Katzenrettung in Deutschland

Diskutiere Katzenrettung in Deutschland im Tagebücher Forum im Bereich Tierschutz & Notvermittlungen; Leider kommt es auch in Deutschland vor, dass Katzen unerwünscht werden. Man macht den Vereinen und betreuenden Personen das Leben zur Hölle...
Kittyclaw

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Leider kommt es auch in Deutschland vor, dass Katzen unerwünscht werden. Man macht den Vereinen und betreuenden Personen das Leben zur Hölle, Hausverwaltungen mahnen Mieter ab, manche greifen sogar dazu, wie kürzlich in Neuss geschehen, Katzen einfach einzumauern!

Die Geschichte, die ich hier erzähle ist eine echte, wirkliche Geschichte, für deren Inhalt ich namentlich verantwortlich bin. Viele von Euch kennen Brigitte, Kitticat User Name Luckyglück vielleicht noch. Es handelt sich hier um einen Rohentwurf, der sachlich jedoch korrekt ist. Rohentwurf soll heißen, dass die Tierschützerin Claudia, die in meinem Bericht erwähnt wird, diesen Text ergänzen wird, denn wir haben uns vorgenommen, diese Geschichte zum Anlass zu nehmen, den deutschen Tierschutz auf die Sprünge zu helfen. Der ganze Bericht soll dann auch in der Mitgliederzeitschrift von Aktion Tier e.V. zu lesen sein.

Katzenrettung mitten in Deutschland
Ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich Brigitte schon kenne. Wir haben uns in einem Katzenforum „getroffen“ und haben dann über persönliche Nachrichten telefonischen Kontakt aufgenommen.
Brigitte ist eine ältere Dame, schon leicht gebrechlich und gut ausdrücken kann sie sich auch nicht. Sie hat aber das Herz auf dem richtigen Fleck!

Brigitte hat für die Katzenhilfe Hamm e.V. das Füttern ausgesetzter Katzen übernommen, die der Verein nach der Kastration dort vor Ort wieder ausgesetzt hat. Die Katzenhilfe Hamm e.V. hat in Brigittes Wohnumgebung vor etwa 4-5 Jahren insgesamt 20 Katzen eingefangen, die Hammer Bürger dort unkastriert ausgesetzt haben, darunter waren mindestens 3 trächtige Katzen!

Für einen kleinen Verein eine Mammutaufgabe, vor allem wenn man bedenkt, dass die Stadt Hamm sich aus ihrer Verantwortung stiehlt und behauptet, es gäbe in Hamm kein Katzenproblem. Man kann sich die Welt auch schön reden….


Eine Zeitlang ging alles gut. Brigitte fütterte jeden Tag die Katzen, zwei Kater und eine Katze. Tiger, Otello und Luna. Aber vor etwa 2 Jahren begann der Ärger. Die Nachbarn setzten Brigitte zunehmend zu und ließen auch die Katzen nicht in Ruhe. In der Zwischenzeit gab es einige brenzlige Momente, in denen sie von allen im Stich gelassen wurde. Nur Freunde, die sie online kennen gelernt hatte, setzten sich für sie und die Tiere ein.

Vor gut eineinhalb Jahren war der Kater Tiger auf dem Dach eines Nachbargrundstückes eingesperrt und konnte von allein nicht herunter kommen. Erst durch den öffentlichen Aufruf auf der Facebook Seite des Deutschen Tierschutzbüros, das ich zuvor angerufen und um Hilfe für Brigitte und den Kater gebeten hatte, fand sich ein junger Mann, der seine Hilfe anbot und den Kater tatsächlich aus seiner misslichen Lage befreien konnte.

In Hamm zeigten sich alle mit Tierschutz betrauten Menschen absolut unkooperativ. Ich muss das leider so sagen.

