Preise fürs Futter

Diskutiere Preise fürs Futter im Ernährung und Rezepte Forum im Bereich Katzen; Preise für's Futter Hi zusammen, in einem anderen (sehr kleinen privaten) Forum, habe ich neulich diesen Beitrag geschrieben. Und dort gab es...
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Jens_SNeV

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Preise für's Futter

Hi zusammen,

in einem anderen (sehr kleinen privaten) Forum, habe ich neulich diesen Beitrag geschrieben. Und dort gab es eie kontroverse Diskussion darum - vielleicht hat das hier einen ähnlichen Effekt ;-)

In der Beratungspraxis im Vereinsumfeld kommt das Thema regelmäßig auf den Preis für "gutes" Katzenfutter. Es folgt dann erstmal eine Erläuterung, warum nass und nicht trocken und dass Katzenfutter aus Fleisch bestehen sollte (ich verkürze das mal ganz bewusst). Am Ende steht dann die Frage, was kann eine Dose Futter eigentlich kosten, in der im Wesentlichen Fleisch enthalten ist?

Auf einem Vortrag, den wir bei einem Tierrechtsfestival gehalten haben, haben wir mal im Rahmen einer Rückwärtskalkulation beispielhaft eine typische 400g-49-Cent-Dose betrachtet:

Verkaufspreis: 49 Cent
minus enthaltene USt = netto 46 Cent
minus LEH-Marge (ca. 20 Cent) = 26 Cent (der VK des Herstellers)
minus Gemeinkosten und Gewinn des Herstellers (ca. 10 Cent) = 16 Cent (entspricht dann dem Materialaufwand des Herstellers)
minus Verpackung, Label, Kommission, etc. (ca. 8 Cent) = 8 cent

Für diese 8 Cent müssen nun eingekauft werden: Konservierungsstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker, Vitamine, Getreide, Gemüse und Fleisch. Letzteres ist ja das, wovon der Kunde meint, dass es das ist, was er da hauptsächlich bezahlt. ... au contraire ... Und in diesem Beispiel sind wir noch nicht einmal davon ausgegangen, dass sich noch weitere in der Wertschöpfungskette tummeln (Importeure, Spediteure, etc,)

Das Spiel lässt sich auch mit teureren Produkten betreiben, aber schlussendlich bleibt für das Fleisch nahezu nichts übrig. Deswegen ist es ja meist auch nicht enthalten Wer mal die Chance hat, sich detailierte Rohertragsberechnungen der Futtermittelhersteller anzusehen, wird feststellen, dass da auch nahezu kein Wareneinsatz vorhanden ist. Im Gegenteil finden sich dort eher Erträge. Es ist nämlich nicht selten so, dass die großen Fleischproduzenten die Tierfutterhersteller dafür bezahlen, dass sie ihnen das Material abnehmen, was sie sonst als Sonderabfall teuer entsorgen lassen müssten. Um mir hier nicht gleich eine Klage der Hersteller einzufangen, füge ich mal sicherheitshalber an: Zumindest ist es das, was ich vermute.

Sonderabfall? Ganz genau. Selbst die EU-Kommission hat schon festgestellt, dass wir mit unserer Fleischindustrie ein Problem haben. Ich zitiere aus der Präambel der EG-Verordnung 1774/2002: "„Die Beseitigung sämtlicher tierischer Nebenprodukte ist in der Praxis nicht möglich, da sie zu unannehmbaren Risiken für die Umwelt und untragbaren Kosten führen würde. […] Eine ganze Reihe tierischer Nebenprodukte wird häufig im verarbeitenden Gewerbe verwendet, etwa zur Herstellung von […] Futtermitteln […].“

Das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen. Die Fleischindustrie ist nicht dazu in der Lage, ihre Produktion vollständig zu bezahlen und zu arbeiten, ohne unannehmbare Risiken für die Umwelt zu erzeugen. Jede andere Industrie müsste einfach die Preise erhöhen, den Output verringern oder würde langsam vom Markt verschwinden. Die Fleischindustrie bekommt jedoch alle Unterstützung von den Regierungen. Und eine passende Verordnung, die diesen Zustand peinlicherweise auch noch bestätigt, gibt es gleich mit dazu. Aber nein! Es gibt ja eine Lösung, wir verfüttern das einfach wieder an andere Tiere... hauptsache wir haben viel und billiges Fleisch. Kleiner Abstecher, den ich hier auch gleich wieder beende, aber er zeigt einmal mehr, wie Fleisch- (und Milch-) industrie und Lobbyismus funktionieren.

