Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

Diskutiere Problem mit Jungkatzen (3 Monate) im Erziehung und Verhalten Forum im Bereich Katzen; Man könnte auch sagen, Glück gehabt. Negative Auswirkungen müssen ja nicht zwangsläufig bei jedem Tier vorkommen. Aber es gibt sie und nicht zu...

Ist es möglich Kater bei diesem verhalten schon ab Anfang des vierten Monat zu Kastrieren?


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Mausilla

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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

Hm was ist Frühkastration, sieht auch jeder anders. Wenn ich Katzen mit 12 Wochen kastriere, oder den Hund mit 8 Monaten oder früher?

Unsere Hunden haben mit Sicherheit nicht drunter gelitten. Wenn ich aber jetzt hier so lese und im I-net ist eine Kastration von einem Hund im Alter von 8 Monaten eine Frühkastration:unsure:da es vor der ersten Läufigkeit gewesen ist.
Man könnte auch sagen, Glück gehabt.

Negative Auswirkungen müssen ja nicht zwangsläufig bei jedem Tier vorkommen. Aber es gibt sie und nicht zu wenig.

Und ich persönlich finde es eben nicht vertretbar, einem Tier die Möglichkeit zu nehmen, vollständig erwachsen zu werden (körperlich und vor allem auch psychisch). Weder Hund noch Katze. Und dazu brauchen sie halt auch die Hormone, die das alles steuern.

Alle meine Katzen wurden im übrigen nach der ersten Rolligkeit kastriert. Das erschien mir und dem TA das frühest mögliche. Auch die Kater erst mit ca. 6 Monaten.

Bei meinen Hündinnen wurde eine Kastration überhaupt nicht geplant. Bei zweien geschah das dann viel später, aus medizinischer Notwendigkeit. Die anderen blieben intakt. Und auch Rosie wird nicht kastriert, wenn sich keine medizinische Notwendigkeit ergibt.
 
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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

@Mausilla genau so habe ich es mit meinem ersten Dackel gemacht, sie wurde überhaupt nicht kastriert.

In Alter von 11 Jahren bekam sie eine Gebärmutterentzündung, dann eine Not OP da keine Medikamente geholfen hatten. Sie wurde kurz danach eingeschläfert, da sie sich nicht mehr davon erholt hatte😐

Ich hatte keinerlei Auswirkungen bei unserem letzten Dackel, durch die sogenannte Frühkastration. Ob ihr tolles Verhalten gegenüber anderen Hunden dadurch entstanden ist oder nicht kann ich nicht beurteilen. Sie war nicht dick und hattes schönes Fell und wurde eben 17,5 Jahre alt, für uns keinerlei verändertes Verhalten.

Aber das muss jeder Halter selber entscheiden was er meint, was für sein Tier am besten ist. Wir schreiben ja hier, nur unsere eigenen Erfahrungen gerne nieder.

Bleibt uns gesund mit euren tierischen Freunden eure

wolke24⛅
 
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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

Wir haben mit Spätkastration bei unserer Katze eher schlechte Erfahrungen gemacht. Sie war vom Bauernhof, und wurde bei uns nach ihrem erstem Wurf kastriert, wie es damals üblich war. Sie hat sich danach sehr im Wesen verändert, wurde unberechenbar und aggressiv auch zu uns als ihre Menschen. Andere Katzen im Haushalt hat sie nicht geduldet.
Später haben wir 2 kleine Kätzinnen vom Bauern geholt, diese wurden frühkastriert. Beide waren zu den Menschen sehr verschmust und anhänglich. Eine wurde trotzdem sehr territorial, und duldete ebenfalls keine Katzen in ihrer Umgebung. Die andere blieb Zeit ihres Lebens eher kindlich. Ich denke sie hätte eventuell auch eine andere Katze im Haushalt akzeptiert.

An Katern hatten wir in meiner frühen Kindheit einen, der Zeit seines Lebens unkastriert war. Er wurde nicht alt, nur 7 Jahre oder so, und verschwand immer wieder tagelang und kam dann völlig ramponiert wieder. Wie verträglich er mit anderen Katzen in einem Haushalt gewesen wäre wissen wir nicht.
Später hatten wir noch einen Kater, der als Findelkind zu uns kam und den wir mit der Flasche aufzogen. Den ließen wir kastrieren, sobald er anfing zu markieren.
Er war sehr sozial zumindest mit den Katern der Umgebung, und hatte viele Katerkumpels draußen, mit denen er ausgiebig spielte. Er blieb aber zierlich, und sah eher weiblich aus, der typische Katerkopf fehlte.
Er ist leider schon früh einem Auto zum Opfer gefallen, mit drei Jahren schon. So lange war er aber sehr albern und verspielt, kann aber auch am Alter gelegen haben, oder an der Handaufzucht.