Nachdem bei Brigitte im Haus neue Nachbarn eingezogen waren, spitzte sich die Situation zu. Die Leute behaupteten, die Katzen würden Krankheiten übertragen, Flöhe ins Haus schleppen und einige Ammenmärchen mehr, wie, Katzen lösen eine Rattenplage aus….
Sie hat nicht nur solche Nachbarn, einige zeigten sich durchaus verständig und waren zu Zugeständnissen bereit, wie zum Beispiel dem, ein Fenster zum sonst ungenutzten Keller offen zu lassen. Die Katzen fanden dort einen geschützten Rückzugsort zum Schlafen und bei Gefahr. Sie urinierten und koteten nicht in den Keller. Sie zogen sich nur dorthin zurück. Es dauerte nicht lange, da regten sich die Nachbarn auch darüber auf.
Man begann sich offiziell bei der Hausverwaltung über Brigitte zu beschweren.

Für Brigitte begann ein Spießrutenlauf.

Innerhalb kürzester Zeit wurde Brigitte zwei Mal abgemahnt. Ich versuchte zunächst, ihr über die hiesigen Vereine helfen zu lassen, jedoch rief mich nie jemand zurück, obwohl ich immer den Anrufbeantworter zutextete. Mit dem städtischen Veterinäramt, nahm ich ebenfalls Kontakt auf. Dort teilte man mir mit, Brigitte hätte ein privates Problem mit ihrer Hausverwaltung, da könne man nichts machen. Außerdem hätte die Stadt Hamm im Jahr 2015 entschieden, dass es hier kein Straßenkatzen-Problem gäbe. Daher solle Brigitte einfach aufhören zu füttern.

Brigitte fütterte die Katzen nun schon etwa 4 Jahre auf dem Grundstück ihres Wohnblocks. Es wurde über einen langen Zeitraum geduldet und man sagte ihr sogar, solange sie die Schalen nach dem Füttern wieder entfernen würde, wäre es in Ordnung. Leider hat sie diese Zusage nie schriftlich erhalten und kann sich daher nicht darauf berufen.

Das
, was da von Brigitte verlangt wurde, ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, wo es in § 3 Abs. 3 heißt: „Es ist verboten, ein im Haus, Betrieb oder sonst in Obhut des Menschen gehaltenes Tier auszusetzen oder es zurückzulassen, um sich seiner zu entledigen oder sich der Halter- oder Betreuerpflicht zu entziehen“.
Das Einstellen der Fütterung von Straßenkatzen, die daran gewöhnt und davon abhängig sind, ist dem Aussetzen gleichgestellt und daher verboten. Außerdem würde das Problem mit einem Fütterungsstop nicht gelöst sondern nur verstärkt werden. Katzen sind standorttreu, sie würden nicht einfach fortziehen, sondern hungrig auf dem Gelände herumstreifen und im Laufe der Zeit mager und krank werden.

Straßenkatzen sind eben keine Wildtiere, sondern meist ausgesetzte und dann verwilderte Haustiere. Diesen Unterschied verstehen übrigens sehr viele Menschen nicht.






Brigitte stellte das Füttern nicht ein und erhielt dann das zweite Abmahnschreiben der Hausverwaltung das ich nur als unverschämt bezeichnen kann.



Es stimmt zwar, dass Brigitte kleine Hütten aufgestellt hatte, die aber waren nicht im Weg sondern abseits des Weges und des Gartens.
Falsch ist das Füttern als nicht im Einklang mit dem TierSchG zu bezeichnen. Die Stadt Hamm verbietet das Füttern verwilderter Hauskatzen. Diese drei Katzen sind nicht verwildert. Verwilderte Katzen meiden die menschliche Nähe und kommen auch nicht zu einem Menschen oder rufen nach ihm, wie es bei den drei Katzen der Fall war, für die Brigitte gesorgt hat.
Wir kamen hier auch nicht weiter.

Ich bat zunächst den Verein Aktion Tier, Menschen für Tiere e.V um Intervention bei der Hausverwaltung. Aktion Tier leitet unter anderem das Projekt Kitty. Dieses Projekt dient dazu, streunende und ausgesetzte Katzen zu kastrieren und Futterplätze zu unterhalten. Das hat zum Ziel, die Population der Tiere im Auge zu haben, neue Katzen sogleich zu erfassen und nötigenfalls zu kastrieren. Kranke Katzen können tierärztlich versorgt werden. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe dieser Kitty Foren. Es gibt auch eine in der Stadt Hamm.
Sie schrieben die Hausverwaltung an. Ob da jemals eine Antwort kam ist mir leider nicht bekannt.