Wenn man vernünftiges Futter herstellen möchte, dann kommt man um einen Einkaufspreis von durchschnittlich 1,50 Euro pro Kilo nicht umhin, und dann gehört man schon nicht mehr zu den ganz Kleinen. Dazu kommen dann die Prozesskosten, Verpackung, Logistik, Vertrieb, ja, auch Marketing, Löhne und Gehälter nicht zu vergessen und der Unternehmer will auch nicht aus Spaß arbeiten, ein Gewinn sollte also auch noch bleiben. Steuern bitte auch nicht vergessen. Wenn wir dann am Ende bei ca. 3-Euro-Schnipps für eine 800g-Dose liegen, dann ist das nur solange angemessen, wie nicht noch mehrere weitere in der Wertschöpfungskette mitverdienen. Im Direktvertrieb sind Preise ab 3 Euro machbar, im herkömmlichen Vertrieb eher 4-plus.

Kleinere Gebinde erzeugen übrigens nahezu dieselben Prozesskosten, sie unterscheiden sich nur leicht. Das ist der Grund, warum die großen Gebinde so vergleichsweise preiswert erscheinen.

Am Schluss kochen alle mit Wasser und keiner kann hochwertiges Futter zum Schleuderpreis herzaubern. Bitte beachtet das, wenn die nächste Marke auftaucht, die Premiumfutter zu einem günstigen Preis anbietet. Katzenftter ist ein Lebensmittel. Wir leben in einem Land, in dem für Lebensmittel sowohl absolut als auch relativ so wenig Geld ausgegeben wird, wie noch nie zuvor und wie nirgendwo sonst in der industrialisierten Welt. Das ist jetzt aber ein ganz anderes Thema. Dennoch: die Qualität geht dabei früher oder später zwangsläufig den Bach runter.

Warum schreibe ich das alles?

Weil mir das selbst auch lange icht wirklich bewusst war, obwohl ich tagein, tagaus von Zahlen und Kalkulationen umgeben bin. Man muss sich das einfach immer mal wieder bewusst machen, weil das Preisgefüge einfach keinen regelnden Charakter mehr hat. Bei der eigenen Ernährung gibt es noch einen kleinen Prozentsatz, der das kritisch hinterfragt und sich nicht der Marketingindustrie hingibt, bei der Ernährung unserer Vierbeiner funktioniert das noch schlechter. Deswegen der Hinweis: Stellt Euch vor, ihr würdet 1 kg Fleisch kaufen, Ihr würdet auch nicht ewarten, dafür 2 Euro zu bezahlen - oder? Und das wäre erst die unverarbeitete Halbfertigware ohne Verpackung und zipp und zapp...

Liebe Grüße
vom Jens
 
30.06.2014
#1
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Schau mal hier: Preise fürs Futter . Dort wird jeder fündig!
MaYuFlo

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AW: Preise fürs Futter

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Beim Tierfutter ist es nicht anders als bei der Menschennahrung. Billig und gleichzeitig Qualität funktioniert nicht. Wer Lasagne für 1,50 kauft, muss sich nicht wundern, wenn er dann Gammelfleisch oder Pferd oder was auch immer darin findet.

Ich achte bei Dosenfutter sehr genau auf die Inhaltsangaben, wobei leider viele Chemie nicht deklarationspflichtig ist. Aber schon allein der Satz "..... und tierische Nebenerzeugnisse" hält mich vom Kauf ab, denn die tierischen Nebenerzeugnisse sind nur Schrott, der normalerweise in den Sondermüll gehört.

Alle Fertigfutterfütterer sollten das sehr interessante Buch von Hans Ulrich Grimm lesen "Katzen würden Mäuse kaufen", in dem die Machenschaften der Futtermittelindustrie dargestellt werden sowohl bei Hunde- wie bei Katzenfutter. Liest sich wie ein Krimi und veranlasst zum Umdenken.
 
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Jens_SNeV

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yupp, sollte Pflichtlektüre sein, stimmt.

Die Lösung ist die so genannte Volldeklaration, wie sie z.B. PetFit oder OmNomNom betreiebn ...

LG, Jens
 
Diva

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Meinerseits kann ich da nicht kontrovers diskutieren. Das habe ich vor Jahren schon in etwa so 'gepredigt' und versucht vorzurechnen. Somit kann ich dir nur Recht geben und beipflichten. :good3:

Den meisten Futterkäufern ist nicht bewusst, dass sie für die Entsorgung von Abfall, den sie nur mittelbar verursacht haben, bezahlen.

