Fetthenne

Diskutiere Fetthenne im Futtertiere und Futterpflanzen Forum im Bereich Schildkröten; :daumen: Hallo Leute, ich habe ein Problem. Ich habe gelesen, dass Fetthenne eine prima Futterpflanze für Landschildkröten ist und mir welchen...
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Myra

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:daumen:
Hallo Leute, ich habe ein Problem.
Ich habe gelesen, dass Fetthenne eine prima Futterpflanze für Landschildkröten ist und mir welchen gekauft.
Jetzt habe ich in " Was blüht denn da gelesen das es auch giftige Sorten gibt z.B. Mauerpfeffer - kann man den trotzdem mit ins Außengehege pflanzen o. lieber nicht. Welche Sorte ist möglich ??
Vielen Dank Myra :laugh:
 
  • #1
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SabineWil

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AW: Fetthenne

Hallo Myra
Alle Sedum-Arten, zu denen auch die Fette Henne hehört, enthalten mehr oder weniger Oxalsäure, die in Mengen verfüttert sich schädlich auf die europäischen Landschildkröten auswirken kann.
Die meisten Landschildkröten fressen diese Pflanzen gerne, auch den Mauerpfeffer, aber ich würde ihn nur ab und zu mal verfüttern und nicht in das Gehege pflanzen. In dem Habitat der europäischen Landschildkröte wachsen keine oxalsäurehaltigen Pflanzen, da diese Kalk meiden und der Boden dort sehr kalkhaltig ist.
Du darst außerdem keine frischgelkauften Pflanzen in dein Freigehege einsetzen, wenn die Schildkröten drin sind. Die meisten Pflanzen sind gespritzt und müssen erst in "Quarantäne".
Viele Grüße
Sabine
 
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EasyRider

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AW: Fetthenne

Hallo Sabine,

Ich krieg' langsam die Motten ....

Oxalsäure, die in Mengen verfüttert sich schädlich auf die europäischen Landschildkröten auswirken kann.

So, jetzt aber mal Nägel mit Köpfen: Wie sehen diese Schädigungen aus und was sind dahingehend Deine Quellen?

In dem Habitat der europäischen Landschildkröte wachsen keine oxalsäurehaltigen Pflanzen

falsch!

Gruss
Hellmut
 
S

SabineWil

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AW: Fetthenne

Hallo Hellmut
Da du alles besser weißt, schreibe doch einmal welche Landschildkröten oxalsäurehaltige Pflanzen fressen.
Oxalsäure ist für die Nieren äußerst schädlich.
Frau Dennert schreibt in ihrem Buch über die Ernährung von Landschildkröten auf Seite 105 bis 106: Oxalsäure verbindet sich mit den Kalziumionen des Blutes und verursacht eine Senkung des Blutkalziumspiegels. Es kommt zu eienr Verlängerung der Blutgerinnungszeit. Bei massiver Kalziumoxalatbildung kristallisiert dieses sich in den Nieren aus und schädigt das Nierenparenchym (Köhler 1992)....
Fütterst du etwa Sauerampfer oder Rhababer an deine Tiere?
Dachwurz , Hauswurz usw. enthalten keine Oxalsäure, falls du das meinst. Diese können im Habitat der Landschildkröten vorkommen und werden auch gerne gefressen.
Fette Henne, Sauerampfer, Sauerklee usw. kommen in Griechenland und Sardinien nicht vor.
Gruß
Sabine
 
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Ewald

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AW: Fetthenne

Ich krieg' langsam die Motten ....

Waschen hilft, es gibt auch Mittel dagegen nur riechst du dann sehr streng. :daumen: :laugh:

Zum Thema: Solange wir nicht wissen, wieviel Prozent der aufgenommenen Nahrung aus oxalsäurehältigen Pflanzen bestehen, würde ich sie nicht gezielt verfüttern. Meine Schildkröten sind jedenfalls keine Versuchstiere.

Leider hast du die Frage nach den Schildkrötenarten die sich "vorwiegend" von oxalsäurehaltigen Pflanzen ernähren, trotz mehrmaliger Bitte noch immer nicht beantwortet.

Bis wir es nicht genauer wissen: Keine Experimente.
 