Von allen im Stich gelassen, startete ich einen deutschlandweiten Aufruf nach einem Platz für die drei Streuner, wo sie in Ruhe ihr Leben leben können, wo es eine Scheune oder Garage als Schutzraum gibt und eine ruhige Umgebung zum Streunen.

Hier kommt Claudia W. ins Spiel, eine bekannte Tierschützerin mit vielen Kontakten. Wir sind seit einiger Zeit miteinander vernetzt. Durch sie fand sich noch am selben Tag ein traumhafter Platz in Bayern für die drei Tiere!


Jetzt begann ein großer Arbeitsaufwand. Zunächst nahm ich mit der Hausverwaltung Kontakt auf und erklärte die Situation. Die Fangaktion musste geduldet werden, ebenso durften die Nachbarn die Katzen nicht mehr verjagen. Zwischendurch kam es zu Übergriffen auf die Katzen, worauf ich der Hausverwaltung mitteilte, dass ich bei einer Wiederholung der Vorfälle nicht davor zurück schrecke, Strafantrag gegen diese Leute zu stellen. Die Hausverwaltung möge sich bitte dafür einsetzen, dass solche Dinge unterbleiben.

Man stimmte dem zu.

In Hamm selbst fanden wir zunächst niemanden, der bereit war Brigitte beim Einfangen der Katzen zu helfen und tatkräftig zu helfen.

Ich wandte mich erneut an Aktion Tier und Frau Sieme stellte für mich den Kontakt zur Leiterin des Kitty Forums in Hamm her, wodurch die Angelegenheit Hand und Fuß bekam.

Mit Claudias Hilfe wurden die Modalitäten besprochen und abgeklärt. Und als die Fahrkette für den Transport der Katzen endlich stand kamen wir in die heiße Phase. In der Nacht vom 6. auf den 7. Juli reisten die Katzen in ihr neues Leben. Die Fahrer, Claudia, Isis (so heißt die Frau, die sich auf die drei Katzen freute) und ich waren über eine WhatsApp-Gruppe miteinander in Verbindung.

Seit dem 7.7.2016 leben die drei ehemaligen Schützlinge von Brigitte in Bayern. Zunächst sind sie in einer Scheune mit viel Stroh unter gebracht. Sie fressen zwar, zu sehen sind sie jedoch nicht J
Das habe ich nicht anders erwartet. Bisher läuft alles meinen Erwartungen entsprechend.

Das ist eine Geschichte mit Happy End.
Aber es ist erschreckend, wie wenig Background der deutsche Tierschutz hat, wie wenige zu helfen bereit sind. Und wie manche Menschen es sich erlauben, auf einem anderen einzudreschen, der nicht so wortgewandt ist und sich nicht zu helfen weiß.

Ich bin selbst mit vielen Tierschützern und Tierliebhabern vernetzt. Aber ich stelle wirklich fest, dass es immer dieselben Menschen sind, die zupacken.

Es sind immer Menschen, die Tieren helfen. Das ist Tierschutz. Wenn wir aber den Menschen nicht mehr helfen, die durch den Tierschutz in Bedrängnis geraten, dann brauchen wir den Tierschutz nicht mehr. Denn ohne diese Menschen geht es nicht.


Angelika Rimbach
 

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10.07.2016
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Schau mal hier: Katzenrettung in Deutschland . Dort wird jeder fündig!
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Silviana

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Liebe Angelkika,
das ist wirklich schlimm,das es so etwas überhaupt gibt,das man hilflosen Tieren nicht helfen soll.Ich selbst fütterte über viele Jahre Streuner auf meinen Hinterhof.Kein Nachbar beschwerte sich,auch nicht der Vermieter.Ich habe das damals auch mitgelesen,als der Kater auf dem Dach eingesperrt wurde.
Ich finde es sehr gut von Dir,das Du dies hier alles schilderst.
Brigitte tut viel für die Katzen,und ich finde es nciht schlimm.Doch solange wir solche Menschen haben,die sich daran stören.Wird uns immer einen Stein in den Weg gelegt.Tierschutz besteht aus Menschen.Und wenn wir keine Tiere mehr haben,ist auch der Mensch existus!!Das ist fakt!!
 