Fazit, vor allem bei Kätzinnen würde ich persönlich wohl wieder frühkastrieren lassen. Es war damals einfach schade, dass unsere erste Katze nach der Spätkastra sich so zum Nachteil veränderte.
Bei Katern weiss ich es nicht genau, aber ausser dem fehlenden Katerkopf habe ich da auch keine Nachteile gesehen. Und das markieren stellt schon eine enorme Belastung für jeden Haushalt da, denke nicht dass ich das 12 Monate aushalten würde. Zumal unkastrierte Kater ja dann auch streunen gehen, und in einem Jahr bis zur Kastra kann dann ja viel passieren.
 
Schokofuchs

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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

Ich wollte mit meinem Halbwissen jetzt eigentlich auch keine so riesige Diskussion vom Zaun brechen - allgemein denke ich nicht, dass man eine Kastration von Katze, Hund, Meerschwein oder Mensch direkt miteinander vergleichen kann.

Ich hab von Hunden wirklich keine Ahnung, aber an einigen Stellen auch schon gelesen, dass man diese (sofern medizinisch vermeidbar) erst gar nicht kastrieren lassen sollte. Ob das stimmt weiß ich nicht. Wie sich eine Frühkastra beim Hund auswirken würde weiß ich ebenso wenig. :D

Bei männlichen Meerschweinchen wird zur Frühkastration geraten, damit diese keine 6 Wochen alleine sitzen müssen, um wieder gefahrlos zu Weibchen zu können, und weil sie so auch länger bei der Mutter bleiben können und eben nie "zur Gefahr" für ungewollten Nachwuchs werden. Meeries können bereits ab der 4ten Lebenswoche geschlechtsreif sein. Müssen sie nicht, aber die "Gefahr" ist da. Und als Rudeltiere wünscht man keinem Meerie eine eventuelle Kastrations-Einzelhaft, denn nicht immer ist ein anderes (kastriertes) Männchen da, dass dem Schwein Gesellschaft leisten könnte.

Wir bekommen demnächst zwei junge Kater, daher hab ich in den letzten Tagen das halbe Internet für alle möglichen Katzenthemen durchforstet. Beide Jungs kommen aus einem Tierheim - bei beiden kann man das Alter aber nur schätzen. Laut Tierheim sind sie ca 3 oder 4 Monate, wobei der eine kleiner/jünger wirkt als der andere. (Wir haben uns noch nicht auf Namen geeinigt, im Tierheim heißen sie aktuell Willi und Milano.) Der jünger wirkende wurde mit seinen Geschwistern eingefangen und direkt in das Tierheim gebracht, der älter wirkende kam mit Schwester und Mutter aus einem anderen Tierheim dort hin. Die gesamte Kleinfamilie wurde vom "ersten" Tierheim kastriert, bevor sie im lokalen Tierheim landeten, und die eine Mitarbeiterin dort meinte im Vermittlungsgespräch es sei "eher ungewöhnlich", so junge Katzen zu kastrieren. Je nach dem, wen man fragt, ist eine Kastration für Meerschweinchen überhaupt schon ungewöhnlich, und von der Frühkastration haben solche Leute entsprechend noch nicht mal gehört... vor einigen Jahren hat man ja auch noch gedacht, es wäre irgendwie sinnvoll, Katzen einmal Nachwuchs haben zu lassen, bevor man sie kastriert. Wie man heute weiß ist das Quatsch.

