BKH leckt sich immer wieder wund

Diskutiere BKH leckt sich immer wieder wund im Krankheiten und Gesundheit Forum im Bereich Katzen; Hallo, ich habe aus einem Wurf von Januar 2011 2 Kätzchen gekauft. Die eine hat leider bereits nach einem Jahr Hautprobleme bekommen. Sie...
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Jana1979

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Hallo,

ich habe aus einem Wurf von Januar 2011 2 Kätzchen gekauft.

Die eine hat leider bereits nach einem Jahr Hautprobleme bekommen. Sie leckt sich an den Beinleisten immer wieder wund. Am Anfang war das ca. alle 4 Monate, dann würde es von Jahr zu Jahr häufiger. Jetzt tritt es schon alle 4 Wochen auf. Sie erhält von den Tierärzten immer Antibiotika und Kortison.

Ich habe zahlreiche TA durch.

Ich habe schon alles mögliche testen lassen. Blut, Allergietests, Stuhlproben, Hautproben, ... Diätauschlussverfahren.

Aktuell bekommt sie cat sana (Pferd) von Vet Concept.

Sie frisst, schmust, spielt und ist gut drauf.
Aber Sie leckt sich immer häufiger blutig.
Ihre Schwester hat nichts.

Langsam verzweifle ich arg. Bitte um jegliche Hilfe.

Viele Grüße und Danke
Jana
 
05.10.2017
#1
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Gast5874

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Hallo Jana,

erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum.

Wenn keine gesundheitlichen Ursachen für die Hautprobleme bzw. Leckerei gefunden wurden, dann würde ich mal einen Katzenpsychologen zu Rate ziehen. Evtl. hat sie seelische Probleme, ist mit etwas unzufrieden, unausgeglichen oder unausgelastet.

Wurde sie auch auf einen Pilz untersucht? Dies könnte auch diesen Putzzwang auslösen. Auf alle Fälle würde ich neben einem Katzenpsychologen noch einmal Kontakt mit einem TA, mit dem Spezialgebiet Dermatologie aufsuchen, meist findest Du diese TÄ in großen Tierkliniken.

Freigängerin ist sie nicht und hatte auch noch keine Flöhe oder? Habe gerade von einem Fall gelesen, da hatte eine Katze eine Flohallergie und kratzte sich auch blutig. Ebenso gibt es Katzen, die gegen die handelsüblichen Flohmittel allergisch reagieren.

Ich drücke Dir die Daumen, dass man bald die Ursache findet und Deiner Maus helfen kann. Alles Gute für sie und halte uns auf dem Laufenden.

LG Marion
 
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Jana1979

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Hallo Marion,

Danke!

Keine Freigängerin, Dermatologe war bereits involviert, Pilz? Keine Ahnung. Das muss ich nochmal erfragen. Und einen Psychologen habe ich noch nicht aufgesucht.

Sie ist eigentlich super drauf. Versteht sich auch mit ihrer Schwester. Sie bekam die Hautprobleme nach der Kastration.

Viele Grüße
Jana
 
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Gast5874

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Hallo Jana,

hat sich etwas geändert, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Neue Möbel, neue Tapeten, Wohnung renoviert, neuer Freund, vom Freund getrennt usw. Aber auch die Kastra könnte für sie ein schlimmes Erlebnis gewesen sein. Katzen sind ja sehr feinfühlig, nehmen Stimmungen von ihrem Menschen, aber auch Spielkameraden auf. Da kann ein bestimmtes Erlebnis, eine Veränderung im Alltag oder in der Wohnung sie aus dem Gleichgewicht gebracht haben, wenn sie sensibel ist. Daher vielleicht doch einen Katzenpsychologen zu Rate ziehen, der sie in ihrer gewohnten Umgebung sich sie anschaut. Evtl. kann er helfen und wenn es nur mit Bachblüten ist.

Trotzdem würde ich den gesundheitlichen Aspekt nicht aus den Augen verlieren und mir da in einer Tierklinik eine 2. Meinung einholen.

Du suchst nach den Ursachen und hast schon viel unternommen, damit die Maus nicht leidet, das finde ich super. Gib nicht auf, auch wenn die Ursache schwer zu finden ist, manchmal hat Jemand bzw. ein Arzt die richtige Antwort und kann dann helfen.

LG Marion
 
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Jana1979

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Hallo Marion, Danke dir. Ich gehe demnächst homöopathisch ran. Mal schauen was dabei rumkommt. Schönes Wochenende
 
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Gast5874

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Aber achte darauf, dass Du keine Fertigmischung nimmst. Da man ja noch nicht die Ursache der Leckerei kennt, würde ich schon einen Tierhomöopathen zu Rate ziehen, der sich die Maus anschaut.

Auch bei der Homöopathie kann man, wenn man einfach etwas nimmt, viel falsch machen. Einen sehr interessanten Beitrag haben wir hier im Forum von Herrn Dr. Dr. univ.med. Andreas Oberhofer
Nebenwirkungen in der Homöopathie

Und es wäre lieb, wenn Du uns weiter auf dem Laufenden hälst.
 
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Gast5934

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Ich drück Daumen, dass bald geholfen werden kann.
 