Ein Umdenken zur 'Fleischproduktion' ist dringend notwendig. Man sollte sich auch immer wieder darüber Gedanken machen, dass 'Fleisch' eigentlich der Deckname für "getötetes Tier" ist. Und diese Tiere hatten meist vorher kein schönes Leben, aber trotzdem Qualen und Ängste auszustehen, bis sie zu 'Fleisch' und 'tierischen Nebenerzeugnissen' wurden.

Ich bin auch bestenfalls ein 'Gelegenheitsvegetarier', also meine Weste ist da auch nicht weiß. :?: :( Aber ich esse zumindest nur noch selten Fleisch (Rind). Das kommt dann vom Bauern, bei welchem die Kälber bei den Kühen auf der Weide stehen und wenn sie dann mit zwei Jahren geschlachtet werden, dann wird das direkt vor Ort am Hof gemacht. - Mutterkuhhaltung auf der Weide, kein Schlachttransport, das Töten geht schnell. - Das ist auch nicht schön, aber zumindest ist es der kürzest-mögliche Weg der Schlachtung.

Und für die Katzen 'unterstütze' ich leider die Fleischproduktion, auch die herkömmliche. Das Rohfleisch (Rind/Geflügel) kaufe ich aber zumindest am Wochenmarkt vom Biohof.
 
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Jens_SNeV

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Hi Diva,

um nicht zu vergessen: Erforderlich wäre auch eine drastische Reduktion des Heimtierbestandes generell. Über 12 Mio Katzen alleine in Deutschland, das ist völlig irre. Ich vertrete die Forderung nach drastischen Zuchteinschränkungen bishin zu Verboten, einer Kastrationspflicht und einer Versicherungspflicht in Verbindung mit Sachklundenachweis des Halters und einer dazu gehörenden Verordnung. Ist bloß ene Illusion, dagegen stehen viel zu starke wirtschaftliche Interessen. Aber wenn die Haltung nicht deutlich teurer wird, werden die Probleme noch massiv zunehmen...

LG, Jens
 
Angela

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Dafür wäre ich auch! Aber was ist mit Rentnern oder Hartz IV-Empfängern, denen wirklich nur wenig Geld zur Verfügung steht? Die dürfen dann ja gar kein Tier halten...
 
priscylla

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Aber was ist mit Rentnern oder Hartz IV-Empfängern, denen wirklich nur wenig Geld zur Verfügung steht? Die dürfen dann ja gar kein Tier halten...
Genau da liegt das Problem. Und das betrifft nicht nur Hartz IV-Empfängern und Renter.. *auf mich zeig*
Bei den Diskussionen ums Futter wird oft völlig außer Acht gelassen das es sich einfach nicht jeder leisten kann das BESTE Futter zu kaufen.
Ich persönlich kann es mir auch nicht leisten mich SELBST völlig gesund zu ernähren oder Fleisch vom Bauern usw. auch wenn ich es gern wöllte..
Meine Katzen bekommen trotzdem Futter das möglichst hochwertig ist auch wenn ich dafür wo anders einbüßen muss.
Aber würden wir festlegen das es nur noch teurer Futter gebe oder jeden verurteilen der günstiges kauft dann hätten immer weniger Katzen ein zu Hause.
Meine Eltern bspw. haben seid ich denken kann immer mehrer Katzen. Alle wurden irgendwo "aufgelesen" oder vor dem Tod gerettet. Sie können nun aber kein Premiumfutter kaufen. Trotzdem geht es den Tieren doch gut und sie freuen sich über ein liebevolles zu Hause.

Genau dieses Thema wird nämlich auch bei der Frage Trocken oder Nassfutter (im Thema nebenan) außer Acht gelassen. Ich selbst kaufe lieber qualitative Trockenfutter das ich mir - gerade so - leisten kann anstelle von billigen Nassfutter wie Whiskas oder Felix das meine Mietzen eh nicht vertragen...
 
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isabella

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Hallo Jens, was Du schreibst stimmt. Ich wäre für eine Kastrationspflicht und mit dem fast uneingeschränkten Züchten nur zum Geldverdienen bin ich auch nicht einverstanden. Die Züchter sollten die Pflicht haben ihre Tiere wieder nehmen zu müssen, wenn sie ihr zuhause verlieren. Ich glaube, dann würde die Zucht zurück gehen. Alle, die ihre Tiere nicht kastrieren lassen und Unfallwürfe haben, müssten für die Kastration ihrer Unfallwürfe gerade stehen. Wetten, das dann die Tierheime nicht mehr so überfüllt wären?
LG I
 