Der aktuelle Plan sieht vor, den jüngeren Kater auch frühkastrieren zu lassen, sofern wir einen Tierarzt finden, der den Eingriff auch durchführt - weil viele es sich eben erst ab einer gewissen Katzengröße zutrauen, und entsprechend sagen "erst ab 6 Monate" oder sowas, wie bei Meerieböcken auch. Die beiden Jungs sollen Freigänger werden, sobald es im Frühjahr wärmer wird, und mir ist dabei auch wichtig, dass ich keinen noch deckfähigen Kater nach draußen lasse.. und laut allem, was ich mir angelesen habe, sind Kater (so wie Meerieböcke) durchaus noch 4-6 Wochen nach der Kastration in der Lage, "scharf zu schießen", wenn sie zum Kastra-Zeitpunkt schon geschlechtsreif waren. Würden wir Milano erst ab ca Geschlechtsreife kastrieren lassen, könnte das von seinem Entwicklungsstand und somit Kastra-Zeitpunkt plus "Safety-Frist" heißen, dass die beiden nicht vor April raus dürfen. Wenn er demnächst frühkastriert wird ginge es -vorausgesetzt das Wetter spielt mit - in der Theorie schon im Januar. Außerdem bezweifle ich sehr, dass meine Schwiegermutter gefallen daran finden würde, wenn einer der Kater mit Markieren im Haus anfängt... wie Milano tatsächlich kastriert wird und wie die beiden sich entwickeln kann ich dann in ein bis zwei Jahren berichten - aber von allem was ich im Web und nun auch im Forum gelesen habe, sollte es nich so "schlimm" werden ;)
 
eis

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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

Vielleicht sollten wir erst einmal den Begriff Frühkastration definieren, bevor hier weiterdiskutiert wird. Für mich ist eine Frühkastration eine Kastra vor der 12. Lebenswoche bei Katzen. Alles andere ist einfach nur eine Kastra.
Meine eigenen Katzen und Kater wurden und werden mit 6 Monaten kastriert. Aus die Maus. Denn weder möchte ich eine Rolligkeit noch Markierungsverhalten haben. Von Nachwuchs ganz zu schweigen. Ich hatte einen Kater, mein verstorbener Bandit, der wurde mit 5 Monaten kastriert, weil er ein frühreifes Früchtchen war. Leider hat er sein Leben lang, er wurde 16 Jahre, die Unsitte des Markierens nicht mehr abgelegt.
Und ich habe mit meiner Hope eine Katze, die selber bereits einen Wurf hatte, als sie noch die Milchzähnchen trug. Was das für sie bedeutet hat, kann sich jeder vorstellen. Hope, weil ihr Leben fast 2 Wochen am berühmten seidenen Faden hing. Ihre 4 Kitten haben die Geburt nicht überlebt.
Wenn man von einer Trächtigkeitsdauer von durchschnittlich 62 Tagen ausgeht, das sind also mehr als 8, fast 9 Wochen und dass der Zahnwechsel mit 6 Monaten erfolgt, kann man sich ausrechnen, dass Hope maximal 4 Monate bei der Begattung war. Da sich bei Schwangerschaft die Wachstumsfuge schließt, ist meine Hope sehr klein geblieben. Eine Frühkastration hätte sicher solch schwerwiegende Folgen nicht gehabt.
 
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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

Für mich ist eine Frühkastration eine Kastra vor der 12. Lebenswoche bei Katzen. Alles andere ist einfach nur eine Kastra.
Ich glaube dann wurde keines unserer Kätzchen richtig frühkastriert.
Die Mädchen wurden eben vor der ersten Rolligkeit kastriert, aber ich denke drei Monate alt waren sie schon, mindestens.
 
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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

Alles OT:
Kastration hat bei allen Säugetieren die gleichen Folgen.
Bei Frühkastration wird das Längenwachstum der langen Röhrenknochen später beendet, deshalb werden die Tiere meist etwas größer. Die Tiere, männlich wie weiblich, behalten eher kindliche Geschlechtsteile.
Bei späterer Kastration verkümmern die schon ausgebildeten Geschlechtsmerkmale wieder bzw. bilden sich weitgehend zurück.
Folgen haben beide Kastrationszeiten. Bis auf das längere Knochenwachstum bei Frühkastration hat es keine bewiesenen wesentlich anderen Folgen als die späte Kastration.

