Mein Hund = Mein Kind?

Diskutiere Mein Hund = Mein Kind? im Allgemeines Forum im Bereich Hunde; Immer wieder hört man: "Mein(e) Hund(e) ist/sind mein(e) Kinder. Vor allem bei kleinen Hunderassen oder bei Menschen die keine Kinder bekommen...
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Franci

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Immer wieder hört man: "Mein(e) Hund(e) ist/sind mein(e) Kinder.
Vor allem bei kleinen Hunderassen oder bei Menschen die keine Kinder bekommen können.

Wie empfindet ihr das? Sind eure Hunde auch für euch eure Kinder?
 
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Panama

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Nein meine Kinder sind meine Tiere nicht, denn würde eines meiner Kinder sterben, würde eine Welt für mich zusammenbrechen, würde eines meiner Tiere sterben, wäre ich abgrundtief traurig und bräuchte einige Zeit zum verarbeiten, aber das Leben würde weitergehen.

Dennoch haben all meine Tiere einen festen Platz in meinem Herzen.
 
Isalein

Isalein

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Hallo!
Also für mich sind meine beiden schon fast wie meine Kinder. Liebe sie über alles.
Muss dazu auch sagen weiß gar nicht ob ich überhaupt mal eigene Kinder haben will
 
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Franci

Gast
Ich persönlich bin der Meinung, man sollte realistisch bleiben und den Hund nicht vermenschlichen. Ich finde es irgendwie schräg und "gruselig" wenn man seinen Hund als sein Kind bezeichnet.
 
MaYuFlo

MaYuFlo

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Meine Hunde sind nicht meine Kinder (oder ein Kinderersatz), sondern meine Kumpel, die mit mir durch Dick und Dünn gehen. Ich finde es völlig daneben, wenn Leute sich als die "Mama von Struppi" o.ä. bezeichnen.
 
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marry2809

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Wir selber können keine Kinder bekommen egal auf welchen Weg ...außer wir wären Reich dann könnten wir uns eins Kaufen in anderen Ländern ...sage bewusst Kaufen weil was anderes ist es dann nicht

Wir haben 2 Hunde , 3 Katzen und 3 Meerschweine und meine Hunde sind meine Kidner ....vermenschlichen was ist das ??Das ist die Frage immer ...

Unsere Hunde Toben ,spielen, wir spielen mit ihnen, machen Trainig , fangen auch etwas an mit Hundesport, sie haben Fressnapf und alles ...bekommen aber auch Leckerlies von Tisch und Ja wir bestellen wenn wir mal wo sind was selten zwar ist ne Kugel Vanille eis für sie ...Ja einer von ihnen trägt im Winter ein Mantel da er kaum Fell hat und zittert um die Wette und ja beide haben auch Regenmäntel um sie schneller trocken zu bekommen und ja ich Bade sie aller 14 Tage ...aber ist das vermenschlichen ? Ich glaub es weniger eher das es den sehr gut geht und das mein kleiner Merlin mir schon oft mein Leben gerette hat ...denn wenn ich nicht mehr Athme wegen Asthmaanfall in der Nacht ...weckt er mich ...schiebt seine Zunge in meinen Mund und pustet ...oder mir geht es nicht gut und mein Mann ist da holt er ihn sofort die Kleine fängt auch schon an ...das ist eine Bindung denk ich die wenn wir nicht so mit ihnen wären wie sie sind nicht da wäre und sie wissen es und genießen es auch im Winter im Bett zugedeckt und gerault zu werden ...Sie sind nunmal unsere Kinder und bleiben trotzdem Hunde
 
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wa-hya

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Hunde = Kinder

nö das ist es nicht. Erstens habe, hatte ich vier Kinder ( die sind inzwischen in eigenen Familien),
zweitens kann ich in meinen Hunden und Katzen kein Kinderersatz sehen.
Sie haben eine andere Lebensform, andere Bedürfnisse.
Vielleicht ist es auch die Art der Hunde die den Kindesersatz nicht hergeben,
wobei sie sehr sensible und auf Menschenbezug ausgerichtete Tiere sind.
Ich sehe es eher als partnerschaftliches Zusammensein an, ein eingeschweißtes
Team in dem man sich aufeinander verlassen kann.
Es ist zu jeder Zeit Verlass untereinander und jeder wird gleich behandelt.
Sie sind selbstständig agieren nach Situation, sind aber zu jeder Zeit von mir
zu kontrollieren wenn nötig. Hierbei greife ich erst ein wenn es notwendig ist.
Sie sind kein Kindesersatz, sie gehören wie ich zum Team, in dem jeder Teil
seine Vorzüge einbringt und jeder jeden akzeptiert.