Kittyclaw

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Liebe Silvia, da hast Du Glück und ich hoffe, dass es auch so bleibt.
Bei Brigitte spitzte es sich sehr zu. Es wurden auf dem Nachbargrundstück sogar Fallen (Tellereisen) aufgestellt. Was interessiert es diese Leute, dass die verboten sind....

Brigitte leidet sehr unter der Trennung. Die Katzen waren ihr Lebensinhalt. Sicher, sie hat noch die zwei bei ihr lebenden Katzen. Aber die Drei bestimmten doch auch ihr Leben und sie sorgte sich, wenn sie nicht aufgetaucht sind.

Für Tiger, Otello und Luna war viel Glück im Spiel. Aber diese Aktion zeigt auch, dass mit etwas Willen und Hilfsbereitschaft Tierschutz wirklich auch einfach sein kann. Wir sind gut vernetzt, ja, das kann man sagen. Aber es gibt jeden Tag zig Hilfsgesuche, die alle scheitern. Es mangelt an Menschen, die bereit sind zu helfen. Die meisten bleiben auf der Strecke. Diese traurige Wahrheit muss ausgesprochen sein.

Ich selbst sehe auch wirklich eine Berechtigung für den Auslandstierschutz. Jedoch macht es mich traurig, dass die Tiere in Deutschland oft einfach vergessen werden. es ist chic oder entspricht einem Hype, Tiere aus der Tötung zu holen. Und sicher haben all diese Tiere ein Heim verdient. Aber auch der Inlandstierschutz hat viele Katzen ohne Zuhause. Nicht nur die Tierheime, sondern auch die Vereine. Oft kleinere Vereine, die um jeden Euro kämpfen müssen, und viele Katzen auf Pflegestellen verteilt haben.

Wer also nach einem oder mehreren neuen Hausgenossen auf der Suche ist und kein Rassetier kaufen möchte, könnte beim Tierschutz fündig werden.

Dir Silvia wünsche ich weiterhin alles Gute für Dein Projekt. Hast Du Hilfe durch einen Verein, falls eine Katze krank wird oder ein neues Tier dazu kommt? Wenn nicht, wende Dich an mich, sollte der Fall auftreten. Ich helfe Dir dann weiter. Sehr gerne! :)
 
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Silviana

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Liebe Silvia, da hast Du Glück und ich hoffe, dass es auch so bleibt.

Nein,das war damals,ein privater arabischer Vermieter,aber top;-))Vor 6 Jahren zog ich zu meinem mann.Hausverwaltung...naja...die würden das nie tolerieren.:(

Bei Brigitte spitzte es sich sehr zu. Es wurden auf dem Nachbargrundstück sogar Fallen (Tellereisen) aufgestellt. Was interessiert es diese Leute, dass die verboten sind....
>>ich finde es sehr traurig...

Brigitte leidet sehr unter der Trennung. Die Katzen waren ihr Lebensinhalt. Sicher, sie hat noch die zwei bei ihr lebenden Katzen. Aber die Drei bestimmten doch auch ihr Leben und sie sorgte sich, wenn sie nicht aufgetaucht sind.

Für Tiger, Otello und Luna war viel Glück im Spiel. Aber diese Aktion zeigt auch, dass mit etwas Willen und Hilfsbereitschaft Tierschutz wirklich auch einfach sein kann. Wir sind gut vernetzt, ja, das kann man sagen. Aber es gibt jeden Tag zig Hilfsgesuche, die alle scheitern. Es mangelt an Menschen, die bereit sind zu helfen. Die meisten bleiben auf der Strecke. Diese traurige Wahrheit muss ausgesprochen sein.