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isabella

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Ach ja, ich gebe mir auch Mühe möglichst hochwertig zu füttern, aber Rockefeller bin ich wirklich nicht. Die Tiere sollen satt werden. Was ich aber an gutem Futter ausgebe brauche ich nicht zum TA bringen. Andererseits wäre es sicher auch nicht gut, wenn "ärmere" Menschen dann keine Tiere haben dürften.
lG I
 
Miezizi

Miezizi

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Wir füttern hier Lux, hin und wieder Schmusy und einmal im Monat wird eine Palette Carny bestellt. Alles keine bombastisch hochwertigen Futtersorten, aber dafür ohne Zucker und einem relativ hohem Fleischanteil. Außerdem gibt es einmal die Woche Rohfleisch. Natürlich gibt es bessere aber auch teurere Marken, aber das ist einfach nicht drin. Wir verdienen hier den Durchschichtslohn, haben laufende Kosten wie alle anderen auch. Außerdem ist Muk schwer herzkrank, weswegen jeden Monat ein 3-stelliger Betrag auf sein Konto geht (Lizzy ist versichert) und auch Medizin muss gekauft werden. Das sind alles Dinge, die wir von Beginn an einkalkulieren musste. Das Futter ist nicht hochwertig- aber ausreichend- und wir sind für den Notfall finanziell abgesichert. Was will man denn mehr?
Wenn ich manchmal im Tiergeschäft stehe und sehe, was manche Meschen so einkaufen... da schüttel ich den Kopf. Letztens erst hatte ich eine Dame mit ihrer Tocher neben mir, sie haben ganz viel Nahrunsergänung gekauft und einen haufen an Kohle dafür ausgegeben- im Enkaufswagen aber ohne Ende Wiskotz. Würden sie besser füttern, müssten sie den ganzen Ergänungs-Schrott nicht kaufen.
 
Diva

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Das geht jetzt völlig am Thema vorbei, aber nun muss ich - als ehemalige Katzenzüchterin - doch noch etwas dazu sagen, wenn hier der Eindruck erweckt werden soll, dass Katzenzüchter sich eine goldene Nase verdienen.

Ordentliche Züchter, die sich den Statuten der großen Vereine unterwerfen und nur gelegentliche geplante Würfe haben, die wohldurchdacht sind, verdienen nicht wirklich an der Zucht. Man hat viele Unkosten, angefangen mit dem Kauf geeigneter Zuchtkatzen (guter Stammbaum, erhöhter Kaufpreis, da zur Zucht zugelassen), Deckkatergebühren (denn die Haltung eines eigenen Katers ist meist nicht möglich, da - wem sag ich das hier eigentlich? - unkastrierte Kater eben markieren, aber zugleich sollen sie ja mit der Familie leben und nicht weggesperrt sein).

Ein guter Züchter lässt sein 'Rudel' regelmäßig tierärztlich untersuchen und impfen. Er ist in einem Verein (kostet jährlich einen gewissen Obulus), füttert hochwertig und nicht nur die Zuchtkatzen während der Trächtigkeit und Aufzucht, sondern auch alle im Haus lebenden Kastraten, hat einen höheren Katzenstreuaufwand und dadurch Müllgebühren (denn die Jungtiere werden frühestens mit 12 Wochen, meist aber erst mit 14 Wochen, abgegeben und da fressen sie schon mehr, als 'Hauskatzenunfälle', die mit sechs Wochen raus müssen. Außerdem werden die Kätzchen grundimmunisiert abgegeben, haben also beim Auszug eine zweifache Impfung (Katzenseuche/Katzenschnupfen/Tollwut einfach und ein aktuelles tierärztliches Gesundheitszeugnis). Aber bis es überhaupt zum ersten Wurf kommt, sollten die Katzen auch bewertet worden sein von entsprechend geschulten Richtern, darauf, ob sie dem aktuellen Rassestandard entsprechen. Und nur dann, wenn diese Hürde (Fahrtkosten, Ausstellungsgebühren etc.) genommen ist, darf überhaupt der erste Wurf geplant werden.

Und wenn dann die ersten Kätzchen gesund und munter durch die Wohnung tollen (und man sie nicht in ein Kittenzimmer wegsperrt), dann leiden die Möbel, trotz aller Kratzbäume und Kuschelbetten. Aber das nimmt man gern in Kauf, denn die Kleinen aufwachsen zu sehen, bereitet durchaus große Freude.

Stammbäume müssen beantragt (und bezahlt) werden, je nach Verein wird eine Wurfabnahme gemacht.