Warum dann überhaupt Kastration?
Naja, weil es besser in unser Konzept der Nutztierhaltung paßt. ;)
Schweineschnitzel schmeckt uns nicht, wenn die männlichen Schweine nicht kastriert wurden.
Hähne werden gleich entsorgt, weil sie uns auf dem „Hühnerhof“ in ihrer hohen Zahl nichts nützen, Kastration wäre unwirtschaftlich.
Hengste, die nicht zur Zucht genommen werden, werden meist frühkastriert, damit sie in Herden stehen können Und nette Reittiere werden.
Männliche Meerschweine und Kaninchen werden frühkastriert, damit sie in unseren Luxus der Spaß-Tierhaltung passen.
Katzen werden soweit möglich frühkastriert, damit die Flut der Nachkommen eingedämmt werden kann.
Und Hunde werden kastriert, weil sie dann im Alltag besser und unkomplizierter händelbar sind.

Daß Tiere im Kopf nicht „erwachsen“ werden nach Kastrationen oder Frühkastrationen ist eine Idee, die ich nicht verstehe. Was ist denn „erwachsenes„ Verhalten? Daß männliche Tiere sich kloppen wie die Kesselflicker, wenn es um Revier und Weibchen geht? Oder was ist damit gemeint?


Jedenfalls verstehe ich nicht, warum der Katzen- Thread hier von Ideen von Hundebesitzern und ihren besonderen Vorstellungen beeinflußt wird und damit Katzenbesitzer verunsichert werden!

Es gilt allgemein: jede Kastration ist ein großer Eingriff in das natürliche Gleichgewicht des Körpers. Es hat nur den einzigen Zweck, daß wir Menschen unsere eigenen Vorstellungen von der Nutzung von Tieren durchsetzen. Entweder zum Verzehr oder als Hobby.


Zurück zum Katzen-Thread:
Katzen gehören möglichst früh kastriert, da sie meist Freigänger sind und deshalb für eine Flut von Nachkommen sorgen. Das ist unerwünscht!
Hunde sind ein ganz anderes Paar Schuhe, weil man sie mit „Zwangsmaßnahmen“ an der Fortpflanzung hindern kann, indem man sie einfach alleine hält, ständig beaufsichtigt, an der Leine führt oder einsperrt, bis die Läufigkeit vorbei ist. Aber das ist hier in diesem Katzen-Thread ein völlig irrelevantes Thema.

Und letztlich: „ethische“ Moralvorstellungen bzgl. Kastration anzuführen erscheint mir seltsam. Es ist doch so, daß die gesamte private Tierhaltung nur zum Vergnügen dann eher ethisch fragwürdig ist mit all den Einschränkungen, die solch ein Tier auszuhalten hat. ;)


Und nun gehe ich meinen Meerschweinen ihr Mittagessen servieren, danach mit dem Hund raus, nur zum Spaß. :)
 
Mausilla

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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

jede Kastration ist ein großer Eingriff in das natürliche Gleichgewicht des Körpers Danke, ich werde mich ab jetzt raushalten. Bin zwar auch schon lange Katzenbesitzerin...aber naja.
Andere Meinungen sind wohl nicht so erwünscht.

Meine Meinung soll nicht verunsichern, sondern zum nachdenken anregen. Und zwar bevor bei Tierkindern irreversible Eingriffe vorgenommen werden.
Kann anscheinend nicht jeder verstehen.

Und wenn Du nicht weißt, was es bedeutet, wenn ein Hund/eine Katze erwachsen wird, tut mir das leid.
Erwachsen werden, bedeutet auch Verhaltensänderung. Möglicherweise Ernsthaftigkeit, weniger Verspieltheit, auch der Wille und die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen usw.

Gibt natürlich genügend Tierbesitzer, die es lieber haben, wenn ihr Tier kindlicher bleibt. Verspielter ist, einfacher zu lenken...
Und deswegen nimmt man ohne zu zögern oder drüber nachzudenken das in Kauf:
Zitat: "jede Kastration ist ein großer Eingriff in das natürliche Gleichgewicht des Körpers"
 
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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

Was ist denn deine Lösung gegen die Katzenflut? Es gibt doch so viele die niemand haben möchte....
Ich kenne übrigens auch jemanden, die erst nach der ersten Rolligkeit kastriert hat, weil der Zeitpunkt verpasst wurde.
Das war kein Problem, die Jungen wurden dann einfach gleich mit der Gebärmutter entfernt. Aber irgendwie finde ich es schon besser, wenn Jungen gar nicht erst entstehen, als sie ungeboren zu töten.
Und einen potenten Kater rumlaufen zu lassen ist halt auch nicht so schön.
 