Ich selbst sehe auch wirklich eine Berechtigung für den Auslandstierschutz. Jedoch macht es mich traurig, dass die Tiere in Deutschland oft einfach vergessen werden. es ist chic oder entspricht einem Hype, Tiere aus der Tötung zu holen. Und sicher haben all diese Tiere ein Heim verdient. Aber auch der Inlandstierschutz hat viele Katzen ohne Zuhause. Nicht nur die Tierheime, sondern auch die Vereine. Oft kleinere Vereine, die um jeden Euro kämpfen müssen, und viele Katzen auf Pflegestellen verteilt haben.

Wer also nach einem oder mehreren neuen Hausgenossen auf der Suche ist und kein Rassetier kaufen möchte, könnte beim Tierschutz fündig werden.

Dir Silvia wünsche ich weiterhin alles Gute für Dein Projekt. Hast Du Hilfe durch einen Verein, falls eine Katze krank wird oder ein neues Tier dazu kommt? Wenn nicht, wende Dich an mich, sollte der Fall auftreten. Ich helfe Dir dann weiter. Sehr gerne! :)
>>Danke,doch immoment habe ich ja meine Kary..und füttere nicht alleine.
 
luckyglück

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Hallo an Alle, ich War schon lange nicht mehr im forum. Das liegt daran, daß ich nur 500 mbs habe und die schnell weg sind. Angelika hat die Situation ja schon beschrieben. Der dickste Hammer ist ja, das die ******** mir das fuettern erlaubt hat, wenn kein futter herumsteht. Sogar noch kurz vor den briefen. Sie haben es mir erlaubt und 7 Tage spaeter schreiben sie, sie hätten es niemals erlaubt , ich haette einfach weitergefuettert, obwohl sie es verboten hatten. Alles nicht sahr. Liebe Grüsse von brigitte
 
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Knödel

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Othello aus der Katzenklappe in Werne und auf den Lippewiesen ... .

Tiger auf dem verlorenen Dach ... .

Ach mein Gott läuft das alle fies ab.

Brigitte ohne Othello, Tiger und Luna - Pipi in den Augen.
Glaubt DIESES Wohnviertel, es sei ohne Katzen was besseres ???
Die haben ja alle schon jetzt eine tote Seele.
Hamm ist, glaube ich eine Industriestadt, also durchschnittlich mit wenig Luxus, wenig Gefühlen, abgestumpftes Terrain.

Wie sieht es aus auf dem Umweg Landkreisamt, da müßte es doch auch eine Umweltbehörde geben.
Ich weiß, beides ist eigenständig, aber das Landratsamt ist vielleicht größer und besser ausgebildet und,
falls es so sei, könnte es die Stadtbehörde etwas beeinflussen.
Kann man für solche Ämter und Veterinäre auch Workshops einrichten ?

Katzen locken Ratten an, wie ungebildet ist das denn ??? ::vogel:: Das ist ja wie im Mittelalter zur Pestzeit.
Und als man die Katzen entfernte, wurde es mit der Pest schlimmer.

:druecker: :wikn: :wikn:
 
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Gast488

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Ich bin entsetzt über diese Menschen, ich komme auch aus einer Industriestadt, aber so was hat es da nicht gegeben.
Die Hammer Bürger stellen sich selbst ein Armutszeugnis aus!

Brigitte, ich finde es so schäbig, dass man Dir diese Tiere genommen hat.
 
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Hallo Barbara,

Ich glaubte auch, ich bin im falschen Film. Für die große politische Kutsche blieb mir keine Zeit und das hätte Brigitte nicht geholfen. Langfristig allerdings ist das ein Weg den man gehen kann.

Ich habe der Frau von der Hausverwaltung gesagt, Sie können Brigitte raus werfen, die Katzen werden bleiben. Das Problem löst sich nicht, in dem Sie auf der Frau herumhacken. Das "Tierasyl" sollte helfen... das Tierasyl ist das lokale Tierheim mit Platz für 40 Katzen. 46 leben dort derzeit, ein Außengehege gibt es nicht.
Es fiel mir schwer freundlich zu bleiben, aber ich wollte lösungsorientiert handeln.
Lies selbst
Brigitte hat die Katzen nicht angelockt. Sie waren da!
Weil die Stadt Hamm voller "vortrefflicher" Bürger ist und Katzen einfach vor die Tür setzen. Sie haben Brigitte alles mögliche unterstellt.
 