Dann kommt der Zeitpunkt, wo Liebhaber der Rasse 'ihr' Kätzchen anschauen kommen. Ein guter Züchter ist daran interessiert, dass Kaufinteressenten möglichst mehrmals kommen, um keine Fehlentscheidung zu treffen; schließlich soll das Kätzchen im neuen Zuhause alt werden. Also muss die Wohnung/das Haus immer tiptop sein. Dann muss Kuchen gebacken und Kaffee gekocht werden, denn man will ja die zukünftigen Katzeneltern auch gern kennenlernen; so wie die Interessenten Fragen stellen sollen, möchte man auch einiges wissen. Da gibt es kein 'freies' Wochenende. Man muss einfach in dieser Phase wochenlang immer zuhause sein.

Und ja, ich habe auch schon Katzen von mir zurückgeholt, teilweise bin ich dafür viele hundert Kilometer gefahren. In meinen Kaufverträgen habe ich immer ein Rückkaufsrecht eingetragen, von dem ich, wenn nötig, auch Gebrauch gemacht habe.

Wenn ich eines weiß, dann dass ich mit der Zucht finanziell nichts verdient habe, da ist unterm Strich nichts übrig geblieben. Allerdings habe ich doch auch gewonnen, nämlich das schöne Gefühl, anderen mit gesunden Kätzchen eine Freude bereitet zu haben - und (zum Glück nicht so oft) die unerfreuliche Erkenntnis, mich in den Menschen getäuscht zu haben. Man kann eben jedem nur vor die Stirn sehen.

Die Zucht habe ich - wie geplant und mit meinem Mann vereinbart - nach 10 Jahren aufgehört. Meine Katzen haben auch im Durchschnitt nur alle zwei Jahre einen Wurf gehabt. (Lt. Vereinsstatuten wären drei Würfe in zwei Jahren akzeptabel.)

An der Katzenzucht ist allenfalls etwas verdient, wenn man eine Schwarzzucht betreibt, also die Kätzchen zu früh abgibt, keinem Verein angehört, die Zuchtkatzen ständig Würfe haben lässt und womöglich noch inzestig/inzüchtig verpaart.

***
Dass der Futterpreis natürlich auch ein Kriterium für die Futterauswahl ist, ist natürlich nicht zu verhindern. Und selbstverständlich wäre es schade, wenn sich viele Leute keine Katzen (oder Hunde) mehr leisten können. Da muss man dann wirklich abwägen und darf niemanden verurteilen.
 
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isabella

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AW: Preise fürs Futter

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Solche Züchter finde ich vorbildlich, es ist aber leider nicht die Norm. Ja, es ist eigentlich am Thema vorbei, aber leider ist das Überangebot Realität und nicht jeder Züchter denkt so verantwortungsvoll, von den Schwarzzüchtern ganz zu schweigen. Meinen Beitrag bitte nicht übel nehmen, war nicht böse gemeint, aber ich sehe auch mit Sorge die vielen heimatlosen Katzen.
 
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Hallo Isabella,

nein, natürlich nehme ich dir deinen Beitrag nicht übel! Es ist nur immer schwierig das Vorurteil gegen Züchter ein bisschen gerade zu rücken. Aber natürlich gibt es auch (leider) bei Vereinszüchtern schwarze Schafe und gelegentlich einen vorbildlichen Schwarzzüchter. :wacko:

Und es gibt zu viele heimat-/herrenlose Katzen und Hunde. Das stimmt.

GlG
*Diva*
 
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Jens_SNeV

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Hi zusammen,

jetzt werdet Ihr mich gleich vom Hof jagen, ich schreib's aber trotzdem: Doch, ich meine, dass Menschen, die sich eine Versorgung von Tieren nicht umfänglich leisten können, auch keine Tiere halten sollten. Damit will ich niemandem zu nahe treten - aber die Tiere zahlen mit ihrer Gesundheit oder schlimmstenfalls mit ihrem Leben dafür, dass Frauchen oder Herrchen klamm sind. Unser Anspruch, dass ärmere Menschen 'natürlich' auch Tiere halten können müssen, ist zutiefst egoistisch - oder anders ausgedrückt: er ist anthroprozentrisch, weil er impliziert, dass es hier um das Wohl des Menschen geht. Die Interessen der Menschen sind absolut (wir sprechen hier von 'Recht'), die Interessen der Tiere sind relativ (wenigstens besser als ...).