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EasyRider

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AW: Fetthenne

Hallo "Doppelpack" ;-)

Da du alles besser weißt, schreibe doch einmal welche Landschildkröten oxalsäurehaltige Pflanzen fressen.

Ich weiss nicht alles besser, allenfalls in manchem Bereich etwas mehr als andere. Da sich Herr -schnipp- hier auch wieder eingeklinkt hat: Nein! Es gab vor meinem Urlaub im DGHT-Forum einen Hinweis auf eine Literaturquelle und da Ihr von anderen erwartet, dass jeder "Schildkröten im Focus" hat und so manchen Pamphlet nachliest, verfahre ich mal genauso. Neben der Gattung, die in der Marginata genannt ist, gibt es diverse weitere Arten, die solche Pflanzen fressen. Auch einige meiner Arten stürzen sich regelrecht auf den bei mir wachsenden Sauerklee (Oxalis corniculata).

Oxalsäure ist für die Nieren äußerst schädlich.

Oxalsäure entzieht dem Körper Kalzium. Die Beschreibung über die Wirkung bei Säugetieren und Warmblütern (Kristalle) ist mir bekannt (werde ich in der einen Info von meiner Seite noch entfernen, da nicht relevant). Wir bieten aber unseren Tieren Kalzium an, was sie nach Bedarf aufnehmen können und auch tun. Von daher sehe ich keine Gefahr. Im Gegensatz zu Deinen Tieren fressen meine kein Sedum acre (Sedum album, Sedum telephium, Sedum spectabile und Sedum spurinum hingegen schon), auch von befreundeten Haltern kenne ich nur die Aussage, dass die Tiere wohl davon (S. acre) probiert haben, aber das Zeug wieder ausspuckten. Gleiches ist in älteren Forenbeiträgen in den unterschiedlichsten Foren nachzulesen.

Fütterst du etwa Sauerampfer oder Rhababer an deine Tiere?

Rhabarber gehört für mich nicht zu den Wildkräutern und ist daher tabu.
Sauerampferblätter, auch Blätter anderer Ampferarten, werden von meinen Tieren gern gefressen und an bestimmte Tiere sogar gezielt verfüttert.

Fette Henne, Sauerampfer, Sauerklee usw. kommen in Griechenland und Sardinien nicht vor.

hmmmm, oben wird noch von europäischen Landschildkröten geschrieben, jetzt auf einmal nur noch von griechischen Landschildkröten und deren Lebensraum wird auf Griechenland und Sardinien beschränkt. Sorry Sabine, das ging schon mal besser.

Oxalhaltige Pflanzen gibt es im Mittelmeerraum, also dem Lebensraum europäischer Landschildkröten durchaus. Hier mal zwei Beispiele, denn ich habe es nicht nötig, heisse Luft von mir zu geben:

Sedum anacampseros (Crassulaceae): Südtirol bis Spanien
die gesamte Gattung Jovibarba (Crassulaceae): vorwiegend im Balkan

Besuche in Botanischen Gärten können durchaus auch sehr hilfreich und lehrreich sein. Sogar der bot. Garten hier in Darmstadt hat einiges zu bieten und Darmstadt ist kleiner als Oldenburg (damit nicht wieder die alte Ausrede kommt).

@Ewald: -schnipp-

[mod.edit: bitte Forenregeln beachten, eventuelle Disharmonien per PN oder Mail klären]
 
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EasyRider

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AW: Fetthenne

Hallo Myra,

Ich habe gelesen, dass Fetthenne eine prima Futterpflanze für Landschildkröten ist und mir welchen gekauft.

Das Problem ist, dass heutzutage alles Mögliche als Fetthenne oder 'Fette Henne' bezeichnet wird und man ohne den wissenschaftlichen Namen dabei nicht mehr weiterkommt. Als nur Sedum spectabile (Fetthenne) und Sedum telephium (Purpur-Fetthenne) im Umlauf waren, war es einfach. Nachdem der Handel nun auch alle Mauerpfefferarten und sogar Wurzen und Howartia als Fetthenne verkauft, es von den betreffenden Arten schon fast unzählige gibt, kann man Dir keine Auflistung präsentieren, das würde das Forum sprengen. Richte Dein Augenmerk hierbei auf Pflanzen, die weiss oder rot blühen, die scheinen wenig Oxalsäure zu enthalten. Bei den gelbblühenden Sedum-Arten gibt es beim Oxalsäuregehalt offensichtlich gravierende Unterschiede. In meinem vorigen Beitrag sind einige Sedum-Arten aufgelistet, die auch von meinen Tieren gefressen werden. Frage ggf. nochmal gezielt nach, wenn Du den wissenschaftlichen Namen der Pflanzen hast.