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Die Verrohung unserer Menschheit nimmt immer mehr zu..Ich finde es grausam..Einfach unmöglich!Kann mich über solche Briefe nur ärgern.:(
 
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Othello aus der Katzenklappe in Werne und auf den Lippewiesen ... .

Tiger auf dem verlorenen Dach ... .

Ach mein Gott läuft das alle fies ab.

Brigitte ohne Othello, Tiger und Luna - Pipi in den Augen.
Glaubt DIESES Wohnviertel, es sei ohne Katzen was besseres ???
Die haben ja alle schon jetzt eine tote Seele.
Hamm ist, glaube ich eine Industriestadt, also durchschnittlich mit wenig Luxus, wenig Gefühlen, abgestumpftes Terrain.

Wie sieht es aus auf dem Umweg Landkreisamt, da müßte es doch auch eine Umweltbehörde geben.
Ich weiß, beides ist eigenständig, aber das Landratsamt ist vielleicht größer und besser ausgebildet und,
falls es so sei, könnte es die Stadtbehörde etwas beeinflussen.
Kann man für solche Ämter und Veterinäre auch Workshops einrichten ?

Katzen locken Ratten an, wie ungebildet ist das denn ??? ::vogel:: Das ist ja wie im Mittelalter zur Pestzeit.
Und als man die Katzen entfernte, wurde es mit der Pest schlimmer.


>>Dies Trottel meinten durch das Futter,doch ich habe auch nur den Kopf geschüttelt..
Was fürne scheiss Welt in der wir leben...:(
Die hätten mal meinen Vermieter Ibi haben sollen.Der war cool;-) Sauerei das alles!!
:druecker: :wikn: :wikn:
 
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Hallo an Alle, ich War schon lange nicht mehr im forum. Das liegt daran, daß ich nur 500 mbs habe und die schnell weg sind. Angelika hat die Situation ja schon beschrieben. Der dickste Hammer ist ja, das die vivawest mir das fuettern erlaubt hat, wenn kein futter herumsteht. Sogar noch kurz vor den briefen. Sie haben es mir erlaubt und 7 Tage spaeter schreiben sie, sie hätten es niemals erlaubt , ich haette einfach weitergefuettert, obwohl sie es verboten hatten. Alles nicht sahr. Liebe Grüsse von brigitte

>>Ich glaube dir,und die andren auch.Weisste..beim nächsten mal(tat ich schon,mir egal obs erlaubt ist oder net,lass dein handyaufzeichnung mitlaufen)darf man vor gericht zwar net verwenden,doch du kannst sagen,schau..das haben sie gesagt.Okay..ich bin da echt abgebrüht,wenns um mein recht geht!Lasse dich nicht als Lügnerin abstempeln,denn das ist sooo einfach..
Fühl Dich mal lieb gegdrückt

Silvy
 
luckyglück

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Vielen dank an Alle, silvana, Barbara und uschy und achala. Ja, ich habe es schon bereut mein Handy nicht mitlaufen zu lassen. Diese Frau hat so gelogen, das habe ich noch niemals in dieser Form erlebt. Vor allen Dingen die Betonung zweimal, der garten wuerde jedem gehören. Es wäre nicht mein grundstueck auch andere hatten ein recht darauf. Dabei benutze ich den garten garnicht. Nur die groellenden bulgaren und einige andere dürften baeume, waeschestangen fahradstEnder und Büsche absaegen. Mit Genehmigung der ***********. Ich habe noch immer so einen hals. Lg. Brigitte
 