Betrachtet man das alles ein wenig abstrakter und mit Abstand. Nehmt mal die Perspektive eines hypothetischen Außerirdischen ein und guckt Euch die Menschen an: Wir produzieren Tiere nach Bedarf (und darüber hinaus). Dies machen wir genau nach unseren Vorstellungen, wir passen die Tiere an, züchten uns Eigenschaften und Aussehen in die Linien hinein - oder unterdrücken bestimmte Aspekte. Mit anderen Worten: Wir machen uns die Tiere so, wie wir sie gerne hätten (Ausschuss eingeschlossen). Daneben sorgen wir dafür, dass alles so billlig ist, dass sich auch wirklich jeder ein paar Tiere leisten kann. Kritik wird innerhalb der menschlichen Spezies mit dem Vorwurf der Ausgrenzung und assozialem Verhalten begegnet, das sorgt für weitgehend konformes Verhalten und gaukelt Normalität vor. Dann bauen wir einen Wirtschaftszweig drumherum, der in Deutschland mindestens 6 Mrd. Euro umfasst. Und schließlich die Entledigung ebenfalls wohl organisiert.

Tatsache ist doch, dass heute jeder entweder umsonst oder für eine lächerliche Schutzgebühr Tiere erwerben kann, er/sie wird "Besitzer". Mit diesem Lebewesen kann jeder nahezu alles machen, wonach ihm beliebt, selbst die marginalen Einschränkungen des Tierschutzgesetzes leiden unter einem krassen Durchsetzungsdefizit. Ich habe alle Nase lang mit Leuten zu tun, die haarsträubende Tierhaltung praktizieren, die ihre Tiere sträflich vernachlässigen oder die sich die medizinischen Kosten ihrer erkrankten Tiere nicht leisten können. Manchmal kann man helfen, im Regelfall hörst Du aber nie wieder von ihnen. Und ich frage Euch ganz im Ernst: was passiert denn da dann? So ein weiterer Nebeneffekt sind illegale Euthanasien. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese in gehörigem Maße stattfinden, sobald ein gewisses Krankheitsbild vorliegt, das zwar behandelbar ist aber vom Halter nicht bezahlt werden kann. Hier mag der Einzelfall schwer oder gar nicht nachweisbar sein, aber das Gesamtbild lässt gar keinen anderen Schluss zu (in den meisten Nationen ist das übrigens auch nicht illegal).

Wenn man einmal die Interessen der Menschen außen vor lässt und die Interessen der Tiere in den Vordergrund rückt, muss man eigentlich zu dem Schluss kommen, dass nur bei einer Teilmenge des heutigen Tierbestandes davon ausgegangen werden kann, dass die Interessen und Bedürfnisse der Tiere umfänglich berücksichtigt werden. Ob diese Teilmenge kleiner oder größer ist, hängt vom Standpunkt ab, sicher ist aber, dass nach und nach eine drastische Reduktion erforderlich ist.

Die heimatlosen Tiere sind das eine Drama, die schlecht versorgten mit Heimat sind das andere Drama.

Ich bin mir im Klaren darüber, dass diese Standpunkte nocht mehrheitsfähig sind. Aber aus tierrechtlicher Perspektive ist sehr vieles von dem, was Menschen heute mit Tieren machen, unvertretbar. Vertretbar und mehrheitsfähig werden diese ganzen Dinge, indem man selbst nachrangige Interessen der Menschen über vitale Interessen der Tiere stellt.

Liebe Grüße
Jens
 
Angela

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Wenn aber beispielsweise normal verdienende Menschen sich ein Tier anschaffen, heißt das ja noch nicht, dass sie für den Rest ihres Lebens weiterhin gut Geld verdienen! Heutzutage gehen so schnell mal eben Firmen pleite und nicht auf jeden Betroffenen wartet gleich die nächste Arbeitsstelle... Und dann? Tiere abgeben? Wer garantiert, dass die neuen Besitzer hochwertiger füttern wollen? Wer garantiert überhaupt, dass das Tier jemals ein neues gutes Zuhause bekommt, wenn es schon älter ist?

Ich verstehe durchaus, was du meinst - aber das Leben ist nicht immer nur schwarz oder weiß!

Unsere fünf Katzen kommen alle vom Tierschutz, wir haben also schon einige Vorkontrollen hinter uns - aber seltsamerweise gab es nur bei EINER einzigen Katze überhaupt auch eine Nachkontrolle. Das heißt für mich im Umkehrschluss: nach Vermittlung interessiert es keinen mehr, wie das weitere Tierleben verläuft. Haltet ihr das in eurem Verein anders?
 
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Jens_SNeV

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Ja, das halten wir anders. Auch bei uns klemmt es zwar mit etlichen Nachkontrollen, aber wir haben zu sehr vielen Haltern auch weiterhin und oft über viele Jahre Kontakte. Die Quote ist hoch, einige werden Förderer von uns, übernehmen weitere Patenschaften oder pflegen einfach den Kontakt. Wir beraten auch in anderen Fällen weiter, bei medizinischen Fragestellungen, u.s.w.

