.
Verbellt werden darf auch niemand. Gestellt werden, im Ernstfall bei unbefugtem betreten aber schon (und mir dann wieder gemeldet)
 
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isabella

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AW: Das Bewachen des Reviers unterbinden?

Doggen bewachen ihr Zuhause gut. Reinkommen ist kein Thema, nur rauskommen........
Wenn ich da bin bestimme ich.
 
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wa-hya

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AW: Das Bewachen des Reviers unterbinden?

Ich habe bei diesem Thema im Bezug auf meine Hunde
gar kein Problem, denn was nicht da ist muss man nicht
abstellen. Haus und Hof bewachen liegt ihnen nicht
im Blut, wer rein will kommt rein, wird dann fertig geliebt,
dann kommt er nicht mehr raus. :)
Ihr Aussehen, lässt das jedoch nicht erkennen, denn jeder
ist vorsichtig mit ihnen. In der allgemeinen Meinung sind
Husky's aggresiv, suchen mit anderen Hunden Streit und
killen alles was in ihre Nähe kommt. Richtig, Mäuse haben
keine Chance, selbst dann nicht wenn Caya 1 Std.
bewegungslos vor der Haustür der Maus steht und warten
muss.

Es sollte sich jeder Hundefreund im klaren sein was er ins
Haus holt, was die Aufgabe der Rasse ist.

Wenn das Haus der Grund nicht bewacht werden muss, darf,
darf ich mir keinen Hund mit den dafür vorliegenden Genen
zulegen.
Wenn der Hundehalter oder angehende dies berücksichtigt
muss er dies nicht unterdrücken.
Ich finde es immer interessant wenn man in Hundevereinen
Wachhunderassen auf Bewachung, Schützen und Abwehr
ausbildet , sie Böse hinter der Wand suchen und stellen
lässt und sich dann wundert wenn er zu Hause in der
5 Zimmerwohnung jeden der vor der Haustüre steht, zu dem
er kein Geruchsbild abgespeichert hat als Gefahr sieht.
Das Unterbinden des Bewachens in seinem Revier kann
wiederum dazu führen das es zu Übersprunghandlungen,
zu unkontrollierten Bedrohung des Hundes führt.
 
Magnetenergie

Magnetenergie

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AW: Das Bewachen des Reviers unterbinden?

Bei meinem Husky war es immer witzig. Klar gab es Leute die rein durften auch wenn ich nicht da war. Aber, selbst Menschen die er gut kannte und die vor allem ihn kannten, haben sich nicht an ihm vorbeigetraut wenn er vor der Tür saß. Er saß nur da und guckte. Kein wedeln, aber auch kein knurren oder Zähne zeigen, nix nur ganz ruhig dasitzen.
War ich da lag er auf seinem Platz und rührte sich erst auf Zuruf oder Handzeichen.

LG Magnetenergie
 
Diva

Diva

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AW: Das Bewachen des Reviers unterbinden?

Das ist interessant. Und was hätte dein Husky wohl gemacht, wenn Menschen, die ihn kannten und die er kannte, trotzdem an ihm vorbeigegangen wären oder ihn zum Ausweichen aufgefordert hätten?
(Ich hab keine Hundeerfahrung, könnte mir aber vorstellen, dass ich ganz naiv so einen Hund zur Seite schicken würde. Würde ich dann gebissen werden oder würde der Hund mich vorher noch warnen, also durch Mimik oder Zähne zeigen?)
 
Magnetenergie

Magnetenergie

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AW: Das Bewachen des Reviers unterbinden?

sicher war er das nicht. Ich hab ihn gut erzogen, aber ein Husky ist nun mal kein Kleiner. Er war einfach nur groß.
 
Magnetenergie

Magnetenergie

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AW: Das Bewachen des Reviers unterbinden?

Das ist interessant. Und was hätte dein Husky wohl gemacht, wenn Menschen, die ihn kannten und die er kannte, trotzdem an ihm vorbeigegangen wären oder ihn zum Ausweichen aufgefordert hätten?
(Ich hab keine Hundeerfahrung, könnte mir aber vorstellen, dass ich ganz naiv so einen Hund zur Seite schicken würde. Würde ich dann gebissen werden oder würde der Hund mich vorher noch warnen, also durch Mimik oder Zähne zeigen?)
er hätte dich durchgelassen. er war schüchtern und total unagressiv

es gibt da eine witzige Geschichte:
Meine Mutter meinte ich solle mal bei Ihr unter das Auto gucken, (keine Ahnung mehr um was es ging) was ich auch tat. Hund war mit draussen, meine Mutter auch. Natürlich hab ich mich unter dem Auto schmutzig gemacht, besonders viel Staub hing am A...llerwertesten und während wir die Treppe hochgingen zuerst ich, dann gleichauf meine Mutter und Askino, fing meine Mutter an mir den Staub abzuklopfen.
Askino verstand das überhaupt nicht und - er schob den Arm meiner Mutter sanft auf die Seite ...
 
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Eliza1

Eliza1

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AW: Das Bewachen des Reviers unterbinden?

Mein Dalmatiner kam mit 2 Jahren zu mir da war ich schon die 5. Hand, die letzte VorBesi hatte ihn abgegeben weil er sie zu sehr bewachte und auch sonst nur hörte wenn er bock hatte, jeder der die von Carlo gesteckte Individualdistanz unterschritt wurde gezwackt, Hundeschule wollte die Besi nicht keine Zeit, keine Lust und macht zuviel Arbeit also kam der Entschluß TH weil man keine Lust hatte sich durchzusetzen, bevor es dazu kam hab ich den Kerl genommen.

Und das ist halt der Punkt auch beim bewachen das ist eine der positiven Eigenschaften eines Hundes die man steuern bzw. sich durchsetzen muß!