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Vielen dank an Alle, silvana, Barbara und uschy und achala. Ja, ich habe es schon bereut mein Handy nicht mitlaufen zu lassen. Diese Frau hat so gelogen, das habe ich noch niemals in dieser Form erlebt. Vor allen Dingen die Betonung zweimal, der garten wuerde jedem gehören. Es wäre nicht mein grundstueck auch andere hatten ein recht darauf. Dabei benutze ich den garten garnicht. Nur die groellenden bulgaren und einige andere dürften baeume, waeschestangen fahradstEnder und Büsche absaegen. Mit Genehmigung der *****. Ich habe noch immer so einen hals. Lg. Brigitte
>>Das was Du schriebst,das könnte ich sein,wirklich.
Es gibt solche,die dürfen sich alles erlauben,ich nenne das Freibrief,weil die Vermieterin angst vor denen hat.Bin jetzt mal straight .
Weiste und Du,die eben ein stinknormaler Bürger ist,und brav seine Pflichten erfüllt..den..ka..se an..Habe ich selbst durch.;-(( War auch ein langwieriger Prozess,nur gings net um Katzen.
Am besten sind teils noch die privaten Vermieter und nicht gesellschaften,meine Erfahrungswerte.
Wenn man sich zu sehr ärgert wird man nur krank..oder noch kränker...(kann nur von mir reden)

Alles Liebe Silvy
 
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Ach Brigitte,das tut mir so leid.:traurig: Aber leider müssen Tiere immer wieder zum "Wohle" des Menschen zurückstecken. Tiere machen "Lärm",Tiere machen "Schmutz",Tiere machen viel"kaputt",wie oft hab ich das schon hören müssen.Wir tierliebende Menschen müssen uns durchsetzen.Ein Leben ohne Tiere ist für den Menschen gar nicht möglich,daran sollten mal Alle denken.

Ich wünsche Dir alles Gute und liebe Grüße :)
 
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Liebe achala und silvy, silvy ich denke unsere Gesellschaft wird immer korrupter. Ich War auch wie du und wie viele andere ein stiinknormaler buerger, der immer brav alles gemacht hat, sogar darüber hinaus. Achela, es gibt Menschen die wollen keine tiere. Wenn sie koennten wuerden sie alle ausrotten. Fuer uns ist ein leben ohne Tiere undenkbar. Fuer die tierhasser nicht. Lg. Brigitte
 
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Silviana

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Liebe achala und silvy, silvy ich denke unsere Gesellschaft wird immer korrupter.

>>nicht nur korrupter..verrohter..egoistischer.


Ich War auch wie du und wie viele andere ein stiinknormaler buerger, der immer brav alles gemacht hat, sogar darüber hinaus. Achela, es gibt Menschen die wollen keine tiere. Wenn sie koennten wuerden sie alle ausrotten. Fuer uns ist ein leben ohne Tiere undenkbar. Fuer die tierhasser nicht. Lg. Brigitte
>>Sie werden sich irgendwann deswegen verantworten müssen.
Denn es ist bewiesen,das wenn es keine Tiere mehr gibt (was ich schon oft schrieb)auch keine Menschen mehr gibt.
In diesem Sinne..auf eine ganz geile Zukunft..(sorry mein Sarkasmus)
 
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Ich verstehe dich nur zu gut silvia. Keine tiere, keine baeume, keine fluesse. Nur autos, handies und TV und weitere technik. Nicht meine welt. Liebe grüße von brigitte.
 
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Ich sehe mit entsetzen den eingefügten Briefabschnitt, den Angelika eingesetzt hat, ja sind die Menschen denn nicht mehr des Denkens fähig!
Dass Katzen die Ratten eher vermindern, darüber denkt scheinbar keiner mehr nach.
In diesem Sinne - armes Hamm!
 
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Ich sehe mit entsetzen den eingefügten Briefabschnitt, den Angelika eingesetzt hat, ja sind die Menschen denn nicht mehr des Denkens fähig!
Dass Katzen die Ratten eher vermindern, darüber denkt scheinbar keiner mehr nach.
In diesem Sinne - armes Hamm!
>>Diese Fachidioten sprachen doch vom Futter,doch das ist quatsch,denn die Katzen,die draussen leben,verputzen doch sofort das schälchen,aus meiner Erfahrung.koppschüttel*
Mein Mann meinte,das gleiche wie Du.und koppschüttel*(wirklich)
 
Thema:

Katzenrettung in Deutschland

Schlagworte

katzenrettung aus keler