Dass das Leben nicht schwarz-weiß ist, schrieb ich ja schon. Aber nur weil man manches nicht voraussehen kann, ist der Rest ja nicht egal - meint: Wenn ich schon vorher sehe, dass es nicht funktionieren kann, dann muss ich mich auch nicht darauf einlassen.

Und um das vielelicht nochmal zu konkretisieren: Es geht hier nicht um arm oder reich sondern um Prioritäten. Und den meisten ist einfach ihr Flachbildfernseher, die Daddelkonsole und das aktuelle Smartphone mit einer Priorität versehen, dass die Tiere schlicht das Nachsehen haben. Ich erlebe das ständig: Die Tussi mit dem 500-Euro-Smartphone erklärt Dir, dass sie die Zahnbehandlung nicht bezahlen kann. Oder: Du siehst bei einer Vorkontrolle in einer Drei-Zimmer-Wohnung (in jedem Raum nen moderner Fernseher) und ähnliches Zeuigs und hörst dann, dass 1,50 für eine Dose Katzenfutter ja Wucher ist. Wir leben in einem der reichsten Länder der Erde, Geld ist hier nicht das zentrale Problem, sondern dass sich die Menschen einem sozialen Konsumzwang hingeben.

Aber ich glaube, das führt jetzt zu weit :D

Liebe Grüße
Jens
 
priscylla

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Ich verstehe zwar deinen Standpunkt. Aber die herrenlosen Katzen bzw. Tiere GIBT es nun mal. Und ich behaupte es geht ihnen tausend mal besser bei einem "arme Schlucker" und selbst bei jemanden mit 300€-Smartphone als das Leben lang im Tierheim. Denn ein Tier braucht wohl wesentlich mehr als gutes Futter.
Es braucht Zuneigung, Wärme, Sicherheit...

Ich zähle mich selbst zu den - rein finanziell gesehen - Armen Menschen zähle kann aber auch verstehen wie du es meinst.
Ich selbst gebe gern etwas auf damit meine Katzen gesund leben. Sie bekommen ihre Impfen, sie haben gutes "TROCKEN"Futter. Gutes Frischfutter IST nun mal nicht drin, und das ist eh ein anderes Thema. Sie haben alles was sie brauchen während ich mit einem alten Klapphandy durch die Gegend renne...
Dies ist für mich ganz "normal"
Aber gerade unter den jüngeren Menschen ist es gar nicht so einfach sich so zu verhalten. Denn wo steht man denn da mit seinem Klapphandy während die anderen ihr Smarthphone auspacken und sich zur nächsten Party verabreden? Irgendwo doch ziemlich allein. (Voallen wenn man immer absagen muss)
Also man sollte da wirklich hinter die Kulissen schauen. Klar ist mir wichtig das es meinen Mäusen gut geht aber man sollte auch sein eigenen Leben deswegen nicht vernachlässigen müssen.
Denn geht es mir gut, geht es auch meinen Katzen gut. Und besser als im Tierheim (aus dem sie kommen) geht es ihnen alle mal.

Kannst dir gern auf ihrer Facebook Seite anschauen wie gut es den beiden geht :p

Kontrolliert wurde ich vom Tierheim übrigens auch nie. Aber das hat ja nichts mit arm oder reich zu tun sondern damit das zu wenig Personal da ist bzw. Ehrenamt. Da kann ich ja nix für.
Ich habe den beiden übrigens trotzdem ihre Augen-OP finanziert.. (war nicht einfach).. vor allen da es hieß es ist alles "erledigt" wenn ich sie abhole aber der Tierarzt des Heims hat geschlampt und sie mussten erneut operiert werden.

Vielleicht nehme ich es gerade etwas zu persönlich aber ich gehöre nunmal zu den "armen" Menschen und die Aussage:
"Doch, ich meine, dass Menschen, die sich eine Versorgung von Tieren nicht umfänglich leisten können, auch keine Tiere halten sollten."
hat mich dann doch etwas.. naja
was verstehst du denn unter "umfänglich"?

Ich werde voraussichtlich auch noch die nächsten 3 Jahre nicht viel Geld haben weil ich studieren will, soll ich Lilly und Lana nun zurück ins Tierheim bringen???
 
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Jens_SNeV

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AW: Preise fürs Futter

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:) das war klar, nehmt das nicht persönlich...

Wenn man solche Haltungen öffentlich macht, sind die Reaktionen natürlich entsprechend. Das ist aber immer eine Frage der Perspektive. Und wenn man über solche Phänomene spricht, wie diese hier, dann muss man sich einmal die Dimensionen klarmachen.