Wenn wir unsere Touren im Schwarzwald machen und wir dann im Wald übernachten,
liegen 2 immer dicht bei mir und einer im Abstand von 1 bis 2 m. Wenn ich mich irgendwo
hinsetze oder hinlege läuft dies automatisch ab.
 
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vivi81

vivi81

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Jaa, meine Babys :love::D
Aber trotzdem bleiben es Hunde. Also sie sind in dem Sinne kein Kinderersatz.
 
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Harlekin

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Unsere Hunde sind (waren schon immer) Familienmitglieder. Ein "Ersatz" vielleicht schon, aber obwohl sie mit uns sehr eng zusammen leben habe ich nie vergessen, dass es Tiere sind und keine Kinder. Ohne sie wäre unsere Familie um einiges ärmer und auch langweilig. Ich würde es mal so benennen, Hunde sind für mich die besten und engsten Freunde. Sie übertreffen sogar alle meine menschlichen Freunde.
 
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Eulien

Eulien

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Ja, mein Hund ist für mich wie ein Kind.
Ich liebe sie bedingungslos und mein Freund tut mir das gleich.
Als Menschen sehe ich sie aber natürlich nicht an, sie ist ein Hund, aber dennoch ist das eine durchaus Familiäre Bindung.
 
I

isabella

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Ich habe Kinder, aber die sind lange erwachsen. Meine Hunde und Katzen sind meine Freunde und Familienmitglieder. Mir macht es Freude, ihr Verhalten zu beobachten und sie gut zu versorgen. Ich freue mich, wenn ich sehe, daß sie gesund und zufrieden sind. Mir geht es dann auch gut.
 
Zero

Zero

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Meine Hunde sind zwar Familienmitglieder aber immer noch (Haus)tiere.
Davon abgesehen das ich keine Kinder habe, würden meine Hunde niemals den Status eines Kindes bei mir einnehmen können. Schon alleine weil das, meiner Meinung nach, vermenschlichung ist und ich meine Tiere artgerecht behandel.
Hunde wollen wie Hunde behandelt werden und nicht wie Kinder.
Sie haben ganz andere Bedürfnisse und können gut damit leben artgerecht gehalten zu werden und nicht verhetschelt zu werden.
Das soll jetzt nicht heissen, das ich irgendeinen Hundebesitzer der seinen Hund als Kinderersatz benutzt beleidigen oder Vorwürfe machen möchte.
Es ist nun einmal meine Sicht der Dinge und ich finde es, Eltern gegenüber die ihre Kinder verloren haben, eigentlich eher unfair zu behaupten, dass ein Hund den selben Status wie ein Kind haben kann bzw. genauso wichtig wie ein Kind sein kann.
Ohne jetzt eine große Diskussion anzufangen: Wenn jemand aus meiner Familie stirbt, werde ich das niemals richtig überwinden und mich daran gewöhnen, dass dieser jenige weg ist. Es wird immer ein Loch in meinem Herzen und in meiner Seele geben.
Wenn mein Hund stirbt, dann bin ich natürlich traurig darüber und das nicht nur ein paar Stunden, aber ich kann damit leben. Ich kann irgendwann darüber hinweg sehen und immer noch mit anderen Hunden spielen, ohne zu weinen weil es meinen nicht mehr gibt. Obwohl ich ihn sehr gerne hatte.
Aber das ist für mich kein Vergleich.
Schlimmer finde ich noch, wenn man behauptet, dass der Verlust eines Hundes genauso schlimm sei, wie der Verlust eines Menschen.
Jeder hat da natürlich eine andere Auffassung, aber das ist nun einmal meine Meinung und solche Sprüche verletzen Leute, die ihre Lieben verloren haben und das lesen müssen.
Naja soviel zu meiner Meinung...
 
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Lupa

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finde die unterschiedlichen auffassungen auch sehr interessant.

wie ich finde machen viele den status hund mit vermenschlichung, verhetscheln und der trauer über tot fest. ist für mich wie äpfel mit birnen zu vergleichen.

lebe ich mit kind und hund habe ich für beide eine verantwortung zu tragen. ich muss mir zeit für kind genauso wie für den hund nehmen. beide müssen erzogen werden damit sie gesellschaftauglich werden.
ein hund auf seiner art so wie beim kind.

eine lücke hinterlässt jeder den man verloren hat, ob mensch wie tier. jeder mensch muss mit seiner trauer (egal um was) umgehen, da sollte sich kein anderer ein urteil darüber erlauben nur um dieses zu vergleichen zwischen kind und hund. ist für mich mehr als naiv.
 
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