Studie bestätigt illegalen Wildtierhandel im Darknet

Diskutiere Studie bestätigt illegalen Wildtierhandel im Darknet im IFAW - Internationaler Tierschutz-Fond Forum im Bereich Tierschutzvereine und ihre Arbeit; Ein neuer INTERPOL-Forschungsbericht stellt fest, dass illegale Wildtierhändler ihre Aktivitäten ins Darknet verlegen könnten. Das Darknet ist...
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Ein neuer INTERPOL-Forschungsbericht stellt fest, dass illegale Wildtierhändler ihre Aktivitäten ins Darknet verlegen könnten. Das Darknet ist ein geschlossener, nicht frei zugänglicher Bereich des Internets.


Experten des INTERPOL Instituts Global Complex for Innovation fanden begrenzte, aber eindeutige Beweise dafür, dass Kriminelle das Darknet verwenden, um illegale Wildtierprodukte stark bedrohter Arten wie Nashörner, Elefanten und Tiger zu verkaufen. Zwischen Dezember 2016 und April 2017 fanden die Forscher 21 Anzeigen, die Nashornprodukte, Elfenbein und Tigerteile offerierten.
Die Studie, die vom IFAW (International Fund for Animal Welfare), dem US-Außenministerium und der African Wildlife Foundation (AWF) finanziert wurde, zeigt auch, dass ein Großteil des Handels in Kryptowährungen wie Bitcoins abgewickelt wird.


David Higgins, Leiter des INTERPOL-Programms für Umweltschutz, bestätigt, dass die aufkommende Nutzung des Darknet Teil einer Gesamtzunahme des illegalen Handels mit Wildtierprodukten auf Online-Plattformen sei.


„Kriminelle werden immer versuchen, neue Bereiche zu identifizieren, um Gewinn mit ihren illegalen Aktivitäten zu machen. Das Darknet bildet da keine Ausnahme“, so Higgins. „Wir müssen sicherstellen, dass die Strafverfolgung die Unterstützung und Ressourcen hat, die sie benötigt, um Wildtierkriminalität sowohl auf physischen als auch in virtuellen Märkten zu bekämpfen, wenn wir unsere Wildtiere und unsere globale Biodiversität schützen wollen.“
„Die gute Nachricht ist, dass die Rechercheure insgesamt nur wenige Wildtier-Produkte zum Verkauf im Darknet fanden“, sagt Tania McCrea-Steele, Leiterin der Kampagne gegen Internetkriminalität des IFAW. „Die schlechte Nachricht ist, dass sie Produkte von einigen der am meisten gefährdeten Tierarten fanden - auf einer der am schwierigsten zu regulierenden Internet-Plattformen. Wir können nicht die Augen davor verschließen, welche Möglichkeiten das Darknet Kriminellen bietet, die anonym ihre Ware verkaufen wollen.“...



© IFAW – Internationaler Tierschutz-Fond

Quelle und Fortsetzung hier
 
16.06.2017
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