Wir haben knapp 13 Mio. Katzen in Deutschland in Haushaltung. Sagen wir, jede futtert im Schnitt 160g Fleisch am Tag, dann brauchen wir knapp 760.000 Tonnen geschlachtete Tiere pro Jahr (netto, wohlbemerkt). Und das nur (!) für die Ernährung der Katzen. Wir haben es hier ganz klar mit einem Massenphänomen zu tun, dass wir mit Massentierhaltung und Massentötung am Leben halten. Mit "normalen" Mitteln ließe sich eine solche Population ja gar nicht mehr bewältigen.

Das ist *ein* Grund, warum ich der Meinung bin, wir brauchen weniger, sogar deutlich weniger Tiere.

Wir leben nunmal in einer Konsumgesellschaft, in der sich die Dinge entweder gesetzlich oder über den Preis regeln. Alles andere - und hierzu zählt auch die Ethik - sind Randerscheinungen ohne jegliche Signifikanz für das Ganze.

Ja, ich füttere selbst hochwertig und barf, habe selber ausschließlich Katzen aus dem Tierschutz, von denen die meisten heute nicht mehr leben würden. Und meine Vorstandstätigkeit im Tierschutzverein mache ich ja auch nicht aus lauter Langeweile. Ich bin mir der ganzen Probleme auch sehr bewusst. Aktuell, hier und heute, können wir alle nur zusehen, dass wir den Zustand irgendwie für die Tiere verbessern - aber am längeren Ende in der Zukunft, müssten alle die, die sich 'Tierfreund' nennen, ihre Stimme für eine Kehrtwende erheben. Daher ist es für mich auch kein Widerspruch, einerseits so zu handeln, wie ich es tue und mich daneben aber auch massiv für die tierrechtlichen Standpunkte stark zu machen. Daher stammt auch meine harte Haltung zur Größe der Haustierpopulation.

Ich hoffe, das ist nicht allzu abstrakt. Ich verstehe schon, warum sich einige von Euch da auf den Schlips getreten fühlen. Schließlich würden diejenigen auch schlechter gestellt werden, als alle anderen. Bloß: versetzt Euch mal in die Situation der Tiere und betrachtet die Gesamtsituation, die die Menschen mit ihrer Art der Tierhaltug erzeugen.

LG, Jens
 
priscylla

priscylla

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Hallo Jens

Ich bin ebenfalls der Meinung das wir zu viele Tiere haben und verstehe ehrlich gesagt auch nicht warum wir welche züchten müssen.. Die Natur nimmt auch so seinen lauf. Deshalb bin ich auf jeden Fall auch für Kastration!
Aber ich verstehe den Zusammenhang zu dem vorigen Post nicht. Was hat diese Fülle an Tieren damit zu tun das manche Halter sich kein Super Futter leisten können?

Die Tiere sind ja nun mal auf unserem Planeten und sie werden eher mehr wenn sie herum streunern und nicht weniger.
Ist es dann nicht eher von Vorteil wenn möglichst viele Menschen ein Tier aufnehmen auch wenn sie es sich nicht unbedingt leisten könnten?
Weg von der Straße, weg von der unkontrollierten Vermehrung?
 
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Jens_SNeV

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Was hat diese Fülle an Tieren damit zu tun das manche Halter sich kein Super Futter leisten können?
Weil die Haltung insgesamt einfach viel zu billig ist. Und billig ist sie deshalb, weil die Industrie es ermöglicht, dass man eine Dose "Katzenfutter" für 49 cent erwerben kann.

Um das Massenphänomen einzudämmen kann man entweder rechtlich eingreifen (vergiss es) oder marktwirtschaftlich. Und marktwirtschaftlich bedeutet, es über den Preis zu regeln.

Wenn jeder kann, wie er will, werden es eben sehr viele auch machen. Siehe Autos, siehe Fleischkonsum, siehe Energieverbrauch, siehe Tierhaltung, siehe pipapo etc. Der Mechanismus ist überall ger gleiche, er heißt "Haben, haben".

Billiges Futter ist eine Augenwischerei. Erstens ist es nicht artgemäß, zweitens bekommen wir die Rechnung dann eben später über den Tierarzt geliefert. Der Leidtragende ist das Tier. Aber so funktioniert es nunmal in einer Konsumgesellschaft, der Kaufimpuls entsteht am Beginn. So werden Handys verkauft, das klappt auch bei den Tieren.

aber jetzt sind wir bald in der Philosphie angelangt, dafür brauchen wir einen neuen Thread :D

Liebe Grüße
Jens
 
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