Gruss
Hellmut

edit: Bezeichnung 'rote Fetthenne' in 'Purpur-Fetthenne' geändert
 
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SabineWil

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AW: Fetthenne

Hallo Hellmut
Zu den Crassulaceaen gehört zwar die Fette Henne, Sedum maximum, die sehr stark oxalsäurehaltig ist, aber natürlich auch oxalarme Arten. Ich sprach hier nur von der Fetten Henne, die zur Zeit überall im Handel angeboten wird.
Nein, ich verfüttere Sedum acre nicht, ich verfüttere überhaupt keine Crassulaceaen.
Ich arbeite im Botanischen Garten, der der Uni angeschlossen ist. Hast du das schon vergessen?
Du kannst verfüttern was du willst, aber ich helfe den anderen Forenmitgliedern ihre Tiere artgerecht zu ernähren.
Du willst doch nciht Frau Dennerts Aussagen in Frage stellen?
Im Beleidigungen bist du groß´, abe rin Auskunft geben sehr mager.
Gruß
Sabine
 
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AW: Fetthenne

Hallo Sabine,

ich weiß nicht warum Du Dich so darüber aufregst das Hellmut den Nachnamen von Ewald genannt hat?!
Ihr macht hier Werbung für Eure Seite, da stehen auch Eure Nachnamen.

Was Ewald hier zu Hellmut geschrieben hat finde ich auch nicht so toll!
(Waschen hilft, es gibt auch Mittel dagegen nur riechst du dann sehr streng.)

Beim Austeilen ist Ewald auch nicht gerade sparsam.

Gruß Kröte
 
S

SabineWil

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AW: Fetthenne

Hallo Kroete
Wer hat denn angefangen hier wieder zu beleidigen? Ich fand Ewalds Aussage nur lustig, nicht beleidigend.
Es ist etwas anderes einen Namen auf einer Webseite zu schreiben als ihn öffentlich in einem Forum zu nennen. Sichtlich schreibst du ja auch nicht unter deinem Namen.
Wenn meine Aussagen hier so wenig zählen, ich mich immer wieder beleidigen lassen muß, frage ich mich, ob es überhaupt sinnvoll ist, sich so zu engagieren.
Ich stehe zu der Aussage daß Oxalsäure schädlich ist für Landschildkröten und ich stehe mit meiner Meinugn nicht alleine da. Jeder verantwortungsvolle Tierarzt wird ddas bestätigen udn frau Dennert beschreibt das auch in ihrem Buch.
Ihr könnt Eure Schildkröten füttern wie Ihr wolt, aber jammert dann nicht, wenn sie krank geworden sind und irreparable Nierenschäden davon tragen.
Viele Grüße
Sabine
 
S

Schneckenschubser

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AW: Fetthenne

Tach auch...

Sagt mal muß das sein? Ich will hier was über Schildkröten lesen, daher wäre es schön wenn persönliche Differenzen woanders geklärt werden...
 
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AW: Fetthenne

Hallo Sabine,

ich verfüttere auch keine Pflanzen die Oxalsäure enthalten.

Was mich nur immer wieder stört sind die Anfeindungen die entstehen, wenn hier einige Leute nicht der gleichen Meinung sind.
Warum kann man nicht mit Argumenten glänzen?
Mir ist aufgefallen, dass an allen Diskussionen Ewald ( Du eher im Hintergrund) beteiligt ist.
Fragesteller werden verunsichert, was wohl nicht erwünscht sein kann.
Geht es allen Streithähnen nur ums Rechthaben?

Gruß Kröte
 
E

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AW: Fetthenne

Hallo Sabine,

Ich sprach hier nur von der Fetten Henne, die zur Zeit überall im Handel angeboten wird.