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Gast488

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Mein Tom hat auch arge Hautprobleme. Nachdem ich auch alle Untersuchungen durch hatte, sagte mir der TA, es wäre wohl eine Autoimmunerkrankung der Haut.
Zuerst habe ich die wunden Stellen mit einer 3% igen Wasserstoffperoxidlösung gereinigt (gibt es in der Apotheke), wirkt desinfizierend, und dann habe ich Tyrosurgel auf die Wunden getan, gibt es auch in der Apotheke, und das heilt und kühlt. Diesen Tipp gab mir die Apothekerin und mein TA stimmte dem zu.
Vom TA habe ich noch Atopica verschrieben bekommen, ich wollte es erst nicht dem Tom verabreichen, aber mir haben die Leute aus dem Forum so dazu geraten, dass ich mit der Verabreichung anfing.
Heute muß ich sagen, es geht dem Kleinen besser vom Hautbild her.
Sprich doch mal mit Deinem TA darüber.
 
sachsenmädel

sachsenmädel

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Viel Erfolg und alles Gute...
 
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Linda1305

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Hallo @Jana,

Ich habe gerade das Internet durchstöbert, da meine kleine Nala (BKH, bald 2 Jahre alt) ebenso seit der Kastration ca alle 4-5 Woche für 3 Tage in einen Outzwahn verfällt bei dem Sie sich die ‚Höcker‘ zwischen den Beinen wund leckt. Ich weiß leider nicht wie man den Bereich nennt aber vllt weist du wo ich meine. Ich bin wirklich Ratlos, war auch schon in der Klinik aber sie konnten keine Ursache dafür finden. (Nach der Kastration musste meine Nala intensiv betreut werden, da ein Herzfehler festgestellt wurde, nun ist sie auf Medis eingestellt). Die Ärzte dachten es könnte eine Reaktion auf die Medis sein, aber da sie die 4 mal täglich bekommt schien es nicht realistisch, dass diese anfälle alle paar Wochen kommen...

Hast du eine Lösung des Rätsels gefunden ?
Ihr Brüderchen hat dagegen keinerlei Probleme..

Liebe Grüße
Linda, Nala und Filou
 
christinem

christinem

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Grüß dich,

geh bitte zu einem auf Dermatologie spezialisierten Tierarzt, die Ursachen können vielfältig sein und deruckreiz ist für die Katzen kaum auszuhalten, das muss behandelt werden.

lg Christine
 
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Yarinani

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Hallo an Jana und allen Katzenbesitzern denen es genauso geht.

Meine Ava hat seit Jahren das Problem, ihren hinteren Bauchbereich kahl zu lecken. Die letzen zwei Zitzen geraden durch das ständige Lecken natürlich in Mitleidenschaft und sind immer mal wieder wund. Ich war oft beim Tierarzt. Sie hatte keine Brusttumore (meine grösste Angst), kein Befall von Würmern etc..., keine Allergien. Am Ende waren mein Tierarzt und ich uns einig dass es psychisch ist. Ich habe sie aus dem Tierheim, keiner weiß was sie erlebt hat. Ich weiß nur dass sie panische Anfälle bekommt sobald ich eine Plastiktüte aufschüttle oder eine Fliegenklatsche rum liegt. Den Rest kann man sich wohl denken....

Nun zu meiner Lösung, die ich mal abgeben wollte, da ich immer wieder auf diese "Katze leckt sich wund" Fragen im Internet stoße.

Das größte Problem, warum es bei den meisten Katzen nicht besser wird ist, dass sobald Salben oder im Extremfall Cortison gewirkt haben und man diese absetzt bzw weg lässt, das Fell nachwächst. Das juckt. Und der Teufelskreis beginnt von vorne. An alle die dem widersprechen möchten: Der untere, hintere Katzenbereich ist genauso empfindlich, wie der menschliche Genitalbereich. Diejenigen die sich diesen Bereich rasieren, sind sich dem Juckreiz nach ein paar Tagen nach der Rasur schmerzlich bewusst ;) Die Katze fühlt das beim Nachwachsen der Haare ebenso. Da die Hände zum Kratzen fehlen, wird eben die Sandpapier-Zunge benutzt. Also Lösung Nr. 1: Ein naturbelassenes Öl mit ätherischen Inhaltsstoffen sanft einmassieren. Ich benutze dazu ein Massageöl von Weleda. Das lindert den Juckreiz und Katze mag auch das ätherische nicht wirklich.

Nr. 2: Sie wird aber trotzdem lecken. Zwar weniger, aber eben trotzdem. Nr. 1 funktioniert nur mit einer kleinen "Verhaltenstherapie". Das bedeutet der/die Katzenhalter muss Aufmerksamkeit und Zeit investieren. Das hat bei mir so ausgesehen, dass ich Ava streng beobachtet habe. Sobald sie angefangen hat zu lecken, habe ich Sanft meine Hand als Barriere auf ihren Bauch gelegt und dabei "Tz Tz Tz" gemacht. Ein kurzes Geräusch, nur für diese Verhaltensweise gedacht. Nach drei Tagen war es genug, nur noch das Geräusch zu machen, sobald ich sah, dass sie unterwegs zu ihrem Bauch war. Aber VORSICHT! Sicher sein, dass sie wirklich den hinteren Bauchbereich lecken wollte. Die Katze soll ja keine weitere Störung bekommen und Angst davor haben, sich überhaupt irgendwo zu lecken.

Natürlich passt ihr meine verbale Barriere nicht. Dann knurrt sie verärgert. Aber sie lässt sofort ab. Manchmal versucht sie sich auch zu verstecken um dann "heimlich" weiter zu lecken. Auch wenn es anstrengend ist am Anfang: Da muss man nachgehen und weiter verhindern mit entsprechender verbaler Barriere.

Bei mir klappt es so weit und meine Ava hat schon wieder einen dichten Flaum bekommen.

Vielleicht hilft meine Erfahrung jemanden.

Liebe Grüße :)
 
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