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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

jede Kastration ist ein großer Eingriff in das natürliche Gleichgewicht des Körpers Danke, ich werde mich ab jetzt raushalten. Bin zwar auch schon lange Katzenbesitzerin...aber naja.
Andere Meinungen sind wohl nicht so erwünscht.
Ich hoffe nur, daß deine unkastrierten Tiere, Hunde und Katzen, evtl. auch Meerschweine, sich nicht unkontrolliert vermehren.
 
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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

@Mausilla was sollen die Tierschutzvereine denn machen wie kastrieren? Ich könnte dir Bilder hier einstellen von todkranken Babykatzen die gerade gefunden wurden und mühsam gepäppelt werden müssen, ob sie es schaffen ist unklar.
Deine Meinung ist deine Meinung und wir haben unsere vertreten. Ich denke nicht dass Tierbesitzer kastrieren dass die Tiere kindlich bleiben, sondern dass Tierleid verhindert wird. Es gibt genug davon in Deutschland.

Bei uns ist ein Husky in unseren Garten über den Zaun gesprungen, weil unsere damals erste Hundedame läufig gewesen ist. Was wäre passiert wenn ein Zwergdackel von einem Husky gedeckt worden wäre? Nein ich habe sie nicht unbeaufsichtigt im eigenen Garten gelassen, sonst wäre sie gedeckt worden. Dann wurde sie im höheren Alter eingeschläfert kurz nach der Gebärmutter OP, weil sie sich davon nicht mehr erholt hatte.
Ich habe viel Einblick und Erfahrungen mit Tierschutzorgas und die reichen mir😔das Leid beginnt in Deutschland auch vor der eigenen Haustüre.

Es war jetzt nicht daneben auch Beispiele von kastrierten Hunden zu bringen, da es ja doch um Kastration ging, so kleinlich sind wir doch nicht oder😉da der Ursprungsbeitrag ja schon von 2019 gewesen ist.

Bleibt gesund, schönen Sonntag eure wolke24⛅
 
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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

Ich denke, es ist immer eine Nutzen-Risiko Abwägung. Es ist immer ein großer Eingriff-der immer den Hormonhaushalt verändert. Dagegen muss man das Leid der Tiere rechnen. In Griechenland, wo ich immer hinfahre, sind seit einigen Jahren die Straßenkatzen nicht mehr halbverhungert, sondern nur mager. Das einzige was sich geändert hat, ist, dass es jetzt einen Tierschutzverein gibt, der alle Strassenkatzen, die sie einfangen können, kastrieren lässt.
 
Wolke24

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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

In Griechenland gab es in den Hotelanlagen Futterstationen der Tierschützer auch auf Gran Canaria. Deshalb war füttern verboten von Hotelgästen. Dort werden sie eingefangen und kastriert von den Tierschützern.
Das Leid ist weniger geworden, auch zum Wohle der Tiere.

Lg wolke24⛅
 
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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

Hy,
die Kastrationsfrage ist durchaus komplex. Allerdings finde ich auch, dass die Argumente von Mausilla zu bedenken sind. Natürlich ist es wichtig, dass man den Straßenkatzen durch Kastrationen sozusagen "hilft". Weiß nicht ob das das richtige Wort ist aber sorry ich bin keine Wortklauberin. Ich finde es allerdings wichtig, dass man nicht Hauskatzen, Haus-und Freilaufkatzen und Straßenkatzen miteinander vergleichen darf. Und bei Hauskatzen kann man durchaus auch die Tiere "erwachsen" werden lassen und dann kastrieren. Sicher, man muss sich halt manchmal etwas abmühen. Ich habe meine Tiere immer genau beobachtet und abgewartet bis ich entweder die Anzeichen von Markierversuchen etc. gesehen hab. Jeder macht das halt anders aber ich finde es gut, dass man sich darüber auch austauschen kann.
GLG Chris
 
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Chris83

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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

