Swasiland lehnt sich mit CITES-Antrag zur Legalisierung des Handels mit Nashorn weit aus dem Fenster

Diskutiere Swasiland lehnt sich mit CITES-Antrag zur Legalisierung des Handels mit Nashorn weit aus dem Fenster im IFAW - Internationaler Tierschutz-Fond Forum im Bereich Tierschutzvereine und ihre Arbeit; Alle hatten erwartet, dass Südafrika bei der 17. Vertragsstaatenkonferenz (CoP17) des Übereinkommens über den Internationalen Handel mit...
G

Gast5874

Gast
Alle hatten erwartet, dass Südafrika bei der 17. Vertragsstaatenkonferenz (CoP17) des Übereinkommens über den Internationalen Handel mit gefährdeten Arten (CITES) einen Antrag auf Legalisierung des Handels mit Nashorn stellen würde. Stattdessen kam dieser Antrag von Swasiland. Damit hatte keiner gerechnet. In Südafrika war schon sehr lange darüber debattiert worden, ob ein derartiger Antrag bei der CoP17 gestellt werden sollte oder nicht. Über all den Debatten war der benachbarte Binnenstaat Swasiland in Vergessenheit geraten.

Die Erleichterung darüber, dass Südafrikas Umweltministerin Edna Molewa den Verzicht auf einen Antrag bekannt gab, währte nur kurz. Denn da meldete sich auch schon Swasiland mit seinem eigenen, ziemlich gewagten und fast schon unverschämten Antrag.



Swasiland fordert in seinem Antrag, die bei der 13. Vertragsstaatenkonferenz 2004 beschlossene Listung seiner Breitmaulnashornpopulation in Anhang II des Artenschutzübereinkommens zu ändern. Das hätte zur Folge, dass der Handel mit Hörnern des Breitmaulnashorns künftig teilweise legal wäre. Legal wäre der Handel demnach mit Hörnern von Tieren, die eines natürlichen Todes gestorben sind, mit Hörnern, die von gewilderten Tieren geborgen werden, und mit Hörnern, die mit nichttödlichen Methoden von einer begrenzten Anzahl von Breitmaulnashörnern in Swasiland gewonnen werden dürfen...

© IFAW – Internationaler Tierschutz-Fond

Quelle und Fortsetzung hier
 
31.08.2016
#1
Thema:

Swasiland lehnt sich mit CITES-Antrag zur Legalisierung des Handels mit Nashorn weit aus dem Fenster