Ich bin tagsüber alleine im Haus, nachts auf der Arbeit nehme ich meinen Hund auch mit, er paßt auf gehorcht aber auch wenn ich ihn zurücknehme.

Darf uns nachts nur kein Fuchs begegnen, da stellt der Feigling sich hinter mich :rolleyes:

Im Hof meldet er jeden der was von uns will an, stellt sich quer vors Tor, ein Schild warnt vor unserem Hund, wer als Fremder trotzdem einfach reinkommt tut dies auf eigene Gefahr.
Bekannte und Freunde die er kennt meldet er läuft aber nur um sie herum bzw. schmeißt sich ihnen an die Beine zum schmusen, er unterscheidet da ganz klar und sicher wer nicht koscher ist.

Mich beruhigt sein Beschützer/Bewachungsinstinkt ungemein 8)

Also warum abtrainieren wenn man das im Griff hat?!

Probleme macht das "bewachen des Reviers" erst wenn der Hund nicht erzogen ist bzw. das 2Bein sich generell nicht richtig durchsetzen kann.

Ich finde es immer spannend was selbsternannte Hundetrainer vom Stapel lassen was ein Hund aberzogen bekommen muß.


LG tomtom
 
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Panama

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AW: Das Bewachen des Reviers unterbinden?

Das ist alles zum einen Ansichtssache und zum anderen Rassesache.

Wenn dein Hund bewacht und du ihn gut unter Kontrolle hast und du das bewachen auch wünschst, dann finde ich das vollkommen in Ordnung.

Dalmatiner sind ja keine extra dafür gezüchteten Wachhunde, hätte also jemand anderes ein Problem damit und würde es ihm aberziehen wollen, hätte ich dafür Verständnis, allerdings wäre das für mich kein Abgabegrund!

Unsere 3 dürfen nicht wachen, machen sie aber auch gar nicht.
Da hier täglich jemand klingelt, egal ob Nachbar oder Besuchskind und meine kleine Tochter noch Mittagsschlaf hält, wäre es mir nicht recht wenn hier jedesmal angeschlagen werden würde.
 
Eliza1

Eliza1

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AW: Das Bewachen des Reviers unterbinden?

*g* Dalmatiner werden oft falsch eingeschätzt, nur mal so am Rande von wegen Dalmis sind keine Wachhunde ;)

Der Dalmatiner wurde auf Ausdauer gezüchtet, und es ist daher nicht verwunderlich, dass er einiges an Auslauf nötig hat. Man ließ ihn früher neben Kutschen herlaufen, damit diese nicht von Räubern, fremden Hunden oder wilden Tieren angegriffen werden.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dalmatiner

Die enge Bindung an seinen Besitzer mag manchen überraschen, wenn man bedenkt, dass der Dalmatiner ursprünglich als Arbeitshund gezüchtet wurde. Gerade diese Fähigkeiten sind es aber, die ihm auch einen Hauch von Unabhängigkeit erhalten haben. Seine Tendenz zur Eigenständigkeit sollte man nicht unterschätzen. Ein unbeaufsichtigter Hund erkundet gern seine Umgebung. Es ist also unerlässlich ihn konsequent zu erziehen. Während der Dalmatiner einerseits sehr bestrebt ist, seinen eigenen Kopf durchzusetzen, ist er anderseits ausgesprochen Menschen-bezogen und fühlt sich seinem Herrn sehr verpflichtet.

Wenn wir uns in Erinnerung rufen, dass er seine Aufgabe als Bewacher in seiner Zeit als Kutschenbegleithund selbständig ausführen musste, und dies ohne konstante Anweisung seines Herrn ...
Quelle: http://www.dalmatineronline.de/rasse-info-eigensch.htm

Leider machen sich viele 2Beins keine Gedanken welche Eigenschaften so ein Dalmatiner mit sich bringt, einer der Gründe warum Carlo bis zum 2. Lebensjahr durch 4 bzw. 5 Hände gerauscht ist.
Und neben ihm viele andere auch wenn man sich die Dalmatiner Notseiten anschaut.


Natürlich ist es Ansichtssache!

Aber das was du beschreibst wäre ja kläffen und nein das ist nicht erwünscht genauso wie das wild rumspringen und verbellen!

Fällt bei mir unter keine bzw. mangelnde Erziehung!

... anschlagen heißt er meldet, sehe ich zumindest so Carlo bellt mehrmals kurz hintereinander aber mit Pausen meist wenn am Tor geklingelt wird bzw. bei jedem klingeln wiederholt, es ist keine hintereinandergereite Kläfferei da krieg ich nen Föhn das geht gar nicht. Er hört direkt auf wenn ich erscheine, das ist der Punkt, bin ich mit im Hof bellt er meist nur einmal um mich aufmerksam zu machen.

Meine alte Hündin (Boxer-Schäferhund-Staff-Mix) dagegen hat meist nur 1x gebellt und das auch nur wenn sie mit unseren Kindern im Hof alleine war, da hat sie selbstständig auf "unsere Welpen" aufgepaßt, Fremden gab sie keinen Zutritt wurde Linda ignoriert stellte sie sich drohend knurrend zwischen die Kinder und dem "Eindringling".

Sie ließ auch nur bestimmte Freunde von uns in den Hof, eben jene die oft hier waren, trotzdem stellte sie sich zu den Kindern damit auch ja alles seine Ordnung hatte.

Ich hab meine Hunde auch nie speziell danach ausgesucht ob sie bewachen oder nicht, bis jetzt hatte ich auch "nur" Not-Hunde aus dem TH oder welche die hinein sollten, bei Linda (damals 4 Jahre) war es liebe auf den ersten Blick und bei Carlo ein; "nee der geht mir nicht durch 5 weitere Hände!"





LG tomtom
 
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