Liebe Sarah,
ich würde versuchen, die "Problempinkler" irgendwie mal von den anderen soweit räumlich zu trennen, damit du dir ihr Verhalten näher ansehen und sie quasi immer wieder zum Katzenklo führen kannst. Warum reinigst du die Kisterl erst nach ein paar Tagen? Das kann durchaus diese Probleme fördern auch wenn sie viele Klos haben. Ich geh einmal am Tag sicher kurz durch (hab 4 Katzen und da fällt auch einiges an) Eine von meinen ist sehr heikel und die protestiert falls es ihr mal trotzdem zu viel "stinkt". Selbst wenn es ausgeräumt wurde weis ich dann, dass ich wenigstens oben ein bisschen was von neuem Streu drauf geben muss und dann ist es auch schon wieder ok bis ich es irgendwann komplett ausräume.
Probiertip: Es gibt auch Streuvorlieben bei den Tiechen also vielleicht sind die Körner zu groß/zu klein....
Beobachten und ausprobieren, mit der Zeit lernst du deine Tiere dadurch gut einzuschätzen.
GLG Chris
 
Mausilla

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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

Ich hoffe nur, daß deine unkastrierten Tiere, Hunde und Katzen, evtl. auch Meerschweine, sich nicht unkontrolliert vermehren.
Ich muß mich zwar nicht rechtfertigen, falls Du mir hier unterschwellig Verantwortungslosigkeit oder Leichtsinn unterstellen willst, aber so zur Info:

Ich halte seit über 30 Jahren Katzen und seit rd. 20 Jahren Hunde.

Die Katzen wurden mit frühesten 6 Monaten kastriert. (die waren übrigens dann auch sehr schnell wieder fit und munter, obwohl sie keine Babys mehr waren, bei der OP).

Die Hunde, vor allem die Hündinnen, blieben erstmal intakt. Zwei Hündinnen wurden später aus gesundheitlichen Gründen kastriert.

Meine Tiere haben sich trotzdem nicht unkontrolliert vemehrt und kontrolliert auch nicht.

Und vor 20 Jahren hatten die Meeris meiner Tochter einen einzigen Wurf. Aber auch nur, weil unsre damalige TÄ gesagt hat, der kleine Bock kann noch nicht. Die Kleinen sind alle gut untergekommen und einen 2. Wurf gab es nicht.

Ich war selbst lange genug im TS aktiv. Trotzdem bin ich nicht für serienmäßige Kastrationen im frühesten Alter.
 
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Mephistopheles

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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

@Mausilla, du kannst doch deine Meinung dazu haben, das spricht dir doch keiner ab. Aber es so darzustellen, als wären andere Meinungen dazu „unethisch“ und deine Meinung die einzig richtige, das halte ich für nicht angebracht.
 
Uromastix

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AW: Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

Mein Katzenweibchen dass mit 6 Monaten zu mir kam, bei ihr war es alles andere als gut, dass sie noch nicht kastriert war.
Sie war dauerrollig was für die Tiere ja auch nichts schönes ist, sie kam nicht mehr zur Ruhe
und musste dann während sie rollig war kastriert werden, was ja ein grösseres Risiko darstellt.
Sowas geschieht nicht selten, was soll daran besser sein als eine Frühkastration?
Durch den grossen Blutverlust brauchte sie eine ganze Woche bis sie wieder einigermassen auf den Beinen war :(
Ich würde sagen es hat beides Vor- und Nachteile und jeder sieht es halt anders,
aber dass man was falsches macht wenn man frühkastrieren lässt finde ich nicht in Ordnung.
Auch wenn ich nur Wohnungskatzen habe, was ist wenn eine Hauskatze aus irgend einem Grund nach draussen gelangen kann
(was zum Teil sehr schnell passiert ist) und ein potenter Kater ist in der Nähe,
kann das schon reichen und eine Katze ist mit erst 6 Monaten bereits schwanger.
Auch dass ist alles andere als gut für das Tier :(
Für mich ist das Grund genug frühzeitig zu kastrieren, weil wenns passiert ist kann man lange sagen "ach hätt ich doch..."

Das ist meine Meinung zu diesem Thema und ich würde es auch wieder so machen, weil ich so eventuellen Krankheiten vorbeugen kann
und eine Dauerrolligkeit oder Schwangerschaft bei einer zu jungen Katze damit ausschliessen kann.
Bei Katern ist es oft so, dass wenn sie anfangen zu markieren und man lässt sie dann schnellstmöglich kastrieren,
dass sie trotzdem weiter markieren, meist werden dass die Kater die in Tierheimen landen weil sie unsauber sind,
also auch nichts schönes für das Tier.

Liebe Grüsse
Isabelle
 
Thema:

Problem mit Jungkatzen (3 Monate)

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