Ich auch ;-) Ich weiss nicht, wie es bei Euch ist, aber hier wird zur Zeit folgendes als Fetthenne oder Fette Henne verkauft:
Sedum maximum
Sedum spectabile
Sedum aizoon
Sedum spurinum
Sedum kamtschaticum
Sedum sieboldii
sowie einige andere dickblättrige Pflanzen, die keine Sedum-Arten sind.

Von daher muss man einfach genau nachfragen und bei Antworten differenzieren und darf nichts Allgemeines in den Raum stellen. Aber das schreibe ich ja auch nicht zum ersten Mal, gelle.

Ich arbeite im Botanischen Garten, der der Uni angeschlossen ist. Hast du das schon vergessen?

Gerade deshalb wundere ich mich immer wieder über so manche Antworten. Ich habe einige sehr liebe Helferlein aus der Botanikszene und aus dem Gartenbau, bei denen ich hin und wieder einiges aus dem Forum anspreche; die hatten teilweise schon einen Heidenspass.

Du kannst verfüttern was du willst, aber ich helfe den anderen Forenmitgliedern ihre Tiere artgerecht zu ernähren.

Aha, demnach ernähre ich meine Tiere nicht artgerecht ... Gut zu wissen ;-) Ich könnte jetzt auch die beleidigte Leberwurst spielen, es liegt mir aber fern und ich ziehe es wieder einmal vor, mich köstlich zu amüsieren.

Gruss
Hellmut
 
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EasyRider

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AW: Fetthenne

Hallo Sabine,

Ich stehe zu der Aussage daß Oxalsäure schädlich ist für Landschildkröten und ich stehe mit meiner Meinugn nicht alleine da. Jeder verantwortungsvolle Tierarzt wird ddas bestätigen udn frau Dennert beschreibt das auch in ihrem Buch.

wieder ein schönes Beispiel, wo nicht differenziert wird und Bisheriges ignoriert wird! Landschildkröten .... es gibt sie aber wirklich, die Landschildkröten, deren Hauptnahrung aus Sauerklee (Oxalis convexula) besteht. Aber auch das wissen verantwortungsvolle Tierärzte, die mit den entsprechenden Landschildkrötengattungen vertraut sind. Wenn die Oxalsäure wirklich so schädlich ist, wie mit einer Vehemenz behauptet wird, dann müßten diese betroffenen Landschildkröten doch schon längst ausgestorben sein ;-) zu Büchern: was vor x Jahren geschrieben wurde, muß heute nicht unbedingt mehr seine Gültigkeit haben, wie genügend Beispiele zeigen.

Gruss
Hellmut
 
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SabineWil

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AW: Fetthenne

Hallo Hellmut
Ich habe dich schon öfters nach der Schildkrötenart gefragt, die oxalsäurehaltige Pflanzen frißt und bis jetzt nie eine Antwort erhalten.
Die meisten Forenbenutzer halten europäische Landschildkröten und die dürfen keine Oxalsäure fressen, siehe Frau Dennert (deren Kompetenz du sicher nicht in Frage stellen willst).
Natürlich weiß ich daß unter dem Deutschen Namen Fette Henne auch andere Arten gemeint sind, aber meist wird Sedum maximum angeboten.
Da sieht man mal wieder wie wichtig es ist wissenschaftliche Namen zu verwenden. Wieviel Oxalsäure die anderen Arten enthalten, kann ich im Moment nicht sagen, weil wir im Labor nur S.maximum untersucht haben.
Ich habe dir nicht unterstellt daß du deine Tiere nicht artgerecht ernährst, ich weiß ja nicht ob du oxalsäurehaltige Pflanzen verfütterst. Ich werde jedenfalls alle Schildkrötenhalter davon abringen.
Damit ist die Diskussion für mich beantwortet.
Gruß
Sabine
 
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AW: Fetthenne

Hallo Sabine,

Ich habe dich schon öfters nach der Schildkrötenart gefragt, die oxalsäurehaltige Pflanzen frißt und bis jetzt nie eine Antwort erhalten.

Ich kaue eben nicht jedem alles vor, erst recht nicht, wenn ein gewisser -schnipp- (den Namen darf ich ja nicht schreiben *g*) seinen Rüssel da mithineinhängt. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit etwas Eigeninitiative. In dem vorigen Beitrag schrieb ich bewußt den wissenschaftlichen Namen des Sauerklees und für jemanden, der in einem botanischen Garten arbeitet, sollte es doch wirklich kein Problem sein, die Herkunft zu ermitteln ... denn dann gibt es nur noch vier Schildkrötengattungen, die infrage kommen ... und zwei davon sind's.

Das hier isser übrigens, der Böse :)


Die meisten Forenbenutzer halten europäische Landschildkröten

und deswegen kann man dann einfach nur Landschildkröten schreiben - klasse!

und die dürfen keine Oxalsäure fressen

Demnach müßten ja in diversen Gehegen Schildkrötengeister herumlaufen ;-)

Die Oxalsäuregeschichte wird m. E. viel zu hoch gehalten. Du kannst Dich bestimmt auch noch daran erinnern, wie gesund der Spinat für uns Menschen gepriesen wurde, da er ja sooooo viel Eisen enthält. Später stellte sich dann heraus, daß bei dem Wert das Komma ein wenig verrutscht ist und er gar nicht so viel Eisen hat, dafür aber jede Menge Oxalsäure. Und?

Im Übrigen gibt es auch im Mittelmeerraum / Lebensraum europäischer Landschildkröten oxalsäurehaltige Ampferarten ;-)

Gruss
Hellmut

[mod.edit: bitte Forenregeln beachten]
 
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SabineWil

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AW: Fetthenne

Hallo Hellmut
Ich habe dich höflich nach der Art der Schildkröten befragt und bekomme wieder eine sehr unfreundliche Antwort. Was soll das? Ich kann nicht den ganzen Tag im Internet surfen wie du. Ich arbeite, wie du weißt, und das nicht am Computer, sondern mit lebendigen Studenten zusammen
:laugh:
Übrigens kein Kinderarzt (meine Tochter ist Kinderärztin) würde einer Mutter Spinat für ihr Kleinkind empfehlen. unter vier Jahren sollen Kinder keinen Spinat, keinen Mangold, keinen Rhabarber und keine Johannisbeeren essen wegen der Oxalsäure. Die Zeiten und auch die Ergebnisse ändern sich eben :laugh:
Das Thema ist für mich jetzt endgültig beendet.
Gruß
Sabine
 
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Ewald

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AW: Fetthenne

denn dann gibt es nur noch vier Schildkrötengattungen, die infrage kommen ... und zwei davon sind's.

Bislang hast du keine Angaben dazu geliefert...
1. ob die Schildkröten das überhaupt fressen
2. wieviel Prozent der Nahrung diese Pflanzen ausmachen
3. ob die Oxalsäure gebunden und unverwertet ausgeschieden wird (Stichwort: z.B.: Topinambur, du kannst ja googeln)
4. ob "deine Pflanzen" Neophyten sind (nicht erst in den letzten 10 Jahren, sondern durchaus auch einige Jahrzehnte zurückliegend) und eigentlich gar nicht ins angestammte Biotop und somit auch nicht auf den Speisezettel passen.

Eisenhut wächst auch in Griechenland, genauso wie Oxalis (behauptest du, ich zweifle daran :daumen: ), das ist aber noch lange kein Hinweis, dass die Tiere ihn auch unbeschadet fressen. Auch dazu müsste man die oben genannten Punkte einmal genauer erörtern.

Bis das nicht eindeutig geklärt ist, würde ich kein Risiko eingehen.
 
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EasyRider

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AW: Fetthenne

Hallo Sabine,

Die Zeiten und auch die Ergebnisse ändern sich eben

richtig ... auch in der Schildkrötenliteratur und somit auch in dem von Dir zitierten "Ernährung von Landschildkröten" :roll: Das Buch ist an sich zwar gut, hat aber dennoch Kritikpunkte (z. B. Rationsberechnung, ohne den tatsächlichen Bedarf der Tiere zu kennen).

Die Erkenntnisse gehen weiter, von daher wäre es fatal, an "alten Kamellen" festzuhalten.

Gruss
Hellmut
 
Thema:

Fetthenne

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